Dezember 17, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Dezember 17, 2025

Eurowings nimmt Düsseldorf–Innsbruck nach Pause wieder auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat am 12. Dezember 2025 die Flugverbindung zwischen Düsseldorf und Innsbruck nach längerer Pause wieder in ihren Winterflugplan aufgenommen. Pünktlich um 13:00 Uhr landete die erste Maschine des Typs Airbus A320 am Flughafen Innsbruck, wo Passagiere und Crew mit einem traditionellen Tiroler Empfang überrascht wurden. Die Direktroute wird über die gesamte Wintersaison zweimal wöchentlich, jeweils freitags und sonntags, bedient und ergänzt das bereits bestehende Eurowings-Angebot von und nach Hamburg. Die Flugzeit zwischen der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Tiroler Hauptstadt beträgt lediglich 1 Stunde und 10 Minuten. Bereits der Erstflug war gut ausgelastet und zeigte die hohe Nachfrage: Es wurden 136 ankommende und 87 abfliegende Passagiere gezählt. Michael Händel, Vice President Network Management and Airport Relation bei Eurowings, hob die Bedeutung der Verbindung hervor, da sie Wintersportfans aus dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland einen schnellen und direkten Zugang zu den Tiroler Alpen ermöglicht. Auch auf Tiroler Seite wird die neue Direktverbindung positiv bewertet. Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, betonte, dass Deutschland der stärkste Herkunftsmarkt sei und Nordrhein-Westfalen für fast 25 Prozent aller deutschen Nächtigungen in der Region stehe. Die Routen nach Düsseldorf und Hamburg seien somit starke Impulse für die Auslastung der Betriebe. Zudem dient Düsseldorf als potenzieller Umsteigeflughafen innerhalb des Lufthansa-Konzerns für attraktive internationale Anschlussflüge. Parallel dazu bauen weitere Fluggesellschaften wie easyJet und British Airways ihr Angebot am Flughafen Innsbruck aus.

weiterlesen »

Bestpreisklauseln: Landgericht Berlin verurteilt Booking.com zu Schadenersatz

In einem richtungsweisenden Urteil hat das Landgericht Berlin am heutigen Tag die Position der Hotellerie im langjährigen Rechtsstreit gegen das Buchungsportal Booking.com gestärkt. Die Kammer stellte fest, dass die vom Unternehmen über Jahre hinweg angewendeten Bestpreisklauseln einen Verstoß gegen das europäische Wettbewerbsrecht gemäß Artikel 101 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) darstellten. Das Gericht wies damit die Argumentation des Portals zurück, wonach es sich bei diesen Klauseln um notwendige Nebenabreden zur Sicherung des Geschäftsmodells gehandelt habe. Auch die Einrede der Verjährung fand vor Gericht kein Gehör. Das Urteil verpflichtet Booking.com dem Grunde nach zum Schadenersatz gegenüber den betroffenen deutschen Hotels. Während die genaue Höhe der Entschädigungen in separaten Folgeverfahren ermittelt werden muss, gilt die Entscheidung bereits jetzt als juristischer Meilenstein, der massive Auswirkungen auf laufende Sammelklagen in ganz Europa, insbesondere in den Niederlanden, haben wird. Historie und Systematik der Bestpreisklauseln Der Kern des Konflikts liegt in den sogenannten Paritätsklauseln, die Booking.com seinen Partnerhotels über Jahre hinweg vertraglich auferlegte. Diese Klauseln untersagten es den Hotels, ihre Zimmer auf der eigenen Webseite oder über andere Kanäle günstiger anzubieten als auf der Plattform von Booking.com. Unterschieden wurde dabei zwischen weiten Bestpreisklauseln, die jegliche Kanäle betrafen, und engen Bestpreisklauseln, die sich primär auf die hoteleigenen Internetseiten bezogen. Die Hotelbranche argumentierte von Beginn an, dass diese Vorgaben die unternehmerische Freiheit massiv einschränkten und den Preiswettbewerb unterdrückten. Hotels seien dadurch gehindert worden, Direktbuchungen durch attraktivere Konditionen zu fördern. Booking.com hingegen rechtfertigte die Praxis stets mit dem Schutz vor Trittbrettfahrern. Das Unternehmen vertrat die

weiterlesen »

