Tower am Flughafen Wien (Foto: Jan Gruber).
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Ryanair kritisiert österreichische Flugsicherung wegen Verspätungen

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Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Flugsicherung Austro Control öffentlich kritisiert. Das Unternehmen beanstandet, daß Tausende Passagiere von und nach Österreich am Dienstag, dem 19. August 2025, vermeidbare Verspätungen erlitten hätten, die auf Personalmangel zurückzuführen seien.

Nach Angaben von Ryanair waren an diesem Tag fast 8.500 Reisende betroffen, deren Flüge eine Verzögerung von bis zu 49 Minuten aufwiesen. Die Fluggesellschaft gibt zudem an, daß im laufenden Jahr bereits über 858.500 ihrer Passagiere auf Flügen mit österreichischem Bezug von ähnlichen Störungen betroffen waren, die sie der Flugsicherung anlastet.

Die Kritik von Ryanair an staatlichen Flugsicherungsdiensten ist Teil einer seit längerem geführten Kampagne. Die Airline fordert von nationalen Verkehrsministern und der EU-Kommission Maßnahmen, um eine ausreichende Personalbesetzung in den Flugsicherungszentren sicherzustellen und so Verspätungen zu vermeiden. Die Fluggesellschaften beklagen allgemein, daß Engpässe bei der Flugsicherung zu zunehmenden Verzögerungen im europäischen Luftraum führen.

Ryanair forderte den österreichischen Verkehrsminister in der Erklärung auf, die Flugsicherungsdienste zu reformieren. Die Fluggesellschaft ist der Ansicht, daß die Verantwortung für eine professionelle Führung der Flugsicherung in der Hand des Ministers liegt, um Reisende vor unnötigen Verzögerungen zu bewahren.

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