Ägypten

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Verkehrsrechte: SunExpress lässt Air Cairo nach Hurghada fliegen

Aufgrund der Schließung des Deutschland-Ablegers kann SunExpress aus verkehrsrechtlichen Gründen keine Flüge zwischen der Bundesrepublik und Ägypten anbieten. Nun kooperiert man mit Air Cairo und will damit die entstandene Lücke schließen. Im Vorjahr sorgte die Schließung von SunExpress Deutschland für Aufsehen. Auch ziehen zahlreiche Mitarbeiter vor Gericht und klagen auf Feststellung eines Betriebsübergangs auf Eurowings Discover. Die türkische SunExpress darf aus verkehrsrechtlichen Gründen keine Flüge innerhalb der EU bzw. von der EU in Drittstaaten (ausgenommen Türkei) anbieten. Die Hurghada-Flüge werden daher künftig von der Egypt-Air-Tochter Air Cairo durchgeführt. SunExpress wird den Vertrieb koordinieren, die operative Durchführung erfolgt jedoch durch das ägyptische Luftfahrtunternehmen. Die Egypt Air Tochter führt Flüge von von insgesamt 14 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch und bietet bis zu 30 Verbindungen pro Woche. Ab Ende März sollen die Air-Cairo-Flugangebote nach Hurghada über SunExpress buchbar gemacht werden. „Ich bin davon überzeugt, dass das Air Cairo Produkt zu den Wünschen unserer Kunden passt. Unseren Partnern bieten wir ‘the best of both worlds’. Ein lokales Produkt zum unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis mit verlässlicher deutschsprachiger Ägypten-Expertise im Vertrieb“, erklärt Peter Glade, Chief Commercial Officer von SunExpress. Derzeit ist geplant, mit dem Flugprogramm Ende Mai/Anfang Juni 2021 zu beginnen und es schrittweise bis zu den Sommerferien auszubauen. Im Laufe der Partnerschaft planen SunExpress und Air Cairo das gemeinsame Angebot auf weitere Flughäfen außerhalb des deutschsprachigen Raum auszuweiten.

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Ägypten will mit neuem Lowcoster Europäer „abholen“

Das ägyptische Tourismusministerium will, dass Egyptair eine Low-Cost-Abteilung oder –Tochter ins Leben ruft, die ab Urlauber aus Europa und dem Mittleren Osten beispielsweise nach Marsa Alam, Hurghada, Sharm El Sheikh und Taba bringt. Tourismusminister Khaled Al-Anani und Luftfahrtminister Mohamed Manar kündigten an, dass der neue Billigflieger mit bestehenden Charterangeboten in den direkten Wettbewerb treten soll. Man will mehr Individualtouristen ins Land bringen und sich damit von Pauschalreiseveranstaltern unabhängiger machen. Wie das genau funktionieren soll, sagten die beiden Regierungsmitglieder nicht. Naheliegend wäre, dass die Tochtergesellschaft Ai Cairo diese Aufgabe übernehmen könnte, doch das wurde explizit ausgeschlossen. Dieser Carrier soll weiterhin das Chartergeschäft bedienen. Auch wurde die Frage, ob Egyptair für das Lowcost-Projekt eine neue Tochtergesellschaft samt eigenem AOC gründen wird oder lediglich ein paar Flugzeuge unter einer anderen Marke betreiben wird, nicht beantwortet. Interessant ist auch, dass Taba explizit als Destination genannt wurde. Der Badeort befindet sich direkt an der Grenze zu Eilat (Israel) und hat seine besten Zeiten offensichtlich hinter sich. Der Ort ist sehr klein und besteht überwiegend aus Hotels und Spielcasinos. Der Airport verfügt über zwei 4.000 Meter lange Pisten und ist durchaus verschlafen, da es auch vor der Corona-Pandemie nur wenig Flugverkehr gab. Der Flughafen wurde allerdings nicht überdimensioniert, sondern ist eine Hinterlassenschaft Israels, denn bis zur Rückgabe der Sinai-Halbinsel bestand hier die Luftwaffenbasis Etzion. Staat will von geschlossenen Grenzen profitieren Ägypten will sich mit dem geplanten Lowcoster auch in Sachen Tourismus-Reaktivierung in eine Pole-Position bringen. Die Regierungsmitglieder rechnen damit, dass im Sommer 2021 zahlreiche bei Europäern

