August 26, 2025

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August 26, 2025

Deutsche Flughäfen reduzieren CO₂-Ausstoß deutlich

Der Flughafenverband ADV hat mitgeteilt, daß seine Mitglieder ihren betrieblichen CO₂-Ausstoß seit 2010 um 56 Prozent senken konnten. Die deutschen Flughäfen streben an, diesen Wert bis zum Jahr 2030 auf 65 Prozent zu steigern. Die Minderung wurde durch eine Reihe von Investitionen in moderne Technologien erreicht. Dazu zählen unter anderem die Umstellung der Fuhrparks auf alternative Antriebe, der Ausbau von Photovoltaik- und Blockheizkraftwerken sowie die energetische Sanierung von Terminalgebäuden. Zudem werden moderne Gebäudeleitsysteme und der Einsatz von effizienter LED-Beleuchtung angeführt. Nach Angaben des ADV-Hauptgeschäftsführers Ralph Beisel bedürfen die Flughäfen zur Fortsetzung dieser Entwicklung weiterer finanzieller Spielräume. Er betonte, daß staatlich induzierte Standortkosten, wie die Luftverkehrsteuer und Gebühren für die Luftsicherheit, die notwendigen Investitionen beeinträchtigen. Der Verband appelliert an die Politik, die finanziellen Rahmenbedingungen zu verbessern, um eine weitere Reduzierung des CO₂-Ausstoßes zu ermöglichen. Gefordert werden unter anderem eine Reduzierung der staatlichen Abgaben sowie gezielte Förderprogramme für effizientere Technologien und die Infrastruktur der Flughäfen.

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Österreichisches Bundesheer im Assistenzeinsatz gegen Waldbrände

Seit dem 24. August 2025 steht das Österreichische Bundesheer im Assistenzeinsatz in der Steiermark. Im Raum Murau ist ein Heereshubschrauber im Einsatz, um die lokalen Feuerwehren bei der Bekämpfung von Waldbränden zu unterstützen. Der Einsatz erfolgt auf Anforderung der zivilen Einsatzkräfte und unterstreicht die Rolle des Bundesheeres als verlässlicher Partner bei der Bewältigung von Naturkatastrophen. Ein Agusta Bell 212 Transporthubschrauber wurde für die Brandbekämpfung mobilisiert, der in der Lage ist, große Mengen Löschwasser aus der Luft abzuwerfen. Diese Unterstützung aus der Luft ist bei schwer zugänglichem Gelände von entscheidender Bedeutung. Der Einsatz und die Rolle des Bundesheeres Der aktuelle Einsatz des Bundesheeres in der Steiermark ist ein Beispiel für die vielfältigen Aufgaben, die dem Militär im zivilen Bereich zukommen. Das Österreichische Bundesheer verfügt über spezialisierte Einheiten und Gerätschaften, die bei Katastrophenfällen, wie etwa Hochwasser, Lawinen oder eben Waldbränden, schnell und effektiv eingesetzt werden können. Die Unterstützung der zivilen Rettungskräfte ist gesetzlich verankert und erfolgt auf Anforderung durch die zuständigen Behörden. Diese sogenannten Assistenzeinsätze sind ein wichtiger Pfeiler der nationalen Sicherheitsstruktur und gewährleisten, daß bei Großereignissen zusätzliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Der in Murau eingesetzte Agusta Bell 212 Transporthubschrauber ist ein robustes und vielseitiges Fluggerät, das sich für derartige Einsätze besonders eignet. Mit seiner Kapazität, rund 1.000 Kilogramm Löschwasser pro Anflug aufnehmen zu können, spielt er eine wichtige Rolle bei der Eindämmung des Feuers. Der Hubschrauber kann Wasser aus nahegelegenen Gewässern aufnehmen und gezielt über den Brandherden abwerfen. Dies ermöglicht eine schnelle und präzise Brandbekämpfung, insbesondere in unwegsamem Gelände, das für

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Wiener Tourismus im ersten Halbjahr 2025 mit Zuwachs

