Condor

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Sommer 2022: Condor gibt Kurzstrecke zur Buchung frei

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat zwischenzeitlich die ersten Strecken auf der Kurz- und Mittelstrecke für den Sommer 2022 zur Buchung freigegeben. Derzeit ist geplant, dass ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart sowie Zürich zu 33 Urlaubszielen gestartet werden soll. Am häufigsten wird Condor – wenig überraschend – nach Palma de Mallorca fliegen. Dieses Ziel wird ab sieben Airports angeboten. Griechenland, Spanien und Portugal bilden weitere Schwerpunkte im Sommerflugplan 2022. Auch Kroatien, Italien, Ägypten, Zypern und die Türkei stehen im Plan. Dazu kommen die libanesische Hauptstadt Beirut sowie Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Condor-Sommerflugplan 2022 zu Kurz- und Mittelstreckenzielen: Ägypten: Hurghada Griechenland: Chania, Heraklion, Kalamata, Karphatos, Kavala, Kefalonia, Korfu, Kos, Mykonos, Preveza, Rhodos, Samos, Santorin, Skiathos, Volos, Zakynthos Kroatien: Split Italien: Lamezia Terme, Olbia Libanon & Irak: Beirut, Sulaimaniyya Spanien & Portugal: Lanzarote, Fuerteventura, Madeira, Ibiza, Jerez de la, Formentera, Gran Canaria, Palma de Mallorca, La Palma, Teneriffa Türkei: Antalya Zypern: Larnaka

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Kommentar: Deutschland redet sich Condor-Urteil schön

Gerichtsurteile kann man unterschiedlich interpretieren. So auch im Fall der Condor-Staatshilfe, denn Politik und Gewerkschaften versuchen derzeit die Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union schönzureden, so dass der Eindruck entsteht, dass die EU-Kommission lediglich die Begründung nachzubessern habe und nichts wäre geschehen. Der Umstand, dass die deutsche Bundesregierung einer defizitären Ferienfluggesellschaft bereits zweimal dreistellige Millionenbeträge bereitgestellt hat und dies in der Bevölkerung auch kaum diskutiert wird, liegt wohl auch an der Underdog-Kommunikationsstrategie von Condor. Man wäre unverschuldet in die Situation geraten und Lufthansa wolle Condor vom Markt fegen. Innerhalb des Thomas-Cook-Konzerns mag Condor profitabel gewesen sein, doch die mittlerweile nicht mehr existierenden Reiseveranstalter waren die Hauptabnehmer der Tickets. Die Ferienfluggesellschaft konnte noch nicht unter Beweis stellen, dass sie standalone überhaupt überlebensfähig ist, denn seit der Pleite der Muttergesellschaft half der deutsche Staat aus. Im Zuge des Verkaufs von 51 Prozent wurde beiläufig kommuniziert, dass die Regierung gar ein drittes Mal Geld zur Verfügung stellen wird. Corona und die Bundestagswahl führen dazu, dass sich die Regierung nicht traut der Realität ins Auge zu blicken: Condor hat eine in die Jahre gekommene Flotte und das Geschäftsmodell ist bedingt durch die Pleite des einstigen Reisekonzerns kompliziert. Da helfen auch die schärfsten Handgepäckbestimmungen der Branche nicht viel. Es bleibt im Sinne der Condor-Beschäftigten zu hoffen, dass die deutsche Regierung den Ferienflieger nach der Bundestagswahl nicht wie eine heiße Kartoffel fallen lässt. Im Jahr 2017 wurde Air Berlin mit Staatshilfe so lange in der Luft gehalten, dass die Wahl über die Bühne gebracht werden konnte.

