COVID-19

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VC: „Lufthansa sendet völlig falsches Signal“

Die einseitige Kündigung der Perspektivvereinbarung (PPV) durch die Lufthansa Group ist aus Sicht der Vereinigung Cockpit (VC) zum jetzigen Zeitpunkt ein völlig falsches Signal. Es bestehe keinerlei Notwendigkeit für diese Eskalation. Lufthansa erschwere notwendige konstruktive Verhandlungen mit der VC in unnötiger Art und Weise. Besonders schädlich sei die Kündigung, da es sich bei der PPV um eine von beiden Seiten getragene große „Friedensvereinbarung“ handelt. Sie betrifft das Cockpit-Personal bei Lufthansa, Germanwings, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training und sogar in Teilen bei Condor und damit weite Teile der gesamten Pilotenschaft im Konzern. Für die VC steht fest, dass zukünftig eine übergreifende Lösung für alle Airlines im Lufthansa-Konzern gesucht werden muss. „Die Lufthansa Group möchte mit der PPV-Kündigung offensichtlich gerade die Beschäftigtengruppe unter Druck setzen, die bisher den größten Krisenbeitrag für den LH Konzern geleistet hat. Das verurteilen wir scharf“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Die Piloten haben sich in großer Verbundenheit zum Unternehmen zu Einsicht und großen Einschnitten bereit erklärt. Dies war als verantwortungsvoller Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Lufthansa temporär unumgänglich“.

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Japan Airlines und Champ verlängern Zusammenarbeit

Japan Airlines und Champ Cargosystems haben ihre Partnerschaft um weitere fünf Jahre verlängert. „Das Cargospot-Ökosystem hat ein enormes Potenzial für unsere wachsende Kundengemeinschaft“, erklärt Nicholas Xenocostas, VP Commercial & Customer Engagement bei Champ Cargosystems. „Unsere Lösungen waren und werden auch in Zukunft das Herzstück des Frachtgeschäfts von Japan Airlines sein. Cargospot und die anderen Dienste von Champ entwickeln sich im Einklang mit den neuen Geschäftsanforderungen weiter und bleiben ein integraler Bestandteil unserer langfristigen digitalen Transformation.“ Seit 2014 nutzt die Spedition die Cargospot-Lösung von Champ, um ihre täglichen Geschäftsprozesse im Frachtbereich zu verwalten. Seitdem hat JAL gemeinsam mit Champ eine Reihe digitaler Transformationsprojekte durchgeführt, die auf dem Cargospot-Ökosystem aufbauen. Dazu gehören die Einführung einer Plattform für das Frachtgeschäft, die einen vollständig digitalisierten End-to-End-Prozess für den gesamten Inlandsbetrieb der Fluggesellschaft ermöglicht, sowie eine API-basierte Lösung, die es den Kunden der Fluggesellschaft erlaubt, mehrere Luft-zu-Luft- und Bodentransportoptionen zu vergleichen und zu buchen.

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NUE: Tuzla wieder zurück im Flugplan

Nach pandemiebedingtem Aussetzen nimmt Wizz Air die Verbindung zwischen Nürnberg und Tuzla wieder auf. An Bord des Erstfluges war Christian Schmidt, Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina und Bundesminister a.D. mit Ehefrau Ria Schmidt. „Bosnien und Herzegowina auch in der Infrastruktur noch enger in Europa einzubinden ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Vertiefung der Beziehungen. Bosnien und Herzegowina ist nur eine Flugstunde entfernt und perspektivisch ein wichtiger Partner auf dem West-Balkan“, betonte Hoher Repräsentant Schmidt. So könnten in der Metropolregion Nürnberg lebende Bürgerinnen und Bürger mit Wurzeln am Balkan bzw. in Bosnien und Herzegowina leichter Freunde und Familie besuchen und auch der wirtschaftliche Austausch intensiviert werden. „Wir sehen in unserem wieder wachsenden Flugangebot nach Südosteuropa einen wichtigen Beitrag für den europäischen Integrationsprozess“, bekräftigt Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. Die auf Südosteuropa spezialisierte Fluggesellschaft Wizz Air fliegt seit 17. Dezember mit einem Airbus A320 nach Bosnien und Herzegowina. Als zweites Ziel in Bosnien und Herzegowina wird ab 31. März Banja Luka von Ryanair angeflogen.

