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Schulungsmängel: Indien sperrt 90 Spicejet-Boeing-737-Max-Piloten

Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat verfügt, dass 90 Spicejet-Flugzeugführer vorerst nicht mehr auf dem Maschinentyp Boeing 737 Max fliegen dürfen. Hintergrund ist, dass beim Training ein mangelhafter Simulator verwendet wurde. Die Fluggesellschaft ist aus Sicht der DGCA der Aufforderung der Nachschulung, die im April 2022 angeordnet wurde, nicht ausreichend nachgekommen. Für den Einsatz eines defekten Simulators kassierte der Carrier bereits ein Bußgeld. Spicejet bestätigte, dass man auf Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde vorerst 90 Piloten nicht einsetzen darf. Diese dürfen erst dann wieder fliegen, wenn deren Trainings von der DGCA abgenommen wurden. Man ist nicht der Ansicht, dass es dadurch zu Einschränkungen im Flugbetrieb kommen wird. Das Unternehmen verweist darauf, dass man insgesamt 650 für Boeing 737 Max ausgebildete Flugzeugführer habe und lediglich 90 auf ihre Freigaben warten müssten.

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Budapest: Lot hat Flüge nach New York reaktiviert

Ab Budapest hat die polnische Fluggesellschaft Lot die Nonstopverbindung nach New York JFK reaktiviert. Der Carrier pendelt nun wieder bis zu dreimal pro Woche mit Boeing 787 zwischen den beiden Städten. „Der heutige Tag ist so bedeutsam wie der Eröffnungsflug von LOT nach New York im Jahr 2018. Vor vier Jahren war eine Nonstop-Verbindung in die USA eine fehlende goldene Route im Budapester Streckennetz, und jetzt, wo die Verbindung wieder aufgenommen wird, öffnet sich das Kapitel von Neuem“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport, bei der Eröffnung. „Unser fantastischer Airline-Partner glaubt an Budapest als Schlüsselmarkt in Mittel- und Osteuropa und hat regionale Frequenzen eingerichtet, die den Erfolg dieses Langstreckenfluges erneut sicherstellen werden“. Wöchentlich werden 1.596 Sitzplätze in beide Richtungen angeboten. Laut Flughafen Budapest sind die USA der 45. Ländermarkt. „Die Wiederaufnahme von Langstreckenflügen hat für uns nach wie vor hohe Priorität, da sie dazu beiträgt, die Tourismusindustrie des Landes wiederzubeleben, und daher freuen wir uns sehr über die Wiederaufnahme dieser wichtigen Verbindung“, so Bogáts.

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Umstellung auf B777: Emirates reduziert die Kapazität auf Wien-Dubai

Golfcarrier Emirates Airline reduziert mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 die Kapazität auf der Strecke Dubai-Wien. Jene Umläufe, die momentan mit Airbus A380 bedient werden, werden künftig mit Boeing 777-300ER geflogen. Damit wird der Flughafen Wien-Schwechat erneut den Superjumbo als Stammgast verlieren. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Emirates die Anzahl der wöchentlichen Umläufe nicht verändern wird. Da das Fassungsvermögen der zweistrahligen Boeing 777-300ER geringer als jenes des vierstrahligen Airbus A380, sind ab August 2022 weniger Sitzplätze im Verkauf. Das Angebot zwischen Wien und Dubai wird somit reduziert. Je nach Maschine hat Emirates die Boeing 777-300ER zwischen 354 und 428 Sitzen bestuhlt. Die A380-Flotte variiert zwischen 484 und 615 Plätzen.

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Somon Air nimmt Kurs auf München

Die Fluggesellschaft Somon Air legt eine Nonstop-Verbindung zwischen Duschanbe, der Hauptstadt von Tadschikistan, und München auf. Diese soll am 6. Juli 2022 erstmals bedient werden. Der Carrier plant vorerst einen wöchentlichen Umlauf, der jeweils an Montagen durchgeführt werden. Die Maschinen des Typs Boeing 737-900ER werden den Flughafen Duschanbe jeweils um 6 Uhr 00 Lokalzeit verlassen. Die Rückflüge heben in München gegen 11 Uhr 30 Lokalzeit ab. Somon Air wurde im Jahr 2008 gegründet und befindet sich offiziell im Eigentum der Orienbank. Das Unternehmen wird von Familienmitgliedern von Emomalij Rahmon, Präsident von Tadschikistan, geführt. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Boeing 737-300, zwei B737-800 und zwei B737-900ER. Das durchschnittliche Alter beträgt 18,6 Jahre.

