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Im VW Bulli: Eurowings Discover sucht Flugbegleiter in Bayern

Die Lufthansa-Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover befindet sich derzeit auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Dazu hat man sich eine kreative Aktion einfallen lassen, denn ab 28. Juli 2023 wird man mit einem VW Bulli eine Tour durch Bayern machen. Der originale VW-Bus war einst der Inbegriff für Urlaube, die oftmals nach Italien führten. Genau an dieses Gefühl will Eurowings Discover bei der ungewöhnlichen Recruiting-Tour anknüpfen. Man macht in sechs Innenstädten, in Einkaufszentrum und sogar auf einem Festival Station, um für den Beruf als Flugbegleiter zu werben. Bei verschiedenen Spielen können Interessierte ihre Eignung für den Job über den Wolken testen und sich im Gespräch mit Mitarbeitern über den Flieger-Alltag oder Discover als Arbeitgeber informieren. „Auch wenn wir mit aktuell 1200 Kabinenmitarbeitenden sehr erfolgreich in unserer Recruiting-Strategie sind, so haben wir frühzeitig beschlossen, die Entfernung zu potentiellen neuen Crews zu verkürzen. Für sie wollen wir es jetzt einfacher machen: näher, schneller und unkompliziert um bei Discover eine Karriere im Flieger zu starten. Der eine oder die andere kommt durch unsere Roadshow vielleicht erst auf den Geschmack. Wir freuen uns jedenfalls darauf, viele neue Gesichter kennenzulernen und für unsere Airline zu begeistern“, sagt Markus Oldenburger, verantwortlich für das Kabinenpersonal bei Eurowings Discover. Tour-Daten:

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FTI und Eurowings vereinbaren SAF-Kooperation

In Zusammenarbeit mit Eurowings will der Tour Operator FTI so genannte nachhaltige Flüge im Rahmen seiner Pauschalreisen anbieten. Dazu ruft man den neuen „Leisure Value Fare“ ins Leben. Pro Person und Strecke ist ein Aufpreis von 15 Euro fällig. Versprochen wird, dass FTI im Namen ihrer Kunden die Mehrkosten für SAF-Treibstoffe übernimmt. Eurowings habe sich dazu verpflichtet, dass die zusätzlichen Einnahmen eben hierfür verwendet werden. Die Herkunft des SAFs wird mit dem Pool der Lufthansa Group angegeben. „Wir möchten einen Beitrag zu klimafreundlicherem Fliegen leisten und steuern dieses Angebot an nachhaltig orientierte Kunden bewusst über das Reisebüro. Mit der Leisure Value Fare geben wir dem Counter nun die Möglichkeit, auch im Flugsegment auf das Thema besser eingehen zu können“, so FTI-Geschäftsführer Karl Markgraf. Der neue Tarif ist vorerst nur über Reisebüros buchbar.

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Lufthansa Cargo legt Frankfurt-Eriwan auf

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo nimmt Ende Juli 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Eriwan auf. Diese soll ab 30. Juli 2023 mit von Lufthansa Cityline betriebenen A321P2F bedient werden. Derzeit ist vorgesehen, dass diese Cargo-Route jeweils am Verkehrstag Sonntag angeboten wird. Die Firmengruppe reagiert damit auch auf die gestiegene Nachfrage zwischen Armenien und Deutschland.

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Kommentar: Warum das LBA bei Marabu „zahn- und machtlos“ ist

Kaum eine andere Fluggesellschaft schafft es in ähnlicher Häufigkeit in die Negativ-Schlagzeilen zu kommen wie die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines. Mittlerweile werden besonders in Luftfahrtforen Stimmen, dass das deutsche Luftfahrt-Bundesamt einschreiten müsse, immer lauter. Es steht ganz in der Tradition von Condor, dass man sich Tochter- bzw. Schwestergesellschaften bedient, um Kosten senken zu können. Beispielsweise gab es in der Vergangenheit mit Condor Berlin, Thomas Cook Aviation und Thomas Cook Balearics gleich mehrere konzerninterne ACMI-Provider, die billiger produzieren sollten als das nahe Frankfurt ansässige Unternehmen. Der Grund dafür ist relativ simpel: Man steht auf vielen Routen in scharfem Wettbewerb mit Billigfliegern, Feriencarriern, aber auch dem ehemaligen Mutterkonzern Lufthansa. Viele Airlines in Deutschland vom Markt verschwunden Der deutsche Ferienflieger-Markt ist mittlerweile auf nur noch wenige Anbieter mit deutschem AOC zusammengeschrumpft. Einst gab es eine Vielzahl kleinerer Airlines, die in diesem Segment tätig waren, jedoch gingen diese entweder pleite oder wurden von größeren Anbietern geschluckt (und gingen wie das Beispiel LTU/Air Berlin dann mit diesen in Konkurs). Condor ist nur noch deshalb auf dem Markt, weil die deutsche Bundesregierung gleich mehrfach finanzielle Feuerwehr spielte. Offenbar hatte der Carrier bessere Argumente als beispielsweise Air Berlin, denn diese wurde zerschlagen und dichtgemacht. Interessanterweise stellt sich Condor immer wieder als absoluter „Underdog“ dar. Zum Beispiel stellte man es bei der Thomas-Cook-Pleite so dar, dass man als „profitables Unternehmen unverschuldet mit den in Strudel“ gezogen wurde. Der Steuerzahler „durfte“ einspringen, dann kamen Corona und der geplatzte Verkauf an die Lot-Mutter PGL und wieder mal machte die Bundesregierung