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Condor: Alles hängt von der Kommission ab

Bei Condor scheint die unternehmerische Zukunft nach Corona gesichert zu sein, vor einigen Tagen kündigte der Vermögensverwalter Attestor an, 51 Prozent der Anteile zu übernehmen. Um den Einstieg des Investors überhaupt zu ermöglichen, verzichten der Bund und das Land Hessen auf Forderungen in Höhe von 150 Millionen Euro. Nun warten alle gespannt auf die Freigabe aus Brüssel. Denn die geplante Restrukturierung des KfW-Darlehens muss noch aus kartell- und beihilfenrechtlicher Sicht beäugt werden. Hält sie der Prüfung nicht stand, so scheitert die geplante Übernahme. Konkret muss die Kommission dem Plan zustimmen, dass Condor aus einem KfW-Darlehenspaket über 550 Millionen Euro, das in der Krise die Liquidität sicherte, maximal 400 Millionen Euro zurückzahlen muss. Attestor hatte der Airline 450 Millionen Euro Eigenkapital zugesagt – 250 Millionen davon will der Fonds in die Modernisierung der Condor-Langstreckenflotte stecken. Der Investor übernimmt zunächst 51 Prozent der Airline und erhält auf die übrigen Anteile eine Option. Eine Zustimmung der EU-Kommission zum Forderungsverzicht des Bundes und des Landes Hessen ist für Attestor laut „Reisevor9“ eine „zwingende Voraussetzung für den Einstieg“. Ohne eine Freigabe aus Brüssel werde „ein Vollzug der Transaktion nicht erfolgen“.

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Attestor übernimmt Condor-Mehrheit

Die Ferienfluggesellschaft Condor, die gleich mehrfach vom deutschen Staat gerettet werden musste, hat einen neuen Mehrheitseigentümer gefunden. Laut Mitteilung des Unternehmens übernimmt der Vermögensverwalter Attestor 51 Prozent der Anteile. Weiters will der Käufer rund 450 Millionen Euro in Condor einbringen. Die Ferienfluggesellschaft musste nach der Pleite des Thomas-Cook-Konzerns mittels eines staatlich garantierten KfW-Bank-Kredits vor dem Grounding bewahrt werden. Der Verkauf an die polnische LOT-Mutter PGL platzte aufgrund der Corona-Pandemie. Der Staat stellte erneut Finanzmittel bereit. Attestor übernimmt zunächst 51 Prozent der Anteile von Condor, die restlichen 49 Prozent hält weiterhin die SG Luftfahrtgesellschaft im Auftrag von Bund und Land. Der Investor hat die Option die verbleibenden Anteile zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. Um die Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern, unterstützen Bund und Land Hessen die Neuaufstellung von Condor mit einer Restrukturierung des KfW-Darlehens. Diese Maßnahme steht noch unter dem Vorbehalt einer EU-beihilferechtlichen Genehmigung. Mit anderen Worten: Condor bekommt erneut Geld vom deutschen Staat. „Wir sind stolz, Attestor von Condor als Traditionsunternehmen, das seit 65 Jahren für Urlaub mit Qualität und Service steht, zu überzeugen. Durch unsere Partnerschaft können wir künftig auch unsere Visionen zu konsequent nachhaltigem Fliegen sowie Produkt- und Digital-Innovationen gemeinsam mit unseren Partnern in der Branche vorantreiben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben beeindruckend unter Beweis gestellt, dass sie jede Extrameile gehen – für Condor als Unternehmen, aber auch für unsere Kunden und Partner. Und genau das werden wir in Zukunft auch tun“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Jan-Christoph Peters, Gründer und Inhaber von Attestor: „Condor ist eine

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Handelsblatt: Condor verhandelt mit zwei Investoren

Die Geschäftsleitung der Ferienfluggesellschaft Condor soll sich laut einem Bericht des Handelsblatts in Verhandlungen mit zwei Investoren befinden. Diese könnten in eine Übernahme der einstigen Thomas-Cook-Tochter münden. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber der Zeitung: „Wir befinden uns in guten, fortgeschrittenen Gesprächen zum Finanzierungsbedarf von Condor“. Nähere Details nannte die Medienreferentin jedoch nicht. Das Handelsblatt stützt die Berichterstattung auf „mehrere voneinander unabhängige Quellen“, nennt jedoch auch keine weiteren Einzelheiten. Im Vorjahr wollte die LOT-Mutter PGL den deutschen Ferienflieger kaufen. Die Corona-Pandemie führte letztlich dazu, dass der Deal nicht abgeschlossen wurde. Im Herbst 2020 wurde bekannt, dass Condor eine Schadenersatzklage gegen die polnische Staatsholding eingebracht hat. Es gilt als unwahrscheinlich, dass sich PGL erneut unter den Interessenten befindet, da aufgrund der Pandemie LOT einen hohen Finanzbedarf hat.