Die Wiener Tourismusbranche verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Zuwachs bei den Übernachtungen und dem Gesamtumsatz. Der Umsatz der Beherbergungsbetriebe überstieg in den ersten sechs Monaten des Jahres die Marke von einer halben Milliarde Euro. Zwischen Jänner und Juli wurden in der Hauptstadt insgesamt 10,6 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Obwohl die Übernachtungen im Juli um zwei Prozent leicht zurückgingen, konnte der Umsatz im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf rund 632 Millionen Euro gesteigert werden. Die Herkunft der Besucher zeigt eine Verschiebung: Während die Zahl der Gäste aus den Vereinigten Staaten und der Schweiz zurückging, stieg die Zahl der Nächtigungen von Besuchern aus Polen und der Türkei deutlich an. Deutschland führt weiterhin die Liste der wichtigsten Herkunftsmärkte an, gefolgt von Österreich. Die Auslastung der Hotelzimmer lag im Juli bei rund 73 Prozent, im Vergleich zu etwa 77 Prozent im Vorjahr. Dies ist auch auf eine Zunahme der verfügbaren Hotelbetten um 3,5 Prozent zurückzuführen, was eine Markterweiterung signalisiert.

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Wirtschaftliche Turbulenzen bei Spirit Airlines: Die Billigairline kämpft ums Überleben

Spirit Airlines, eine der führenden Billigfluggesellschaften in den Vereinigten Staaten, befindet sich in einer kritischen finanziellen Lage. Knapp zwei Jahre nach dem gescheiterten Kaufangebot durch JetBlue Airways in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar sieht sich die Airline nun gezwungen, externe Berater zu engagieren, um ihre verbleibenden Optionen zu prüfen. Eine anhaltend schwache Inlandsnachfrage nach touristischen Flügen und die Forderung von Kreditkartenfirmen nach zusätzlichen Sicherheiten verschärfen die Situation. Das Management hat in seinem jüngsten Quartalsbericht sogar davor gewarnt, daß das Unternehmen möglicherweise nicht über die nächsten zwölf Monate hinaus überleben kann. Finanzielle Schieflage und Restrukturierungsversuche Die finanzielle Misere von Spirit Airlines hat sich in den letzten Monaten dramatisch zugespitzt. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, haben interne Bemühungen um eine kurzfristige Restrukturierung der Finanzen nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Aus diesem Grund hat sich die Airline dazu entschieden, externe Experten hinzuzuziehen, um die verbleibenden strategischen und finanziellen Möglichkeiten auszuloten. Erschwerend kommt hinzu, daß Kreditkartenfirmen von Spirit Airlines „zusätzliche Sicherheiten“ eingefordert haben. Dies ist ein deutliches Zeichen für das schwindende Vertrauen der Finanzpartner in die Solvenz des Unternehmens. Solche Forderungen sind oft ein Indikator dafür, daß eine Firma in Liquiditätsschwierigkeiten gerät. Um dringend benötigtes Kapital zu beschaffen, greift die Fluggesellschaft zu drastischen Maßnahmen. In einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung kündigte Spirit Airlines an, verschiedene Vermögenswerte zu veräußern, darunter Ersatztriebwerke, Gate-Rechte an einigen Flughäfen sowie ganze Flugzeuge und Immobilien. Der Verkauf von Kernvermögenswerten wie Flugzeugen und Gate-Rechten ist in der Luftfahrtindustrie ein Signal für eine tiefe Krise, da diese für den operativen Betrieb unerläßlich

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Ryanair fordert EU-weite Reform der Flugsicherung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission zu einer Reform des europäischen Flugsicherungssystems aufgefordert. Anlaß sind die erheblichen Störungen durch einen 40-tägigen Streik der Flugsicherung in Belgrad, der seit dem 20. August andauert. Der Arbeitskampf führte bei Ryanair in den ersten zwei Tagen zu 99 verspäteten Flügen und betraf rund 17.800 Passagiere. Die Airline bemängelt, daß der Streik nicht nur Flüge von und nach Serbien beeinträchtigt, sondern auch Überflüge, die lediglich den serbischen Luftraum durchqueren. Besonders betroffen sind Routen zwischen Polen und Griechenland oder Großbritannien und der Türkei. Im Gegensatz zu EU-Mitgliedstaaten, wie Italien oder Griechenland, die Mindestdienstregelungen für solche Fälle haben, schützt das serbische Recht Überflüge während Flugsicherungsstreiks nicht. Dies führt zu weitreichenden Beeinträchtigungen für den gesamten Flugverkehr im südöstlichen Europa. Ryanair fordert die Europäische Union auf, die Regelungen zu harmonisieren und Überflüge während nationaler Streiks gesetzlich zu schützen. Diese Forderung reiht sich in die Bemühungen der Flugbranche um einen einheitlichen europäischen Luftraum ein.

