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Paris-Orly: Aer Lingus hilft Vueling mit Airbus A330 aus

Die IAG-Billigtochter Vueling ist einer der indirekten Nutznießer der Staatshilfe, die dem Air France-KLM-Konzern gewährt wurde. Man konnte am Flughafen Paris-Orly zahlreiche Slots erlangen, die nun beflogen werden müssen. Dazu kommen jene, die man von der aufgelösten Konzernschwester OpenSkies („Level France“) geerbt hat. Die Folge daraus: Vueling führt am stadtnahen Airport der französischen Hauptstadt eine großangelegte Expansion durch. Das Angebot wird auf fast 50 Ziele hochgefahren. Eigenen Angaben nach ist die Nachfrage sehr hoch. So hoch, dass man sich von der Konzernschwester Aer Lingus einen Airbus A330 zur Hilfe holt. Auf Anfrage bestätigte das IAG-Mitglied einen entsprechenden Medienbericht von Aviacioline. Im Eigenbetrieb wird man den Maschinentyp Airbus A321ceo vorwiegend ab Orly zum Einsatz bringen. Vueling bestätigte, dass nach und nach auf A321neo umgestellt wird. Dabei handelt es sich um Neuflugzeuge, die von Hersteller Airbus bezogen werden. Um der aktuell hohen Nachfrage Rechnung tragen zu können, wird temporär ein von Aer Lingus betriebener Airbus A330 im Rahmen eines ACMI-Vertrags für Vueling ab Orly fliegen.

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Bulgarien: Fly2Sky flottet zwei Airbus A321 ein

Die bulgarische Charterfluggesellschaft Fly2Sky baut die Flotte mit zwei Airbus A321 aus. Diese werden die Registrierungen LZ-MDL und LZ-MDF tragen. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. Derzeit betreibt das genannte Luftfahrtunternehmen insgesamt drei Airbus A320. Laut CH-Aviation.com wird die LZ-MDL von Gecas geleast und war zuletzt bei der nicht mehr existieren Atlasglobal im Einsatz. Ursprünglich wurde dieser Airbus A321 an Air Jamaica ausgeliefert. Beim zweiten Neuzugang handelt es sich ebenfalls um ein Leasingflugzeug des gleichen Eigentümers. Dieses trägt laut CH-Aviation.com die Interimsregistrieung OE-ILB und befand sich seit dem Grounding von Atlasglobal in Montpelier im Long-Time-Storage. Künftig wird dieser Airbus A321 die Registrierung LZ-MDF tragen. Fly2Sky will die beiden zusätzlichen Maschinen auch für Frachtzwecke anbieten. Daher soll die Kabine so konfiguriert werden, dass die Umrüstung zum „Preighter“ binnen kurzer Zeit möglich ist. Der Maschinentyp Airbus A321 ist im Cargosegment durchaus stark nachgefragt.

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FACC liefert 1.000 Satz Schubumkehrgehäuse für Airbus A350

Im Bereich der Langstreckenflugzeuge kann FACC einen Meilenstein feiern: Vor kurzem übergab der Aerospace-Konzern die 1000. Ausstattung der A350 Triebwerksverkleidungen an ihren Kunden Collins Aerospace. Seit Projektstart im Jahr 2010 habe FACC rund 50 Millionen Euro in die Entwicklung und Herstellung der Komponenten investiert, um einerseits Airbus ein möglichst gewichts- und damit treibstoffsparendes Schubumkehrgehäuse bieten zu können und andererseits die Fertigungslinie nach höchster Effizienz und Ergonomie auszurichten. Gut 50 Mitarbeiter arbeiten derzeit an dem Programm. „Das Segment der Langstreckenflugzeuge entwickelt sich etwas zeitverzögert als das der Kurz- und Mittelstrecken. Wir gehen aber davon aus, dass mit der schrittweisen Rücknahme der Restriktionen im transkontinentalen Reiseverkehr auch der Bedarf an A350-Flugzeuen weiter steigen wird“, so CEO Robert Machtlinger. Der Aerospace-Zulieferer spürt eine steigende Nachfrage, da sich die Luftfahrtindustrie zunehmend erholt. Nach China legte in den letzten sechs Monaten der Flugverkehr in den USA laut FACC stark zu und liegt nur mehr 15 Prozent unter dem Rekordniveau von 2019. Die Nachfrage an neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen steigt im 4. Quartal 2021 um 20 Prozent.