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Air Cairo bietet vier A320 zum Kauf an

Die Charterfluggesellschaft Air Cairo trennt sich von insgesamt vier Airbus A320, die in den Jahren 2006 und 2007 hergestellt wurden. Der ägyptische Carrier nimmt bis zum 8. März 2021 Gebote entgegen. Es handelt sich um folgende Maschinen: SU-BPU, SU-BPV, SU-BPW und SU-BPX. Diese befinden sich laut CH-Aviation.com im Eigentum der Ferienfluggesellschaft. Derzeit werden die vier genannten Airbus A320 sowohl domestic als auch international eingesetzt. Die Flotte von Air Cairo besteht aus insgesamt sieben Airbus A320. Jene drei, die nicht im Eigentum stehen, sind geleast. Das Unternehmen plant einen jüngeren A320 sowie einen A320neo im Laufe des Jahres 2021 einzuflotten. Auch vier Embraer 170, zwei Boeing 737-800 und zwei weitere Airbus A320 sollen im Rahmen eines Leasingvertrags dazu stoßen. Woher diese Maschinen stammen sollen, ist noch unklar. Zwei Airbus A320 sollen jedenfalls von 60-Prozent-Gesellschafter EgyptAir bezogen werden.

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Nach Reiserücktritt: Tui muss zurückzahlen

Während im Corona-Jahr die Flugaktivitäten in den Keller sanken, kam es vor Gericht zu regelrechten Klagewellen gegen die Fluggesellschaften. Denn manche wollten stornierte Reisen nicht zurückerstatten. Damit kamen nur wenige Unternehmen durch. Den Reiseveranstalter Tui brachte erst eine Klage zum Einlenken. Zwei Konsumenten hatten bei der TUI Deutschland GmbH eine Pauschalreise nach Ägypten – bestehend aus einer Nilkreuzfahrt und einen Hotelaufenthalt – um etwa 4.500 Euro gebucht. Die Reise sollte am 22. März 2020 beginnen. Aufgrund der zunehmend drastischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie stornierten sie die Reise zehn Tage vor Antritt. Der Reiseveranstalter zahlte allerdings lediglich einen Teil der Kosten zurück. Die Rückerstattung von rund 3.000 Euro wurde abgelehnt. Die Konsumenten wandten sich in der Folge hilfesuchend an den Verein für Konsumenteninformation. Der VKI klagte im Auftrag des Sozialministeriums den Restbetrag für die Konsumenten ein. Bevor es zu einem Urteilsspruch kam, lenkte TUI Deutschland ein und ersetzte den Konsumenten den gesamten Betrag. „Verbraucher können von einer Pauschalreise zurücktreten, wenn am Bestimmungsort unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise erheblich beeinträchtigen. Und zwar ohne Zahlung von irgendwelchen Stornokosten“, so Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. „Dass TUI Deutschland im genannten Fall eine kostenlose Stornierung verweigerte, ist aus rechtlicher Sicht völlig unverständlich und nicht zu rechtfertigen.“

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Air Cairo kehrt nach Frankfurt zurück

Der Ferienflieger Air Cairo wird ab 19. Dezember 2020 wieder die Flughäfen Frankfurt am Main und Düsseldorf mit Hurghada verbinden. Zunächst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant, die bis vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2020/21 angeboten werden sollen. Laut Mitteilung wird der Carrier Maschinen des Typs Airbus A320 einsetzen. Air Cairo war in den letzten Jahren wiederholt im Verkehr zwischen Deutschland und Ägypten tätig. Weiters setzen diverse Reiseveranstalter im Charter auf die Dienstleistungen dieser Airline.

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Ägypten-Urlaub mit Hindernissen

Nach wie vor warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Ägypten. Das Land sei stark von Corona-Infektionen betroffen, die Testung auf Covid-19 erfolge in Ägypten „nicht risikoadaptiert“ und sei landesweit nicht einheitlich. Darüber hinaus sei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die ägyptischen Behörden könnten demnach auch den Start in den Urlaub erschweren. Denn Ägypten verlangt bei der Einreise einen negativen PCR-Test, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf, bei der Einreise über den Flughafen Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Für direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisende Touristen bestehe die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei der Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Bis ein Ergebnis vorliegt, dauert es wegen knapper Kapazitäten offenbar bisweilen länger. Und: Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne. Man sollte in diesem Fall also sicherheitshalber mehr Urlaubstage einplanen. Oder noch schlauer: Sich schon vorab einer Corona-Testung unterziehen.

