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LATAM verabschiedet sich von A350-Flotte

Der Luftfahrtkonzern LATAM wird künftig auf der Langstrecke auf eine reine Boeing-Flotte setzen. Die elf verbliebenen Maschinen des Typs Airbus A350-900 wurden laut einer Erklärung des Unternehmens mit sofortiger Wirkung ausgeflottet. Die Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf die bestellten, aber noch nicht ausgelieferten Airbus A350-1000 haben. Diese sollen nicht übernommen bzw. eingesetzt werden, da die Langstreckenflüge künftig ausschließlich mit Boeing-Jets durchgeführt werden sollen. Die Corona-Pandemie traf LATAM hart. „Diese Entscheidung ist nicht nur Teil unseres Übergangs zu einer kleineren und homogeneren Flotte, sondern zielt auch darauf ab, die Effizienz unserer Großraumoperationen in einer Zeit geringerer Nachfrage und geringerer Kapazität in unserem internationalen Geschäft zu verbessern“, schreibt Konzernchef Jerome Cadier in einer Mitarbeiterinformation.

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Staat greift Air Canada mit Milliardensumme unter die Flügel

Die kanadische Regierung haderte lange mit der Vergabe von Staatshilfen an Fluggesellschaften. Nun verkündete man, dass Air Canada umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro erhalten wird. Gleichzeitig wird Kanada eine Beteiligung von rund sechs Prozent erwerben. Dadurch sollen etwa 500 Millionen Kanadische Dollar in die Kasse von Air Canada gespült werden. Die verbleibende Summe wird in Form von Darlehen gewährt. Finanzministerin Chrystia Freeland sagte dazu im Zuge der Bekanntgabe, dass die Kredite zurückbezahlt werden müssen. Im Zuge der staatlichen Beihilfe werden dem Star-Alliance-Mitglied zahlreiche Auflagen gemacht. So ist es beispielsweise untersagt, dass weitere Jobs abgebaut werden und obendrein wurde eine Obergrenze für die Bezüge des Managements eingezogen. Weiters untersagt die Regierung die Auszahlung von Dividenden an die Aktionäre. Diese Auflagen sollen für die gesamte Laufzeit der staatlichen Darlehen gelten. Im Gegensatz zur österreichischen Bundesregierung, die Austrian Airlines eine millionenschwere Staatshilfe ohne nennenswerte harte Auflagen gewährt hat, achtet die kanadische Staatsführung auf den Erhalt der Arbeitsplätze. Genau das hat man in Österreich nicht bedacht und just einige Monate später verkündete AUA-Chef Alexis von Hoensbrorech den Abbau vieler Jobs. Die Gewerkschaft Vida und die Opposition kritisieren sowohl die Ankündigung als auch das mutmaßliche Versäumnis, dass keine Beschäftigungsgarantie als Bedingung gesetzt wurde. In Kanada ist auch bemerkenswert, dass in der Vereinbarung zwischen der Regierung und der Fluggesellschaft festgehalten ist, dass die getätigten Großbestellungen bei Airbus und Boeing nicht storniert werden dürfen. Betroffen sind 33 Einheiten des Typs A220, die in Kanada hergestellt werden, sowie 40 Boeing 737-Max. Bei letzterem Typ dürfte der Umstand, dass

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Emirates führte A380-Rundflüg nur für Geimpfte durch

