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ANA stockt Tokio (Haneda)-München auf

Die japanische All Nippon Airways wird ab Anfang Juni 2023 häufiger zwischen Tokio (Haneda) und München fliegen. Man wird künftig viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten unterwegs sein. Mit Wirksamkeit zum 6. Juni 2023 stockt ANA zwischen Tokio und der Landeshauptstadt Bayerns die Frequenzen auf. Neu bietet man an Dienstagen Flüge von Japan nach Deutschland und Mittwochs auf der umgekehrten Richtung an. Zum Einsatz kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9.

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UK: Tui Airways legt Muscat-Charter auf

Die britische Tui Airways wird im Winterflugplan 2023 im Auftrag eines Reiseveranstalters einzelne Charterflüge nach Muscat durchführen. Diese sollen mit Langstreckengerät des Typs Boeing 787-8 bedient werden. Jeweils am 30. November 2023 soll es für einen Tour Operator ab Birmingham, London-Gatwick und Manchester in die Hauptstadt des Omans gehen. Die Rückflüge sind für den Folgetag geplant. Es handelt sich zunächst um einzelne Umläufe. Die Durchführung der drei Charterpaare ist mit dem Maschinentyp Boeing 787-8 vorgesehen.

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Hainan Airlines reaktiviert Shenzhen-Rom

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines plant ab Ende Mai 2023 wieder zweimal wöchentlich zwischen Shenzhen und Rom-Fiumicino zu fliegen. Diese Route war unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie länger unterbrochen. Mit Wirksamkeit zum 25. Mai 2023 reaktiviert Hainan Airlines diese Italien-Strecke. Vorerst will man an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Boeing 787-9 fliegen. Ebenso angeboten werden zwei wöchentliche Nonstopverbindungen zwischen Chongqing und Rom-Fiumicino.

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FAA lässt Unterlegscheiben von Boeing 737-NG überprüfen

Die Federal Aviation Administration (FAA) der Vereinigten Staaten hat eine Lufttüchtigkeitsanweisung (AD) herausgegeben, die sich mit fehlenden Unterlegscheiben bei Boeing 737 Flugzeugen der nächsten Generation (NG) befasst, nämlich den Modellen -600, -700, -700C, -800, -900 und -900ER. Nach Angaben der FAA wurde die AD aufgrund von Berichten über fehlende Unterlegscheiben, einen falschen Unterlegscheibentyp, Befestigungselemente mit Schaft, Lücken im Kopf der Befestigungselemente und falsche Lochgrößen, die auf der linken und rechten Seite an einer bestimmten Station (STA) des Rahmeninnengurts und des Stegs zu finden sind, veranlasst. Um der Richtlinie nachzukommen, müssen die Fluggesellschaften bestehende Reparaturen und Risse überprüfen und, falls erforderlich, Nachbesserungsmaßnahmen durchführen. „Die FAA gibt diese AD heraus, um Risse in der linken und rechten Seite des inneren STA 727-Rahmens und des S-18A-Stegs zu beheben, bevor die Risse eine kritische Länge erreichen“, so die Behörde weiter und fügte hinzu, dass die Risse zu einer ermüdungskritischen Basisstruktur (FCBS) und der Unfähigkeit eines Hauptstrukturelements (PSE) führen könnten, die Grenzlast zu tragen, was die strukturelle Integrität des Flugzeugs beeinträchtigen könnte“. ies ist eine endgültige AD-Regelung mit einem Gültigkeitsdatum bis zum 30. Mai 2023. Die Behörde schätzt, dass die Richtlinie 1.925 in den USA zugelassene Boeing 737 NG betreffen wird, und rechnet vor, dass eine allgemeine Sichtprüfung und eine Inspektion des Hochfrequenz-Wirbelstroms (HFEC) und des Einbaus von Ausgleichsscheiben $170 bzw. $425 pro Betreiber kosten wird. In der Zwischenzeit umfassen die „zustandsorientierten Maßnahmen den Einbau einer neuen Unterlegscheibe, eine HFEC-Oberflächeninspektion des Innengurts des Rahmens der STA 727 bei S-18A auf Risse und die Reparatur“ und

