
AnimaWings verbindet Bukarest und München mit neuer Airbus-A220-Flotte
Die rumänische Fluggesellschaft AnimaWings hat am 2. April 2026 ihren regulären Flugbetrieb zwischen Bukarest und München aufgenommen. Die Strecke wird ganzjährig mit sechs wöchentlichen Rotationen bedient, wobei lediglich der Samstag flugfrei bleibt. Durch eine Staffelung der Abflugzeiten – morgens an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag sowie abends am Dienstag, Donnerstag und Sonntag – zielt die Airline auf eine flexible Nutzung durch Geschäfts- und Freizeitreisende ab. Zum Einsatz kommen fabrikneue Flugzeuge des Typs Airbus A220-300, die über eine Kapazität von 137 Sitzplätzen verfügen und eine separate Business Class anbieten. Die Expansion nach Bayern ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie des Unternehmens, das zur Memento Group gehört. Neben München integriert AnimaWings im Frühjahr 2026 weitere europäische Metropolen wie London-Gatwick, Genf und Mailand-Malpensa in ihr Streckennetz. Auch regionale rumänische Standorte wie Timișoara und Cluj erhalten neue Verbindungen, etwa nach Athen. Der Fokus liegt dabei auf einem Full-Service-Modell, das sich durch inkludierte Leistungen wie freie Sitzplatzwahl und großzügige Handgepäckregeln von den in Osteuropa dominierenden Billigfliegern abgrenzen soll. Laut Branchenanalysen profitiert die Airline dabei von der starken wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Süddeutschland und Rumänien, insbesondere in der Automobil- und IT-Branche. Technisch setzt die Fluggesellschaft auf eine massive Flottenverjüngung. Bis Ende 2027 soll der Bestand auf insgesamt 18 Flugzeuge anwachsen, wobei der Airbus A220 das Rückgrat der Flotte bildet. Dieser Flugzeugtyp zeichnet sich durch eine moderne Kabinenausstattung und eine hohe betriebliche Effizienz auf Mittelstrecken aus. Der Flughafen München stärkt durch den Neuzugang seine Position als wichtiges Drehkreuz für osteuropäische Destinationen. Bukarest hat sich in den vergangenen Jahren