Golfcarrier Emirates Airline führte am 10. April 2021 unter der Flugnummer EK2021 einen Rundflug über die Vereinigten Arabischen Emirate durch. Die Besonderheit: An Bord befanden sich ausschließlich Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind. Zum Einsatz kam ein Airbus A380. „Das rasante Tempo und die Fortschritte der VAE bei der Impfung unserer Bevölkerung sind ein Beweis für die Vision und das Engagement unserer Führung, unsere Gemeinschaften zu schützen und die Pandemie zu bewältigen, indem wir die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der Bürger und Einwohner ergreifen. Der heutige Flug ist ein Paradebeispiel für die gemeinsamen Anstrengungen und das Engagement aller Beteiligten bei der Unterstützung des Impfprogramms und der Implementierung von Protokollen in den letzten 12 Monaten, um eine sichere Reise zu gewährleisten, den Passagierverkehr zu stimulieren und die Grundlage für den Anstieg des Flugverkehrs in naher Zukunft zu schaffen. Emirates unterstützt weiterhin das nationale Impfprogramm und wir freuen uns über die Fortschritte, die innerhalb der Gruppe bei der Impfung unserer Mitarbeiter gemacht werden“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline & Group. Am Sonderflug teilgenommen haben rund 400 geimpfte Passagiere. Die Crew sowie das Bodenpersonal waren laut Emirates ebenfalls geimpft. Emirates wollte mit dem Rundflug den hohen Impffortschritt der Vereinigten Arabischen Emirate feiern. Die VAE haben derzeit mit 90,22 Impfdosen pro 100 Personen eine der weltweit höchsten Impfquoten für ihre Bürger und Einwohner. Flug EK2021 wurde mit dem neuesten Airbus A380 von Emirates durchgeführt, der mit den brandneuen Premium-Economy-Sitzen der Fluggesellschaft und einer aufgefrischten Kabinenausstattung in

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Indien: Trujet vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer

Die indische Regionalfluggesellschaft TruJet steht laut lokalen Medienberichten vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer. Gesprochen wird über 54 A220 und 44 E190-E2. Diese sollen von einem neuen Investor, der kürzlich 49 Prozent erworben hat, finanziert werden. Eigentlich wollten die U.S.-Amerikaner die angeschlagene Air India übernehmen, kamen jedoch nicht zum Zug. Für TruJet habe man 1,89 Milliarden U.S.-Dollar budgetiert. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll die Flotte erneuert werden. Auch will man künftig in den Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften wie Goair oder AirAsia India treten, berichtet CH-Aviation.com. Derzeit besteht die Flotte von TruJet aus sieben Turbopropflugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei ATR72-600 und fünf ATR72-500. Diese werden fast ausschließlich innerhalb Indiens eingesetzt. Die Großbestellung soll auch dazu führen, dass man verstärkt ins internationale Geschäft einsteigen wird. Mit dem Abschluss der Kaufverträge mit Embraer und Airbus wird für Mai 2021 gerechnet.

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USA: Eurowings Discover bittet um Fluggenehmigung

Mit insgesamt acht Destinationen möchte der Carrier starten – darunter auch amerikanische Flughäfen. Für die geplanten US-Ziele wurde nun die nötige Fluggenehmigung beantragt. Die Lufthansa Gruppe wird um eine Airline reicher, denn Eurowings Discover erblickt im Juni das Licht der Welt. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die benötigten Genehmigungen zu machen. Die Anträge hierzu seien beim US-Verkehrsministerium bereits eingereicht worden, wie das Portal Reisetopia berichtet. Auch die Betriebserlaubnis in Deutschland würde derzeit noch fehlen. Auf dem Radar der neuen Tochtergesellschaft der AUA-Mutter befinden sich hauptsächlich touristische Langstreckenziele. Zum Start sind insgesamt acht Destinationen geplant, zwei davon in den Vereinigten Staaten. Hier sind die Städte Anchorage in Alaska und Las Vegas in Nevada vorgesehen. Daneben werden auch Ziele in Afrika und der Karibik angesteuert. Zum Einsatz kommen vier Flugzeuge des Typs Airbus A330.

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Weltweit einmaliges Projekt: Lufthansa baut A350 zum Klimaforschungsflieger um