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Fehlerhafter Boeing 737-Max-Simulator: Spicejet kassiert Geldstrafe

Die indische Fluggesellschaft Spicejet hat laut der zuständigen Zivilluftfahrtbehörde DGCA ihre Piloten an einem fehlerhaften Boeing-737-Max-Simulator trainiert. Dafür kassierte man ein Bußgeld in der Höhe von rund 12.800 U.S.-Dollar. Zuvor kassierte Spicejet von der indischen Luftfahrtbehörde eine Abmahnung, denn das Amt kam im Zuge von Kontrollen zum Schluss, dass die Ausbildung der Flugzeugführer nicht dem Branchenstandard entspricht. Nachdem festgestellt wurde, dass der für das Training der 737-Max-Piloten verwendete Simulator fehlerhaft ist, wurde ein Bußgeld verhängt. Spicejet fällt in den letzten Monaten mit wiederkehrenden Vorfällen, die das Einschreiten der Zivilluftfahrtbehörde zur Folge haben, auf. Zum Beispiel soll eine Kabine derart heruntergekommen gewesen sein, dass die DGCA nach Social-Media-Postings eine überraschende Vorfeldkontrolle durchgeführte und anschließend bis zur Behebung der Mängel der betroffenen Maschine Flugverbot erteilte. Die Folgen des mangelhaften Trainings sind für den indischen Carrier wesentlich gravierender, denn 90 Piloten dürfen vorerst nicht mehr eingesetzt werden. Diese müssen zunächst ein weiteres Training in einem ordnungsgemäß funktionierenden Boeing 737-Max-Simulator absolvieren. In lokalen Medien ist die Ausbildung der Flugzeugführer von Spicejet ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, denn bereits im April 2022 erhielt man die Aufforderung zur Nachschulung zahlreicher Piloten. Diese wurde nach Ansicht der Zivilluftfahrtbehörde nicht ordnungsgemäß durchgeführt. „Bei der B73-Max fehlte ein funktionsunfähiges Element für den Stick Shaker auf der P2 (Co-Pilot) Seite. Es war seit dem 17. März 2022 nicht mehr funktionsfähig. Der Simulator wurde jedoch betrieben, um die Piloten von SpiceJet für die Wiederinbetriebnahme zu schulen, was einen Verstoß gegen die Vorschriften darstellt“, erklärt ein DGCA-Sprecher.

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Smartlynx Malta hat erste Boeing 737 Max übernommen

Mit der 9H-ORN hat die Fluggesellschaft Smartlynx Malta die erste Boeing 737 Max in der Firmengeschichte übernommen. Der Mittelstreckenjet ist am Montagabend auf dem Flughafen Luqa eingetroffen. Laut Mavio News wird diese Boeing 737 Max von Beamten der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde CAD unter die Lupe genommen. Es handelt sich um einen üblichen Vorgang bei der Einflottung von Flugzeugen. Smartlynx Malta wird vorerst zwei Boeing 737 Max erhalten. Der Luftfahrtkonzern überraschte vor einiger Zeit die Branche mit der Ankündigung, dass zahlreiche Boeing 737 Max, die man über Leasinggeber bezieht, eingeflottet werden. Die Maschinen werden auf den verschiedenen AOCs der Firmengruppe registriert werden. Für den Malta-Ableger, der auch im Cargobereich tätig ist, sind vorerst zwei Boeing 737 Max bestimmt. Zuvor galt Smartlynx als treuer Airbus-Kunde.

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Lufthansa übernimmt ersten Dreamliner im Sommer 2022

Lufthansa geht davon aus, dass man die erste Boeing 787-9 im Sommer 2022 ausgeliefert bekommt. Diese wird die Registrierung D-ABPA tragen und soll auf den Namen „Berlin“ getauft werden. Die Übergabe soll nach der Zulassung durch die U.S.-amerikanische FAA erfolgen. Zwischen 2022 und 2027 wird die größte Fluggesellschaft Deutschlands insgesamt 32 Maschinen dieses Typs erhalten. Mit der Einführung dieses Musters wird auch ein neues Kabinendesign Einzug halten. Das Unternehmen erklärt unter anderem, dass es einen direkten Gangzugang für alle Passagiere in der Business-Class geben wird. Die Ausrüstung der Kabine wird in Frankfurt am Main vorgenommen. Die D-ABPA soll zunächst zu Trainingszwecken auf innerdeutschen Strecken eingesetzt werden. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2022 soll der Dreamliner in den aktiven Langstreckendienst gestellt werden. Das erste Interkontinentalziel der „Berlin“ wird Toronto sein.

