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Nürnberg feiert 10 Jahre Ryanair

Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist seit zehn Jahren am Nürnberger Flughafen präsent. Derzeit unterhält man auf diesem Airport eine von Malta Air betriebene Basis, die aus zwei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 besteht. Gleichzeitig kündigt Neal MacMahon, Director of Operations, den bislang umfangreichsten Sommer an. Im Vorjahr hatte der Lowcoster ab Nürnberg etwa eine halbe Million Passagiere. Im laufenden Jahr 2023 strebt man 1,2 Millionen Reisende an. Während der vergangenen zehn Jahre beförderte man 5,4 Millionen Fluggäste von/nach Bayern. „Durch einen ausgewogenen Mix an europäischen Städteverbindungen, touristischen Zielen rund um das Mittelmeer und für Familienbesuche ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für die Reiseplanung“, so Michael Hupe, Geschäftsführer des Airport Nürnberg. „Das langjährige Engagement von Ryanair in Nürnberg zeigt, dass unsere Region ein attraktiver Markt für die Airline ist.“ Regelrechte Rosen streut man auch seitens der Stadt Nürnberg dem Billigflieger, denn die Incoming-Gäste wären besonders wichtig für Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und den Einzelhandel. Dazu Michael Fraas, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent der Stadt Nürnberg: „Besonders Strecken wie Bologna, Dublin, London oder Venedig sind ein Geschenk für die Nürnberger Hotellerie, Gastronomie und den Einzelhandel, da aus diesen Städten viele Reisende mit hoher Kaufkraft nach Nürnberg kommen.“ Auch Personen mit Wurzeln in Italien, Griechenland und Spanien würden die Flugangebote von Ryanair häufig für Heimatbesuche nutzen. Ein effizienter Betrieb und wettbewerbsfähige Flughafenentgelte bilden die Grundlage, auf der Ryanair ein langfristiges Verkehrswachstum und noch bessere Anbindung ab Nürnberg erreichen will. Dabei arbeiten Airport und Airline eng zusammen, um dieses Wachstum zu sichern und die Dienstleistungen für diejenigen zu verbessern, die

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Sun Express: Swissport übernimmt Bodendienste

Swissport wird künftig im Auftrag von Sun Express die Bodendienste im Flugprozess übernehmen. Dies umfasst beispielsweise Check-ins, das Boarding und Gepäckdienste. Swissport wird im Auftrag von Sun Express wöchentlich die Bodendienste von 25 wöchentlichen Sun Express-Flügen abwickeln. Die Schweizer Servicegesellschaft wird im Auftrag der türkisch-deutschen Fluglinie Sun Express die Check-ins, das Boarding, Gepäckdienste sowie Ladekontrollen durchführen.

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Deutschland: Wizz Air stockt Belgrad und Tirana auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air stockt im Zeitraum von 4. Mai bis 8. Juni 2023 den Flugverkehr zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Belgrad auf. Temporär bietet man drei wöchentliche Umläufe an. Auch ab Frankfurt-Hahn und Nürnberg wird man je eine Route häufiger bedienen. Es handelt sich um die Destination Tirana, die ab dem zuerst genannten Airport mit Wirksamkeit zum 9. Juli 2023 viermal wöchentlich im Portfolio ist. Nürnberg verbindet man per 5. Juli 2023 dreimal wöchentlich mit der Hauptstadt Albaniens.

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Air China reaktiviert München und stockt Frankfurt auf

Ab 1. August 2023 will Air China wieder täglich zwischen Peking und München fliegen. Diese Route soll täglich mit Boeing 777 bedient werden. Auch in Richtung Frankfurt am Main kommt es zu Aufstockungen. Der größte Airport Deutschlands soll ab 7. April 2023 zunächst fünfmal wöchentlich angesteuert werden. Per 17. April 2023 bietet man acht Umläufe pro Woche an und mit 1. Mai 2023 stockt man auf zehn wöchentliche Rotationen auf. Auch diese Strecke soll im Regelfall mit Boeing 777 bedient werden.

