Airbus

Weitere Artikel aus der Rubrik

Airbus

Basel: Chair fliegt ab Ende Oktober 2021 mit A320

Die Fluggesellschaft Chair plant derzeit das Muster Airbus A320 ab dem 31. Oktober 2021 im kommerziellen Flugbetrieb einzusetzen. Die Maschine dient als Ersatz für jenen A319, der bei Wartungsarbeiten schwer beschädigt wurde. Zur Identität des künftigen Flottenmitglieds ist laut CH-Aviation.com noch nichts bekannt. Das Unternehmen teilte gegenüber dem Portal mit, dass man noch nicht soweit ist. Bislang wurde die Kapazität des fehlenden Airbus A319 auch mit Hilfe einer von 49-Prozent-Aktionär Enterair betriebenen Boeing 737-800 kompensiert. Die Chair-Flotte wird künftig aus zwei A319 und einem A320 bestehen. Laut CH-Aviation.com soll der Neuzugang ab 31. Oktober 2021 ab Basel in Richtung Pristina eingesetzt werden. Im Sommerflugplan 2022 wird dieses Muster dem aktuellen Planungsstand nach zwischen Zürich und Palma zum Einsatz kommen.

weiterlesen »

Lufthansa Cargo und WiseTech Global bringen eBooking-Verbindung auf den Weg

Lufthansa Cargo und WiseTech Global, ein Anbieter von Logistiklösungen, etablieren derzeit eine direkte eBooking-Verbindung zwischen ihren Systemen, um den eBooking-Prozess für Nutzer der CargoWise-Plattform für Logistikdienstleistungen weltweit zu verbessern. Mit Beginn der ersten Testläufe werde die Integration CargoWise-Kunden einen vereinfachten Buchungsprozess innerhalb ihrer eigenen IT-Systeme bieten, der Luftfrachtraten, Flugverfügbarkeiten und die Buchungsbestätigung in Echtzeit liefern soll, so das Unternehmen. Dabei erhöhe die API basierte Anbindung die Produktivität der Spediteure, ersetze manuelle, fehleranfällige Dateneingabe zwischen verschiedenen Systemen und sorge somit für mehr Transparenz und reduziere Kosten. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit WiseTech Global bei dieser eBooking-Verbindung. In einem sich rasant verändernden Umfeld der Luftfrachtbranche bietet die Möglichkeit der direkten Anbindung an CargoWise unseren Kunden Buchungsmöglichkeiten über ihre eigenen Systeme. Von dieser eBooking-Verbindung profitieren nicht nur unsere Kunden durch höhere Effizienz und Produktivität, sondern sie ermöglicht und unterstützt auch die Digitalisierung des ganzen Logistikbereiches“, so Ashwin Bhat, Vorstand Produkt und Vertrieb bei Lufthansa Cargo.

weiterlesen »

Air Baltic bekommt Livonia Award

Der lettischen Airline wurde am im Rahmen einer festlichen Zeremonie der Livonia Award überreicht. Der Preis wird jährlich an das erfolgreichste lettische Unternehmen in Estland sowie an das erfolgreichste estnische Unternehmen in Lettland verliehen. „Wir fühlen uns geehrt, von der estnischen Industrie- und Handelskammer sowie der lettischen Industrie- und Handelskammer anerkannt zu werden. In den letzten Jahren haben wir uns zur größten Fluggesellschaft am Flughafen Tallinn entwickelt und behaupten unseren Marktanteil in diesem Sommer. Wir sind stolz darauf, mit Direktflügen zu 15 Zielen die beste Konnektivität von und nach Estland anbieten zu können“, so Airline-Chef Martin Gauss. Der Livonia Award wurde auf Initiative lettischer Unternehmen, die in Estland tätig sind, ins Leben gerufen und 2013 zum ersten Mal verliehen, um die Zusammenarbeit zwischen den Nachbarländern und die Umsetzung gemeinsamer Projekte zu fördern.

weiterlesen »