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Eilat: Delfine hautnah und natürlich erleben

Vielen ist nicht sofort bewusst, dass der kleine Staat Israel Zugang zu zwei Meeren hat und zwar zum Mittelmeer, an dem sich beispielsweise die Metropole Tel Aviv befindet und zum Roten Meer, an dem sich Eilat befindet. Der südlichste Zipfel Israels ist ein äußerst interessanter Ort, der im direkten Vergleich mit der hochpreisigen Stadt Tel Aviv für israelische Verhältnisse sogar günstig ist. Dahinter steckt, dass das Gebiet rund um die Stadt Eilat eine Sondersteuerzone ist. Es gibt keine Mehrwertsteuer, um den Tourismus zu fördern. Das hat zur Folge, dass die die Region auch innerhalb des Landes ein beliebtes Urlaubs- und Einkaufsziel ist. Die Ersparnisse gegenüber einer Shoppingtour in Tel Aviv sind zum Teil exorbitant hoch. Israel ist kein Land, in dem alles superbillig ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn das Preisniveau in diesem kleinen Staat ist hoch. In Eilat ist es wohl landesweit am günstigsten. Die Stadt am Roten Meer ist keineswegs traditionell, sondern äußerst stark vom Tourismus geprägt. In der Altstadt gibt es zwar einige ältere Gebäude, doch dominieren eher Hotels, Restaurants und an Touristen gerichtete Geschäfte das Stadtbild. Das gilt ganz besonders für die Uferpromenade, wo Hotels, Shops, Restaurants und Einkaufszentren dicht an dicht gebaut sind. Wesentlich gemütlicher geht es außerhalb der Stadt Eilat zu, wo beispielsweise mit dem Dolphin Reef ein einzigartiger Ort auf Besucher wartet. Mit dem Bus kommt man überall günstig hin Das öffentliche Busnetz ist nicht nur äußerst gut ausgebaut, sondern verkehrt im Gegensatz zu Tel Aviv auch am Sabbat. Reisende müssen sich

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Air Cairo holt sich drei Airbus-Maschinen

Bereits in trockenen Tüchern: Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo verstärkt sich mit drei Airbus A320neo. Die erste Auslieferung soll bereits in diesem Monat stattfinden, während die restlichen zwei Maschinen im Laufe des nächsten Jahres hinzustoßen sollen. Wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet, habe man sich die Tochtergesellschaft der Egypt Air auf eine Dry-Lease-Vereinbarung mit einer Laufzeit von sechs Jahren geeinigt. Damit sieht sich der Carrier gut gerüstet für die Zukunft nach Corona und hofft, dass die Nachfrage bald wieder steigt. Aktuell besteht die Flotte der Air Cairo aus sieben Airbus A320-Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 12 Jahren.

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Egyptair erhält weiteren Staatskredit

Mit etwa 163 Millionen Euro wird der ägyptische Staat dem Staatscarrier Egyptair unter die Flügel greifen. Das Geld wird laut lokalen Medienberichten über die Zentralbank ausbezahlt und ist ein staatlich garantierter Kredit. Das Finanzministerium gab am 29. September 2020 grünes Licht für diesen Schritt. Zuvor erteilte Präsident Abdel Fattah al-Sisi eine entsprechende Ermächtigung an das Finanzressort. Weiters werden jener Staatsholding, die für Flughäfen und Airlines zuständig ist, weitere 53,77 Millionen Euro ausbezahlt. Egyptair soll sich darüberhinaus weitere Kredite auf dem Kapitalmarkt gesichert haben. Diese dienen primär der Bezahlung von Leasingraten und Fremdwährungskrediten. Es handelt sich nicht um die erste Finanzspritze, die seitens des Staates Ägypten gewährt wird. Im Mai 2020 wurde die Auszahlung der Gehälter mit einem staatlich besicherten Zentralbankkredit in der Höhe von 108,39 Millionen Euro sichergestellt. Dem Vernehmen nach soll Egyptair aufgrund der Covid-19-Krise und der weitgehenden Einstellung des Flugbetriebs damals nicht mehr in der Lage gewesen sein die Löhne und Gehälter zu bezahlen. Der Flugbetrieb des afrikanischen Carriers läuft seit 1. Juli 2020 wieder schrittweise an.

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