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Air Baltic kündigt Dubai-Flüge an

Im Zuge der Weltausstellung „Expo 2020“, die mit ein Jahr Verspätung erstmals in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden wird, fliegt Air Baltic ab dem 1. September nach Dubai. Die lettische Fluggesellschaft werde die Flugverbindung Riga-Dubai viermal in der Woche anbieten, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Zum Einsatz kommen soll ein Airbus A220-300 – andere Flugzeugmodelle stehen beim Carrier auch nicht im Fuhrpark. Denn Air Baltic ist ein reiner Airbus A220-Betreiber. Die Airline nahm die Corona-Krise zum Anlass, um vorzeitig die Flotte zu „bereinigen“ und ältere Maschinen auszusortieren. Tickets sind online unter www.airbaltic.com erhältlich.

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Ostern: Easyjet legt Hamburg-Palma auf

Der Billigflieger Easyjet Europe will ein weiteres Stück vom „Mallorca-Kuchen“ rund um Ostern haben. Der Carrier startet am 1. April 2020 zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Hamburg nach Palma. Die Route soll mit in Spanien stationierten Airbus A320 bedient werden. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen. So haben unter anderem Eurowings, Lufthansa, Vueling, Sundair und Easyjet zusätzliche Flüge rund um Ostern aufgelegt. Der Lufthansa-Billigflieger stockte das Angebot erst kürzlich nochmals um 50 Flüge auf. Easyjet verzeichnet ab der Schweiz und Deutschland eine erhöhte Nachfrage in Richtung Portugal und Spanien. Die neue Strecke ab Hamburg soll vorerst bis zum 23. Mai 2021 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung in den Sommer 2021 hinein wurde noch nicht final entschieden.

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Volotea setzt A320 hauptsächlich ab Italien ein

Im April 2020 wird Volotea den ersten Airbus A320 in den Liniendienst stellen. Dieser Maschinentyp soll im Sommerflugplan 2021 auf vorerst 61 Strecken zum Einsatz kommen. Der Carrier will die Neuzugänge primär in Italien stationieren. Die ersten beiden Mittelstreckenjets dieses Typs tagen die Registrierungen EC-NNZ und EC-NNY. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. Laut Erklärung des Unternehmens werden diese vorerst hauptsächlich ab Italien zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Umläufe sind aber auch Strecken wie Palma de Mallorca-Lyon oder Nizza-Luxemburg vorgesehen. Das Rückgrat der Volotea-Flotte war über viele Jahre hinweg die Boeing 717. Man war letzter europäischer Betreiber dieses Musters. Anfang des Jahres trennte man sich von den letzten Einheiten. Die Umflottung auf Airbus-Maschinen wurde schon vor einiger Zeit eingeleitet. Bislang hatte man A319 in der Flotte. Ohne größere Kommunikation organisierte sich der spanische Billigflieger heuer die ersten gebrauchten A320.

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FlyBosnia sucht 30 Flugbegleiter

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind freie Stellen für fliegendes Personal die absolute Ausnahme. Viele Airlines bauen eher ab. FlyBosnia ist auf der Suche nach 30 Flugbegleitern für den Restart. Die Einstellung soll jedoch nur befristet erfolgen. Die junge Firmengeschichte des Carriers ist äußerst bewegt, denn der eigene Flugbetrieb wurde vor einiger Zeit eingestellt. Auch hat man schrittweise alle Maschinen an die Lessoren zurückgeben. Sämtliche Flüge, die seither angeboten wurden, sind von anderen Airlines im Rahmen von ACMI-Vereinbarungen durchgeführt werden. FlyBosnia will wieder selbst fliegen und hat für den Sommer 2021 durchaus große Pläne. Zuletzt hob der Carrier im März 2020 mit eigenem Fluggerät ab. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs soll mit einem Airbus A320, der vormals bei Onur Air im Einsatz war, erfolgen. Den Neustart plant der Carrier für Sommer 2021 mit vier Airbus A320.