Delta fährt im Dezember Flugangebot ab Deutschland hoch

Ab November öffnen die Vereinigten Staaten für geimpfte Reisende aus Europa ihre Grenzen. Im Zuge dessen baut Delta Air Lines das Flugangebot ab Deutschland aus. Ab dem 14. Dezember 2021 nimmt die US-Fluggesellschaft die Verbindung von Frankfurt am Main nach New York-JFK wieder auf und bedient die Route täglich mit einem Airbus A330-200. DL107 hebt in Frankfurt um 09:50 Uhr ab und erreicht den Big Apple nach rund neun Stunden Flugzeit um 13 Uhr Ortszeit. Die Verbindung nach New York wird die bereits bestehende tägliche Verbindung von Frankfurt nach Atlanta ergänzen, welche in der Pandemie aufrechterhalten wurde. Nach einer pandemiebedingten Aussetzung der Flüge zum zweitgrößten deutschen Flughafen wird Delta im Dezember auch nach München zurückkehren: Ab 14. Dezember wird die bayerische Landeshauptstadt zunächst viermal wöchentlich wieder an das Drehkreuz der Fluggesellschaft in Atlanta angebunden. DL131 verlässt an den Flugtagen Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag München um 11 Uhr und landet im US-Bundesstaat Georgia um 15:50 Uhr Ortszeit. Die Flüge werden mit einer Boeing 767-300 durchgeführt. „Wir freuen uns darauf, unsere Passagiere wieder an Bord begrüßen zu dürfen, sobald die Einreisebeschränkungen für die USA im nächsten Monat aufgehoben werden“, sagt Thomas Brandt, Delta Regional Sales Manager für Deutschland und Osteuropa. „Es gibt einen großen Nachholbedarf für Familien, Freunde und Geschäftsreisende, die nach 18 Monaten der Trennung wieder zusammenkommen können. Und da wir uns der Weihnachtszeit nähern, gibt es auch viel zu feiern, wenn diese Flüge wieder aufgenommen werden.“

weiterlesen »

Pakistan: Airblue übernimmt ersten Airbus A321neo

Die pakistanische Airblue erfreut sich über einen Neuzugang in der Flotte: Mit der AP-BOE wurde am Freitag in Hamburg der erste Airbus A321neo übernommen. Der Mittelstreckenjet wurde als PA9001 in sieben Stunden und 19 Minuten nach Karachi überstellt. Der kommerzielle Erstflug soll in den nächsten Wochen durchgeführt werden. Ein konkreter Termin hierfür steht noch nicht fest. Airblue feiert den Neuzugang, denn es handelt sich um den ersten Airbus A321neo in der Flotte. Airblue wurde im Jahr 2013 gegründet und sitzt in den Islamabad Stock Exchange Towers in Islamabad. Die Homebase ist der Flughafen Karachi. Angeflogen werden in erster Linie Destinationen in der näheren Umgebung. Die Verbindungen ins Vereinigte Königreich sind unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die Flotte des Carriers besteht aus vier Airbus A320, fünf A321 und neu einem A321neo. In der Vergangenheit hatte man auch Widebodies wie A330 und A340 in Betrieb. Diese wurden aber schon vor einigen Jahren ausgeflottet.

weiterlesen »

Singapore Airlines fliegt Singapur-Kuala Lumpur täglich mit A380

Am 4. November 2021 wird Singapore Airlines den bislang von Emirates gehaltenen Rekord knacken und die kürzeste Airbus A380-Route aufnehmen. Der Superjumbo soll einmal täglich auf der Strecke Singapur-Kuala Lumpur eingesetzt werden. Die tatsächliche Flugzeit liegt unter einer Stunde. Erstmals soll diese Route am 4. November 2021 unter der Flugnummer SQ106 mit Airbus A380 bedient werden. Der Rückflug wird als SQ105 angeboten. Geflogen wird am Vormittag. Ab 5. November 2021 kommt der Superjumbo jeweils am Abend auf dem Kurspaar SQ126/125 zum Einsatz. Normalerweise wird diese Strecke mit Boeing 737-800 von Singapore Airlines bzw. Airbus A320 der Tochter Scoot bedient. Vorläufig ist geplant, dass der Maschinentyp Airbus A380 bis inklusive 3. Dezember 2021 auf Singapur-Kuala Lumpur-Singapur zum Einsatz kommen wird und das täglich. Hintergrund dürfte nicht nur sein, dass die Nachfrage aufgrund der Reiselockerungen stark steigt, sondern die Piloten brauchen Flugstunden. Daher werden die Passagierflüge auch als Training für die Flugzeugführer genutzt.

weiterlesen »

