Boeing 737-800, betrieben von Buzz (Foto: Jan Gruber).
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Ryanair leitet Strafverfahren gegen störenden Passagier ein

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Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am 19. März 2025 bestätigt, dass sie gegen einen Passagier ein privates Strafverfahren vor den spanischen Gerichten eingeleitet hat. Der Vorfall ereignete sich am 17. Januar während des Fluges FR2001 von Lanzarote nach Santiago. Der Fluggast hatte versucht, einen ihm nicht zugewiesenen Sitzplatz einzunehmen und verhielt sich gegenüber der Besatzung aggressiv, als diese nach seiner Bordkarte fragte. Trotz der Erklärung des Passagiers, ein UN-Diplomat mit „diplomatischer Immunität“ zu sein, wurde er von der Guardia Civil aus dem Flugzeug entfernt.

Das ungebührliche Verhalten des Passagiers führte zu einer Verspätung von 40 Minuten und beeinträchtigte die Reise von 137 anderen Passagieren. Ryanair verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Fluggästen und setzt sich für ein sicheres und angenehmes Flugerlebnis ein. Ein Sprecher der Fluggesellschaft betonte, dass solche Störungen für die anderen Passagiere und die Crew nicht akzeptabel sind und dass Ryanair weiterhin entschlossen gegen solche Vorfälle vorgehen werde.

Das private Strafverfahren könnte je nach gerichtlicher Entscheidung zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 12 Monaten oder einer Geldstrafe führen. Ryanair hofft, dass dieses Beispiel zukünftige Störungen auf ihren Flügen verhindert und eine respektvolle Atmosphäre an Bord gefördert wird.

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