August 26, 2025

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August 26, 2025

Australisches Start-up Koala sichert erste Flugzeuge für Markteintritt

Das australische Luftfahrt-Start-up Koala Airlines hat die Leasingverträge für seine ersten drei Flugzeuge abgeschlossen. Wie das Unternehmen bekannt gab, handelt es sich um Maschinen vom Typ Boeing 737 Max, die den Grundstein für den geplanten Betriebsstart legen sollen. Die Auslieferung der ersten drei Jets ist für Juli oder August 2026 geplant, mit dem operativen Start der Airline Ende desselben Jahres. Koala Airlines strebt an, seine Flotte mittelfristig auf mindestens 20 Flugzeuge zu erweitern. Der Fokus der neuen Fluggesellschaft liegt auf dem Ferien- und Touristikverkehr. Die ersten Strecken sollen auf nachgefragten Inlandsrouten bedient werden, darunter die Verbindung zwischen den Metropolen Sydney, Melbourne und Brisbane. Der Markteintritt von Koala Airlines wird den Wettbewerb im australischen Luftverkehr erhöhen, der derzeit von wenigen großen Anbietern dominiert wird. Die geplante neue Fluggesellschaft positioniert sich als Anbieter für das Freizeitsegment im Inland.

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Dertour bietet 2026 exklusive Charterflüge ab Nürnberg an

Der Reiseveranstalter Dertour wird im Jahr 2026 exklusive Gruppenreisen mit Sonderflügen ab dem Flughafen Nürnberg anbieten. Die Flugpakete richten sich an Reisende aus der Region, die ausgewählte Ziele ansteuern möchten. Zu den angebotenen Zielen zählen die spanische Insel Menorca, die vom 28. April bis 5. Mai mit der Fluggesellschaft Sundair angeflogen wird. Eine Woche später, vom 6. bis 13. Mai, folgt ein Flug nach Tivat an der montenegrinischen Adriaküste, der von Air Montenegro durchgeführt wird. Für den Herbst 2026 ist zudem ein weiterer Sonderflug nach Apulien in Italien vorgesehen. Die Organisation exklusiver Charterflüge ermöglicht es Dertour, Ziele anzubieten, die nicht Teil des regulären Linienflugplans sind. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, Kunden in regionalen Märkten zu erreichen und eine Alternative zu den großen Drehkreuzen wie Frankfurt oder München zu schaffen. Mit den neuen Angeboten unterstreicht der Reiseveranstalter seine Präsenz im süddeutschen Markt. Die Sonderflüge sind auch für den Flughafen Nürnberg von Bedeutung, da sie dessen Streckennetz im Bereich des Touristikverkehrs erweitern.

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Austrian Airlines reduziert Flüge nach Teheran

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wird Anfang 2026 ihre Flugverbindungen zwischen Wien und Teheran vorübergehend reduzieren. Die Anpassung des Flugplans sei eine gängige Maßnahme zur Optimierung des Streckennetzes in der Nebensaison. Im Zeitraum vom 9. Jänner bis 4. März 2026 wird die Flugfrequenz von derzeit vier auf drei wöchentliche Verbindungen gesenkt. Diese temporäre Reduzierung betrifft die Frequenzen am Beginn des neuen Jahres. Die Route von Wien nach Teheran ist für Austrian Airlines von strategischer Bedeutung, da die Airline eine der wenigen europäischen Fluggesellschaften ist, die regelmäßige Verbindungen in den Iran anbietet. Die Nachfrage auf der Strecke schwankt jedoch saisonal, weshalb Fluggesellschaften in der Regel die Kapazitäten anpassen, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern. Trotz der vorübergehenden Anpassung bleibt die Verbindung zwischen Wien und Teheran aufrechterhalten, was die fortlaufende Bedeutung der Strecke für Austrian Airlines und das Drehkreuz Wien unterstreicht.

