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Airbus will Strukturmontage in Frankreich und Deutschland umbauen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus plant die Strukturmontage in Europa neu aufzustellen. Dazu sollen neue Unternehmen in Frankreich und Deutschland gegründet werden. Über die Zukunft in Spanien laufen derzeit Gespräche. Im Rahmen einer Sitzung wurden die europäischen Sozialpartner über das Vorhaben informiert. Dabei hat das Unternehmen bekräftigt, dass es eine Stärkung seiner Wertschöpfungskette für die Flugzeugstruktur-Montage in seinem industriellen System anstrebt und die Flugzeugstruktur-Montage als Kern-Aktivität betrachtet. Zwei integrierte Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage sollen hierzu im Herzen seines industriellen Systems geschaffen werden. Dies soll den Produktionsablauf optimieren und Airbus auf seine kurz- und langfristige Zukunft vorbereiten. Das neue Unternehmen mit Sitz in Frankreich wird die derzeit bei Airbus in Saint-Nazaire und Nantes durchgeführten Aktivitäten mit denen von STELIA Aerospace weltweit zusammenbringen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland wird die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen von Premium AEROTEC in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen. Damit einhergehend sollen die Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette höher positioniert und die Beteiligung an der Fertigung von Einzelteilen überprüft werden. Tätigkeiten in Spanien sollen „optimiert“ werden Diese neuen Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage, die beide vollständig zu Airbus gehören, werden nicht mehr als Zulieferer fungieren. Sie werden in den Airbus-Konzern integriert, was Steuerung und Schnittstellen in einer neuen industriellen Struktur vereinfachen wird. Ihr eigenständiger Status wird es ihnen ermöglichen, sich auf ihren Bereich zu konzentrieren und gleichzeitig schlanker sowie flexibler zu werden. Dies fördert die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Qualität zum Nutzen der Airbus-Programme von heute und morgen. Airbus plant zudem die Gründung

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Uzbekistan Airways will Lowcost-Marke starten

Uzbekistan Airways will mit vier Airbus A320-200 einen Billigflieger aufbauen. Dieser soll als Submarke unter den Lizenzen der bestehenden Fluggesellschaft etabliert werden. Gleichzeitig soll die Langstreckenflotte um drei Airbus A321LR erweitert werden. Die Regierung beabsichtigt die staatliche Fluggesellschaften in den nächsten Jahren stark wachsen zu lassen. Einerseits will man mit zusätzlichen Langstreckenmaschinen die Konnektivität verbessern und andererseits mit einer Lowcost-Marke neue Kundengruppen ansprechen. Laut CH-Aviation.com ist der Start des neuen Billigbrands für das dritte Quartal 2021 geplant. Die hierfür benötigten Flugzeuge stammen aus dem Stand von Uzbekistan Airways. Derzeit ist nicht geplant, dass die Lowcost-Operation in ein eigenes AOC angesiedelt werden soll. Über Leasinggeber will die staatliche Fluggesellschaft Usbekistans drei Airbus A321LR beziehen. Diese sollen auf Langstreckenflügen eingesetzt werden. Angaben zur Herkunft dieser Jets wurden noch nicht gemacht. Auch äußerten sich weder die Regierung noch der Carrier zu möglichen neuen Strecken ab Tashkent.

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Etihad-A380 möglicherweise oneway nach Spanien ausgeflogen

Mit der A6-APG gesellt sich im spanischen Teruel ein von Etihad Airways betriebener Airbus A380 zu zahlreichen abgestellten Flugzeugen. Der Superjumbo wurde Anfang der Woche von Abu Dhabi aus überstellt. Der Wiedereinsatz ist ungewiss. Zuvor stand sich dieser Airbus A380 seit März 2020 in der Hauptstadt der Vereinigten Emirate sprichwörtlich die Räder platt. Offiziell hat Etihad den Einsatz der Superjumbos noch nicht gänzlich beendet, doch ein mögliches Comeback gilt als äußerst unwahrscheinlich. Im März 2021 äußerte sich Firmenchef Tony Douglas dahingehend, dass die A380-Teilflotte weiterhin abgestellt bleibt. Weiters sagte er, dass er diesen Maschinentyp nicht mehr in der Flotte von Etihad Airways sieht. Vier weitere Superjumbos dieses Betreibers wurden in Tarbes (Frankreich) abgestellt. Der Mitbewerber Emirates Airline will an diesem Muster festhalten. British Airways mottete erst kürzlich die A380-Flotte zu Wartungszwecken aus.