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Dortmund mit neuem Q1-Passagierrekord

Der Flughafen Dortmund wurde im ersten Quartal des Jahres 2023 von 592.300 Fluggästen genutzt. Damit stellt der Airport einen neuen Rekord auf, denn noch nie hatte man so viele Passagiere in den ersten drei Monaten eines Jahres. Im ersten Quartal des vergangenen Jahres verzeichnete der Flughafen 405.085 Passagiere und damit 73% der Passagieranzahl aus dem ersten Quartal 2019. Dabei wurde seinerzeit die Nachfrage in den ersten drei Monaten noch deutlich von den Auswirkungen der Omikron-Variante negativ beeinflusst. Die Passagierzahlen des ersten Quartals 2023 liegen damit 6,8 Prozent über den Zahlen des ersten Quartals 2019. Für das Gesamtjahr 2023 strebt man in etwa 2,6 Millionen Fluggäste an.

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Ryanair stockt Memmingen-Banja Luka weiter auf

Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2023 stockt die Billigfluggesellschaft Ryanair den Flugverkehr zwischen Memmingen und Banja Luka weiter auf. Künftig will man die beiden Städte täglich miteinander verbinden. In mehreren Schritten hat Ryanair auf dieser Route den Flugverkehr auf sechs wöchentliche Umläufe angehoben. Ab 1. Juni 2023 wird man auch an Samstagen ab Memmingen Kurs auf die Hauptstadt der Republika Srpska nehmen, so dass die Strecke dann täglich bedient wird. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz.

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München fiebert Lufthansa-A380-Comeback entgegen

Von Lufthansa betriebene Airbus A380-800 wurden schon länger nicht mehr in München gesichtet. Der Carrier setzt diese momentan nicht im regulären Linienverkehr ein, denn ursprünglich dachte man nach dem Beginn der Coronapandemie eher an die endgültige Stilllegung des Musters. Doch es kommt anders, denn für den 12. April 2023 ist eine Comeback-Landung angekündigt. Am Flughafen München fiebert man schon der Rückkehr der D-AIMK entgegen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach soll dieser Airbus A380 nach rund drei Jahren Pause am 12. April 2023 gegen 12 Uhr 30 wieder auf dem bayerischen Airport landen. In den kommerziellen Liniendienst wird das Flugzeug aber erst Anfang Juni 2023 gestellt, denn zunächst erfolgen umfangreiche Checks und Wartungsarbeiten. Nach der „Comeback-Landung“ rollt die D-AIMK zu einer „Begrüßungstour“ entlang des Terminal 2 und Terminal 1 zur Lufthansa Technik. Dort wird sie gegen 13:00 Uhr erwartet. Beste Sicht auf die A380 bietet der Besucherhügel am Flughafen München. Ab dem 1. Juni wird Lufthansa den A380 wieder im regulären Flugbetrieb einsetzen. Zunächst nach Boston, ab dem 4. Juli 2023 auch nach New York zum John F. Kennedy Airport. Bis dahin wird die A380 mehrmals bei Trainingsflügen in München zu sehen sein. Der Lufthansa A380 bietet 509 Sitzplätze in vier Reiseklassen: acht Plätze in der First Class, 78 Plätze in der Business Class, 52 Plätze in der Premium Eco und 371 Plätze in der Economy Class. Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach Flugtickets und der verzögerten Auslieferung bestellter Flugzeuge hatte sich Lufthansa bereits 2022 entschieden, den bei Fluggästen und

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Mai 2023: Lufthansa fliegt Frankfurt-Hamburg mit B747-400

Im Mai 2023 wird Lufthansa einige innerdeutsche Linienflüge mit dem Maschinentyp Boeing 747-400 durchführen. Buchbar sind jeweils 45 Sitze in der Business- und 162 in der Economy-Class. Am 2., 4., 11., 18. und 25. Mai 2023 werden die Kurse LH002 (Frankfurt-Hamburg) und LH009 (Hamburg-Frankfurt) anstatt der üblichen Mittelstreckenjets mit Boeing 747-400-Langstreckenmaschinen bedient. Der Carrier setzt diesen Schritt nicht wegen besonders hoher Nachfrage, sondern primär aus Trainingsgründen für Piloten

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Eurowings stellt Graz-Stuttgart ein

