Swing Kitchen (Foto: Leisure Communications).
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Swing Kitchen leitet Sanierungsverfahren ein

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Die österreichische Gastronomiekette Swing Kitchen hat für Teile ihrer Gesellschaften in Österreich ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Die Restrukturierung des Unternehmens, das sich auf pflanzenbasierte Gerichte spezialisiert hat, soll eine wirtschaftliche Stabilisierung ermöglichen. Wie bekannt wurde, sind die Muttergesellschaft Schillinger Vegan Holding GmbH sowie eine Wiener Filiale von der Insolvenz betroffen. Die Gesamtverbindlichkeiten der Holding belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro, während die Filiale in Wien Mitte mit rund 1,9 Millionen Euro Schulden kämpft.

Die neue Geschäftsführung unter Albrecht Eltz hat als Reaktion auf die finanziellen Schwierigkeiten einen Sanierungsplan vorgelegt. Dieser umfaßt die Schließung von drei Standorten in Deutschland, um sich wieder verstärkt auf den Kernmarkt Österreich zu konzentrieren. Zudem wurde im Mai 2025 ein neues Menü eingeführt und interne Prozesse optimiert. Als Gründe für die finanzielle Schieflage werden gestiegene Energie- und Personalkosten, eine allgemeine Konsumzurückhaltung sowie der hohe Wettbewerbsdruck im Segment der veganen Schnellgastronomie genannt.

Trotz der eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und des Personalabbaus in den betroffenen Betrieben soll der Geschäftsbetrieb in den österreichischen und Schweizer Filialen fortgeführt werden. Die Kette betreibt derzeit sieben eigene Restaurants in Österreich und zwei Franchise-Standorte in der Schweiz. Die Geschäftsführung zeigt sich zuversichtlich, durch die Restrukturierung die Zukunft des Unternehmens und die Arbeitsplätze von rund 200 Mitarbeitern sichern zu können. Den Gläubigern wurde eine Quote von 20 Prozent angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren.

Swing Kitchen, gegründet 2015 von Charly und Irene Schillinger, positioniert sich als bekannte Marke im deutschsprachigen Raum. Mit der strategischen Neuausrichtung sollen schlankere Strukturen, Produktinnovationen und ein verbessertes Gästeerlebnis geschaffen werden. Das Unternehmen will die Werte der Marke bewahren und seine Vision für die pflanzenbasierte Gastronomie weiterverfolgen.

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