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ITB Berlin 2022 findet wieder nur virtuell statt

Die ITB Berlin 2022 kann aufgrund der Ausbreitung der Virus-Mutante Omikron nicht wie geplant als Präsenzmesse stattfinden. Der Kongress wird somit erneut in digitaler Form durchgeführt. Die weltgrößte Reisemesse, die vom 9. bis 13. März 2022 stattfinden sollte, musst nun aufgrund der Ausbreitung der Virus-Mutante Omikron abgesagt werden. Gecancelt ist die Messe als Präsenzveranstaltung, die digitale Alternative wird, wie bereits im vergangenen Jahr, an allen drei Tagen stattfinden. Im März 2023 soll die ITB Berlin wieder als physischer Event zurückkehren.  „Mit großem Bedauern müssen wir Ihnen heute leider mitteilen, dass die ITB Berlin 2022 mit ihrem Präsenzteil nicht wie geplant stattfinden kann. Aufgrund jüngster Entwicklungen und begleitenden Verordnungen im Zuge der Corona-Pandemie können wir Ihnen nicht die nötige Planungssicherheit für eine Durchführung der Präsenztage der ITB Berlin Anfang März bieten. Die aktuelle pandemische Lage und die damit verbundenen verschärften Reisebeschränkungen sowie die Begrenzung der Teilnehmeranzahl bei Großveranstaltungen bewegten uns zu diesem Schritt“, hieß es dazu von Seiten der ITB. Noch vor wenigen Wochen herrschte die Überzeugung vor, die ITB in Berlin durchführen zu können – mit den strengen vom Berliner Senat vorgeschriebenen Zugangsbeschränkungen. Angesichts der inzwischen hohen Inzidenzraten, der Bedrohung durch die neue Omikron-Variante und der immer strengeren Einreisebedingungen vieler Staaten haben sich die Macher nun doch zu einer Absage der Messe entschlossen.

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BER: Flughafengesellschaft verkauft ein 63-Hektar-Grundstück

Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg hat ihre letzten Flächen im Business Park Berlin verkauft.  Am gestrigen Donnerstag wurde der Kaufvertrag über ein 63 Hektar großes Areal mit dem britischen Immobilienunternehmen SEGRO nach der Durchführung eines Bieterverfahrens unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Beim Vertragspartner handelt es sich um einen alten Bekannten des Airports, bereits im Jahr 2008 hat das Unternehmen von der Flughafengesellschaft 38 Hektar im Business Park Berlin erworben. „Wir freuen uns sehr, dass mit SEGRO ein Unternehmen die Flächen erworben hat, das zukunftsorientiert und nachhaltig in die Gewerbeentwicklung investieren will. Das schafft weitere Arbeitsplätze und ist ein großer Gewinn für die Flughafenregion. Es spricht zugleich für die internationale Ausstrahlung des BER, wenn erneut ein großer ausländischer Investor an einem Standort in Flughafennähe eine große unternehmerische Chance sieht“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Sun Express und Air Cairo intensivieren Zusammenarbeit

Weiterer Ausbau der Vertriebspartnerschaft in 2022: SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, und Air Cairo ein Tochterunternehmen von Egypt Air, intensivieren ihre Zusammenarbeit in der kommenden Sommersaison weiter. Im gemeinsamen Flugplan der beiden Ferienfluggesellschaften, der ab 31. März 2022 gültig ist, stehen dann dreimal so viele Flugverbindungen als noch im Vorjahr. Während Air Cairo die Flüge nach Hurghada durchführt, ist Sun Express für die gesamte kommerzielle Abwicklung von Flugplanung, über das Revenue Management, den Vertrieb bis hin zum Marketing verantwortlich. Komplett neu im Flugprogramm ist im kommenden Jahr der Flughafen Paderborn. Dieser wird zweimal wöchentlich von Juni bis Oktober mit der beliebten ägyptischen Bade-Destination verbunden. Insgesamt stehen 14 Flughäfen in der DACH-Region und 48 wöchentliche Flüge auf dem Plan – die größte Kapazität gibt es auf der Strecke Düsseldorf-Hurghada, welche außer freitags täglich bedient wird. „Die Zusammenarbeit mit Sun Express war 2021 ein voller Erfolg”, bestätigt Hussein Sherif Fahmi, CEO von Air Cairo. “Wir sind gespannt auf den kommenden Sommer und bestens vorbereitet, um gemeinsam weitere Verbindungen aufzunehmen. Ich bin überzeugt von der Leistung und Pünktlichkeit unserer A320neo Flotte und der Fähigkeit von Air Cairo weitere Flüge zwischen dem deutschsprachigen Markt und Ägypten anzubieten.”

