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Lufthansa dehnt Web-Check-in-Zeitfenster aus

Bislang konnten Lufthansa-Passagiere frühestens ab 23 Stunden vor dem Abflug online einchecken. Nun gesteht man den Fluggästen in vielen Fällen 30 Stunden zu. Betroffen sind vorläufig nur Flüge, die unter der alleinigen kommerziellen Verantwortung von Lufthansa stehen. Das bedeutet, dass bei AUA-Flügen auch weiterhin ab 47 Stunden vor dem Abflug eingecheckt werden kann. Voraussetzung ist aber, dass Austrian Airlines der Operating Carrier ist.

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Volotea hat Berlin-Straßburg aufgenommen

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea hat ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg eine Nonstopverbindung nach Straßburg aufgenommen. Diese wird zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient. Die Flugzeit vom BER nach Straßburg beträgt eine Stunde und 30 Minuten. Jeden Montag wird um 11.00 Uhr am BER gestartet mit Landung in Straßburg um 12.30 Uhr. Am Donnerstag ist Abflug am BER um 19.15 Uhr mit Ankunft in der französischen Stadt um 20.45 Uhr. Die Rückflüge von Straßburg stehen jeweils montags um 8.55 Uhr und donnerstags um 17.05 Uhr im Flugplan von Volotea.

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Reiseveranstalter Alltours meldet höheren Gewinn

Der deutsche Tour Operator Alltours hat im kürzlich abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 das Ebitda um 21 Prozent auf 74 Millionen Euro steigern können. Der Umsatz war um sieben Prozent höher als in der Vorperiode. Insgesamt hatte man rund zwei Millionen Gäste. Die stärksten Wachstumsziele im vergangenen Winter 2022/23 waren bei Alltours die Kanaren und Ägypten. Im vergangenen Sommer verzeichnete das Unternehmen für die Türkei und Griechenland das deutlichste Plus. Die volumenstarken Urlaubsdestinationen in Spanien konnten wieder an das Vorjahr anknüpfen. Eine flachere Wachstumskurve kennzeichneten die Fernreisen aufgrund der gestiegenen Flugpreise und des schwachen Euros. „Trotz eines von Inflation und Konsumzurückhaltung geprägten, wirtschaftlich schwierigen Umfelds, können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours. „Wir haben bereits im Geschäftsjahr 2021/22 das Vor-Corona-Niveau überschritten und konnten in 2022/23 unseren Wachstumskurs fortsetzen. Insgesamt sind wir überaus profitabel aufgestellt – mit einer in der Branche überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote von weit über 60 Prozent. Dank unserer sehr effizienten Arbeitsweise konnten wir einen Großteil der Kostensteigerungen des vergangenen Jahres intern auffangen und so die Preise für unsere Kunden im Vergleich zum Branchendurchschnitt relativ stabil halten“, so Verhuven. Für das kommende Jahr rechnet Verhuven damit, dass die Nachfrage konstant bleiben wird. Dies argumentiert auch damit, dass viele wegen der multiplen Krisen aus aus dem Alltag wollen. “Dieser Trend wird sich auch im kommenden Jahr angesichts der prognostizierten positiven Entwicklung des privaten Konsums und der sinkenden Inflation fortsetzen“, so der Alltours-Chef.  Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Alltours trotz der weltweiten Krisen ein

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Münster: Ryanair-Jet musste mit defekten Klappen landen

Am Samstag, den 12. November 2023 wurde am Flughafen Münster/Osnabrück eine Notfallübung durchgeführt. Nur einen Tag später hieß es für die Einsatzkräfte dann „dies ist keine Übung“, denn eine Boeing 737 der Ryanair Group landete mit einem technischen Defekt. Eigentlich sollte es am 13. November 2023 von Palma de Mallorca nach Dortmund gehen. Während dem Flug haben die Piloten aber ein Problem im Bereich der Landeklappen festgestellt. Da die Piste am FMO länger ist, hat man sich entschieden hier zu landen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 sicher verlassen. Die Feuerwehr war aber gefragt, denn der Mittelstreckenjet musste mit höherer Geschwindigkeit als sonst üblich landen. Dadurch wurden die Bremsen stark beansprucht. Vorsorglich wurden diese dann von den Florianis gekühlt. Ansonsten wurden die Einsatzkräfte, die nur einen Tag zuvor umfangreich den Ernstfall trainiert hatten, nicht benötigt.

