Juni 2, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 2, 2025

Swiss verlegt ihren rechtlichen Sitz von Basel nach Kloten

Die Schweizerische Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat ihren rechtlichen Firmensitz von Basel nach Kloten verlegt, in unmittelbare Nähe ihres operativen Hauptsitzes am Flughafen Zürich. Der Umzug, der bereits am 9. Mai erfolgte, ist einer Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu entnehmen. Bislang war die Adresse der Swiss im zentralen Basler Viertel St. Alban-Vorstadt, an der Malzgasse 15, wo auch Stiftungen, eine Anwaltskanzlei und andere Unternehmen ihren juristischen Sitz haben. Die Wahl von Basel als ursprünglicher Sitz der Swiss im Jahr 2002 war historisch bedingt. Die Fluggesellschaft entstand nach dem Zusammenbruch der Swissair und wurde auf der Basis der Regionalfluggesellschaft Crossair aufgebaut, die ihren Hauptsitz in Basel hatte. Nach der Umwandlung von Crossair in Swiss wurde deren Domizil beibehalten. Dabei spielten wohl auch die Gründungsaktionäre eine Rolle, zu denen mit der Großbank UBS sowie den Pharmaunternehmen Roche und Novartis gewichtige Basler Konzerne gehörten. Nun ist die heutige Swiss International Air Lines auch rechtlich in Kloten ansässig – über diese Veränderung, die im Amtsblatt mitgeteilt wurde, berichtete zunächst Aerotelegraph.com. Abschied von Basel als Flugstandort bereits 2015 Die operative Steuerung der Swiss erfolgte jedoch von Beginn an vom Hauptsitz in Kloten aus, in direkter Nachbarschaft zum Flughafen Zürich. Nun vollzieht die Fluggesellschaft auch formell den Schritt und verlegt den rechtlichen Sitz ebenfalls nach Kloten an die Obstgartenstrasse 25. Das Datum der Sitzverlegung birgt eine gewisse Ironie, da Swiss erst vor zehn Jahren ihre Linienflüge ab Basel eingestellt hatte. Am 31. Mai 2015 hob mit Flug LX486 nach London City das letzte Flugzeug der

weiterlesen »

Edelweiss nimmt Nonstopflug Zürich-Seattle auf und feiert Erstflug

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat am heutigen Montag, dem 2. Juni 2025, erstmals eine Nonstopverbindung von Zürich nach Seattle in den Vereinigten Staaten aufgenommen. Der Jungfernflug wurde am Flughafen Zürich mit einer feierlichen Zeremonie gebührend gefeiert. Beim symbolischen Durchschneiden des roten Bandes am Gate zelebrierten Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss, und Chantal Weinmann, Manager Marketing Services des Flughafens Zürich, gemeinsam mit der Crew die offizielle Eröffnung der neuen Flugstrecke. Mit der Aufnahme von Seattle in ihren Flugplan bedient Edelweiss nun insgesamt vier Feriendestinationen in den USA direkt ab Zürich. Zu den bereits bestehenden Verbindungen nach Tampa Bay (Florida), Las Vegas und Denver kommt nun Seattle als weiteres attraktives Ziel hinzu. Die saisonalen Flüge nach Seattle werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und samstags, durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A340 mit einer Kapazität von 314 Sitzplätzen. Die Flugverbindung ist zunächst bis zum 15. September 2025 geplant. Seattle: Ein neues Ziel im Pazifischen Nordwesten Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, zeigte sich begeistert über die neue Verbindung: „Seattle ist ein Reiseziel, das mit Innovationsgeist und kultureller Vielfalt begeistert. Für viele unserer Gäste ist es ein lang ersehnter Traum, die faszinierende Region des Pazifischen Nordwestens zu entdecken – sei es beim Wandern in den Nationalparks, beim Erkunden der Inselwelt des Puget Sound oder als Startpunkt eines Roadtrips. Mit der neuen Direktverbindung ab Zürich ermöglichen wir nicht nur eine bequeme und angenehme Anreise, sondern schaffen unvergessliche Reiseerlebnisse.“ Seattle, eingebettet zwischen dem Puget Sound und der Bergkette der Cascade

weiterlesen »