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Lufthansa: Umfassende Strukturreform soll Effizienz und Profitabilität steigern

Die Lufthansa Group bereitet eine tiefgreifende Reorganisation ihrer Konzernstruktur vor, die Anfang 2026 in Kraft treten soll. Wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, das dem „Handelsblatt“ vorliegt, plant der Konzern, zentrale Funktionen von seinen Netzwerk-Gesellschaften Lufthansa Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines in die Konzernzentrale zu verlagern. Ziel der Reform ist es, die Steuerung von strategisch wichtigen Bereichen wie Netzplanung, Vertrieb und Finanzen zu zentralisieren. Diese Neuaufstellung markiert einen signifikanten Wandel in der Konzernführung, der die Autonomie der einzelnen Marken reduziert, um die Profitabilität und den Kundennutzen zu steigern. Die geplante Umstrukturierung der Lufthansa Group ist eine direkte Reaktion auf die dynamischen und wettbewerbsintensiven Bedingungen in der globalen Luftfahrtindustrie. Die traditionelle Struktur, bei der die einzelnen Fluggesellschaften weitreichende Autonomie in ihren Geschäftsfeldern genossen, soll aufgebrochen werden. Zukünftig werden die Marken – Lufthansa Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines – primär für das Erlebnis an Bord verantwortlich sein, einschließlich des Caterings und des Kabinenservices. Die strategische Planung und operative Steuerung des Flugbetriebs soll hingegen in die Hände der Konzernzentrale übergehen. Dieser Schritt ist nicht ohne Präzedenzfall in der Luftfahrtbranche. Viele große Airline-Gruppen, wie etwa die International Airlines Group (IAG) oder Air France-KLM, haben ähnliche Zentralisierungsmodelle eingeführt, um Synergien zu nutzen und die Kosten zu senken. Durch die Bündelung von Funktionen wie dem Netzwerkmanagement, dem Flottenmanagement und dem globalen Vertrieb können Skaleneffekte erzielt werden, die in einer dezentralen Struktur nicht möglich wären. Die Entscheidung, solche Kernaufgaben zu zentralisieren, könnte der Lufthansa Group ermöglichen, ihre Ressourcen effektiver einzusetzen und die Wettbewerbsfähigkeit

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Südkorea verurteilt Youtuber wegen Falschmeldungen zu Flugzeugunfall

Ein südkoreanisches Gericht hat zwei Youtuber zu Haftstrafen verurteilt, weil sie nach einem Flugzeugunfall am Flughafen Muan falsche Behauptungen in sozialen Medien verbreitet hatten. Der 60-jährige Hauptverantwortliche erhielt eine dreijährige, sein 71-jähriger Mittäter eine einjährige Freiheitsstrafe. Die Verurteilten hatten über hundert Videos mit Falschaussagen verbreitet. Darin behaupteten sie, der Unfall sei computergeneriert und die Angehörigen der Opfer seien Schauspieler. Das Gericht befand, daß das Vorgehen besonders verwerflich sei, da die Angeklagten keinerlei Einsicht oder Reue gezeigt hätten. Selbst nach der Löschung ihrer ursprünglichen Kanäle erstellten sie neue Konten, um ihre Falschmeldungen fortzusetzen. Das Urteil unterstreicht die Entschlossenheit der südkoreanischen Justiz, gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien und die Verunglimpfung von Opfern tragischer Ereignisse vorzugehen. Solche Falschinformationen fügen den Betroffenen und ihren Familien zusätzliches Leid zu.