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Ex-Latam A350 und Dreamliner unter dem Hammer

Insgesamt 17 Verkehrsflugzeuge, die vormals bei der Latam Airlines Gruppe im Einsatz waren, kommen im Rahmen einer Aktion unter den Hammer. Es handelt sich jedoch nicht um „Altmetall“, denn auch junge Boeing 787 Dreamliner und Airbus A350-900 werden versteigert. Alle 17 Maschinen befinden sich im Eigentum von Skyworks Leasing. Aufgrund des in den Vereinigten Staaten geführten Chapter-11-Verfahrens konnte Latam die betroffenen Jets vorzeitig zurückgeben. Für den Lessor ist das aber ein Problem: Man hat keinen neuen Leasingnehmer. Daher will man die Flugzeuge an den Höchstbietenden verkaufen. Laut Skyworks können Interessierte am 14. April 2021 für nachstehende Maschinen bieten: 2x Airbus A350-900 (ehemalige Registrierungen: PR-XTB, PR-XTA) 4x Boeing 787-9 (ehemalige Registrierungen: CC-BGH, CC-BGG, CC-BGF, CC-BGE) 11x Airbus A321-200 An der Auktion kann grundsätzlich jede interessierte Person, die das notwendige „Kleingeld“ und damit verbundene Sicherheiten nachweisen kann. Der Eigentümer der Flugzeuge stellt auf Anfrage auch Unterlagen zur Verfügung. Personen bzw. Unternehmen, die ein ernsthaftes Kaufinteresse glaubhaft machen können, haben auch die Möglichkeit vor der Auktion eine Besichtigung der Jets zu vereinbaren.

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Zur Osterzeit: Swiss erweitert Flugangebot

Der Wegfall der Quarantänebestimmungen für Spanien und Portugal hat einen starken Nachfrageschub ausgelöst – um ein Fünffaches innerhalb einer Woche. Deswegen erhöht die Lufthansa-Tochter nun über die Osterzeit die Frequenz für Flüge in diese Länder.  Einerseits würden mehr Flüge durchgeführt, andererseits sollen größere Flugzeuge zum Einsatz kommen. Wie Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour ausführt, zeigen die Beispiele von Spanien und Portugal, dass die Aufhebung von Quarantänepflichten und die Aufnahme verlässlicher Reiseregelungen sofort zu einer spürbaren Nachfrage-Erhöhung führen. Swiss sei in der Lage, auf solche Änderungen kurzfristig zu reagieren. Zusätzliche Flüge gibt es nach Palma de Mallorca, Málaga, Barcelona, Alicante und Valencia. Damit werden in der Woche ab dem 29. März neu 43 (statt 34) Flüge nach Spanien durchgeführt, und in der Folgewoche (ab 5. April) gar 59 Flüge. Darüber hinaus werden auch die Frequenzen nach Porto und Lissabon erhöht. In einigen Fällen will Swiss mit A321-Maschinen fliegen, mit 219 Sitzen das größte Shorthaul-Fluggerät der Flotte. Auch der Einsatz von Langstreckenmaschinen werde in Erwägung gezogen, so der Carrier.

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Icelandair schielt auf den A321XLR

Icelandair führte vor wenigen Tagen als dritte europäische Fluggesellschaft den kommerziellen Comeback-Flug mit Boeing 737 Max 8 durch. Der Carrier hat nun auch den Airbus A321LR und A321XLR ins Auge gefasst. Mit einem der beiden Muster könnten laut Firmenchef Úlfar Steindórsson die in die Jahre gekommenen Boeing 757 ersetzt werden. So ganz sicher ist man sich bei Icelandair aber noch nicht, denn in einem TV-Interview führte der CEO der Airline an, dass auch die Boeing 737 Max 9 im Rennen ist. Man könne diese problemlos auf Keflavik nach Seattle und Orlando einsetzen. Ursprünglich hatte man angenommen, dass die Range dieses Musters nicht ausreichen würde. Steindórsson tritt auch Gerüchten, die besagen, dass die Max-Jets ausgeflottet werden sollen, entgegen. Er macht aber keinen Hehl daraus, dass beim bevorstehenden Ersatz der in die Jahre gekommenen Boeing-757-Teilflotte „höchstwahrscheinlich“ bei Airbus bestellt wird. Er hob die hohe Reichweite der Muster A321LR/XLR hervor und betonte, dass man mit diesem auch Anchorage und Portland anfliegen könnte. Ob es die LR- oder die XLR-Variante wird? Steindórsson ist sich da noch nicht ganz sicher. Eventuell könnte es bei einem attraktiven Preis dann doch die Boeing 737 Max 9 werden. Es stehen jedenfalls drei Boeing 757-300 und 15 757-200 zum Ersatz an. Das Projekt „Flottenerneuerung“ soll in den nächsten Jahren durchgezogen werden. Einen konkreten Termin nannte der Icelandair-Chef nicht.