Tui nimmt neue Nonstopflüge zu skandinavischen Skiorten auf

Der Reiseveranstalter Tui, der als weltweit größter seiner Art gilt, hat die Einführung von zwei neuen direkten Flugverbindungen zum Scandinavian Mountains Airport angekündigt. Dieser Flughafen bedient die schwedischen Skigebiete Sälen und die norwegischen Skigebiete Trysil. Ab dem 20. Dezember 2025 sollen jeden Samstag während der gesamten Wintersaison Flüge von Brüssel und Düsseldorf zu diesem Ziel angeboten werden. Diese Erweiterung des Flugangebots zielt darauf ab, Reisenden aus Belgien, Deutschland und den angrenzenden Regionen den Zugang zu den bedeutenden Winterdestinationen Skandinaviens zu erleichtern. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie von Tui, die die Gesamtzahl der wöchentlichen Flüge in die Region auf vier erhöht. Bereits jetzt bestehen Verbindungen aus Großbritannien und den Niederlanden. Der Scandinavian Mountains Airport erwartet für die kommende Wintersaison Rekordzahlen, gestützt durch das wachsende Interesse und die neuen Direktflüge von Tui sowie anderen Partnern wie SAS und easyJet. Die neuen Direktflüge von Tui ab Brüssel und Düsseldorf ergänzen somit das bereits bestehende Angebot anderer Fluggesellschaften und Reiseveranstalter zu diesem Flughafen, der speziell auf die Bedürfnisse von Winterurlaubern ausgerichtet ist. Die Region Sälen und Trysil ist bekannt für ihre weitläufigen Skigebiete und zieht jährlich zahlreiche Wintersportbegeisterte an. Die zusätzlichen Flugverbindungen dürften die Attraktivität dieser Destinationen für Reisende aus Mitteleuropa weiter steigern.

weiterlesen »

Ethiopian Airlines plant Flottenausbau mit Fokus auf Regionaljets

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines plant eine signifikante Erweiterung ihrer Regionalflotte. Wie der CEO der Airline, Mesfin Tasew Bekele, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, beabsichtigt das Unternehmen, mindestens 20 bis 30 Flugzeuge mit einer Kapazität von rund 100 Passagieren zu bestellen. Diese Maßnahme dient sowohl der Vergrößerung des regionalen Streckennetzes als auch dem Ersatz älterer Flugzeuge. Derzeit evaluiert Ethiopian Airlines drei verschiedene Modelle für diese Bestellung: die Embraer E2-Familie, den Airbus A220 und die Boeing 737 Max 7. Die Entscheidung für einen bestimmten Flugzeugtyp und die genaue Anzahl der zu bestellenden Maschinen hängen laut Bekele von der laufenden Bewertung der genannten Modelle ab. Alle drei Flugzeugfamilien bieten Kapazitäten im gewünschten Größenbereich und moderne Technologien, die für eine effiziente Regionalflugzeugflotte entscheidend sind. Drei Kandidaten für die Modernisierung der Regionalflotte Die Embraer E2-Familie umfasst zwei Haupttypen, die E190-E2 und die E195-E2, welche typischerweise zwischen 97 und 146 Passagiere in einer Einklassenkonfiguration aufnehmen können. Diese Flugzeuge sind bekannt für ihre Treibstoffeffizienz und ihren Komfort auf kürzeren Strecken. Der Airbus A220, der in den Varianten A220-100 und A220-300 angeboten wird, faßt je nach Konfiguration zwischen 100 und 160 Passagiere. Ursprünglich von Bombardier als CSeries entwickelt, zeichnet sich der A220 durch seine moderne Aerodynamik und seine sparsamen Triebwerke aus. Die Boeing 737 Max 7 ist die kleinste Variante der überarbeiteten 737 Max-Familie und bietet Platz für etwa 138 bis 153 Passagiere in einer typischen Zwei-Klassen-Konfiguration. Die 737 Max-Reihe ist bekannt für ihre Wirtschaftlichkeit und ihre Weiterentwicklungen gegenüber früheren Generationen der Boeing 737. Wachsender Bedarf und Herausforderungen

weiterlesen »

