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Strafverfahren nach mutmaßlichem Mordversuch an Kind in Moskau

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Die russischen Behörden haben ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes gegen einen Flugpassagier eingeleitet. Der Mann wird verdächtigt, unter Drogeneinfluß am Moskauer Flughafen Scheremetjewo ein zweijähriges Kind mit voller Wucht zu Boden geschleudert zu haben, wie die staatliche Nachrichtenagentur „Tass“ berichtete. Das Kleinkind erlitt dabei schwere Verletzungen und mußte in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Unbestätigten Medienberichten zufolge liegt das Opfer aufgrund schwerer Kopfverletzungen im Koma. Die Tat ereignete sich kurz vor Mitternacht in der Ankunftshalle des Flughafens. Augenzeugen griffen ein, um weitere Attacken des Mannes auf das Kind zu verhindern. Nach dem Vorfall wurde der mutmaßliche Täter festgenommen.

Die genauen Motive für den plötzlichen Gewaltausbruch sind noch unklar und Gegenstand einer laufenden Befragung durch die Ermittlungsbehörden. Derartige Vorfälle in öffentlichen Bereichen, insbesondere an Flughäfen, welche als Hochsicherheitszonen gelten, rufen regelmäßig Besorgnis hervor und werfen Fragen zur Sicherheit und zum Verhalten von Personen unter dem Einfluß von Substanzen auf.

Die schnelle Reaktion der Umstehenden verhinderte Schlimmeres und ermöglichte die Festnahme des Verdächtigen. Die Ermittlungen konzentriren sich nun darauf, die genauen Umstände des Geschehens zu klären und die Hintergründe der Tat aufzudecken.

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