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Weihnachtsferien: BER erwartet mehr als 600.000 Passagiere

Weihnachtszeit ist für viele Menschen auch Reisezeit: Die Flughafengesellschaft rechnet in den bevorstehenden Ferien in Berlin und Brandenburg mit leicht steigenden Passagierzahlen gegenüber den Vorwochen. Insgesamt werden in der Zeit vom 17.12.2021 bis zum 02.01.2022 rund 640.000 Gäste am BER erwartet. Das entspricht etwa der Hälfte der Passagiere in den zweiwöchigen Weihnachtsferien 2019 vor der Corona-Pandemie. Im Jahr 2020 war der Flugverkehr dagegen in den Weihnachtsferien aufgrund des Lockdowns stark eingebrochen und lag nur bei rund 150.000 Passagieren. Dabei werden in den Ferien vom neuen Hauptstadt-Flughafen aus 118 Ziele in 46 Ländern angeflogen. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz seien besonders Ziele in Spanien, Großbritannien, Italien, Frankreich und der Türkei gefragt, so der Flughafen. Die verkehrsreichsten Tage werden voraussichtlich der Freitag, 17.12.2021, an dem die Schulferien in Brandenburg starten, sowie der letzte Ferientag in Berlin und Brandenburg am 2.1.2022 mit jeweils rund 45.000 Passagieren sein. Während der Herbstferien im vergangenen Oktober waren es an den Spitzentagen mehr als 60.000 Fluggäste.

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Singapore Airlines bietet wieder First Class in der Schweiz an

Nach fast zwei Jahren Abstinenz bestätigt die Fluggesellschaft die Rückkehr der First Class Kabine. Ab dem 27. März 2022 wird somit die Boeing 777-300ER die bisher eingesetzte A350-900 auf der Strecke zwischen Zürich und Singapur ersetzen. Die B777-300ER bietet insgesamt 264 Sitze an, die sich auf vier Reiseklassen verteilen mit vier Sitzen in der First Class, 48 in der Business Class, 28 in der Premium Economy und 184 in der Economy Class. Flug SQ 345 mit der Boeing 777-300ER wird im Sommerflugplan ab dem 27. März 2022 täglich eingesetzt und als sogenannter „VTL“- Flug angeboten, also als Reisekorridor für Geimpfte. Die Strecke Zürich – Singapur ist also als quarantänefreie Route ausgewiesen.

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Ryanair eröffnet neuen Flugzeugwartungsbetrieb in Sevilla

Ryanair eröffnete gestern einen neuen, erweiterten Wartungsbetrieb am Flughafen Sevilla. Damit werden weitere Investitionen in der Region getätigt und 250 Arbeitsplätze geschaffen, darunter lizenzierte Ingenieure, Mechaniker und Hilfskräfte – bis zum Jahr 2023 werde Ryanair eigenen Angaben zufolge damit 500 Mitarbeiter vor Ort beschäftigen. Der europäische Low-Coster ist seit 2019 in der spanischen Stadt tätig und hat seither mehr als 30 Millionen Euro in diese Wartungseinrichtung mit 5 Hallen gesteckt. „Als größte Fluggesellschaft in Spanien freut sich Ryanair, ihr erweitertes Wartungszentrum in Sevilla zu eröffnen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 30 Millionen Euro und 500 Arbeitsplätze, was das anhaltende Engagement von Ryanair in Spanien und der Region Andalusien unterstreicht. Diese hochmoderne Anlage ist eine umweltfreundliche Einrichtung der Spitzenklasse, mit der Ryanair als Europas umweltfreundlichste Fluggesellschaft die CO2-Emissionen weiter senken will. Mit dieser hochmodernen Einrichtung und vier stationierten Flugzeugen für den Sommer 2022, die 53 Strecken in 13 Länder bedienen, unterstützen wir den Airport“, so Ryanair-CEO Eddie Wilson.

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ZRH: Instandsetzung der Schallschutzhalle dauert mehrere Monate

Nach einem Vorfall am 3. Dezember 2021 in der Schallschutzhalle am Flughafen Zürich ist die Halle für mehrere Monate ausser Betrieb und muss aufwändig saniert werden. Triebwerkstandläufe müssen während dieser Zeit draussen stattfinden. Anfang Dezember hat sich während eines Triebwerkstandlaufes in der Schallschutzhalle am Flughafen Zürich Isolationsmaterial von den Innenwänden gelöst. Die Analysen zur Ursache würden noch andauern, so der Airport. Ebenfalls laufe die Planung der Instandsetzung auf Hochtouren, um die Schallschutzhalle möglichst rasch wieder in Betrieb nehmen zu können. Trotzdem werde die Instandstellung der Halle mehrere Monate in Anspruch nehmen, da eine große Fläche der schallabsorbierenden Konstruktion zerstört wurde. Aufgrund der Erkenntnisse aus der Untersuchung durch Ingenieure werden anschließend die defekten Teile neu konstruiert und schlussendlich montiert. Triebwerkstandläufe bis auf Weiteres im Freien In dieser Zeit müssen Triebwerkstandläufe im Freien durchgeführt werden. „Die Flughafen Zürich AG tut ihr Mögliches, damit geplante Standläufe tagsüber erfolgen. Unplanmäßige Standläufe werden in Ausnahmefällen auch in den Nachtstunden nötig sein. Die Flughafen Zürich AG bittet um Verständnis für die zusätzlichen Lärmimmissionen“, heißt es in der Aussendung.

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