Berlins Verkehrssenatorin fordert dritte Runway

Die Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat eine weitreichende Diskussion über die zukünftige Infrastruktur und die Betriebszeiten des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld angestoßen. Angesichts des stetig steigenden Passagieraufkommens – der BER verzeichnete bis Ende November des laufenden Jahres bereits über 24 Millionen Reisende, eine Steigerung von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – sprach sich Bonde öffentlich für eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten aus. Konkret forderte sie die Prüfung des Baus einer weiteren Start- und Landebahn sowie eine Lockerung des bestehenden Nachtflugverbots, um die Attraktivität des Flughafens für Fluggesellschaften und internationale Verbindungen zu erhöhen. Diese Vorschläge, obwohl aktuell noch „Zukunftsmusik“, tangieren zentrale politische und betriebliche Konfliktfelder am BER, insbesondere die Positionen der Miteigentümer und der Anwohner. Kapazitätsausbau als strategische Notwendigkeit Senatorin Bonde argumentiert, dass der Ausbau des BER, insbesondere durch die Hinzunahme einer weiteren Start- und Landebahn, strategisch notwendig sei, um die Hauptstadtregion besser an den internationalen Flugverkehr anzubinden. Sie betonte, dass die Attraktivität des Flughafens direkt mit der Verfügbarkeit von Start- und Lande-Slots korreliere. „Wenn wir mehr Slots zum Starten und Landen haben, werden wir auch attraktiver“, so Bonde. Der Flughafen BER verfügt derzeit über zwei parallel verlaufende Start- und Landebahnen, die einen gleichzeitigen Betrieb in zwei Richtungen ermöglichen. Obwohl die aktuelle Kapazität laut offiziellen Angaben des Flughafens und der Deutschen Flugsicherung (DFS) für die derzeitige Verkehrslast ausreicht, könnte eine weitere Expansion der nationalen und internationalen Verbindungen, insbesondere zu interkontinentalen Drehkreuzen, die vorhandenen Betriebszeiten und Slot-Kapazitäten an ihre Grenzen bringen. Ein langfristiger Ausbau der Kapazitäten würde jedoch

weiterlesen »

Swiss sichert sich solares Kerosin: Langfristiger Abnahmevertrag mit Synhelion

Swiss International Air Lines und das Schweizer Technologieunternehmen Synhelion haben einen langfristigen Abnahmevertrag für die Lieferung von innovativem Flugtreibstoff (SAF) unterzeichnet. Ab dem Jahr 2027 wird Swiss jährlich mindestens 200 Tonnen sogenanntes Solarkerosin von Synhelion beziehen und nimmt damit eine weltweite Vorreiterrolle als erste Airline ein, die diesen synthetischen Treibstoff im regulären Betrieb nutzt. Der verbindliche Vertrag erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren. Der von Synhelion entwickelte Treibstoff basiert auf Solarenergie und nachhaltigen Rohstoffen und wird als synthetisches Rohöl, sogenanntes „Syncrude“, in der ersten kommerziellen Anlage des Unternehmens ab 2027 produziert. Dieses Syncrude kann in bestehenden Raffinerien zusammen mit fossilem Rohöl zu zertifiziertem Jet-A1-Treibstoff verarbeitet werden, was den Ersatz fossiler Rohstoffe ohne infrastrukturelle Anpassungen ermöglicht. Der Treibstoff wird über die reguläre Logistikkette in das Flughafen-Treibstoffsystem eingespeist. Bereits im Juli 2025 hatte Swiss einen ersten Solartreibstoff-Einsatz im Flugbetrieb mit einer Lieferung aus Synhelions Produktionsanlage DAWN durchgeführt. Jens Fehlinger, CEO von Swiss, betonte, dass nachhaltige Treibstoffe ein zentrales Element der Strategie zur Dekarbonisierung des Flugbetriebs seien. Durch die Vereinbarung unterstützt Swiss nicht nur als Abnehmer, sondern auch als Investor und strategischer Partner die Skalierung der Technologie von Synhelion. Die langfristige Abnahmevereinbarung soll Planungssicherheit bieten und so zum Ausbau der Produktionskapazitäten und zur mittelfristigen Kostensenkung beitragen. Ein Teil des Solarkerosins wird im Rahmen einer erweiterten Partnerschaft an den Logistikdienstleister Kühne+Nagel weiterverkauft, der den nachhaltigen Treibstoff für Luftfrachttransporte mit Swiss WorldCargo nutzen wird.