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Sun Express erhöht Kapazitäten für Herbstferien in die Türkei

Der Ferienflieger Sun Express hat die Flugfrequenzen von der DACH-Region zu Zielen an der türkischen Riviera für die bevorstehenden Herbstferien erhöht. Die Airline stellt im Oktober ein deutlich größeres Sitzplatzangebot zur Verfügung. Allein im Oktober bietet die Fluggesellschaft rund 1,1 Millionen Sitzplätze auf Verbindungen nach Antalya, Izmir, Bodrum und Dalaman an, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das erweiterte Flugangebot soll bis Mitte November fortgesetzt werden. Höhere Kapazitäten werden von zahlreichen deutschen Abflughäfen angeboten, darunter Dresden, Erfurt, Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart. Einige Routen, wie von Dresden und Erfurt nach Antalya, werden nun bis zu zweimal täglich bedient. Die Entscheidung der Fluggesellschaft, welche ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines ist, trägt der anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubszielen in der Türkei Rechnung. Durch die zusätzlichen Kapazitäten positioniert sich Sun Express als wichtiger Anbieter im saisonalen Ferienflugverkehr.

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Malpensa: Mann zündete Check-in-Schalter an und sorgte für Chaos

Der Mailänder Flughafen Malpensa wurde am 20. August 2025 Schauplatz eines chaotischen Vorfalls, als ein Passagier am Terminal 1 die Check-in-Schalter in Brand setzte. Der Vorfall, der sich gegen 11:00 Uhr Ortszeit ereignete, führte zu einer Teilräumung des Flughafens und verursachte erhebliche Störungen im Flugverkehr. Berichten zufolge versah der Verdächtige, ein mit einem Hammer bewaffneter Mann, die Schalter mit einer brennbaren Flüssigkeit, setzte sie in Brand und zerstörte anschließend Monitore und Fernsehbildschirme. Augenzeugen und in sozialen Medien kursierende Videoaufnahmen belegen das Geschehen, das glücklicherweise keine Verletzten forderte. Tathergang und schnelle Reaktion Nachdem der Mann das Feuer gelegt hatte, brach unter den anwesenden Reisenden Panik aus. Während einige in Sicherheit flohen, gelang es anderen Passagieren, den Verdächtigen zu überwältigen und festzuhalten, bis die Sicherheitskräfte eintrafen. Diese schnelle und entschlossene Reaktion verhinderte möglicherweise eine Eskalation der Lage. Die Rettungskräfte und die Flughafenfeuerwehr konnten das Feuer zügig löschen und so weiteren Schaden begrenzen. Die Lombardi Airports Association, die den Betrieb der Flughäfen in der Region Mailand überwacht, gab später bekannt, daß die Situation unter Kontrolle gebracht und der Täter festgenommen worden war. Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen der Flughafensicherheit in einem Umfeld, in dem nicht nur terroristische Bedrohungen, sondern auch akute Gewalttaten von Einzelpersonen eine Rolle spielen. Solche Angriffe können schnell zu einer Massenpanik führen, auch wenn keine physischen Schäden an Personen auftreten. Die Tatsache, daß hier Privatpersonen beherzt eingriffen und den Mann stoppten, zeigt die Wichtigkeit der zivilen Wachsamkeit. Auswirkungen auf den Flugbetrieb und die Passagiere Die Zerstörung am Terminal 1 und

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Italien verhängt Millionen-Geldbuße gegen Ryanair

Die italienische Kartellbehörde AGCM hat die irische Fluggesellschaft Ryanair zu einer Geldstrafe von 1,34 Millionen Euro verurteilt. Grund für das Bußgeld sei die Verweigerung der vollständigen Herausgabe interner Dokumente im Rahmen eines laufenden Verfahrens. Das Verfahren der AGCM betrifft den langjährigen Rechtsstreit zwischen Ryanair und Online-Reisebüros. Die Behörde hatte Unterlagen zur Geschäftsplanung der Jahre 2021 bis 2023 angefordert. Die unvollständige Offenlegung wurde von der AGCM als Verstoß gegen die kartellrechtliche Aufklärungspflicht gewertet. Ryanair hat die Entscheidung in einer Stellungnahme kritisiert und die Geldstrafe als einen PR-Versuch der Behörde bezeichnet, um deren angeblich ineffizienten Besuch in den Büros zu kaschieren. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte, daß man gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen werde. Der Konflikt zwischen Fluggesellschaften und Online-Reisebüros beschäftigt die Branche seit Jahren, da Fluggesellschaften direkte Buchungen bevorzugen, um Provisionszahlungen zu vermeiden. Ryanair hat die Geldbuße binnen 30 Tagen zu begleichen, kann aber innerhalb von sechs Monaten Widerspruch bei einem Verwaltungsgericht einlegen.