Hitzequelle im Gepäckfach zwingt Eurowings-Airbus zur Notlandung in Nürnberg

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Eurowings mußte am Montag seinen Flug von Nürnberg nach Palma de Mallorca kurz nach dem Start abbrechen und sicher zum Nürnberger Flughafen zurückkehren. Nach Informationen der Polizei reagierte die Besatzung auf eine ungewöhnliche Wärmeentwicklung, die aus einem der Gepäckfächer im Passagierraum gemeldet wurde. Der Flug mit der Nummer EW 6817 hob planmäßig in Nürnberg ab, drehte jedoch auf Höhe von München um und landete nach etwa 48 Minuten Flugzeit wieder sicher am Startflughafen. Zuerst hatte das Nachrichtenportal „Nordbayern“ über den Vorfall berichtet und sich dabei auf Angaben der Polizei bezogen, wonach es an Bord zu einer Hitzeentwicklung in einem Gepäckfach gekommen sei. Crew reagiert umgehend auf ungewöhnliche Wärmeentwicklung Nachdem die Crew über die Hitzequelle in einem der Gepäckfächer informiert worden war, handelte sie umgehend gemäß der Sicherheitsprotokolle. Um die Ursache der Wärmeentwicklung zu überprüfen und jegliches Risiko auszuschließen, entschied sich die Cockpitbesatzung zur Umkehr und zur Rückkehr nach Nürnberg. Eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigte den Vorfall und erklärte, daß nach der Landung des Flugzeugs Spezialisten an Bord gingen, um der Sache nachzugehen. Die genaue Ursache für die gemeldete Hitzeentwicklung in dem Gepäckfach war zunächst unklar. Es wird spekuliert, daß es sich um einen technischen Defekt eines mitgeführten elektronischen Gerätes gehandelt haben könnte, dessen Akku überhitzte. Solche Vorfälle sind in der Luftfahrt nicht gänzlich unbekannt und werden in der Regel sehr ernst genommen, da überhitzte oder beschädigte Lithium-Ionen-Batterien ein Brandrisiko darstellen können. Die Untersuchungen der zuständigen Behörden sollen nun klären, was die Wärmeentwicklung ausgelöst hat und

weiterlesen »

MSC Magnifica erhält Luxus-Upgrade und geht auf Weltreise

MSC Cruises modernisiert die MSC Magnifica umfassend und erweitert das Schiff um den exklusiven MSC Yacht Club. Dieser „Schiff-im-Schiff“-Komplex, der sich über die obersten fünf Decks erstreckt, wird ab dem Sommer 2026 auch für Kreuzfahrten ab Warnemünde buchbar sein. Zudem wird die modernisierte MSC Magnifica im Jahr 2027 erstmals für eine Weltreise eingesetzt, die ab sofort gebucht werden kann. Im Rahmen der Modernisierung, die noch in diesem Jahr stattfinden soll, werden nicht nur der MSC Yacht Club mit 63 Suiten, einem privaten Sonnendeck, einer Panoramalounge und einem eigenen Restaurant neu geschaffen. Auch öffentliche Bereiche wie das Spa und das Fitnesscenter werden neugestaltet. CEO Gianni Onorato betont die Beliebtheit des MSC Yacht Clubs, der für seinen erstklassigen Service und die exklusiven Einrichtungen geschätzt werde. Die Weltreise 2027 mit der modernisierten MSC Magnifica wird 121 Nächte dauern und 45 Ziele in 25 Ländern ansteuern. Die Einschiffung ist an vier verschiedenen Häfen im Mittelmeer möglich: Civitavecchia (Rom) am 5. Januar, Genua am 6., Marseille am 7. oder Barcelona am 8. Januar 2027. Neben der Weltreise sind auch Mittelmeer-Kreuzfahrten im Winter 2025/2026 sowie Sommerkreuzfahrten 2026 ab Warnemünde mit der dann aufgewerteten MSC Magnifica buchbar.