Während der Flughafen Graz noch vor wenigen Tagen die Aufnahme einer Eurowings-Nonstopverbindung nach Berlin feiern konnte, wird der Airport mit Ende April 2023 eine andere Österreich-Deutschland-Verbindung verlieren. Die Lufthansa-Tochter wird die Stuttgart-Strecke einstellen. Die einstige Austrian-Airlines-Route wurde gemeinsam mit Graz-Düsseldorf und Linz-Düsseldorf an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Vormals setzte die AUA auf den drei genannten Strecken hauptsächlich Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 ein. Nach der Übernahme durch Eurowings wurde überwiegend mit den deutlich größeren Airbus A319/A320 geflogen. Auch sind die Maschinen nicht mehr in Österreich stationiert, so dass sich für Geschäftsreisende unattraktive Flugzeiten ergeben haben. Wiederholt hat Eurowings ab Linz und Graz die Deutschland-Strecken temporär ausgesetzt. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass man ab Oberösterreich nicht mehr nach Düsseldorf fliegen wird. Der Airport meinte dazu in einer Medienmitteilung, dass sich die eingesetzten Airbus-Jets als zu groß erwiesen hätten und man sich um einen alternativen Carrier, beispielsweise aus der Lufthansa Group bemühen wird. Bislang hatte man jedoch keinen Erfolg. Nun trifft der Eurowings-Rotstift auch die Verbindung zwischen Graz und Stuttgart. Diese wird am 28. April 2023 letztmalig als Nonstopflug bedient. Ab Mai 2023 bietet man zwar weiterhin an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag die Möglichkeit an von der Steiermark nach Baden-Württemberg zu gelangen, jedoch nur mit Umstieg in Berlin-Brandenburg. Dies dürfte wohl für Geschäftsreisende, insbesondere aus der Automobilindustrie, nur wenig attraktiv sein. Es handelt sich nicht um die erste Kürzung, die seitens der Lufthansa Group in Graz vorgenommen wird. Die Anbindung an das Drehkreuz München wurde von

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Aurelius übernimmt LSG-Reste

Lufthansa wird sich vollständig von der Catering-Tochter LSG Group trennen, denn nach dem Verkauf der europäischen Aktivitäten an die Gategroup übernimmt nun Aurelius den verbliebenen Rest. Dies gab der Kranich-Konzern am Mittwoch bekannt. „Wir freuen uns, den richtigen Investor für die LSG Group gefunden zu haben, der auch die volle Unterstützung des LSG Group Managements hat. Wir sind überzeugt, dass die LSG Group mit Aurelius in den kommenden Jahren gut aufgestellt sein wird. Damit können wir uns noch stärker auf die weitere Verbesserung der Profitabilität und der Kapitalrendite des Kerngeschäfts der Lufthansa Group konzentrieren“, sagt Remco Steenbergen, Finanzvorstand der Deutsche Lufthansa AG. Im Jahr 2019 trennte sich der Kranich-Konzern von den europäischen Aktivitäten der LSG. Diese wurden an die Gategroup, die vormals ein Mitbewerber war verkauft. Das außereuropäische Geschäft ist damals bei Lufthansa verlieben und geht nun an Aurelius. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2023 erwartet, vorbehaltlich der entsprechenden externen Genehmigungen und internen Carve-out-Aktivitäten. Der Verkauf der Catering-Sparte ist Teil der Strategie des Lufthansa Konzerns, sich stärker auf das Airline-Kerngeschäft zu konzentrieren. Es wird erwartet, dass die Transaktion einen positiven Effekt auf die operative Marge (Adjusted EBIT) und die Kapitalrendite (Adjusted ROCE) der Lufthansa Group haben wird. Die Carve-out-Transaktion umfasst alle klassischen Cateringaktivitäten sowie das Onboard-Retail- und Food-Commerce-Geschäft. Hinzu kommen sämtliche Marken der LSG Group inklusive der 131 LSG Sky Chefs-Cateringbetriebe in den Regionen Amerika (USA und Lateinamerika), EMMA (Emerging Markets) und Asien-Pazifik. Auch der Onboard-Retail-Spezialist Retail InMotion (RiM) mit Sitz in Europa und SCIS Air

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