Airbus A350 (Foto: SAS).
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SAS erweitert Langstreckennetz: Neu nach Dubai und Thailand

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Die skandinavische Fluggesellschaft SAS (Scandinavian Airlines) kündigt für den Winterflugplan 2026/27 eine signifikante Erweiterung ihres interkontinentalen Portfolios ab dem Drehkreuz Kopenhagen an. Im Fokus der Expansion stehen strategisch wichtige Märkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Südostasien. Besonders hervorzuheben ist die Wiederaufnahme der Verbindung nach Dubai, die nach einer Unterbrechung von rund 15 Jahren erstmals wieder fest in das Streckennetz integriert wird. Die Airline reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Geschäfts- und Urlaubsreisen in die Golfregion, die sich als globales Wirtschaftszentrum etabliert hat.

Neben der Rückkehr nach Dubai setzt SAS einen neuen Schwerpunkt im asiatischen Raum durch die erstmalige Aufnahme von Linienflügen nach Phuket und Krabi. Während diese thailändischen Destinationen in der Vergangenheit primär durch Charteranbieter bedient wurden, ermöglicht SAS nun den Direktzugriff für Individualreisende im regulären Linienbetrieb. Die thailändischen Behörden und Tourismusverantwortlichen sehen in der direkten Anbindung an Nordeuropa ein erhebliches Potenzial für die lokale Wirtschaft. Die Flüge werden voraussichtlich mit modernen Großraumflugzeugen des Typs Airbus A350 durchgeführt, die über eine Dreiklassen-Konfiguration verfügen, um sowohl das Premium-Segment als auch kostenbewusste Reisende anzusprechen.

Diese Netzwerkerweiterung steht im Kontext der jüngsten Umstrukturierungen innerhalb der Airline, insbesondere nach dem Beitritt zur SkyTeam-Allianz. Durch die engere Zusammenarbeit mit Partnern wie Air France-KLM zielt SAS darauf ab, Kopenhagen als wichtigstes Gateway für Skandinavien und Nordeuropa zu stärken. Marktanalysen deuten darauf hin, dass die neuen Routen nicht nur für Passagiere aus Dänemark, sondern auch für Transitreisende aus Schweden, Norwegen und Norddeutschland attraktiv sind. Die Stabilisierung des Geschäftsmodells nach der finanziellen Sanierung ermöglicht es dem Unternehmen nun, wieder verstärkt in prestigeträchtige Langstreckenrouten zu investieren.

Die genauen Flugfrequenzen und Abflugzeiten für Dubai, Phuket und Krabi werden laut Unternehmensangaben in den kommenden Monaten spezifiziert und zur Buchung freigegeben. Branchenexperten werten diesen Schritt als deutliches Signal für den wachsenden Wettbewerb auf der Langstrecke zwischen traditionellen europäischen Carriern und den Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten. Mit der Konzentration auf sonnenintensive Ziele während der europäischen Wintermonate optimiert SAS die Auslastung ihrer Flotte und sichert sich Marktanteile in einem der profitabelsten Segmente des internationalen Luftverkehrs.

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