weiterlesen »

Azul Linhas Aéreas: US-Insolvenzgericht genehmigt Sanierungsplan

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Linhas Aéreas Brasileiras hat einen entscheidenden Erfolg im Rahmen ihres Restrukturierungsprozesses erzielt. Das zuständige Insolvenzgericht des südlichen Bezirks von New York hat am 12. Dezember den Sanierungsplan des Unternehmens gemäß Chapter 11 des US-Insolvenzrechts genehmigt. Der Beschluss erfolgte, nachdem der Plan „überwältigende Unterstützung von allen abstimmenden Gläubigern“ erhalten hatte. Die Genehmigung durch das Gericht ebnet Azul den Weg, mehr als 2 Milliarden US-Dollar an Schulden abzubauen und frisches Kapital in Höhe von bis zu 950 Millionen US-Dollar aufzunehmen. Dieser Schritt markiert das Ende einer intensiven Sanierungsphase und ermöglicht dem Unternehmen den Übergang in die nächste Implementierungsphase, wobei der Austritt aus dem Chapter 11-Verfahren für das erste Quartal 2026 erwartet wird. Kapitalstruktur und Schuldenbereinigung Der im September bei Gericht eingereichte Sanierungsplan von Azul Linhas Aéreas ist ein komplexes Finanzierungskonzept, das darauf abzielt, die Bilanz der Fluggesellschaft grundlegend zu sanieren. Der zentrale Bestandteil ist die Elimination von mehr als 2 Milliarden US-Dollar an Verbindlichkeiten. Dieser Schuldenabbau ist ein wesentlicher Schritt zur Wiederherstellung der finanziellen Stabilität und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im südamerikanischen Luftverkehrsmarkt. Flankiert wird die Schuldenbereinigung durch eine massive Kapitalzufuhr in Form von neuem Eigenkapital in Höhe von bis zu 950 Millionen US-Dollar. Diese Kapitalerhöhung setzt sich aus zwei Hauptkomponenten zusammen: Die Entscheidung des Gerichts, den Plan zu genehmigen, „bestärkt die allgemeine Konsistenz der vorgeschlagenen Restrukturierung und ermöglicht es dem Unternehmen, in die nächsten Phasen der Implementierung überzugehen“, so Azul in seiner Mitteilung. Operative und juristische Herausforderungen im Prozess Der Weg zur Genehmigung des Chapter 11-Plans war

weiterlesen »

Aer Lingus baut Streckennetz aus: Sechs neue Routen im Sommer 2026

Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus hat eine signifikante Erweiterung ihres Streckennetzes für den Sommerflugplan 2026 angekündigt. Das Unternehmen führt insgesamt sechs neue Routen ein, um sowohl das europäische Kurzstreckenangebot als auch die transatlantische Präsenz gezielt zu stärken. Diese Expansion soll Irlands Rolle als wichtiges Tor zwischen Europa und Nordamerika weiter festigen. Das zentrale neue Angebot ist eine viermal wöchentliche Verbindung von Dublin nach Pittsburgh, die ab dem 25. Mai 2026 mit dem Airbus A321neo LR bedient wird. Pittsburgh wird damit zur 24. nordamerikanischen Destination, die Aer Lingus von Irland aus anfliegt. Die neue Langstreckenverbindung ist ein wichtiger Bestandteil der Dublin-Hub-Strategie der Airline und ermöglicht nahtlose Weiterflüge zwischen Nordamerika, Irland, Großbritannien und Europa. Die Fluggesellschaft betonte die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie dem Pittsburgh International Airport und VisitPITTSBURGH sowie die bestehenden kulturellen und sportlichen Verbindungen zur Stadt, unter anderem durch die Partnerschaft mit den Pittsburgh Steelers. Ergänzend zur transatlantischen Expansion führt Aer Lingus fünf neue europäische Routen ein. Von Dublin aus werden zukünftig Oslo in Norwegen, Montpellier in Frankreich und Asturien im Norden Spaniens direkt angeflogen. Vom Flughafen Cork aus ergänzen Nizza in Frankreich und Santiago de Compostela in Spanien das Angebot. Zudem wird die bestehende Verbindung Cork-Prag ganzjährig angeboten. Mit diesem umfassenden Ausbau reagiert Aer Lingus auf die steigende Nachfrage von Geschäfts- und Freizeitreisenden und erhöht die Auswahl im irischen Flugverkehr erheblich.