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Lufthansa Technik entwickelt Onboard-Patiententransporteinheiten

Der Wartungsbetrieb hat vor Kurzem mit der strategischen Weiterentwicklung ihrer bewährten Patiententransporteinheiten für den Lufttransport von Patienten in intensivmedizinischer Betreuung begonnen.  Auf Basis eines 2020 von der Bundeswehr erteilten Auftrags werden in den kommenden zwei Jahren zunächst 26 Einheiten der neuen Einheiten produziert. Sie basieren auf der international im Einsatz befindlichen Patient Transport Unit NG, von welcher Lufthansa Technik kürzlich acht weitere Einheiten an die Multinational Multi Role Tanker Transport Flotte der Nato geliefert hat. Ein Ziel der Weiterentwicklung ist es, sie flexibel auf allen geeigneten Flugzeugmustern der Bundeswehr einsetzbar zu machen. Damit sie dann beispielsweise sowohl auf dem Airbus A400 M als auch den zukünftigen Airbus A321 LR der Luftwaffe genutzt werden kann, wird sie alle notwendigen militärischen und auch zivilen Zulassungen als Luftfahrt- und Medizingerät erhalten. Die Spezifikation und luftrechtliche Zulassung erfolgt durch Lufthansa Technik.  Mit der Entwicklung und Herstellung wurde der spezialisierte Schweizer Medizinproduktehersteller Aerolite beauftragt. Für die Installation in unterschiedlichen Flugzeugmustern haben die Partner zudem ein spezielles Konzept erarbeitet, das einen elektrischen Anschluss an verschiedene Bordnetze mit Gleich- und Wechselstrom ermöglicht. Die Installation erfolgt ohne Werkzeug und dauert nur wenige Minuten.

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Comeback: Air Baltic fliegt Nicht-EU-Länder wieder an

Air Baltic wird ab dem 28. März sein Flugangebot außerhalb von Europa wieder schrittweise hochfahren.  Denn die inländische Regierung erlaubt das Fliegen außerhalb der EU-Landesgrenzen seit kurzem wieder. Schon am Mittwoch werde die lettische Fluggesellschaft die Strecke Riga-Kiew reaktivieren, so der Carrier. „Für viele Menschen ist das Flugzeug das sicherste Transportmittel“, sagt Martin Gauss, Vorstandsvorsitzender von Air Baltic. Ab dem 28. März plane die Fluglinie zudem, die Flugverbindungen nach Tiflis, Tel Aviv, Moskau, St. Petersburg und Minsk wieder aufzunehmen.

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Schlappe für Airbus: Southwest bleibt Boeing treu

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines steht laut lokalen Medienberichten unmittelbar vor einer Großbestellung für das Muster Boeing 737 Max 7. Zuvor hatte man alternativ auch den Airbus A220-300 evaluiert, sich jedoch nun dafür entschieden dem Stammhersteller treu zu bleiben. Southwest Airlines ist mit 742 Exemplaren verschiedener Varianten der Boeing 737 der mit Abstand größte Operator und damit wichtigste Kunde des Herstellers. Damit hat die Entscheidung, dass die bestehende 737-Max-7 Order über 52 Exemplare aufgestockt werden soll, besonderes Prestige für Boeing. Airbus konnte mit dem A220-300 nicht punkten. In den nächsten Jahren will Southwest die 481 Boeing 737-700 ersetzen. Derzeit ist man neben Westjet der einzige Großkunde für die Max-7. Es ist damit zu rechnen, dass die Airline aus Dallas zahlreiche Exemplare nachbestellen wird. Die Grundsatzentscheidung soll laut lokalen Medien dazu führen, dass zunächst 100 Maschinen nachbestellt werden. Auf die Auslieferung wird Southwest allerdings einige Zeit warten müssen, denn in diesem Programm gibt es Verzögerungen.

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