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Leipzig: Eurowings Europe reaktiviert Palma

Seit Donnerstag verbindet die Lufthansa-Tochter Eurowings den Flughafen Leipzig/Halle wieder mit Palma de Mallorca. Die Flüge sollen jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag angeboten werden. Der Erstflug wurde von Eurowings Europe durchgeführt. Ab diesem Airport planen die Mitbewerber Condor und Sundair ebenfalls mehrmals pro Woche Palma-Flüge anzubieten. Condor plant am Juni 2021 täglich zu fliegen. Sundair hat zwei wöchentliche Rotationen geplant, wobei eine schrittweise Aufstockung angestrebt wird. Dresden wird heuer von Eurowings, Ryanair und Sundair mit Mallorca verbunden. Die Lufthansa-Tochter plant bis zu vier Umläufe pro Woche. Der irische Lowcoster hat drei wöchentliche Rotationen im Verkauf. Beim Mitbewerber Sundair sind es zwei.

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Lufthansa rudert zurück: Streit um Zubringerflüge vorerst beigelegt

Die Deutsche Lufthansa und Condor haben ihre Zusammenarbeit bis Mai nächsten Jahres verlängert und ihren Streit um Zubringerflüge für die kleinere Ferienfluggesellschaft vorerst beigelegt. „Diese verbindliche Vereinbarung von Lufthansa und Condor im Sinne einer konstruktiven Partnerschaft gilt für die erwartete Dauer des Hauptsacheverfahrens beim Bundeskartellamt“, teilten beide Airlines gemeinsam mit. Condor kann ihren Kunden bei Langstreckenflügen mit Flugdatum bis zum 10. Mai 2022 nun weiterhin Zubringerflüge von Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines anbieten. Das berichtet unter anderem Reisevor9. Die Lufthansa Group hatte die kommerzielle Vereinbarung mit Condor für Zubringerflüge eigentlich zum Juni 2021 gekündigt. Dagegen hatte Condor im Januar beim Bundeskartellamt Beschwerde eingereicht und dem Konzern Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung vorgeworfen. Nach der Verlängerung ist wohl auch die Beschwerde hinfällig geworden. Das noch laufende Eilverfahren werde voraussichtlich eingestellt, so Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt. „Wir werden aber im Hauptsacheverfahren prüfen, ob die Vereinbarung über die kommenden 12 Monate hinaus aufrechtgehalten werden muss“, sagte er weiter. „Lufthansa ist nach unserer vorläufigen Auffassung beim Angebot von Zubringerflügen zu den großen Flughäfen in Deutschland marktbeherrschend. Es gibt deshalb noch weitere kartellrechtliche Fragestellungen, die unabhängig von der grundsätzlichen Weiterführung der Verträge einer Prüfung bedürfen.“

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Sundair hat Schutzschirm offiziell verlassen