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Thailand plant Programm zur Förderung des Inlandstourismus

Die Regierung von Thailand erwägt ein Förderprogramm, das internationalen Touristen kostenlose Inlandsflüge anbietet. Die Initiative mit dem Namen „Buy International, Free Thailand Domestic Flights“ zielt darauf ab, den Tourismus in weniger bekannten Regionen des Landes anzukurbeln. Das geplante Programm, das von Thailands Minister für Tourismus und Sport vorgelegt wurde, hat ein Budget von 700 Millionen Baht. Es soll, bei Genehmigung, von September bis November 2025 laufen und mindestens 200.000 zusätzliche Besucher anziehen. Der Vorschlag kommt, nachdem die Zahl der ausländischen Touristen in diesem Jahr unter den Erwartungen geblieben ist. Von Jänner bis Juli 2025 wurden 5,6 Prozent weniger internationale Gäste gezählt als im Vorjahreszeitraum. Zudem hat die Zentralbank ihre Prognose für die Touristenzahlen für das Jahr 2025 nach unten korrigiert. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit sechs Fluggesellschaften umgesetzt werden soll, sieht eine Subventionierung von Flügen bis zu 3.500 Baht pro Person vor. Der Fokus liegt auf der Förderung von Zielen, die von der UNESCO ausgewiesen sind, sowie anderer regionaler Orte.

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Gedämpfter Sommeransturm im deutschen Luftverkehr

Die deutschen Flughäfen verzeichneten im Juli 2025 ein gedämpftes Passagierwachstum, das hinter den Erwartungen an einen klassischen Sommeransturm zurückblieb. Mit 21,76 Millionen Fluggästen wurde zwar ein Anstieg gegenüber dem Vormonat Juni verzeichnet, jedoch erreichte der Passagierverkehr lediglich 87,4 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Die Branche sieht die Hauptursache hierfür in einem eingeschränkten Flugangebot. Während der europäische Verkehr sich nahezu erholt hat, stagniert das innerdeutsche Fluggeschäft weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Luftfracht hingegen zeigt sich als Lichtblick mit dem stärksten Zuwachs seit Monaten. Die Diskrepanz zwischen der steigenden Reiselust der Bevölkerung und den begrenzten Kapazitäten der Fluggesellschaften prägt die aktuelle Lage der deutschen Luftfahrt. Der Juli im Detail: Kaum Dynamik trotz Anstieg Obwohl der Juli traditionell zu den stärksten Reisemonaten zählt, fehlte dem Passagierverkehr in Deutschland die gewohnte Dynamik. Die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) belegen einen Anstieg von 1,14 Millionen Passagieren im Vergleich zum Juni, doch die Erholung gegenüber 2019 bleibt mit einem Minus von 12,9 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurück. Besonders auffällig ist die unterschiedliche Entwicklung in den verschiedenen Marktsegmenten. Der innerdeutsche Flugverkehr stagniert weiterhin und konnte sich kaum vom Juni erholen. Mit nur 2,13 Millionen Passagieren erreichte er lediglich 46,5 Prozent des Niveaus von 2019. Die Gründe hierfür sind vielfältig, von einer gestiegenen Beliebtheit alternativer Reisemethoden wie der Bahn bis hin zur Verlagerung von Geschäftsreisen auf digitale Kommunikationsmittel. Viele Fluggesellschaften haben auf diesem Segment ihre Kapazitäten drastisch reduziert, da die Rendite auf den Strecken oft als geringer eingeschätzt wird. Ganz anders sieht es im europäischen Verkehr

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