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Sommerferien 2023: BER rechnet mit 3,5 Millionen Fluggästen

Der deutsche Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg rechnet damit, dass man während der momentan laufenden Sommerferien 2023 etwa 3,5 Millionen Passagiere haben wird. Man geht davon aus, dass gegenüber dem Vorjahreszeitraum rund eine halbe Million Menschen mehr über den Airport reisen werden. Die Schattenseite ist aber auch, dass die BER-Geschäftsführung ebenfalls mitgeteilt hat, dass man an den Wert des Jahres 2019 wohl nicht anknüpfen können wird. Es wird prognostiziert, dass man im direkten Vergleich mit den sechswöchigen Sommerferien 2019 um etwa 1,5 Millionen Passagiere weniger haben wird. Damals verteilten diese sich auf Schönefeld und Tegel, da der BER noch nicht in Betrieb war. „Der BER ist für den Ferienstart gut vorbereitet. Mit den noch einmal ausgeweiteten digitalen Angeboten können die Passagiere ihren Start in die Ferien stressfrei und verlässlich planen. Nutzen Sie die Möglichkeiten zum Einchecken und zur Gepäckaufgabe an unseren Automaten und buchen Sie rechtzeitig einen Zeitslot für die Sicherheitskontrollen über den BER Runway“, so Geschäftsführerin Aletta von Massenbach.

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Ryanair nimmt Bremen-Lanzarote auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winterflugplan 2023/24 auch zwischen Bremen und Lanzarote fliegen. Der Erstflug ist für den 31. Oktober 2023 angekündigt. „Wir freuen uns sehr, dass Ryanair im Winter die Strecke von Bremen auf die Kanareninsel Lanzarote mit in ihr Programm nimmt. Die Inseln im Atlantik bieten allen Sonne- und Erholungssuchenden im Winter hervorragendes Wetter und eine traumhafte landschaftliche Kulisse“, sagt Flughafen-Chef Marc Cezanne.

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München siegt im VC-Flughafencheck – rote Laterne geht an Weeze

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat in dieser Woche ihren alljährlichen VC-Flughafencheck herausgegeben. Den ersten Platz hat diesmal der Münchner Airport eingenommen und die unrühmliche „rote Laterne“ ging an Weeze. Den zweiten „Stockerlplatz“ nimmt Leipzig/Halle, gefolgt von Stuttgart, Bremen, Erfurt, Kassel-Calden und Köln/Bonn ein. Diese Airports werden seitens der Vereinigung Cockpit als „sehr gute Flughäfen“ bezeichnet. Positiv hervorzuheben ist auch die verstärkte Einbindung der Vereinigung Cockpit (VC) bezüglich Sicherheitsfragen an den Flughäfen Köln-Bonn, Stuttgart, München und Kassel-Calden. Der Austausch zwischen allen Beteiligten ist eine elementare Voraussetzung für einen sicheren Flug- und Flughafenbetrieb. „Wir begrüßen, dass – trotz aller nach wie vor bestehenden Herausforderungen für die Sicherheit – an den deutschen Flughäfen ein steter Wandel zum Besseren zu beobachten ist. Das technische Sicherheitsniveau ist hoch und wird kontinuierlich verbessert. Aber vor allem freuen wir uns, dass die Expertise der VC in Sicherheitsfragen an immer mehr Flughäfen geschätzt wird und wir uns als Berufsverband in den Local Runway Safety Teams (LRST) einbringen können“, so Matthias Baier, Pressesprecher der VC. Am unteren Ende der Skala gibt es aktuell mehr Bewegung als im oberen Segment. Schlusslicht ist in diesem Jahr der Flughafen Weeze mit der Note 2,9. Daneben sind auch Saarbrücken (von 2,2 auf 2,7) und Nürnberg (von 1,8 auf 2,3) deutlich abgerutscht. Maßgeblich für die deutlich schlechtere Bewertung war hier, dass die VC an diesen Flugplätzen nach wie vor nicht zu den LRST eingeladen wird, in denen im vertraulichen Rahmen z.B. Vorfälle oder geplante bauliche Änderungen besprochen werden. Je mehr Teilnehmer, desto effektiver