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Gewerkschaften: Joachim Vázquez Bürger ist neuer Ufo-Vorsitzender

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat mit Joachim Vázquez Bürger einen neuen Vorsitzenden bekommen. Er folgt auf Daniel Kassa Mbuambi, der vor einigen Wochen seinen Rückzug angekündigt hat.  „Mein Dank geht an Daniel Kassa Mbuambi, der eine krisengeschüttelte UFO übernahm, um sie mit seiner besonnenen Art wieder in ruhige Fahrwasser zu lenken. Wir wünschen ihm für seinen neuen beruflichen Weg alles Gute”, so Joachim Vázquez Bürger, UFO-Vorsitzender.  Der ehemalige Bundeswehroffizier Vázquez Bürger ist Flugbegleiter bei der Lufthansatochter CityLine und ausgebildeter Luftverkehrskaufmann. Er war im April 2021 in den amtierenden Vorstand gewählt worden und hatte sich bisher um das Ressort Politik & Außenbeziehungen gekümmert. Mit ihm übernimmt ein erfahrener Tarifexperte die Gewerkschaftsführung, der bereits in der Vergangenheit seinen strategischen Blick für die großen politischen Zusammenhänge im Luftverkehr immer wieder unter Beweis gestellt hat. 

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Memmingen: GP Aviation nimmt Pristina-Flüge auf

Seit 10. November 2023 fliegt GP Aviation einmal wöchentlich im Veranstalterauftrag zwischen Ljubljana und Pristina. Per 18. Dezember 2023 soll diese Ultrakurzstrecke auf drei Umläufe pro Woche aufgestockt werden. Ab 20. Dezember 2023 wird dieser Carrier auch ab Memmingen Charterflüge in die Hauptstadt des Kosovo durchführen. Beide Routen sind nicht direkt über die Airline buchbar, sondern werden online und offline von verschiedenen Tour Operators vermarktet. Kernzielgruppe sind Personen mit Kosovo-Bezug, die beispielsweise Heimaturlaube verbringen wollen.

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Flughafen Köln/Bonn will mit LED-Beleuchtung Strom und Geld sparen

Der Flughafen Köln/Bonn hat dem Terminal 2 ein Fresh-Up verpasst. Dieses erstrahlt nun in neuem Licht, denn die Arbeiten haben überwiegend die Modernisierung der Beleuchtung betroffen. Statt Glühbirnen und Halogenlampen kommen nun LED-Bänder zum Einsatz.  Sinn und Zweck der Aktion ist nicht nur, dass das Terminal aufgehübscht wirken soll, sondern der Airport will in erster Linie Strom und damit Geld einsparen. So rechnet der Flughafen Köln/Bonn vor, dass neue neuen LED-Leuchtmittel pro Jahr um etwa 40.000 Kilowattstunden weniger Energie verbrauchen werden. Damit spart sich der NRW-Airport so einiges an Geld ein.  „Der Flughafen reduziert mit den innovativen LED-Lichtbändern Verbräuche und Emissionen. Die neuen Leuchtmittel in den Terminals, aber auch in den Parkhäusern sowie auf den Vorfeldern und Straßen sind daher wichtige Bausteine für mehr Energie-Effizienz“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.  Die neuen Lichtbänder sind insgesamt 2,7 Kilometer lang und ersetzen rund 200 LED-Hängeleuchten der ersten Generation. Sie verlaufen entlang der Deckenkonstruktion diagonal im gesamten Terminal. Die Leuchten sind heller, gleichmäßiger und stromsparender als ihre Vorgänger.  Die neue Deckenbeleuchtung verfügt über eine sogenannte „Human-Centric-Lightning“-Steuerung, die sich am menschlichen Biorhythmus und an der natürlichen Tageslicht-Temperatur orientiert. Dadurch wird das Licht als angenehmer und natürlicher als bei vielen herkömmlichen künstlichen Lichtquellen empfunden. Die Programmierung der Lichtfarben und -temperaturen wird bis Ende November finalisiert.