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S7 Airlines fliegt von Frankfurt nach Sibirien

Ab dem 5. Juni fliegt die russische S7 Airlines wöchentlich zwischen Novosibirsk und Frankfurt. Die Flüge finden jeweils einmal in der Woche am Samstag statt. Damit ist S7 Airlines auf mittlerweile 7 deutschsprachigen Flughäfen vertreten. Bei diesem Flug legt das eingesetzte Flugzeug eine Entfernung von über 4.820 Kilometern zurück – das entspricht etwa der Entfernung zwischen Frankfurt und Dubai (4.835 Kilometer). Die Vermutung liegt daher nahe, dass der Carrier auf dieser Strecke ein Langstreckenflugzeug ins Rennen schickt. Doch falsch gedacht. Denn in Wirklichkeit kommt ein Airbus A320neo zum Einsatz. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Moskau hat nämlich gar keine Langstreckenflieger in der Flotte. 

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Wizzair muss den Rotstift zücken

Die ungarische Billigairline hat im abgelaufenen Bilanzjahr tiefrote Zahlen geschrieben – trotzdem stehen die Zeichen langsam, aber sicher auf Erholung. In dem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr steht nach ersten Berechnungen ein Minus von 475 bis 495 Millionen Euro zu Buche, wie der Carrier in seiner Börsenmitteilung bekannt gibt. Der Beginn des neuen Bilanzjahres sei weiterhin von Reisebeschränkungen in der Coronakrise geprägt. Daher erwarte der Vorstand nur eine langsame Erholung. Wegen der Unwägbarkeiten sei eine Prognose nicht möglich. Mit einem Finanzpolster von 1,615 Milliarden Euro sei die Fluggesellschaft aber gut gewappnet.

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Wizzair fliegt Banja Luka an

Der Lowcoster wird die bosnische Stadt von den Flughäfen Dortmund, Basel, Eindhoven und Malmö aus neu bedienen. Banja Luka wird die dritte bosnische Stadt, welche die Fluggesellschaft in ihr Streckennetz aufnimmt. Dabei wird der Juni als Starttermin forciert. Den Anfang machen soll Dortmund, ab dem 3. Juni heben die ersten Wizzair-Maschinen nach Banja Luka ab. Kurze Zeit später, am 6. Juni, starten die Flüge nach Basel, bevor einen Tag später auch Malmö und Eindhoven aktiviert werden. Zuvor hat schon Ryanair Flüge nach BNX angeboten, wegen der CoV-Pandemie wurden jedoch alle Verbindungen bis voraussichtlich Mitte Mai eingestellt.  Auch in Banja Luka sind die Passagierzahlen stark rückläufig. Im ganzen Jahr 2020 wurden nur 43.904 Fluggäste am Airport gezählt – ein Rückgang um mehr als 70 Prozent. Das berichtet Ex-Yu Aviation.

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Austrian Airlines startet A319-Ausflottung im Juli 2021

Ende Mai 2021 wird Austrian Airlines die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 abgeschlossen haben. Anschließend geht es den Airbus A319 sprichwörtlich an den Kragen, denn diese werden schrittweise aus der Produktion genommen und an die Konzernschwester Lufthansa Cityline übergeben. Der erste A319 wird im Juli 2021 die Flotte von Austrian Airlines verlassen. Anschließend soll ab August 2021 pro Monat eine Einheit aus der Produktion genommen werden. Derzeit verfügt die österreichische Fluggesellschaft über sieben Mittelstreckenjets dieses Typs. Das durchschnittliche Alter beträgt 16,3 Jahre. Betroffen von der Ausflottung bzw. Umflottung zu Lufthansa Cityline sind nachstehende Maschinen: OE-LDA (Seriennummer: 2131) OE-LDB (Seriennummer: 2174) OE-LDC (Seriennummer: 2262) OE-LDD (Seriennummer: 2416) OE-LDE (Seriennummer: 2494) OE-LDF (Seriennummer: 2547) OE-LDG (Seriennummer: 2852) „Die Flieger gehen an die Lufthansa CityLine. Die erste Maschine soll Austrian Airlines im Juli verlassen. Ab August wird dann monatlich bis zum Ende des Jahres je ein Flieger aus dem Betrieb genommen und nach den notwendigen Checks überstellt. Der Einsatz der Flugzeuge bei Lufthansa CityLine ist ab Jänner 2022 vorgesehen“, so ein Austrian-Airlines-Sprecher gegenüber Aviation Direct.