weiterlesen »

BlueLight Humanitarian Airlines startet in Genf

Die Schweiz, mit ihrer jahrhundertealten Tradition in der Bereitstellung humanitärer Hilfe und als Gründungsort des Roten Kreuzes, wird in Kürze um ein neues Kapitel in ihrer Geschichte der Notfallversorgung reicher. Das in Genf ansässige Unternehmen BlueLight Humanitarian Airlines bereitet sich auf den Betriebsstart vor und möchte eine neue, kommerziell nachhaltige und gleichzeitig streng gemeinnützige Lösung für den Transport von Hilfsgütern und Personal per Flugzeug etablieren. Das von Pierre Bernheim und Waleed Rawat mitbegründete Unternehmen plant, den Betrieb zunächst mit zwei Airbus A340-300 aufzunehmen. Angesichts von Berichten über ineffiziente und überteuerte Luftfrachtdienste im humanitären Sektor zielt BlueLight darauf ab, feste und deutlich günstigere Preise sowie eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft ist zwar so konzipiert, dass sie kostendeckend arbeitet, schüttet jedoch keine Gewinne oder Dividenden an Gründer oder Manager aus, um ihre strikt philanthropische Ausrichtung zu sichern. Ein humanitärer Ansatz aus der Luftfahrt-Expertise Die Gründung von BlueLight entspringt der tiefen Überzeugung, dass logistische Mängel im Bereich der humanitären Luftfracht behoben werden müssen. Mitbegründer Pierre Bernheim, dessen Leidenschaft für die Luftfahrt von seinem Großvater, dem Gründer der Uhrenmarke Raymond Weil, geweckt wurde, bringt langjährige Erfahrung aus der Luftfahrtverwaltung mit. Bernheim war über 14 Jahre lang Vorstandsmitglied des Flughafens Genf und bekleidete zuletzt die Position des Präsidenten. Die Initialzündung für BlueLight kam kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft im Jahr 2024, als ein ehemaliger Mitarbeiter des Flughafens, selbst kommerzieller Pilot und erfahrener Helfer in der humanitären Fracht, an ihn herantrat. Dieser schilderte, dass ein erheblicher Teil der Ausschreibungen für humanitäre Luftfracht nicht

weiterlesen »

Finnair führt schwedischsprachige Durchsagen wieder ein

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat ihre Entscheidung aus dem Frühjahr, schwedischsprachige Begrüßungen an Bord zu streichen, revidiert. Ab sofort sind die vorab aufgezeichneten Durchsagen auf allen Flügen wieder in schwedischer Sprache, einer der offiziellen Amtssprachen Finnlands, neben weiteren Sprachen zu hören. Die Wiedereinführung ist eine direkte Reaktion auf massive Kritik und das Feedback der Passagiere. Die Entfernung der schwedischen Sprache aus den Durchsagen erfolgte im Frühjahr im Rahmen von Bemühungen, die Ansagen zu verkürzen. Diese Maßnahme stieß jedoch auf breites Unverständnis, da Schwedisch in Finnland neben Finnisch als zweite Nationalsprache gilt und kulturell tief verankert ist. Obwohl das Unternehmen im Mai zunächst mitteilte, die schwedische Sprache werde nicht sofort wiedereingeführt, betonte man, dass das Feedback der Reisenden beim nächsten Aktualisierungszyklus berücksichtigt werde. Wie Päivyt Tallqvist, Kommunikationschefin bei Finnair, bestätigte, wurden die aktualisierten Begrüßungen nun implementiert. Die Wiedereinführung der schwedischen Sprache sei bereits schrittweise während der Sommermonate erfolgt. Dieser Schritt von Finnair verdeutlicht die Bereitschaft der Fluggesellschaft, auf Kundenwünsche und öffentliche Meinungen zur sprachlichen und kulturellen Repräsentation im Bordservice einzugehen und die Bedeutung von Schwedisch als Amtssprache anzuerkennen.

weiterlesen »