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Flughafen München: Weihnachtsmarkt öffnet heute

Ab Freitag, den 17. November 2023 steht Passagieren am Flughafen München im MAC wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt zur Verfügung. Dieser ist bis Jahresende jeweils zwischen 11 Uhr 00 und 21 Uhr 00 geöffnet. Eislauf und Eisstockschießen sind täglich zwischen 11 und 21 Uhr möglich. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Die Buchung der Eisstockbahn ist vorab über die Flughafen-Webseite möglich. Ein besonderes Highlight sind die zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen – unter anderem eine regelmäßige Eisdisco, Eiskunst-Schnitzerei, Adventskranzbinden, Kasperltheater und der Nikolausbesuch. Unterschiedliche Musikbands sorgen täglich von 17 bis 20 Uhr für gute Stimmung. Das Programm umfasst Pop-, Rock-, Funk- und Soul-Musik, Gospel-, Folk-, Jazz- und Country-Musik.

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Ita-Airways-Übernahme: Gewerkschaften machen der EU-Kommission Druck

In den letzten Wochen mehren sich die Anzeichen dafür, dass die EU-Kommission den geplanten Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways, der langfristig in eine Übernahme münden soll, höchstwahrscheinlich nicht ohne erhebliche Auflagen durchwinken wird. Nun versuchen die Gewerkschaften Druck zu machen.  In einem äußerst langwierigen Ausschreibungsverfahren konnte sich der Kranich-Konzern zunächst nicht durchsetzen. Mit dem Konsortium, an das ursprünglich der Zuschlag vergeben wurde, kam aber kein Kaufvertrag zu Stande. Lufthansa brachte sich rechtzeitig in Position und leistete in Italien zweckdienliche Lobbyarbeit. Letztlich wurde mit der italienischen Regierung eine Übereinkunft getroffen. Diese sieht eine schrittweise Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa vor.  Offiziell angemeldet wurde der Deal noch nicht. Derzeit läuft eine Art Vorprüfungsverfahren, in dem die EU-Kommission äußerst viele Unterlagen verlangt. Der geplante Einstieg wird also wesentlich tiefgehender geprüft als von den Verantwortlichen bei den beiden Fluggesellschaften sowie der italienischen Regierung angenommen. Selbst Auskünfte über das in Zukunft geplante Bord-Catering wollen die europäischen Wettbewerbshüter haben.  Zuletzt ist an die Öffentlichkeit gesickert, dass die Kommission möglicherweise harte Auflagen machen könnte. Genannt wurde, dass Lufthansa an den Drehkreuzen München und Frankfurt am Main Start- und Landerechte für Transatlantik-Strecken an Wettbewerber abgeben müsste. Dies würde den Kranich empfindlich treffen, denn genau diese Routen gelten als besonders ertragreich. Auch weitere Auflagen sind vorstellbar, aber diese würden hauptsächlich den Verkehr von/nach Italien treffen und könnten auch dazu führen, dass Lufthansa-Töchter die eine oder andere Route reduzieren oder gar aufgeben müssten. Derzeit sieht es so ganz und gar nicht danach aus als würden die EU-Wettbewerbshüter auch

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Bremen zeigt sich über Swiss-Comeback erfreut

In der laufenden Winterflugplanperiode 2023/24 kann der Flughafen Bremen mit neuen Verbindungen aufwarten. Beispielsweise gibt es nun zwei wöchentliche Ryanair-Flüge auf die Kanaren-Insel Lanzarote.  „Es freut uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Swiss mit ihrer Zürich-Verbindung wieder für Bremen zu gewinnen. Damit haben Reisende noch mehr Möglichkeiten, Drehkreuzverbindungen ab Bremen zu nutzen. Die Strecke ist außerdem wichtig für die Wirtschaft im Nordwesten“, sagt Flughafen-Chef, Marc Cezanne. „Auch das starke Kanaren-Angebot kann sich in diesem Winter sehen lassen und bietet Urlaubern schöne Sonnenziele.“  Derzeit ist der Flughafen Bremen an die Drehkreuze Frankfurt am Main, Amsterdam-Schiphol, München, Istanbul und Zürich angebunden. 

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