weiterlesen »

Flix startet Fernbusnetz in Mexiko

Der europäische Fernbusbetreiber Flix ist wie angekündigt in den mexikanischen Markt eingetreten. Seit dem 27. Mai verbindet das neue Streckennetz sechs Städte in fünf mexikanischen Bundesstaaten: Mexiko-Stadt, Monterrey, Torreon, Santiago de Queretaro, San Luis Potosi und Matehuala. Dies teilte das Unternehmen mit. Für Fahrgäste in Monterrey ergibt sich durch die Anbindung an das nordamerikanische Flix-Tochterunternehmen Greyhound die Möglichkeit, mit einem Umstieg über 1600 Ziele in den USA und Kanada zu erreichen. Für den Betrieb in Mexiko kooperiert der in München ansässige Fernbusspezialist mit drei lokalen Buspartnern. Dieser Markteintritt in Mexiko, dem drittgrößten Busmarkt weltweit, unterstreicht die globale Expansionsstrategie von Flix. Bereits im Februar hatte Flix angekündigt, in diesem Jahr neben Mexiko auch in Peru starten zu wollen. Das Unternehmen ist bereits in Brasilien und Chile aktiv und sieht in Lateinamerika großes Wachstumspotenzial, da dort Busse oft das wichtigste Reisemittel darstellen. Mit dem Start in Mexiko ist Flix nun auf vier Kontinenten in über 40 Ländern vertreten. Zum Markenportfolio gehören neben FlixBus auch FlixTrain, Kamil Koç und Greyhound. Das Geschäftsmodell von Flix basiert auf einer Kombination aus Technologie-Start-up, E-Commerce und klassischem Verkehrsunternehmen. Ziel ist es, auch in Mexiko ein modernes Reiseerlebnis mit der bekannten Technologieplattform und App zu bieten.

weiterlesen »

Türkei führt Geldbußen für Passagiere ein, die vor dem Parken des Flugzeugs aufstehen

Fluggäste, die an türkischen Flughäfen landen, müssen sich künftig auf mögliche Geldstrafen einstellen, wenn sie sich zum Aussteigen bereiten, bevor das Flugzeug sicher am Terminal geparkt hat und die Anschnallzeichen erloschen sind. Dies ist der Kern einer neuen Verordnung, die von den türkischen Luftfahrtbehörden erlassen wurde, um die Sicherheit der Passagiere während des gesamten Fluges bis zum Abschalten der Triebwerke am Zielflughafen zu gewährleisten. Laut der Hürriyet Daily News drohen Passagieren in der Türkei, die ihre Sicherheitsgurte lösen, versuchen, auf Gepäckfächer zuzugreifen oder sich im Gang aufhalten, bevor das Flugzeug vollständig zum Stehen gekommen ist, nun Geldbußen gemäß den neuen Bestimmungen der staatlichen Zivilluftfahrtbehörde. Die aktualisierten Regeln, die auch darauf abzielen, den Ausstiegsprozeß für alle reibungsloser und für die Kabinenbesatzung sowie das Flughafenpersonal einfacher zu gestalten, traten Anfang Mai 2025 in Kraft. Die Verordnungen wurden nach Beschwerden von Passagieren und Flugzeugkontrollen erlassen, die laut der türkischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt eine wachsende Zahl von Sicherheitsverstößen während des Rollens nach der Landung aufzeigten. „Trotz Durchsagen, die die Passagiere über die Regeln informieren, stehen viele auf, bevor das Flugzeug seine Parkposition erreicht und bevor das Anschnallzeichen ausgeschaltet wird“, kommentierte die Luftfahrtbehörde. „Dieses Verhalten beeinträchtigt die Sicherheit von Passagieren und Gepäck und mißachtet die Zufriedenheit und die Ausstiegspriorität anderer Reisender“, fügte sie hinzu. Regelmäßigen Flugreisenden ist bekannt, daß es zunehmend üblich ist, daß Passagiere aufstehen, auf Gepäckfächer zugreifen oder sich in der Kabine bewegen, kurz nachdem das Flugzeug gelandet ist. Dies führt oft zu chaotischen Szenen, da die Kabinenbesatzung Schwierigkeiten hat, die wachsende Zahl

weiterlesen »

