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Schwerer Hubschrauberabsturz der Royal Navy forderte drei Todesopfer in Südwestengland

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Bei dem Absturz eines Militärhubschraubers der britischen Royal Navy sind drei Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Ortschaft Sourton Down am nordwestlichen Rand des Dartmoor-Nationalparks in der Grafschaft Devon.

Bei dem verunglückten Luftfahrzeug handelte es sich um einen Transporthubschrauber des Typs AgustaWestland AW101 Merlin HC4, der von der Marine primär für den Truppentransport und taktische Einsätze genutzt wird. Die Maschine befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf einem routinemäßigen nächtlichen Trainingsflug, der von der nahegelegenen Marinebasis RNAS Yeovilton in Somerset oder dem Marinestützpunkt Devonport ausging.

Unmittelbar nach dem Aufprall leiteten die regionalen Rettungsdienste, darunter die Devon and Cornwall Police, Einheiten des Rettungsdienstes sowie die Bergwacht von Dartmoor, eine großangelegte Such- und Rettungsaktion ein. Die Unfallstelle in dem unwegsamen und hügeligen Gelände wurde von den Behörden weiträumig abgesperrt. Für die drei Besatzungsmitglieder, bei denen es sich um erfahrene Soldaten der Marinefliegerkräfte handelte, kam jedoch jede Hilfe zu spät; sie wurden noch am Unfallort für tot erklärt. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte den Verlust der Besatzung und sprach den Angehörigen sein Beileid aus, hielt sich mit weiteren Details zu den Identitäten der Verunglückten jedoch zunächst zurück.

Die genaue Ursache für den Absturz des schweren dreimotorigen Hubschraubers blieb unmittelbar nach dem Vorfall völlig unklar. Die Defence Accident Investigation Branch (DAIB), die spezialisierte Unfalluntersuchungsstelle des britischen Verteidigungsministeriums, hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Expertenteam zur Sicherung der Wrackteile und zur Auswertung der Flugdatenaufzeichnungsgeräte an die Absturzstelle entsandt. Im Fokus der Untersuchungen stehen sowohl mögliche technische Defekte an den Triebwerken oder der Rotorsteuerung als auch die zum Unfallzeitpunkt herrschenden Sicht- und Wetterbedingungen in der Region Südwestengland.

Der Typ Merlin HC4 ist eine modernisierte Variante des bewährten Transporthubschraubers, die speziell für die amphibischen Operationen der Royal Marines optimiert wurde und unter anderem über faltbare Hauptrotoren und ein modifiziertes Cockpit verfügt. Die Flotte wird von der Commando Helicopter Force betrieben und gilt als eine der wichtigsten Stützen der britischen Militärluftfahrt für den globalen Truppentransfer. Der Absturz in Devon stellt einen der schwersten Unfälle der britischen Marineflieger in den vergangenen Jahren dar und hat in der gesamten britischen Luftwaffe eine Debatte über die Sicherheitsüberprüfungen der laufenden Trainingsprogramme ausgelöst.

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