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Airbus erhöht Gewinnprognose

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Umsatz um 17 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro steigern. Bislang konnte man 425 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Dies ist auch der maßgebliche Grund für die Steigerung des Umsatzes. Betrachtet man die Zivilsparte, so konnte diese sich in finanzieller Sicht um 21 Prozent steigen. Airbus Helicopters konnte um 14 Prozent zulegen. Im Bereich Defence and Space verzeichnete die Firmengruppe eine weitgehende Stagnation. Ausgeliefert wurden beispielsweise vier A400M. Unter dem Strich steht ein Ebit in der Höhe von 3,369 Milliarden Euro. Airbus erhöht daher die Prognose um ein halbes Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres 2021 etwa 600 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert werden können.

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HiFly Malta fliegt mit Airbus A330 für FlyPop

Der erste für das britische Startup FlyPop bestimmte Airbus A330-343 wird als 9H-POP auf dem AOC von HiFly Malta registriert werden. Die genannte Maschine, die vormals in den Diensten von Cebu Pacific stand, ist vor wenigen Tagen als VP-CUF auf dem Flughafen Luqa eingetroffen. Derzeit werden im Safi Aviation Park, der sich auf dem Areal des Malta International Airport befindet, Wartungsarbeiten vorgenommen. Diese betreffen in erster Linie die Kabine. Am 26. Oktober 2021 wurde der Langstreckenjet aus dem Hangar geschoben und wird nach Portugal überstellt. HiFly Malta soll dem derzeitigen Informationsstand nach zwei Airbus A330 für FlyPop betreiben. Die zweite Maschine wird für die nächsten Tage in Luqa erwartet. Damit ist nun auch klar, dass das britische Startup auf Charterdienstleistungen von HiFly Malta zurückgreifen wird und – zumindest vorläufig – keinen eigenen Flugbetrieb aufbauen wird.

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USA: Breeze präsentiert ersten Airbus A220-300

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Breeze hat ihren ersten Airbus A220-300 in der eigenen Livery präsentiert. Diese Maschine wird in den nächsten Tagen ab Werk Mobile (Alabama) ausgeliefert werden. Breeze Airways hat insgesamt 80 Flugzeuge dieses Typs bestellt. Die Kabine ist mit 126 Sitzen in zwei Klassen bestuhlt. Dabei handelt es sich um 36 Business- und 90 Economy-Class-Sitze. Diese sind mit Steckdosen bzw. USB-Anschlüssen an den Sitzen ausgerüstet. Der Carrier nahm den Flugbetrieb im Mai 2021 auf. Dieser erste A220 wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 in Dienst gestellt. Voraussichtlich werden diese auf sekundären Strecken innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzt. Airbus bzw. vormals Bombardier konnte bislang rund 170 A220 (ehemals C-Series) an 12 Kunden ausliefern.

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Lufthansa: Spürbarer Anstieg der Nachfrage bei Geschäftsreisen

Die Nachfrage nach Geschäftsreisen hat sich nach den Worten von Lufthansa-Chef Carsten Spohr überraschend schnell erholt. „Der Geschäftsreiseverkehr ist schneller und stärker zurückgekehrt als erwartet“, wird  Chef der AUA-Mutter vom ORF zitiert. Vor allem in den Heimatmärkten Deutschland, Schweiz, Österreich, Belgien und Norditalien sei die Erholung deutlich spürbar. Die Lufthansa habe zuletzt mehr und größere Flugzeuge eingesetzt, auch auf einigen innerdeutschen Strecken den Stundentakt wieder eingeführt und das Kurzstreckenangebot nochmals um 15 Prozent ausgeweitet. Spohr rechnet mit einem Anhalten der Entwicklung bis in den Dezember, da Geschäftsreisen weniger saisonabhängig als Urlaubsflüge sind. „Einen abrupten Abriss der Nachfrage im Winter wird es also in diesem Jahr nicht geben.“ Dazu trage auch die längere Saison bei Urlaubsreisen in diesem Jahr und die Öffnung der USA für Reisende im November bei. Auf mittlere Sicht werde das Minus beim Geschäftsreisevolumen durch die CoV-Krise bei zehn Prozent „oder sogar darunter“ liegen