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Halbjahreszahlen: München mit 16,6 Millionen Passagieren

Der Flughafen München verzeichnete im ersten Halbjahr 2023 rund 16,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 28 Prozent zulegen. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge soll bei 80 Prozent gelegen haben. Allerdings lag der bayerische Airport auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um rund 25 Prozent unter der Leistung, die man im Rekordjahr 2019 hatte. Die Auslastung hingegen soll ein neuer Spitzenwert sein. Der Aufwärtstrend zeigt sich auch beim Anstieg der Zahl der Flugbewegungen: Im ersten Halbjahr 2023 wurden über 140.0000 Flugbewegungen registriert. Dies war ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mittlerweile bietet Bayerns Premiumdrehkreuz weltweit bereits wieder 200 Reiseziele in 60 Ländern an. Vom anziehenden Luftverkehr in München profitiert auch das Frachtgeschäft am Airport: Mit einem Gesamtaufkommen von rund 132.000 Tonnen stieg die Tonnage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über vier Prozent.

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SunExpress verlängert Dienstvertrag von Max Kownatzki

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress wird auch weiterhin auf den seit April 2020 an der Unternehmensspitze stehenden Max Kownatzki setzen. Der Manager erhielt eine unbefristete Vertragsverlängerung. „Wir freuen uns, dass Max Kownatzki seine hervorragende Arbeit als CEO von SunExpress fortsetzen wird. Unter seiner starken und entschlossenen Unternehmensleitung hat er SunExpress in den vergangenen drei Jahren erfolgreich durch verschiedene Herausforderungen navigiert. Ihm und seinem gesamten Team ist es gelungen, dass SunExpress von Skytrax zur ‚Besten Ferienfluggesellschaft‘ der Welt‘ gekürt wurde – ein absolut bemerkenswerter Erfolg“, so Jens Bischof, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats.

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Sommer 2023: Nürnberg erwartet bis zu 16.000 Passagiere pro Tag

Vor wenigen Tagen haben im deutschen Bundesland Bayern die Sommerferien 2023 begonnen. Am Flughafen Nürnberg bieten 28 Fluggesellschaften ihre Flugdienstleistungen zu 62 Destinationen an. „Seit Beginn der Reisesaison an Ostern ist die Nachfrage groß und hält auch außerhalb der Ferienzeiten an“, so Michael Hupe, Geschäftsführer am Airport Nürnberg. „Der facettenreiche Flugplan mit seinem vielfältigen Angebot sorgt für eine breitere Verteilung des Aufkommens über die Hauptreisezeit hinaus.“ Zwei weitere Trends: Es werden vermehrt größere und emissionsärmere Flugzeuge eingesetzt, während die Zahl der Starts und Landungen sinkt. Außerdem ist die Auslastung der Flüge deutlich höher als in den Vorjahren. Beliebtestes Flugziel im Sommer bleibt das türkische Badeparadies Antalya mit allein rund 130.000 Passagieren, das von sieben verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen wird. Mit rund 85.000 Passagieren folgt Mallorca. Auch Griechenland und das spanische Festland sind stark nachgefragt. Neben den klassischen touristischen Angeboten, etwa mit Corendon, TUI (SmartLynx), Condor oder Eurowings, wächst der Low-Cost-Anteil: Auch Ryanair fliegt zahlreiche Sonnen- und Badeziele rund ums Mittelmeer an, hinzu kommen faszinierende Städteziele wie Dublin oder Venedig. Ergänzt wird das Angebot durch Flüge von und nach Osteuropa mit Wizz Air oder – neu – Dan Air, die vor allem für Besuche von Freunden und Verwandten genutzt werden. Als verkehrsreichster Tag wird übrigens der 5. September mit voraussichtlich 16.100 Passagieren erwartet.

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