IndiGo ernennt Vikram Singh Mehta zum neuen Vorstandsvorsitzenden

Die indische Fluggesellschaft IndiGo hat Vikram Singh Mehta zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Mehta, der bereits seit Mai 2022 dem Vorstand des Unternehmens angehört, tritt die Nachfolge von Venkataramani Sumantran an. Sumantran hatte den Vorsitz vor drei Jahren übernommen, in einer Phase, in der sich der Flugverkehr nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder erholte und ein starkes Wachstum verzeichnete. Sumantran schied nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit als Vorstandsmitglied aus. Vikram Singh Mehta bringt umfangreiche Führungserfahrung in seine neue Rolle ein. Er war zuvor unter anderem Chairman der Shell Gruppe in Indien sowie Geschäftsführer von Shell Markets und Shell Chemicals in Ägypten. Des Weiteren hatte er bedeutende Positionen in Aufsichtsgremien von Unternehmen wie Colgate Palmolive India, Mahindra & Mahindra und Larsen & Toubro inne. Mehta begann seine berufliche Laufbahn beim Indian Administrative Service (IAS) und war später als Executive Chairman von Brookings India sowie als Senior Fellow an der Brookings Institution tätig. Die Ernennung von Mehta zum Vorstandsvorsitzenden erfolgt in einer Phase, in der IndiGo ein deutliches Wachstum verzeichnet und seine Position als größte Fluggesellschaft Indiens weiter festigt. Analysten sehen in der Wahl Mehtas, der über breite wirtschaftliche Expertise verfügt, ein Zeichen für die Ambitionen IndiGos, sein Wachstum nachhaltig zu gestalten und seine Marktposition weiter auszubauen.

weiterlesen »

Embraer gründet Tochtergesellschaft in Indien zur Stärkung der Marktpräsenz

Der brasilianische Luft- und Raumfahrt- sowie Rüstungskonzern Embraer hat die Gründung einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft in Indien bekanntgegeben. Der Hauptsitz des neuen Unternehmens wird in AeroCity, Neu-Delhi, angesiedelt sein. Dieser strategische Schritt unterstreicht die langfristige Wachstumsstrategie Embraers in Indien und das Bestreben, die Zusammenarbeit mit der sich schnell entwickelnden indischen Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie zu intensivieren. Die Gründung der indischen Tochtergesellschaft zielt darauf ab, die Interessen Embraers in den Bereichen Verteidigung, kommerzielle Luftfahrt, Geschäftsreiseflugzeuge, Service und Support sowie im aufstrebenden Sektor der urbanen Luftmobilität zu stärken. Embraer plant, sein Team in Indien auszubauen und Kapazitäten aufzubauen, um die vielfältigen Chancen in der indischen Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie zu nutzen. Dies beinhaltet die Schaffung von Teams in verschiedenen Unternehmensfunktionen sowie spezialisierten Abteilungen für Beschaffung, Lieferkette und Ingenieurwesen. Francisco Gomes Neto, Präsident und CEO von Embraer, betonte, daß Indien ein Schlüsselmarkt für Embraer sei und die Expansion das unerschütterliche Engagement des Unternehmens für das Land demonstriere. Embraer freue sich darauf, die Zusammenarbeit mit der indischen Industrie zu vertiefen und mit seiner Expertise und Technologie zum Wachstum des Landes und zur „Make in India“-Initiative beizutragen. Das Unternehmen sieht erhebliche Potentiale in allen genannten Sektoren. Embraer ist bereits mit fast 50 Flugzeugen und elf verschiedenen Flugzeugtypen in Indien präsent, die in der kommerziellen Luftfahrt, der Verteidigung und der Geschäftsfliegerei eingesetzt werden und durch das lokale Service- und Supportnetzwerk von Embraer betreut werden.

weiterlesen »