Amazon stockt Frachter-Flotte kräftig auf

Der Onlinehandelskonzern Amazon ist auf der Suche nach zusätzlichen Flugzeugen, die in Frachter konvertiert werden sollen. Dabei hat man besonders auf gebrauchte Boeing 777-300ER und Airbus A330-300 ein Auge geworfen. Laut einem Bericht von Bloomberg will Amazon zumindest zehn A330-300 und eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Boeing 777-300ER anschaffen. Man hat sich aber noch nicht darauf festgelegt, ob diese gekauft oder geleast werden sollen. Fix ist jedenfalls, dass es sich um Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert werden sollen, handelt. Amazon betreibt die “Prime Air”-Flotte nicht selbst, sondern verleast die Maschinen an verschiedene Operator, die dann pro Flugstunde bezahlt werden. Laut Bloomberg hat die Aufstockung der Flotte einen tiefen Hintergrund, denn man will künftig Waren direkt aus China an die Amazon-Hubs fliegen. Damit will man die überlasteten Container-Häfen umgehen und schneller an die Kunden in aller Welt ausliefern können. Amazon selbst wollte dies allerdings nicht kommentieren.

weiterlesen »

Sieben Stunden: Air Malta führte längsten Flug in der Firmengeschichte durch

Unter der Flugnummer KM7510 führte Air Malta in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den längsten kommerziellen Flug in der Firmengeschichte durch. Dieser führte von Luqa nach Kigali. An Bord befanden sich 135.690 Impfdosen des AstraZeneca-Präparats. Diese wurden von der maltesischen Regierung an Ruanda gespendet. Zum Einsatz kam der jüngste Airbus A320neo der Flotte: 9H-NED. Die Flugdauer war pro Richtung etwa sieben Stunden. Der Mittelstreckenjet legte dabei jeweils 2.426 nautische Meilen zurück. Air Malta betont in einer Erklärung, dass man damit demonstriert habe, dass der Maschinentyp Airbus A320neo auch für längere Strecken ab Luqa geeignet ist.

weiterlesen »

Delta sichert sich zwei weitere A350

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines wird zwei weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 einflotten. Dabei handelt es sich um Gebrauchtflugzeuge, die im Dezember 2021 übernommen werden sollen. Das Unternehmen wird die beiden betroffenen Maschinen kaufen. Weiters sicherte man sich 38 weitere Gebrauchtflugzeuge verschiedener Typen. Erst kürzlich wurde kommuniziert, dass man Optionen für 55 fabrikneue Airbus A321 ziehen wird. Diese sollen zwischen 2022 und 2027 ausgeliefert werden. Einige U.S.-amerikanische Fluggesellschaften, darunter auch Delta, nutzen die aufgrund der Corona-Pandemie gefallenen Preise für Verkehrsflugzeuge, um ihre Flotten zu erneuern. Bei manchen Anbietern sind einige Maschinentypen in die Jahre gekommen.

weiterlesen »

737-Max: Anklage gegen ehemaligen Boeing-Testpilot

Im Zuge der Ermittlungen zum Krisenflieger ist der ehemalige Chef-Testpilot der Maschine angeklagt worden. Ihm werde vorgeworfen, US-Behörden falsche und unvollständige Angaben zu dem Assistenzsystem gemacht zu haben, das eine zentrale Rolle bei zwei Abstürzen des Flugzeugs spielte. Deshalb seien Airlines und deren Piloten nicht über die Funktionsweise der Software unterrichtet worden, so der ORF. Bei der Zulassung im Jahr 2017 war Forkner die direkte Kontaktperson zwischen dem Flugzeugehersteller und der US-Flugaufsichtsbehörde FAA. Laut Dokumenten, die Anfang 2020 veröffentlicht wurden, hatte er damit geprahlt, seine FAA-Kollegen täuschen zu können, um die Zertifizierung für das speziell für die Boeing 737 Max entwickelte Stabilisierungssystem MCAS zu erhalten. Das System mit dem Namen MCAS sollte den Piloten der 737 Max helfen, das Flugzeug in der richtigen Position zu halten. Es wurde notwendig, denn das Flugzeug bekam größere Triebwerke – und dadurch konnte in manchen Fällen die Nase des Flugzeugs nach oben gehen. Die Software sollte dann gegensteuern und leicht korrigieren. Doch wie sich herausstellte, konnte MCAS auch in anderen Situationen eingreifen und die Maschine nach unten lenken. Bei den zwei Abstürzen in Indonesien 2018 und in Äthiopien 2019 waren Piloten nicht darauf vorbereitet, insgesamt starben 346 Menschen. In beiden Fällen hatte das MCAS falsche Daten übermittelt. Im März 2019 wurde ein weltweites Flugverbot für den früheren Verkaufsschlager von Boeing verhängt, das erst Ende 2020 nach einer Überarbeitung des Systems wieder aufgehoben wurde.

weiterlesen »