Kabine Boeing 737-800 (Foto: Robert Spohr).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Spanisches Gericht verurteilt randalierenden Ryanair-Passagier zu Haftstrafe

Werbung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat das jüngste Urteil eines spanischen Gerichts in Vigo begrüßt, das einen randalierenden Passagier zu einer achtmonatigen Haftstrafe sowie einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt hat. Der Vorfall ereignete sich im Dezember 2023 an Bord eines Ryanair-Fluges von London (Stansted) nach Lissabon, als der störende Fluggast Mitreisende angriff und damit eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit darstellte.

Aufgrund des inakzeptablen Verhaltens musste der Flug außerplanmäßig zum spanischen Flughafen Vigo umgeleitet werden. Dies führte zu einer unnötigen zweistündigen Verspätung für die übrigen 179 Passagiere, von denen viele mit kleinen Kindern reisten, sowie für die sechs Besatzungsmitglieder. Das harte Urteil spiegelt die zunehmende Haltung der Justiz wider, störendes Verhalten in der Luftfahrt nicht zu tolerieren und konsequent zu ahnden.

Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, bekräftigte die Null-Toleranz-Politik der Fluggesellschaft. Er stellte klar, dass es inakzeptabel sei, dass eine kleine Minderheit von Passagieren den Flugbetrieb störe und Mitreisende unnötig verärgere oder deren Reisepläne verzögere. Ryanair kündigte an, auch weiterhin konsequent gegen solche Fluggäste vorzugehen und alle rechtlichen Möglichkeiten zur strafrechtlichen Verfolgung auszuschöpfen.

Der Vorfall in Vigo reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Fällen sogenannter „Unruly Passengers“ in der zivilen Luftfahrt. Fluggesellschaften und internationale Luftfahrtverbände wie die IATA fordern seit längerem härtere und konsistentere Strafen, um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten und die Besatzungen zu entlasten. Die Verurteilung in Spanien sendet ein klares Signal über die Rechtsfolgen von Fehlverhalten im Luftverkehr.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung