Airbus A320 (Foto: Salzburg Airport).
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Serbien und Russland planen Ausbau der Flugverbindungen trotz EU-Sanktionen

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Serbien und Russland arbeiten an einer Erweiterung ihrer Flugverbindungen, wie der serbische Botschafter in Moskau, Momčilo Babić, bestätigte. Trotz der anhaltenden Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland bereiteten die beiden Länder neue Flugstrecken vor, um den Luftverkehr zwischen ihnen weiter zu intensivieren. Serbien hat sich seit dem Jahr 2022 zu einem wichtigen Transitort für russische Reisende entwickelt, was unter anderem auf die visafreie Einreise für Russen, die neutrale Haltung Serbiens gegenüber den Sanktionen und die weiterhin bestehenden Flugverbindungen zurückzuführen ist.

Allerdings kann derzeit nur die serbische Fluggesellschaft Air Serbia Direktflüge zwischen Serbien und Russland durchführen, da russische Fluglinien aufgrund der Sanktionen den Luftraum der Nachbarländer nicht überfliegen dürfen. Dies schränkt die Auswahl an Flugverbindungen ein, macht Air Serbia aber zu einem wichtigen Akteur auf dieser Strecke. Die nun geplante Ausweitung der Flugverbindungen deutet darauf hin, daß beide Länder trotz der geopolitischen Lage die Verbindung aufrechterhalten und möglicherweise sogar stärken wollen.

Die Entscheidung Serbiens, die Flugverbindungen mit Russland auszubauen, steht im Kontrast zur Politik vieler anderer europäischer Staaten, die ihren Luftraum für russische Flugzeuge gesperrt und Sanktionen gegen russische Fluggesellschaften verhängt haben. Serbien, das selbst kein Mitglied der Europäischen Union ist, verfolgt hier eine eigenständige Linie. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Strecken konkret geplant sind und wann diese aufgenommen werden. Die Intensivierung der Flugverbindungen könnte sowohl dem Reiseverkehr als auch wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Serbien und Russland zugutekommen.

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