Flughafen Bern-Belp (Foto: Claudio Joss).
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Stabiler Betrieb am Flughafen Bern: Chartersaison ohne Treibstoffengpässe angelaufen

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Am Flughafen Bern-Belp hat die diesjährige Chartersaison begonnen, wobei die Verantwortlichen der Flughafen Bern AG eine positive Prognose für die operative Stabilität abgeben.

Im Gegensatz zu größeren europäischen Luftfahrt-Drehkreuzen, die teilweise mit logistischen Herausforderungen kämpfen, erwartet die Berner Flughafenleitung keine Kerosinengpässe. Die Treibstoffversorgung für die Sommermonate gilt als gesichert, sodass Flugausfälle aufgrund fehlender Treibstoffverfügbarkeit nach aktuellem Planungsstand ausgeschlossen werden können. Diese Versorgungssicherheit ist ein zentraler Faktor für die Zuverlässigkeit des Regionalflughafens, der sich als stressfreie Alternative zu den Großflughäfen Zürich und Basel positioniert.

Das Flugprogramm für den Sommer 2026 umfasst insgesamt 16 Destinationen, die primär auf den Freizeit- und Ferienverkehr ausgerichtet sind. Zu den wichtigsten Partnern gehören die Schweizer Fluggesellschaften Helvetic Airways und Chair Airlines. Helvetic Airways setzt auf den Strecken ab Bern vermehrt ihre modernen Regionaljets vom Typ Embraer E190-E2 ein, während Chair Airlines Ziele im Mittelmeerraum bedient. Zu den angeflogenen Destinationen gehören klassische Ferienziele wie Palma de Mallorca, Heraklion, Rhodos und Kos sowie Spezialstrecken nach Jerez de la Frontera und Olbia. Ergänzt wird das Angebot durch Flugverbindungen von SkyAlps, die unter anderem die Adriaküste anbinden.

Branchenanalysen zeigen, dass der Flughafen Bern durch seine kurzen Wege und die schnelle Abfertigung besonders bei Charterveranstaltern beliebt bleibt. Um die Logistik vor Ort zu optimieren, wurden die Tanklagerkapazitäten und die Lieferketten für Flugkraftstoff in enger Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern stabilisiert. Zusätzliche Recherchen im Schweizer Luftfahrtmarkt verdeutlichen, dass Regionalflughäfen wie Bern-Belp verstärkt auf Direktverbindungen setzen, um die Kapazitätsgrenzen der nationalen Hubs zu umgehen. Die Auslastung der ersten Flüge zum Saisonstart deutet auf eine robuste Nachfrage im Bereich der Pauschalreisen hin, wobei die Zuverlässigkeit der Treibstofflogistik als wichtiges Verkaufsargument gegenüber den Reiseveranstaltern dient.

Trotz der im Vergleich zu den Vorjahren gestiegenen Betriebskosten im Luftverkehr hält der Flughafen Bern an seiner Strategie fest, ein exklusives und überschaubares Portfolio an Ferienflügen anzubieten. Die finanzielle Stabilität der Flughafen Bern AG erlaubt es zudem, in die Effizienz der Bodenabfertigung zu investieren. Während andere Flughäfen durch Personalmangel bei der Sicherheitskontrolle oder beim Bodenpersonal Schlagzeilen machten, vermeldet Bern eine ausreichende Personaldichte für die Abwicklung des Sommerflugplans. Die Kombination aus gesicherter Kerosinversorgung und reibungslosen Abläufen am Boden soll den Standort Bern als verlässlichen Pfeiler im Schweizer Chartergeschäft festigen.

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