Flugzeuge am Flughafen Stuttgart (Foto: Jan Gruber).
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Steigendes Passagieraufkommen: Flughafen Stuttgart stellt sich auf die Sommerferien ein

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Der Flughafen Stuttgart stellt sich zum Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg auf ein erhöhtes Passagieraufkommen ein. Über den gesamten Ferienzeitraum hinweg rechnet der Betreiber mit etwa 1,5 Millionen Fluggästen in den Terminals.

Als verkehrsreichster Tag zum Auftakt der Reisewelle gilt der Freitag, 31. Juli 2026, mit rund 250 Flugbewegungen, während die höchste Anzahl an Starts und Landungen gegen Ende der Ferien am 21. August erwartet wird. Zu den am stärksten nachgefragten Destinationen im Sommerflugplan zählen gewohnheitsgemäß Städte- und Urlaubsziele wie Istanbul, Palma de Mallorca und Antalya.

Um Verzögerungen bei der Abfertigung zu vermeiden, empfiehlt die Flughafengesellschaft den Passagieren, zwei bis drei Stunden vor dem geplanten Abflug am Terminal einzutreffen. Insbesondere in den verkehrsintensiven Morgen- und Nachmittagsstunden ist an den Sicherheitskontrollen mit Wartezeiten zu rechnen. Zudem führt die schrittweise Einführung des neuen digitalen Ein- und Ausreisesystems der Europäischen Union (EES) bei Angehörigen von Drittstaaten zu geänderten Kontrollabläufen an den Passkontrollen, was eine gewissenhafte Überprüfung aller Ausweisdokumente im Vorfeld erfordert.

Zur Entlastung des Check-in-Bereichs verweist der Flughafen auf automatisierte Verfahren wie die selbstständige Gepäckaufgabe sowie den Vorabend-Check-in einzelner Fluggesellschaften. Auf der Landseite soll die Verkehrssteuerung vor den Terminals durch zeitlich begrenzte Haltemöglichkeiten für Bringer und Abholer reguliert werden. Ergänzt wird die Anbindung an den Individualverkehr durch das regionale Nahverkehrsnetz mit S-Bahn- und Buslinien.

Branchenbeobachter merken an, dass Spitzenzeiten während der Sommersaison die Kapazitätsgrenzen von Regionalflughäfen regelmäßig austesten. Der reibungslose Ablauf hängt dabei nicht nur von den organisatorischen Maßnahmen des Betreibers ab, sondern ebenso von der Personalausstattung der externen Sicherheitsdienstleister und der Pünktlichkeit im europäischen Luftraum. Etwaige Engpässe bei der Flugabfertigung oder Verspätungen im Rotationssystem der Fluggesellschaften können rasch zu Kaskadeneffekten in den Terminals führen.

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