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Air Canada steuert Barcelona und Edinburgh ganzjährig an

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird künftig die Destinationen Barcelona und Edinburgh ganzjährig ab Montreal bzw. Toronto anfliegen. Bislang handelt es sich um saisonale Verbindungen. Auf Barcelona nimmt man in Zukunft ganzjährig Kurs. Es werden vier tägliche Umläufe ab Montreal angeboten. Auf dieser Route kommt im Regelfall der Maschinentyp Boeing 787-8 zum Einsatz. Die schottische Hauptstadt Edinburgh fliegt man ganzjährig dreimal pro Woche mit Boeing 787-9 an. Allerdings unterbricht man diese ab Toronto angebotene Route zwischen 8. Jänner und 29. Feber 2024.

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Mexiko verkauft Präsidenten-Dreamliner nach Tadschikistan

Rund vier Jahre lang suchte die mexikanische Regierung nach einem Käufer für die einstige Präsidentenmaschine des Typs Boeing 787. Nun geht das luxuriös ausgestattete Langstreckenflugzeug nach Tadschikistan. Deren Regierung lässt sich den VIP-Jet rund 92 Millionen U.S.-Dollar kosten. Im Jahr 2018 wurde diese Boeing 787 durch den damaligen Präsidenten Enrique Peña Nieto erworben. Sein Nachfolger und derzeit amtierender Staatschef Mexikos, Andrés Manuel López Obrador, betrachtete das Flugzeug aber als zu „protzig und zu teuer“, weshalb er die Nutzung verweigerte. Etwa vier Jahre lang suchte die Regierung nach einem Käufer und wurde erst jetzt fündig. Für Tadschikistan ist es ein regelrechtes Schnäppchen, denn Mexiko bezahlte seinerzeits etwa 200 Millionen U.S.-Dollar für das Flugzeug. Am 20. April 2023 gab Obrador unter anderem über Social Media bekannt: „Die Regierung von Tadschikistan hat 1.658.684.400 Pesos auf das Konto des Instituts zur Rückgabe des Gestohlenen an das Volk eingezahlt. Dieses Geld wird in zwei Krankenhäuser investiert, in Tlapa, Guerrero, und in Tuxtepec, Oaxaca, die von Militäringenieuren gebaut und noch vor Ende unserer Amtszeit eingeweiht werden“.

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Lieferverzögerungen: Airbus-Stammkunde Starlux sieht sich bei Boeing um

Die taiwanesische Starlux Airlines beabsichtigt eine Nonstopverbindung nach New York aufzunehmen, jedoch machen Lieferverzögerungen des Herstellers Airbus den Plänen – zumindest vorläufig – einen Strich durch die Rechnung. Der Carrier will sein Streckennetz ab Taipeh in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika erweitern. Dazu nimmt man eine Nonstopverbindung nach Los Angeles auf. Diese soll mit Airbus A350-900 bedient werden. Doch die New-York-Strecke, die Firmenchef Glenn Chai im Gespräch mit Reuters als „ein Muss“ bezeichnet, muss noch länger warten. Hintergrund ist, dass man seitens des Flugzeugbauers Airbus die bestellten Maschinen verzögert ausgeliefert bekommt. Man hat bereits 20 Jets der Europäer in der Flotte. Es handelt sich um 13 A321neo, vier A330-900 und drei A350-900. Derzeit ist man ein reiner Airbus-Operator, aber das könnte sich ändern, denn die Lieferverzögerungen verärgern Starlux Airlines. Chai sagte ausdrücklich, dass man hinsichtlich Neubestellungen auch Angebote des Konkurrenten Boeing prüft. Man begrüße die Teilnahme der U.S.-Amerikaner am Preisangebotsprozess. Damit macht der Airlinechef deutlich, dass es keinesfalls „ein Muss“ ist, dass man ausschließlich bei Airbus einkauft und durchaus auch eine Mischflotte betreiben könnte oder gar zu Boeing wechseln könnte. „Wir haben Airbus gedrängt, die Flugzeuge so schnell wie möglich zu liefern, aber ihre Produktionsrate ist im Moment nicht in der Lage, das Niveau von vor der Pandemie wieder zu erreichen“, so Chai gegenüber Reuters. Mit dem Umstand, dass man die avisierten New-York-Flüge mangels Fluggerät vorerst nicht aufnehmen kann, ist man jedenfalls so ganz und gar nicht glücklich.

