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Schrems will erste „Wetland City“ im deutschsprachigen Raum werden

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Die Stadtgemeinde Schrems im niederösterreichischen Waldviertel strebt die internationale Auszeichnung als „Wetland City“ an. Die Stadt möchte bis 2028 die erste akkreditierte Stadt dieser Art im deutschsprachigen Raum sein. Das Prädikat wird von der Ramsar-Konvention an Gemeinden verliehen, die bedeutende Feuchtgebiete wie Moore und Auen beherbergen.

Mit dem Projekt soll das touristische Potenzial des nördlichen Waldviertels und des Bezirks Gmünd erschlossen werden. Die Stadt Schrems und Waldviertel Tourismus rufen daher Tourismusbetriebe auf, sich an der Entwicklung der neuen Marke „Wetland City Region“ zu beteiligen. Unter diesem Namen sollen die vorhandenen sowie neu zu schaffenden touristischen Angebote vermarktet werden.

Nach Angaben von Bürgermeister David Süß soll die Auszeichnung einen positiven Einfluß auf die touristischen Einrichtungen und die regionale Wertschöpfung haben. Die Bemühungen um die Erhaltung der Feuchtgebiete seien eine Grundlage für dieses Vorhaben. Als zentraler Bestandteil des Konzepts gilt das Bildungszentrum UnterWasserReich in Schrems.

Das Vorhaben fand bereits international Beachtung und wurde auf der Ramsar-Konferenz in Simbabwe gewürdigt. Die Initiative zielt darauf ab, die besondere Lage der Stadt in einer Region mit international bedeutsamen Feuchtgebieten zur Steigerung der lokalen Wirtschaftskraft zu nutzen.

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