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Südkorea verurteilt Youtuber wegen Falschmeldungen zu Flugzeugunfall

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Ein südkoreanisches Gericht hat zwei Youtuber zu Haftstrafen verurteilt, weil sie nach einem Flugzeugunfall am Flughafen Muan falsche Behauptungen in sozialen Medien verbreitet hatten.

Der 60-jährige Hauptverantwortliche erhielt eine dreijährige, sein 71-jähriger Mittäter eine einjährige Freiheitsstrafe. Die Verurteilten hatten über hundert Videos mit Falschaussagen verbreitet. Darin behaupteten sie, der Unfall sei computergeneriert und die Angehörigen der Opfer seien Schauspieler.

Das Gericht befand, daß das Vorgehen besonders verwerflich sei, da die Angeklagten keinerlei Einsicht oder Reue gezeigt hätten. Selbst nach der Löschung ihrer ursprünglichen Kanäle erstellten sie neue Konten, um ihre Falschmeldungen fortzusetzen.

Das Urteil unterstreicht die Entschlossenheit der südkoreanischen Justiz, gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien und die Verunglimpfung von Opfern tragischer Ereignisse vorzugehen. Solche Falschinformationen fügen den Betroffenen und ihren Familien zusätzliches Leid zu.

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