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Air Tanzania stockt die Flotte weiter auf

Die Fluggesellschaft Air Tanzania wird zwei Boeing 737 Max 9, eine B787-8, eine B767-300F sowie zwei de Havilland Dash 8-400 Anfang des kommenden Jahres einflotten. Dies verkündete die Regeierung im Rahmen der Vorlage des jüngsten Budgets. Es handelt sich um Flugzeuge, die von der staatlichen Leasinggesellschaft TGF gekauft werden. Laut Regierungserklärung beträgt der Gesamtwert der Transaktionen rund 201 Millionen Euro. Diese werden vom Verkehrsministerium in das Luftfahrtunternehmen investiert. Ziel sei es, die Reichweite von Air Tanzania als regionale Passagier- und Frachtfluggesellschaft zu erweitern und Tansania zu einem wichtigen Transport- und Logistikzentrum in Ostafrika zu machen. Seit einiger Zeit investiert Tansania kräftig in die Flotte der staatlichen Fluggesellschaft. In den letzten Monaten hat man unter anderem eine de Havilland Dash 8-400 sowie zwei Airbus A220-300 übernommen. Derzeit besteht die Flotte des afrikanischen Carriers aus einer de Havilland Dash 8-300, fünf Dash 8-400, zwei Boeing 787-8 sowie vier Airbus A220-300. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften auf diesem Kontinent ist die Flotte während der Pandemie gewachsen. Laut CH-Aviation.com hatte man im April 2022 acht Flugzeuge. Mittlerweile sind es 12 Stück. Die Regierung erwirbt sämtliche Maschinen über die staatseigene Leasinggesellschaft TGF. Diese verleast das Fluggerät an Air Tanzania.

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Nach Brasilien: Corendon Europe führte ersten Transatlantik-Flug durch

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat mit der Boeing 737-800, die die Registrierung 9H-TJC trägt, erstmals einen Transatlantik-Flug durchgeführt. Dieser führte von Las Palmas nach Natal. Der genannte Mittelstreckenjet wurde am 23. Mai 2022 unter der Flugnummer CXI199P in fünf Stunden und 15 Minuten überstellt. Laut Mavio News erhielt der Carrier nach einem aufwendigen Verfahren, das in Zusammenarbeit mit der maltesischen Luftfahrtbehörde CAD durchgeführt wurde, die entsprechende Etops-Zulassung. Während ihres Aufenthalts in der Karibik absolvierte die Maschine eine Reihe von Charterflügen und wurde in La Romana in der Dominikanischen Republik, am Flughafen Willemstad auf der exotischen Insel Curaçao und in Mexiko-Stadt gesehen. Das Single-Aisle-Flugzeug verließ dann Mexiko-Stadt auf dem Weg nach Brüssel. Kapitän Serkan Yurtay und Kapitän Miguel Jimenez haben sich zusammen mit den Ersten Offizieren Anais Manent und Marc Pons als erste Flugbesatzung, die einen TATL-Flug im Namen von Corendon Europe  durchführte, in die Geschichtsbücher eingetragen. Der Flug wird wahrscheinlich ein neues Kapitel für die in Malta ansässige Ferienfluggesellschaft aufschlagen, da sie versucht, ihr Angebot auf dem Chartermarkt zu diversifizieren.

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Norwegian ordert 50 Boeing 737 Max

Die Fluggesellschaft Norwegian Air hat beim US-Flugzeugbauer Boeing 50 Flugzeuge des Typs 737 MAX geordert. Das finale Vertragspapier soll bis Ende Juni unterschrieben werden. Die Grundsatzvereinbarung beinhalte außerdem eine Option zum Kauf von weiteren 30 Flugzeugen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Der Deal führe langfristig zu niedrigeren Kosten und einer robusteren Finanzlage bei der Airline. Die 50 Flieger sollen zwischen 2025 und 2028 ausgeliefert werden. Für Norwegian Air ist die Bestellung eine Kehrtwende. Denn damit wird der Konzern seine Flotte wieder selbst besitzen. Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens war das Unternehmen zuvor gezwungen gewesen, Maschinen nur noch zu leasen. Nach einem Einbruch wegen der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach den Maschinen von Airbus und Boeing zuletzt wieder stark angezogen.

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