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Neuerliche B737-Max-Probleme: Boeing-Kunden müssen mit Lieferverzögerungen rechnen

Die neuerlichen Probleme, die Boeing beim Maschinentyp B737-Max hat, werden auch Auswirkungen auf die Auslieferungen, die für die kommenden Monate geplant waren. Hauptursache ist, dass der wichtige Zulieferer Spirit Aerosystems aus nicht näher bezeichneten Gründen mitteilte, dass „ein nicht standardisiertes Herstellungsverfahren bei zwei Beschlägen im hinteren Rumpfteil bestimmter 737-Flugzeuge verwendet wurde“. Spirit AeroSystems, der in Wichita, Kansas, ansässige Rumpflieferant für das 737-Programm, informierte den Flugzeugbauer Berichten zufolge am 12. April 2023 über das Problem. Boeing-Chef Calhoun merkte an, dass der Zulieferer, nachdem er Boeing über das Problem informiert hatte, sofort die Federal Aviation Administration (FAA) informierte. Er sagte, man konzentriere sich darauf, eine sicherheitsrelevante Entscheidung zu treffen, aber das Problem stelle kein Problem für die Flugsicherheit dar und die in Betrieb befindliche Flotte könne weiterhin sicher betrieben werden. „Wir bewerten die kurzfristigen Auswirkungen auf die Auslieferung und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen. Nicht betroffene Flugzeuge werden weiterhin ausgeliefert. Und für diejenigen, die betroffen sind, gilt es zu bedenken, dass die Inspektions- und Nacharbeitsstunden begrenzt sind und dass dies eine Bewertung für jedes einzelne Flugzeug ist“, so Calhoun. Der Manager geht davon aus, dass die Ziele für die Jahre 2025 und 2026 nicht in Gefahr seien, jedoch für den Sommerflugplan 2023 Lieferverzögerungen, die er wie folgt beziffert, entstehen: „Etwa 9.000 Sitze müssen aus den Sommerflugplänen unserer Kunden entfernt werden“.

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Nairobi: Boeing 747-400F von Singapore Cargo erleidet Vogelschlag

Am Montag erlitt die von Singapore Airlines Cargo betriebene Boeing 747-400F mit der Registrierung 9V-SFO während dem Start in Nairobi einen Vogelschlag. Die Maschine hätte als SQ7343 nach Amsterdam-Schiphol fliegen sollen. Mindestens ein Triebwerk wurde beschädigt und zwang die Piloten zum Abbruch des Starts. Durch die Auswirkungen der Notbremsung entluden sich elf der sechzehn Reifen. Die Feuerwehr eilte zu dem Flugzeug, um es zu untersuchen. Aus Bildern, die in den sozialen Medien auftauchten, geht hervor, dass Schaum eingesetzt wurde, um ein mögliches Feuer zu ersticken. Die Flughafenbehörden beschlossen, 100 Tonnen Fracht aus dem Flugzeug zu entfernen, bevor sie neue Reifen auf die festsitzende 747 montierten.

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Amsterdam: Toter blinder Passagier in B777-Fahrwerksschacht gefunden

Am Montagvormittag wurde in einem Radkasten der von KLM betriebenen Boeing 777 mit der Registrierung PH-BQM ein toter blinder Passagier entdeckt. Die Maschine war auf dem Weg von Lagos nach Amsterdam-Schiphol. Es wird untersucht wie der Mann überhaupt dorthin gelangen konnte. Man geht davon aus, dass der blinde Passagier an Unterkühlung gestorben ist. Gelegentlich werden blinde Passagiere in den Radkästen von Flugzeugen entdeckt. „Manchmal überleben sie, aber meistens geht es schief, weil die Temperatur so stark abfällt. Auf längeren Flügen können die Temperaturen bis auf minus fünfzig Grad sinken, was ein Überleben unmöglich macht“, so ein KLM-Sprecher.

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