Die türkische Fluggesellschaft Southwind Airlines, die in Europa von Flugverboten betroffen ist, hat seit dem 15. Juni 2025 eine neue Strecke nach Rußland in Betrieb genommen. Die Verbindung führt vom türkischen Ferienort Antalya zum Moskauer Flughafen Schukowski. Im aktuellen Sommerflugplan wird diese Route einmal täglich bedient, wie das Fachportal „Aero Routes“ berichtet.
Southwind Airlines setzt auf dieser Strecke eine gemischte Flotte ein, um den unterschiedlichen Kapazitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Boeing 737 MAX 8 mit 189 Sitzplätzen, Airbus A321 mit 220 Sitzplätzen sowie Boeing 777-300 mit 550 Sitzplätzen. Diese Auswahl ermöglicht es der Fluggesellschaft, flexibel auf die Nachfrage zu reagieren und eine breite Palette von Passagierzahlen abzudecken, von Einzelreisenden bis hin zu größeren Gruppen.
Die Fluggesellschaft konzentriert sich auf den russischen Markt, da ihr der Zugang zum europäischen Luftraum verwehrt ist. Das Verbot resultiert aus Bedenken hinsichtlich der tatsächlichen Besitzverhältnisse und der Kontrolle der Airline, da mutmaßliche Verbindungen zu sanktionierten russischen Unternehmen oder Personen bestehen sollen. Diese Umstände zwingen Southwind Airlines, ihre Operationen vorwiegend auf Rußland und andere nicht-westliche Destinationen auszurichten.
Neben der neuen Verbindung nach Moskau-Schukowski fliegt Southwind Airlines in Rußland auch weitere Städte an. Zu diesen Destinationen zählen Kazan, Krasnoyarsk, Moskau-Sheremetyevo, Ekaterinburg, St. Petersburg und Novosibirsk. Dies unterstreicht die Strategie der Airline, sich als wichtiger Akteur im Flugverkehr zwischen der Türkei und Rußland zu etablieren und die Nachfrage nach Direktflügen aus den russischen Regionen zu beliebten türkischen Urlaubszielen zu bedienen.