Noch genauer das Wetter vorhersagen, noch präziser Klimaveränderungen analysieren, noch besser erforschen, wie die Welt sich entwickelt. Das ist das Ziel einer weltweit einmaligen Kooperation zwischen Lufthansa und mehreren Forschungsinstituten. Und genau zu diesem Zweck rüstet die AUA-Mutter einen Airbus A350-900 mit dem Taufnamen „Erfurt“ (Registrierung D-AIXJ) um. Konkret soll das Langstreckenflugzeug in Zukunft nicht mehr nur Passagiere um die Welt fliegen, sondern zugleich Daten für die Klimaforschung erheben. Die Airbus-Maschine wird also zum fliegenden Forschungslabor. Dazu erfolgten im Hangar von Lufthansa Technik auf Malta bereits umfassende Umbauarbeiten. „Am unteren Flugzeugrumpf wurden die Vorbereitungen für die Installation des Luft-Einlasssystems getroffen. Danach folgt eine Reihe von Testfügen, an deren Ende die Zertifizierung eines rund 1,6 Tonnen schweren Klimaforschungslabors, des sogenannten Caribic-Messcontainers, steht“, erklärt die Lufthansa. Wesentlich genauer als satelliten- oder bodengestützte Messsysteme Voraussichtlich Ende 2021 hebt die „Erfurt“ dann ab München zu ihrem ersten Flug im Dienst der Klimaforschung ab. Er misst dann in der Tropopausenregion (in neun bis zwölf Kilometern Flughöhe) rund 100 verschiedene Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter. Das Besondere: Klimarelevante Parameter können in dieser Höhe mit deutlich höherer Genauigkeit und zeitlicher Auflösung an Bord des Flugzeugs erfasst werden als mit satelliten- oder bodengestützten Messsystemen. Mit den von der D-AIXJ gewonnen Daten soll die Leistungsfähigkeit heutiger Atmosphären- und Klimamodelle und damit deren Aussagekraft für das zukünftige Klima auf der Erde bewerten werden. Das alles soll während des normalen Passagierverkehrs geschehen. „Wir glauben, dass Verkehrsflugzeuge eine wichtige Rolle spielen, um ein besseres Verständnis der Auswirkungen von CO2- und Non-CO2-Emissionen auf den Klimawandel zu

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Japan Airlines trennt sich von B777-200-Flotte

Das Rückgrat der Domestic-Flotte von Japan Airlines bildet nun nicht mehr die Boeing 777-200, sondern der Airbus A350-900. Der Carrier zieht nun sämtliche 777-200 mit PW4000-Triebwerken aus dem Verkehr. Ursprünglich war nur geplant, dass die Anzahl der zum Teil in die Jahre gekommenen Maschinen reduziert werden soll. Nach dem Triebwerkszwischenfall, der Japan Airlines gar nicht betroffen hatte, wurde die Ausflottung der B777-200 rasch vorangetrieben. Offiziell sind einige Maschinen lediglich geparkt, doch das Unternehmen bestätigte, dass es keinen Wiedereinsatz bei Japan Airlines geben wird. Verblieben sind nur noch sieben Exemplare, die noch nicht auf der offiziellen Liste zur Ausflottung stehen, doch dies ist laut der Airline nur noch eine Frage von wenigen Tagen. Der Betrieb der insgesamt 13 Boeing 777-300ER soll fortgesetzt werden. Diese sind zum Teil deutlich jünger und obendrein auch nicht mit dem in die Kritik geratenen Triebwerk angetrieben. Innerhalb von Japan sollen auf Strecken mit hoher Nachfrage künftig die acht Airbus A350-900 eingesetzt werden. Die bestellten Exemplare der längeren -1000er-Version will der Carrier primär auf internationalen Routen einsetzen. Gelegentlich könnten domestic auch Boeing 767-300ER aushelfen, jedoch die Ära der 777-200 endet bei Japan Airlines.

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Auch Thai bringt Bordmenüs in Supermärkte

