COVID-19

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ÖAMTC: „Corona-Regeln im Ausland einhalten“

Der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC mahnt in einer Medienmitteilung eindringlich, dass sich Urlauber sowohl mit den Einreisebestimmungen als auch den Corona-Regeln ihres Ziellandes vertraut machen sollen. Dies unbedingt noch vor der Abreise, um zum Teil saftige Strafen vermeiden zu können. „Heuer ist eine umfassende Reisevorbereitung unerlässlich: Genaue Informationen über die aktuellen Bestimmungen bezüglich Einreise und den Regeln vor Ort sind sehr wichtig“, weiß ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner. Und auch während des Urlaubs gilt es die jeweiligen “Corona-Regeln“ einzuhalten – sonst drohen hohe Strafen, teils mehrere tausend Euro. „Für den Fall, dass während des Urlaubs grippeähnliche Symptome auftreten, sollte man gewappnet sein. Die jeweilige Telefonnummer, an die man sich bei einem Covid19-Verdacht wenden kann, speichert man am besten gleich im Handy ein“, empfiehlt Renner. Die Expertin liefert einen Überblick über die „Corona-Regeln“ der beliebten Reiseländer Italien, Kroatien, Spanien, Griechenland, Slowenien und Deutschland. Für welche Länder Vorab-Registrierungen nötig sind – auch “Wie“ ist wichtig „Für Italien-Urlaube in die Regionen Apulien und Kalabrien sowie auf die Inseln Sardinien und Sizilien muss vor der Einreise eine Online-Registrierung vorgenommen werden“, sagt die Expertin des Mobilitätsclubs. Wer zum Beispiel per Flugzeug oder Fähre nach Sardinien möchte, muss das entsprechende Formular 48 Stunden vorab elektronisch ausfüllen und bei der Einreise eine Kopie dessen, zusammen mit Bordkarte und Ausweis, vorlegen. Bei der Ankunft in Sardinien wird außerdem die Körpertemperatur gemessen. Für die Einreise nach Griechenland, egal ob am Land-, See- oder Luftweg, ist eine Online-Registrierung 48 Stunden vorab verpflichtend. Dabei erhält man einen QR-Code, der bei der Einreise kontrolliert wird.

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Österreich führt Quarantäne für Rumänien und Bulgarien ein

Wer in Österreich aus Bulgarien oder Rumänien kommend einreisen will, muss nun wieder in Quarantäne oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Österreich dehnt die Reisewarnung der höchsten Stufe nun auch auf die Balkan-Ländern Bulgarien und Rumänien aus. Dies könnte insbesondere in Varna und Burgas auch fatale Auswirkungen auf den Tourismus haben, denn Heimkehrer müssen in Österreich nun einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Außenminister Alexander Schallenberg und Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärten, dass die Reaktion aufgrund der zuletzt stark steigenden Fallzahlen dringend notwendig wäre. Welche Auswirkungen dies auf die Flugangebote von Ryanair/Lauda, Wizzair, Austrian Airlines und anderer Carrier haben wird, ist noch unklar. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der eine oder andere Urlaub aufgrund der Reisewarnung und der damit verbundenen Quarantäne bei der Rückkehr nach Österreich abgesagt werden könnte. Insbesondere Gastarbeiter, die in ihrer Heimat waren, will man stärker kontrollieren. Sowohl auf dem Land- als auch auf dem Luftweg sollen die Kontrollen von Balkan-Rückkehrern massiv verstärkt werden. In diesem Zusammenhang verwies Schallenberg auch darauf, dass das Brechen der Quarantäne mit saftigen Strafen verbunden ist und so eine Testung positiv sein sollte auch eine Straftat vorliegt. In Rumänien hingegen kippte ein Gericht die Isolation. Es gibt nach Ansicht der Richter kein gültiges Gesetz, auf das sich die Anordnung stützt. Die Regierung will nun nachbessern, jedoch leistet die Opposition erheblichen Widerstand. Auch dies könnte durchaus zur Entscheidung Österreichs beigetragen haben.

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Spanien: USO reicht Beschwerden gegen Ryanair und Lauda ein

Da die beiden Billigflieger aus Sicht der Gewerkschaft USO trotz mehrfachen Aufforderungen die Empfehlungen der EASA und die spanischen Gesetze in Sachen COVID-19 missachten sollen, wurden nun Beschwerden bei ASA, IAA und ACG eingebracht. Die spanische Gewerkschaft USO brachte nun eine offizielle Beschwerde bei der EASA und den Luftfahrtbehörden Österreichs und Irlands gegen Ryanair und Lauda ein. Hintergrund ist, dass die Arbeitnehmervertreter den beiden Unternehmen vorwerfen, dass die spanischen COVID-19-Schutzverordnungen für Arbeitnehmer und die Empfehlungen der EASA ignoriert werden. Stein des Anstoßes ist, dass ausdrücklich die Ausgabe von FFP-Masken an das fliegende Personal empfohlen wird und nach Angaben der Gewerkschaft in Spanien sogar eine gesetzliche Verpflichtung besteht. Allerdings erhält derzeit das Kabinenpersonal nur eine Einmalmaske (MNS) pro Tag. Dies ist – so USO – viel zu wenig, denn die Dienste können bis zu 12 Stunden dauern und die MNS-Masken müssen mindestens alle vier Stunden ausgewechselt werden. Aus einem internen Rundschreiben von Lauda-Kabinencrew-Leiterin Maria Christina Civiletti geht hervor, dass der österreichische Carrier ab 8. Juli 2020 pro Kabinenmitglied drei waschbare Stoffmasken bereitstellen will. Diese sollen aus Österreich zur Basis Palma de Mallorca eingeflogen werden. Dies hält die spanische Gewerkschaft USO allerdings für nicht ausreichend und verweist auf die gesetzliche Situation, die ausdrücklich die Bereitstellung von FFP-Masken vorsieht. Auch empfiehlt die EASA, dass das Kabinenpersonal an Bord FFP-Schutz tragen soll, da die Mindestabstände nicht zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden können. Dadurch soll das fliegende Personal vor theoretisch möglichen Ansteckungen mit COVID-19 geschützt werden. Auch ist die Gewerkschaft USO der Ansicht, dass Ryanair