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Heftiger Widerstand gegen Wizz Airs Pläne in Israel

Der Billigflieger Wizz Air strebt die Errichtung einer Basis am Tel Aviver Flughafen Ben Gurion (TLV) an, stößt dabei jedoch auf massiven Widerstand. Die israelischen Fluggesellschaften El Al, Arkia und Israir haben sich vehement gegen dieses Vorhaben ausgesprochen. Sie sehen in dem Plan eine erhebliche Bedrohung für ihre eigene Existenz und für die nationale Sicherheit Israels. Während das israelische Verkehrsministerium das Vorhaben unterstützt, haben sich die nationale zivile Luftfahrtbehörde und die Fluglinien dagegen ausgesprochen. Dieser Konflikt wirft grundlegende Fragen über den Wettbewerb, die Sicherheit und die strategische Ausrichtung des israelischen Luftfahrtsektors auf. Sicherheitsbedenken und „gefährlicher Präzedenzfall“ Die Argumente der israelischen Fluggesellschaften gegen die geplante Basis von Wizz Air sind vielschichtig. In einem an die Behörden gerichteten Schreiben, über das zuerst die israelische Nachrichtenseite N12 berichtete, äußerte El Al die Sorge, daß die Errichtung einer Basis durch eine ausländische Billigfluglinie die „nationale Widerstandsfähigkeit“ und die allgemeine Sicherheit des Landes beeinträchtigen könnte. El Al argumentiert, daß Flüge von und nach Israel besonderen Sicherheitsbestimmungen unterliegen. Eine ausländische Fluggesellschaft, die nicht dieselben strengen und kostspieligen Sicherheitsvorkehrungen einhalten müsse, könnte zu weniger strengen Standards führen. El Al verweist auf die Tatsache, daß die israelischen Fluglinien während vergangener Konflikte als einzige ihre Flüge aufrechterhielten, während ausländische Fluggesellschaften ihre Dienste aussetzten. Dies unterstreicht in ihren Augen die entscheidende Rolle der nationalen Fluggesellschaften für die Aufrechterhaltung der Konnektivität des Landes in Krisenzeiten. Die israelischen Fluggesellschaften betonen, daß die Kosten für diese erhöhten Sicherheitsauflagen von ihnen getragen werden müssen, während ausländische Airlines von diesen Lasten befreit seien. Die nationalen

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Grazer Flughafen startet neue Flugverbindung nach Mykonos

Der Flughafen Graz hat am 25. August 2025 eine neue Flugverbindung zur griechischen Insel Mykonos aufgenommen. Der Erstflug fand in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Springer Reisen und der Fluggesellschaft Avanti Air statt. Das neue Angebot ist Teil des erweiterten Flugplans des Grazer Flughafens für den Spätsommer und Herbst. Nach Angaben von Wolfgang Grimus, dem Geschäftsführer des Flughafens, stehen im September noch rund 15 Badedestinationen zur Auswahl, darunter Ziele wie Larnaca, Kefalonia und Korfu. Auch im Spätherbst bleibt das Angebot bestehen: Bis Ende Oktober und Anfang November werden weiterhin Flüge nach Palma de Mallorca, Antalya und Hurghada angeboten. Für den Winter hat Gruber Reisen zudem Sonderflüge nach Bari und Malaga sowie eine ganzjährige Verbindung nach Las Palmas auf Gran Canaria aufgelegt. Neben den Urlaubsrouten bleibt die Anbindung an internationale Drehkreuze gesichert. Der Flughafen bietet weiterhin Flüge nach Frankfurt, München, Wien und Zürich an. Ab dem 21. November soll zudem eine neue Verbindung nach London das Streckennetz ergänzen.

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