ÖBB-Railjet (Foto: Harald Eisenberger/ÖBB).
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So sehen die neuen ÖBB-Railjets von innen aus

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Die Österreichischen Bundesbahnen haben vor wenigen Tagen mit dem Rollout der Railjets der jüngsten Generation begonnen. Bereits am 19. März 2024 hat man bekanntgegeben, dass 19 weitere Exemplare dieses Typs bestellt wurden. In den neuen Zügen gibt es einige Neuerungen für die Fahrgäste.

Jene Railjet-Garnituren, die nun sukzessive in den Liniendienst gestellt werden, sind eine Weiterentwicklung ihres bestehenden Vorgängers. Die ÖBB haben eigenen Angaben nach ein paar Schwachstellen ausgemerzt und sind auch auf den Wunsch der Fahrgäste nach Abteilen in der Zweiten Klasse eingegangen. In den Bestandszügen gibt es in dieser Beförderungsklasse lediglich Großraumwägen.

Aus älteren Waggons, die beispielsweise als Inter- und/oder Eurocity durch Österreich fahren, sind die 6er-Abteile in der Zweiten Klasse noch gut bekannt. Genau diese gab es aber in den Railjet-Zügen bislang nicht. Dies wurde von Fahrgästen immer wieder kritisiert. Nun feiern diese ihr Comeback in der jüngsten Generation des Flaggschiffes der Österreichischen Bundesbahnen. In der Business-Class, in der es auch schon zuvor Abteile gegeben hat, bleiben diese bestehen.

Jene Züge, die nun in den Fahrbetrieb gestellt werden, haben jedoch nichts mit den bei Stadler bestellten Doppelstockzügen des Typs Kiss III, die ebenfalls von den ÖBB als Railjet vermarktet werden sollen, zu tun. Die Order beim schweizerischen Hersteller ist zusätzlich zu jener, die nun nach und nach auf die Schiene kommt. Die Nachbestellung bei Siemens, die am 19. März 2024 kommuniziert werden, ist abermals on-top.

Die Österreichischen Bundesbahnen haben im Bereich der Speisewägen das Design erneuert. Wie auf den Fotos ersichtlich ist so ziemlich kein Stein auf dem anderen geblieben. Zur Entlastung dieser hat man sich abermals beim Konkurrenten Westbahn umgesehen, denn die neuen Railjets haben nach dem Vorbild des privaten Herausforderers auch mehrere Snack- und Getränkeautomaten in den Waggons. Als „Kopiermaschine“ waren die ÖBB übrigens schon immer gut: Zum Zeitpunkt des Betriebsstarts der Westbahn hatte noch kein einziger Zug der Staatsbahn WLAN an Bord. Getrennte Toiletten gab es auch nicht. Beides wurde binnen sehr kurzer Zeit von den ÖBB „kopiert“. Nun geht man den gleichen Schritt nicht nur mit den Snackautomaten, sondern man hat bei Stadler gar die baugleichen Doppelstocktriebwägen bestellt. Die Fahrgäste wird es freuen, denn der Wettbewerb zwischen Westbahn und ÖBB hat vom ersten Tag an zu Verbesserungen und steigender Qualität geführt.

Die ÖBB trumpfen in ihren neuen Railjet-Garnituren auch mit einer verbesserten First-Class auf. Diese wurde nicht nur optisch deutlich aufgebessert, sondern auch der Komfort hat sich für die Fahrgäste gesteigert. In der Ersten Klasse steht den Reisenden gegenüber der „Economy Class“ auch weiterhin mehr Platz zur Verfügung. Übrigens: Auch die Gepäckracks hat man weiterentwickelt, denn nach dem Vorbild der Westbahn können nun Gepäckstücke auch angekettet werden.

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1 Comment

  • Rosemary Minett-Sandham , 10. Dezember 2024 @ 16:18

    We are making our first journey in a first class carriage of this new design and have few positive thoughts of it.
    Someone in the design team seems to have tried to make rail travel more like air travel, without understanding that those of us who choose trains actively want to see where we’re going. The new, taller seat backs make that much more difficult. The wood effect hard surfaces bounce sound around more, so that a conversation from a table of 4 can become quite intrusive for other people in the vicinity.
    Next time we travel on this route ( and we have used Munich to northern Italy regularly since the track damage in the French Alps over a year ago) we will try the business class compartments in the hope that they are less hard-edged.

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