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Köln/Bonn: Nile Air nimmt Kairo-Flüge auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Nile Air wird ab 18. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Köln/Bonn bedienen. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Der Anbieter ist ein ägyptischer Carrier, der sich in Privateigentum befindet. Nile Air ist seit dem Jahr 2007 auf dem Markt und verfügt über eine Flotte, die aus vier Airbus A320 und zwei A321 besteht. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt 16,3 Jahre. Weiters wartet man auf die Auslieferung von zwei bestellten A321neo.

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Eurowings: Ein Fürther erfand den Airline-Namen

Aus dem Zusammenschluss des Nürnberger Flugdienstes (NFD) und der Dortmunder Reise- und Industrieflug (RFG) entstand am 1. Februar 1993 die heutige Eurowings. Was viele nicht wissen: Den europaweit bekannten Namen erfand der gebürtige Fürther Günter Mayer, der als Fluggerätmechaniker bei der jungen Airline beschäftigt war. „Es gab damals einen Aufruf an die Belegschaft, sich einen passenden Namen auszudenken“, erinnert sich Mayer. „Ich habe das englische Wort für Flügel, Wings, mit dem europaweiten Streckennetz kombiniert. So entstand Eurowings.“ Ein Flugkapitän hatte den gleiche Einfall. Beide bekamen für ihre Idee eine Prämie in Höhe von 500 Mark – umgerechnet rund 256 Euro. Günter Mayer ist durch und durch luftfahrtbegeistert. Obwohl er heute bei der Lufthansa in München in der Flugzeugeinsatzsteuerung arbeitet, besucht er regelmäßig „seinen“ Airport Nürnberg, um als „Spotter“ das Geschehen auf dem Vorfeld festzuhalten und Flugzeuge zu fotografieren. Auch als Gästeführer ist er seit vielen Jahren am Flughafen aktiv und begleitet Bustouren mit fachkundigen Erläuterungen, unter anderem bei den jährlichen Stadtführungen. Ob Günter Mayer stolz ist auf seinen Einfall, dem Eurowings ihren Namen zu verdanken hat? „Ja, ich bin stolz, den Namen Eurowings erfunden zu haben – aber auch etwas traurig darüber, dass es keine Eurowings-Basis mehr in Nürnberg gibt, dort, wo alles begonnen hat. Da schwingt gerade jetzt zum Jubiläum etwas Wehmut mit.“

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Ab heute: Nachtzug mit Schlafwagen zwischen Hamburg und Stockholm

Nach 28 Jahren gibt es wieder einen Nachtzug mit Schlafwagen, der täglich zwischen Hamburg und Stockholm verkehrt. Nach einer Unterbrechung von 28 Jahren wird es wieder eine direkte nächtliche Bahnverbindung zwischen Hamburg und Stockholm geben, die mit Sitz-, Liege- und Schlafwagen ausgestattet ist. Das schwedische Bahnunternehmen SJ gab bekannt, dass der erste Zug heute Abend von Hamburg-Altona nach Stockholm-Central fahren wird. Von da an wird die Verbindung sieben Mal pro Woche in beide Richtungen angeboten, wobei die Fahrtzeit zwölf Stunden beträgt. Obwohl es bereits seit letztem Jahr eine ähnliche Verbindung gab, wurden nicht alle Wagentypen angeboten, wie zeit.de berichtet. Ab dem 31.03. 2023 wird die Strecke auch nach Berlin erweitert und der Zug wird am Hamburger Hauptbahnhof statt in Altona halten. Die Preise für die Verbindung variieren je nach Klasse und dem gewünschten Sitz-, Liege- oder Schlafwagen zwischen 30 und 205 Euro. Es gibt auch vergünstigte Preise für Kinder, Studenten und Senioren. Die vom schwedischen Zentralamt für Verkehrsinfrastruktur in Auftrag gegebene Strecke nach Berlin ist den Angaben zufolge zunächst bis Ende September geplant. Über weitere Angebote der schwedischen Bahn auf deutschen Bahnstrecken werde derzeit verhandelt.

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Lufthansa Gruppe: Oliver Krüger wird neuer CMO

Olivier Krüger übernimmt als Chief Marketing Officer der Lufthansa Group ab sofort die Verantwortung für die Bereiche Brand, Loyalty, Ancillaries und Marketing. Darüber hinaus verantwortet er die Miles & More GmbH und berichtet direkt an den Vorstand der Lufthansa Group. Zuletzt führte Krüger als Vorsitzender der Geschäftsführung der Lufthansa Systems die Technology & IT Tochter der Lufthansa Group. „Mit Olivier Krüger haben wir einen erfahrenen Manager für diese neue Position gewinnen können, der die Markenpositionierung der Lufthansa Gruppe im Premium Segment mit neuen Impulsen stärken wird“, so Christina Foerster, Vorständin Markenführung & Nachhaltigkeit in der Lufthansa Group.