Wenn es darum geht zusätzliche Einnahmen generieren zu können, werden Fluggesellschaften traditionell kreativ. In der Coronakrise kamen zahlreiche Carrier auf die Idee ihre Bordmahlzeiten als Fertiggerichte in Supermärkten zu verkaufen. Nun zieht auch Thai Airways nach. Die Menüs des Star-Alliance-Mitglieds werden ab 15. April 2021 in zahlreichen Lebensmittelgeschäften in Thailand erhältlich sein. Das Unternehmen verspricht, dass eine umfangreiche Auswahl der beliebtesten Bordgerichte in vielen Supermärkten kaufbar sein werden. Die Fluggesellschaft ist auf diesem Gebiet zwar nicht Pionier, aber es ist nicht der erste Vorstoß das Catering auch außerhalb der Maschinen zu vermarkten. Im Herbst 2020 wurde in der sich in Bangkok befindlichen Firmenzentrale ein spezielles Restaurant eröffnet. Dieses ist mittels ausrangierter Flugzeugsitze dem “Flugfeeling” nachempfunden. Serviert werden zahlreiche Menüs, die ansonsten nur in der Luft erhältlich sind.  Thai Airways versucht übrigens auch mittels der Vermietung des A380-Fullflight-Simulators zusätzliche Einnahmen zu generieren. Dieser kann seit einigen Wochen zum Preis von etwa 500 Euro pro Woche von jeder interessierten Person gebucht werden. Eine Pilotenlizenz ist hierfür ausdrücklich nicht erforderlich.

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Rumänien: Tarom soll deutlich verkleinert werden

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom stand bereits vor der Corona-Pandemie stark unter Druck. Dem harten Preiskampf, der insbesondere von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wurde, hatte man wenig entgegenzusetzen. Nun will Verkehrsminister Cătălin Drulă den Staatscarrier deutlich verkleinern und mittels einer Flottenmodernisierung den Turnaround schaffen. Rumänien griff Tarom aufgrund der Pandemie mit 19,33 Millionen Euro unter die Flügel. Weitere 188 Millionen Euro sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre fließen. Spätestens in 2025 soll die staatliche Fluggesellschaft schwarze Zahlen schreiben, kündigte das Regierungsmitglied in einem TV-Interview an. Im Laufe des Jahres 2021 sollen einige ältere Maschinen verkauft werden. Gleichzeitig erwartet man die Auslieferung von fünf Boeing 737-Max-8. Die Flotte soll auf Flugzeuge der Hersteller Boeing und ATR vereinheitlicht werden. So will man Kosten einsparen. Für die Airbus-Jets wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen unmittelbaren Ersatz geben, denn Drulă sagte auch, dass die Anzahl der Tarom-Maschinen stark reduziert werden soll. Der Personalstand wurde seit dem Beginn der Corona-Pandemie um etwa 400 Mitarbeiter reduziert. Der rumänische Verkehrsminister geht davon aus, dass noch weitere Abbaumaßnahmen notwendig sein werden. Tarom soll hinsichtlich der Führung und der Anzahl der Beschäftigten “schlank aufgestellt werden”. Selbiges Regierungsmitglied kritisierte vor der Krise, dass der Carrier deutlich mehr Personal hat als eigentlich benötigt. Dies führte er auch auf “Parteibuch-Einstellungen” zurück.

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Zweiter Airbus A350 der Luftwaffe zur Kabinenausstattung in Hamburg

Einbau der ersten vollwertigen Regierungskabine bis Herbst 2022. Gestern Abend ist der zweite von insgesamt drei Airbus A350-900 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung zur Kabinenausstattung bei Lufthansa Technik in Hamburg eingetroffen. Die 10+01 „Konrad Adenauer“ erhält nun die erste vollwertige Regierungskabine für ein Flugzeug dieses Typs und keine Übergangskabine wie die 10+03 „Kurt Schumacher“. Die Umbauarbeiten werden daher diesmal wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Geplant ist die Auslieferung an die Luftwaffe für den Herbst 2022. Parallel zum überarbeiteten äußeren Erscheinungsbild, das unter anderem mit Titeln in der Schriftart „Bundes Sans“ sowie mit Flügelspitzen in großflächigem Schwarz-Rot-Gold aktualisiert wurde, wird sich die 10+01 auch im Innenraum deutlich von der 10+03 unterscheiden. Im Gegensatz zu deren offener Kabinengestaltung werden die verschiedenen Funktionsbereiche für den politisch-parlamentarischen Flugbetrieb nun baulich voneinander getrennt sein.  Im Oktober wird sich schließlich auch der dritte Airbus A350 mit der Registrierung 10+02 in Hamburg einfinden, um ebenfalls die vollwertige Regierungskabine zu erhalten. 

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