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Pegasus bestellt sechs weitere A321neo

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus stockt die A321neo-Flotte um sechs weitere Exemplare auf. Die Order aus dem Jahr 2012 wurde erweitert. Diese sollen ab dem Jahr 2024 an den Carrier ausgeliefert werden. Im Jahr 2012 orderte Pegasus insgesamt 75 Airbus A320neo. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für 25 weitere Exemplare. Diese zog man in 2017 und zwar für das größere Modell A321neo. Nun orderte man von zuletzt genanntem Maschinentyp sechs weitere Exemplare. Pegasus ist ein traditioneller Boeing-737-Operator. Mittlerweile ist diese Teilflotte auf unter 30 Exemplare geschrumpft. Das hat auch seinen Grund, denn man hat sich bereits im Jahr 2012 für die vollständige Umflottung auf Airbus-Maschinen entschieden. Bislang hat man 44 A320neo und fünf A321neo übernommen. Der Umflottungsprozess soll sich bis etwa 2025 hinziehen.

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Düsseldorf: Emirates brachte Airbus A380 zurück

Der Düsseldorfer Flughafen konnte am Samstag das Comeback des Maschinentyps Airbus A380 feiern. Aus Dubai kommend landete erstmals seit etwa 1,5 Jahren wieder ein Superjumbo auf dem größten Airport des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalens. „Vor Corona“ war der Airbus A380 ein regelmäßiger Gast in Düsseldorf. Ab März 2020 war damit für bis 23. Oktober 2021 Schluss. Nun kehrte Emirates mit dem Superjumbo zurück und sorgte damit naturgemäß für Aufmerksamkeit. Emirates ist der weltweitgrößte A380-Operator. Die letzten drei produzierten Exemplare werden an diesen Carrier gehen. Der Konzern teilte mit, dass man diese im Laufe des Novembers 2021 übernehmen wird. Nach Düsseldorf fliegt Emirates seit 1. Juli 2015 mit diesem Maschinentyp, der nun wieder öfters in NRW zu sehen sein wird.

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Eurowings erneuert die Flotte mit 13 A32neo/A321neo

Ab dem kommenden Jahr soll bei Eurowings die Flotte mit mindestens 13 Maschinen der Airbus A320neo-Reihe erneuert werden. Die erste Einheit wird ein A320neo sein und wird im Frühjahr 2022 erwartet. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber Aero.de, dass der erste A321neo im Frühjahr 2023 übernommen werden soll. Laut CH-Aviation.com sollen zumindest zehen Maschinen dieses Typs zur Flotte von Eurowings stoßen. Die Auslieferungen der Neuzugänge soll in den Jahren 2022 bis 2024 erfolgen. Derzeit besteht die Flotte von Eurowings aus 31 A319, 48 A320 und zwei A321. Weitere sieben A319 und neun A320 sind auf dem AOC von Eurowings Europe registriert. CH-Aviation.com berichtet, dass auf die zur Schließung bestimmte Germanwings weiterhin ein A319 eingetragen ist. Alle weiteren Flugzeuge befinden sich im Storage. Blendet man Germanwings, Eurowings Discover und Edelweiss Air aus, so werden alle übrigen Flugbetriebe mit A320neo/A321neo ausgerüstet. Davon ausgenommen ist Austrian Airlines, denn für diese Tochtergesellschaft machte Lufthansa bislang keine Flottenerneuerungspläne bekannt.

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