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British Airways will A380 „definitiv“ reaktivieren

Im Gegensatz zu anderen europäischen Airbus-A380-Betreibern will British Airways diesen Maschinentyp wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Dies erklärte Firmenchef Sean Doyle im Rahmen eines virtuell abgehaltenen CAPA-Webinars. Der Manager hob dabei hervor, dass der A380 gut funktioniert und der Wiedereinsatz geplant ist. Als mögliche Destinationen nannte Doyle unter anderem Ziele an der U.S.-Ostküste und sagte auch, dass Miami ein hochwahrscheinliches Ziel sein wird. Der British-Airways-Chef betonte während der Corona-Pandemie wiederholt, dass der von ihm geleitete Carrier weiterhin auf den Superjumbo setzen wird. Erst kürzlich wurden sämtliche Maschinen dieses Typs nach London-Heathrow überstellt. Es werden reguläre technische Wartungen vorgenommen. Diese wurden von Beobachtern bereits als ersten Indiz dafür, dass es British Airways tatsächlich ernst meint, empfunden. Dem Vernehmen nach könnten die ersten A380 bereits heuer wieder in den Liniendienst gestellt werden. Der genaue Zeitpunkt dürfte primär von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen.

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Slowenien: Neue Airline hält die Augen nach Personal offen

Slowenien baut aus dem Scherbenhaufen der insolventen Adria Airways eine neue Fluggesellschaft: SouthEast Airlines. Schon im Juni könnte der Neo-Carrier starten – gestartet ist auch die Suche nach einer passenden Kabinenbesatzung. Slowenien hat wieder eine Fluggesellschaft. Die Hoffnungen ruhen nun auf SouthEast Airlines, einer Airline, die erst zum Anfang des Jahres von einem ehemaligen Adria Airways Piloten gegründet wurde. Dazu schaltet die Fluglinie auch schon fleißig Jobinserate. Es werden „erfahrene Flugbegleiter“ gesucht, die darüber hinaus Flugstunden auf dem Airbus A320 mitbringen.  Denn der Carrier, der sich anfangs besonders auf Charterflüge stürzen möchte, will zukünftig mit einer reinen A320-Flotte agieren. Bis Ende des Jahres sollen zwei Exemplare im Fuhrpark stehen, in zwei Jahren gar schon sechs Flieger der A320-Familie, wie Ex-Yu Aviation berichtet SouthEast Airlines ist gerade dabei, das AOC zu erhalten.

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Airbus tankt Beluga 5 erstmals mit SAF-Sprit

Der europäische Flugzeugbauer Airbus führte ab Broughton den ersten internen Beluga-Flug, der teilweise mit so genanntem SAF-Treibstoff betankt war, durch. Der Konzern sieht darin den nächsten Schritt zur Reduktion des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes. Die Nordwales-Linienstation, die mit der Beluga-Flotte Flugzeugflügel nach Toulouse, Hamburg und Bremen transportiert, ist der zweite Airbus-Standort in Europa, an dem SAF eingesetzt wird, nachdem Hamburg Ende 2019 den Treibstoff für seine Frachtaktivitäten eingeführt hat. „Dieser erste Flug eines Beluga-Transporters aus Broughton, der teilweise mit SAF betrieben wird, markiert einen wichtigen Meilenstein in Airbus ‚Bestreben, seinen Industriebetrieb zu dekarbonisieren“, sagte Tony Derrien, Projektmanager für nachhaltige Flugkraftstoffe bei Airbus. „In Kombination mit unserer laufenden Forschung zum Potenzial von 100% SAF auf kommerziellen Flügen unterstreicht die Reduzierung fossiler Brennstoffe in unserem eigenen Betrieb das Engagement von Airbus, die Auswirkungen unseres Produktionsstandorts zu verringern und zu einer nachhaltigeren Zukunft für den Luftverkehrssektor im Allgemeinen beizutragen“.

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