Das Amtsgericht Stralsund hat die Ferienfluggesellschaft Sundair offiziell aus dem Schutzschirmverfahren entlassen. Die Eigenverwaltung wurden aufgehoben und Sachwalter Lucas Flöther formell des Amtes enthoben, da diese Tätigkeit in Zukunft nicht mehr benötigt wird. „Dass die Sanierung wie geplant in nur sechs Monaten gelungen ist – und das mitten in der Corona-Pandemie – ist maßgeblich unseren Kunden, Lieferanten und Partnern zu verdanken, die unseren Sanierungskurs voll mitgetragen haben. Einen wesentlichen Anteil haben vor allem auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben in schwierigen Zeiten mit großem Engagement dafür gesorgt, dass unser Flugbetrieb zu jeder Zeit fortgeführt werden konnte“, erklärt Sundair-Chef Marcos Rossello. Die Ferienfluggesellschaft meldete im Oktober 2020 ein Schutzschirmverfahren an. Dabei handelt es sich um eine Sonderform im deutschen Insolvenzrecht. Mit Hilfe dieses konnte sich Condor nach der Pleite des Thomas-Cook-Konzerns neu aufstellen. Sundair verhandelte Leasingverträge neu aus und tauschte auch die Maschinen aus. Die Geschäftsleitung sieht den Carrier finanziell und operativ neu aufgestellt.

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Lufthansa will Condor-Vertrag bis März 2022 verlängern

Lufthansa gab im Zwist um die gekündigten Zubringerflüge für Condor nach und will das Special Prorate Agreement bis März 2022 verlängern. Dies bestätigte ein Kranich-Sprecher gegenüber Reuters. Zuvor zog Condor vor das Bundeskartellamt und das Gericht der Europäischen Union. Die Ferienfluggesellschaft unterhält für ihre Langstreckenverbindungen keine eigenen Feeder-Flüge. Dies ist durchaus historisch bedingt, denn Condor war früher eine Tochter der Lufthansa. Auch nach dem Verkauf arbeitete man zunächst eng zusammen. Gegen Ende 2020 schickte der Kranich allerdings einen „blauen Brief“, der zum 1. Juni 2021 wirksam geworden wäre. Dagegen ergriff Condor juristische Mittel. Das Bundeskartellamt äußerte sich nach der ersten Prüfung dahingehend, dass Lufthansa die marktbeherrschende Stellung zu Ungunsten von Condor missbrauchen würde. Auch die EU-Kommission schaltete sich ein und rügte die deutsche Bundesregierung verbal. Mit Eurowings Discover will der Kranich-Konzern selbst auf der touristischen Langstrecke wachsen und sich offensichtlich gegen Condor positionieren. Die Vorgehensweise wird von Gewerkschaften, EU-Kommission und Bundeskartellamt kritisiert. Lufthansa will dennoch den Vertrag mit Condor kündigen, zeigt sich nun aber dazu bereit den Kontrakt noch bis März 2022 zu verlängern. Dieser Vorschlag dürfte auch eine Botschaft in Richtung Bundeskartellamt sein, denn dieses könnte Lufthansa per Bescheid sogar zur Fortführung zwingen. Die betroffene Ferienfluggesellschaft wollte sich zu den jüngsten Entwicklungen nicht näher äußern. Eine Sprecherin verwies lediglich auf laufende Gespräche mit Lufthansa.

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Condor-Streit: Lufthansa lässt wohl locker

Lufthansa lenkt im Streit mit Condor offenbar ein. Die Angelegenheit werde „noch im April“ gelöst, wie das Luftfahrtportal Aero aus internen Unternehmenskreisen erfahren haben will. Die AUA-Muttergesellschaft wollte nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit zum 1. Juni aus dem „Special Prorate Agreement“ mit Condor aussteigen – das gefiel dem Ferienflieger natürlich ganz und gar nicht. Deswegen hatte sich Condor beim Bundeskartellamt beschwert und parallel dazu den EuGH in Luxemburg angerufen. Diesem Druck scheint die Kranich-Airline nun nachzugeben, glaubt man den Quellen der Nachrichtenagentur.  Demnach könne Condor mit der Erfüllung des Vertrages auch in der zweiten Jahreshälfte rechnen. In jüngster Vergangenheit verdichteten sich solche Anzeichen, spätestens dann, als sich die Bonner Wettbewerbshüter auf die Seite von Condor stellten. „Wir sind nach vorläufiger Prüfung der Auffassung, dass die Kündigung einen Missbrauch von Marktmacht darstellt“, sagte etwa Kartellamtschef Andreas Mundt.

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