Ryanair-Flug nach Dublin wegen störendem Passagier nach Cork umgeleitet

Ein Ryanair-Flug von Faro nach Dublin musste am Montagnachmittag unplanmäßig auf dem Cork Airport landen. Die Besatzung des Fluges FR7031, einer Boeing 737 Max 8-200 mit der Registrierung EI-HGN, hatte Bedenken hinsichtlich des Verhaltens eines Passagiers an Bord gemeldet. Das Flugzeug landete um 13:04 Uhr in Cork, wo bereits Polizeikräfte bereitstanden, um den betreffenden Mann von Bord zu holen. Der Vorfall ereignete sich weniger als eine Stunde vor der geplanten Ankunftszeit in Dublin. Die irische Polizei, die Gardaí, bestätigte, dass der Passagier – ein Mann in den Dreißigern – festgenommen wurde. Die Festnahme erfolgte gemäß dem Air Navigation and Transport Act von 2022. Der Mann befindet sich derzeit auf einer Polizeidienststelle in der Grafschaft Cork in Gewahrsam; die Ermittlungen zum genauen Hergang des Vorfalls dauern an. Das Flugzeug verbrachte nach der Umleitung etwa 90 Minuten am Boden in Cork, bevor es gegen 14:30 Uhr seine Reise nach Dublin fortsetzte. Durch die schnelle Abwicklung konnte eine weitreichendere Beeinträchtigung des Flugbetriebs und größere Verspätungen für die Mitreisenden vermieden werden. Solche Zwischenfälle können in der Luftfahrt schnell zu erheblichen operativen Problemen führen, wie etwa der Überschreitung von Dienstzeiten der Besatzung oder Übernachtverzögerungen für Passagiere. Ryanair hat zuletzt eine Mindeststrafe von 500 Euro für störendes Verhalten an Bord eingeführt. Bei schwerwiegenderen Fällen behält sich die Fluggesellschaft zudem vor, zivilrechtliche Schritte einzuleiten, um die Kosten, die durch erzwungene Umleitungen entstehen, zurückzufordern. Obwohl die finanziellen Auswirkungen dieses speziellen Vorfalls begrenzt sein dürften, ist es wahrscheinlich, dass Ryanair versuchen wird, die durch die außerplanmäßige Landung in Cork

weiterlesen »

Spirit Airlines sichert sich bis zu 100 Millionen US-Dollar

Die angeschlagene Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat sich eine dringend benötigte Finanzierung gesichert, die bis zu 100 Millionen US-Dollar betragen kann. Am 15. Dezember 2025 bestätigte Spirit Aviation Holdings, die Muttergesellschaft von Spirit Airlines, dass sie eine Vereinbarung zur Änderung ihres sogenannten Debtor-in-Possession (DIP)-Kreditvertrags getroffen habe. Diese Art von Kredit ermöglicht es Unternehmen, die sich in einem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 des US-amerikanischen Insolvenzrechts befinden, die notwendigen Mittel für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebs zu erhalten. Konzernchef Dave Davis äußerte sich dankbar und betonte, die Kreditgeber hätten die „signifikanten Fortschritte“ anerkannt, die das Unternehmen in den letzten Monaten gemacht habe. Diese Finanzspritze ist entscheidend, da Spirit Airlines seit der Einreichung des Insolvenzantrags im August 2025 umfassende Einschnitte und Veränderungen vornehmen muss, um eine stabile Zukunft zu gewährleisten. Kapitalzufuhr als lebenswichtige Maßnahme Die nun gesicherte Finanzierung stellt die dritte vereinbarte Tranche unter dem DIP-Kreditvertrag dar. Wie Spirit mitteilte, sieht die Änderungsvereinbarung vor, dass die zuvor zugesagte dritte Finanzierungsrunde von zusätzlichen 100 Millionen US-Dollar unverzüglich erfüllt wird. Die Auszahlung ist jedoch an Bedingungen geknüpft: Die Struktur der Finanzierung signalisiert, dass die Kreditgeber zwar die Fortschritte des Managements anerkennen, jedoch weiterhin eine klare Bedingung für die volle Kapitalfreigabe stellen: Entweder muss ein überzeugender Plan zur eigenständigen Fortführung der Geschäfte (Reorganisation) vorgelegt werden, oder es muss eine strategische Neuausrichtung durch eine Übernahme oder Fusion erfolgen. Spirit Airlines bestätigte, dass das Unternehmen „derzeit in aktiven Verhandlungen über jede dieser Möglichkeiten“ stehe. Eine strategische Transaktion könnte somit eine mögliche Fusion mit einer anderen Fluggesellschaft einschließen, was dem

weiterlesen »