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Quarantäne: Air New Zealand muss Verkauf einschränken

Damit ausreichend Plätze in den Quarantänezentren zur Verfügung stehen, muss die nationale Fluggesellschaft Neuseelands nun temporär den Verkauf einstellen. Neuseeland beschränkt nun temporär den internationalen Flugverkehr und ordnete auch bei Air New Zealand einen kurzfristigen Buchungsstopp an. Hintergrund ist, dass die Regierung sicherstellen will, dass für sämtliche Bürger, die nach Neuseeland zurückkehren ausreichende Kapazitäten für Isolation und Quarantäne zur Verfügung stehen. Die Grenzen bleiben weiterhin geschlossen. Derzeit können nur Staatsbürger und Einwohner des Inselstaats einreisen. Die Regierung unternimmt mit durchaus harten Quarantänebestimmungen den Versuch, das Coronavirus an der Grenze zu stoppen. Hierfür wurden seit März 2020 insgesamt 28 Isolationszentren eingerichtet. Jeder, der in das Land einreist, muss ein solches durchlaufen. Allerdings dürfen Ausländer den Inselstaat derzeit nicht betreten, es sei denn es besteht ein Hauptwohnsitz in Neuseeland.

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Magnus Brunner lädt zum Runden Tisch ein

Der innerhalb der österreichischen Bundesregierung für Luftfahrtagenden zuständige Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) beruft am Donnerstag einen Runden Tisch ein. Diskutiert werden Empfehlungen zum Schutz der Gesundheit der Passagiere und des Personals angesichts der Corona-Pandemie. Eingeladen sind Vertreter aller österreichischen Fluggesellschaften, der Business Aviation, der Flughäfen und Experten der Gesundheitsbehörde und der Bundesministerien. Laut Ankündigung sollen Empfehlungen diskutiert und evaluiert werden. Ziel des Runden Tisches ist, dass die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von COVID-19-Ansteckungen effizient und sicher umgesetzt werden können. Der Termin findet in den Räumlichkeiten des Mobilitätsministeriums statt.

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Türkei startet COVID-19-Versicherung

Die Polizzen sollen auch Behandlungen der COVID-19-Erkrankung abdecken. Damit will das Land Touristen in das Land locken. Die Türkei setzt weiterhin alle Hebel in Bewegung, um auch dieses Jahr Menschen in das Land zu locken. So stellt Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy eine neue Versicherung vor, welche ab dem 1. Juli verfügbar sein soll. Diese werde unter anderem auch die Behandlungskosten einer Corona-Infektion abdecken. Touristen aus dem Ausland haben dabei konkret drei Varianten zur Auswahl: Sie zahlen entweder 15, 19 oder 23 Euro für die Versicherung und sind dann für Gesundheitsausgaben im Wert von 3000, 5000 oder 7000 Euro abgesichert. Kaufen könne man diese Corona-Versicherung bei verschiedenen Anbietern, wie Fluggesellschaften, Verkaufsstellen vor der Passkontrolle oder bei Reiseveranstaltern, wie abouttravel.ch berichtet.

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China will keine Corona-Fälle „re-importieren“

Das mutmaßliche Ursprungsland der Corona-Pandemie, die Volksrepublik China, will die harten Einreiseregeln noch länger aufrechterhalten. Das Regime betont, dass man sich keine neuen COVID-19-Fälle ins Land „importieren“ will. China hält weiterhin an den Einschränkungen für ausländische Flüge fest und wird diese wohl mindestens bis Oktober aufrechterhalten. Aufgrund des neuartigen Virus liegt der internationale Flugbetrieb praktisch brach, um die Krankheit nicht aus dem Ausland zu importieren. Die Sicherheitsmaßnahmen sind nach wie vor enorm. Ende März führte man die sogenannte „Fünf-Eins-Regel“ ein, die einer Fluggesellschaft nur einmal die Woche einen Flug in das Land erlaubt. Die Luftverkehrsbehörde habe nun die Verantwortlichen angewiesen, diese Vorgehensweise weiterhin bestehen zu lassen, wie aero.de berichtet. Die Zahl der Fluggäste im Inland würde sich hingegen wieder im Aufwärtstrend befinden. Seit Anfang Mai sollen bereits über 800.000 Fluggäste täglich unterwegs sein und regionale Ziele anfliegen. Dabei sollen besonders Geschäftsreisen hoch im Kurs sein – die Situation in den Touristenstädten verbessert sich nur schleppend.

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Österreich sperrt Belavia defacto aus

Schweiz-Flüge ab Samstag wieder frei, aber ab 23. Flüge dürfen Passagierflüge aus folgenden Ländern nicht mehr in Österreich landen: Volksrepublik China, Iran, Italien, Weißrussland, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Ukraine und Russische Förderation.

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