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Air Serbia fliegt wieder nach Tel Aviv

Air Serbia wird im März dieses Jahres nach gut dreijähriger Unterbrechung den Flugbetrieb nach Tel Aviv wieder aufnehmen. Die serbische Fluggesellschaft wird ab dem 8. April 2023 dreimal wöchentlich zwischen Belgrad und Israels größter Stadt verkehren. Die Flüge werden jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag stattfinden. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Das berichtet das Onlineportal Ex-Yu-Aviation. Zuletzt hatte die Fluggesellschaft Tel Aviv bis zum Ausbruch des Coronavirus, der den internationalen Flugverkehr im März 2020 zum Erliegen brachte, angeflogen. Tel Aviv ist das 22. Ziel, das Air Serbia in diesem Jahr ansteuert.

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Air France-KLM kehrt in Gewinnzone zurück

Air France-KLM hat nach den turbulenten Jahren der Corona-Pandemie wieder schwarze Zahlen geschrieben. Trotz steigender Kraftstoffpreise und anderen erhöhten Ausgaben konnte das französisch-niederländische Unternehmen im letzten Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 728 Millionen Euro verzeichnen. Nach milliardenschweren Verlusten in den letzten Jahren ist das ein großer Schritt nach vorne. Air France-KLM hat seine Kapazitäten wieder hochgefahren und konnte im letzten Jahr mehr als 83 Millionen Passagiere befördern, was einem Plus von 87 Prozent entspricht. Die Erlöse stiegen um 84,4 Prozent auf fast 26,4 Milliarden Euro und das operative Ergebnis erreichte 1,2 Millionen Euro. Das vierte Quartal 2022 war für Air France-KLM besonders erfolgreich, da das Unternehmen den höchsten Umsatz in seiner Geschichte erreichte. Für das laufende Geschäftsjahr 2023 ist der Carrier optimistisch und plant, zu seiner vollen Kapazität zurückzukehren.

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DHL Express launcht Ökofrachttarif

DHL Express gibt die Einführung von Go Green Plus bekannt, einem neuen Service, der es Kunden erlaubt, die mit ihrem Frachtaufkommen verbundenen CO2-Emissionen durch Einsatz von nachhaltigem Flugkraftstoff zu reduzieren. Die Einführung erfolgt zunächst in Großbritannien, gefolgt von Italien, Dänemark, Schweden, Kanada, Australien, Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten. In den nächsten Monaten wird Go Green Plus allen Kunden von DHL Express weltweit zur Verfügung stehen. „Sie erhalten damit die Möglichkeit, die gewünschten CO2-Reduktionen und SAF-Mengen an den eigenen Bedarf anzupassen“, so der Carrier in einer Aussendung.

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Fidschi: CoV-Einreiseregeln gelten nicht mehr

Am 14. Februar hat die Regierung des Inselstaates Fidschi bekanntgegeben, dass künftig alle Corona-Einreiseregeln aufgehoben werden. Folglich dürfen auch Personen ohne vollständigen Impfschutz in das Land einreisen, auch die Pflicht zum Abschluss einer Reisekrankenversicherung entfällt.  Pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar hat Fidschi seine Einreiseregelungen bezüglich Corona vollständig aufgehoben. Somit dürfen wieder alle Menschen unabhängig von ihrem Impfstatus in das kleine Inselparadies einreisen. Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen künftig bei der Ankunft nur ihr Rückflugticket und einen Reisepass vorlegen, der ab dem Rückreisedatum noch mindestens sechs Monate gültig ist. Wer einen längeren Aufenthalt auf einer der 322 Inseln plant, muss ein Visum beantragen. Die Pflicht, eine Reisekrankenversicherung nachzuweisen, entfällt allerdings zusammen mit den übrigen Corona-Einreisebestimmungen. Eine Sonderregelung gilt für Reisende, die über die USA nach Fidschi einreisen. Sie benötigen einen Reisepass mit elektronisch lesbarem Chip.

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Betriebsrat kritisiert Hängepartie um Hahn-Verkauf

Die Hängepartie rund um den Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn sorgt nun auch seitens des Betriebsrats, der betont, dass bislang alle Löhne und Gehälter pünktlich auf den Konten angekommen sind, für Kritik. Hintergrund ist, dass die Firma Swift Conjoy, an die ursprünglich der Zuschlag ergangen ist, den Kaufpreis bis dato nicht bezahlt hat. Nun wurde mit der NR Holding AG eine Alternative gefunden, jedoch befindet sich diese im Mehrheitseigentum des Russen Viktor Charitonin. Der Betriebsrat kritisiert, dass sich angesichts des Krieges in der Ukraine ein suboptimales Bild ergeben würde. Die NR Holding GmbH erklärte gegenüber der DPA unter anderem, dass die Mehrheit in den Händen von deutschen Investoren liegen wird. Man wäre selbst – bei Zuschlag – mit weniger als 25 Prozent beteiligt und habe demnach auch keine Sperrminorität.

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Herrenloser Koffer sorgte für Bahnsperre am Flughafen BER

Ein herrenloses Gepäckstück, das am Dienstag auf dem Bahnhof des Flughafens Berlin-Brandenburg zurückgelassen wurde, sorgte für einen Polizeieinsatz. Der betroffene Bereich musste abgeriegelt werden. Gegen 20 Uhr 45 konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Der ursprünglich verdächtig wirkende Koffer habe sich als völlig harmlos herausgestellt. Bedingt durch den Polizeieinsatz war der Bahnverkehr beeinträchtigt. Auswirkungen auf den BER-Flugbetrieb hatte der Vorfall allerdings nicht.

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