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In Köln/Bonn und Düsseldorf: Verdi ruft erneut zu Flughafen-Streiks auf

Am Montag, den 27. Feber 2023 ist an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Hintergrund ist, dass die Gewerkschaft Verdi neuerlich zur Arbeitsniederlegungen an Airports aufruft. „Am Flughafen in Köln/Bonn beginnen die ersten Beschäftigtengruppen in der Nacht vom 26.2.2023 auf den 27.2.2023 mit den Streiks. Düsseldorf folgt kurz darauf. Durch die Schichtdienste enden die Streiks in der Nacht vom 27.2.2023 auf den 28.2.2023 an beiden Flughäfen“, so die Arbeitnehmervertreter in einer Medienmitteilung. Derzeit sind die Auswirkungen auf den Flugbetrieb noch nicht abschätzbar. Es ist aber davon auszugehen, dass es zu erheblichen Einschränkungen kommen wird. Die vorherige Streikwelle, die an sieben deutschen Flughäfen über die Bühne gegangen ist, führte dazu, dass unter anderem München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Dortmund den Betrieb vollständig aussetzen mussten. Lufthansa sagte sämtliche Flüge ab den Drehkreuzen München und Frankfurt ab. Passagiere, die für Montag Tickets von/nach Düsseldorf oder Köln/Bonn gebucht haben, sollten sich regelmäßig bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Auch sollten etwaige Umbuchungs- und/oder Ersatzbeförderungsmöglichkeiten abgeklärt werden.

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Sicherheitskontrolle: Auch Frankfurt führt Terminreservierungen ein

Anfang dieser Woche hat der Flughafen Frankfurt am Main die Reservierung von Terminen für die Sicherheitskontrollen eingeführt. Das neue Service ist kostenfrei und soll längere Wartezeiten vermeiden. Vorerst handelt es sich um einen Probebetrieb. Bereits im Vorjahr haben unter anderem Berlin, München und Köln/Bonn die Reservierung von Time-Slots für die Sicherheitskontrollen eingeführt. Nun zieht auch Deutschlands größter Airport, Frankfurt am Main nach. Jene Flughäfen, die ein solches Service anbieten, erwarten sich eine vereinfachte Steuerung der Passagierströme und damit geringere Wartezeiten für die Reisenden.

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ANA verbindet München wieder mit Tokio-Haneda

Im kommenden Monat wird die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways den Flughafen in München wieder ansteuern. Wegen der Pandemie hatte Japan den Flugverkehr eingeschränkt, folglich musste der Carrier auch die Direktverbindungen nach München stoppen. Doch nun kehrt die Airline zurück und wird ab dem 26. März wieder Non-Stop-Verbindungen von und nach Tokio-Haneda anbieten, eine davon nach München. Dreimal pro Woche können Fluggäste vom Münchner Flughafen aus starten, immer montags, freitags und sonntags. Die Flüge werden mit der Boeing 787-9 durchgeführt und bieten eine Drei-Klassen-Konfiguration. Auch von Frankfurt aus wird ANA weiterhin Direktverbindungen nach Tokio-Haneda anbieten, sogar zweimal täglich. Zusätzlich wird die Route Brüssel-Tokio/Narita aufgenommen und ab Ende März wird auch wieder Sydney und Perth angeflogen.

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Oman hebt Luftraumsperre für El Al auf

Mit neuen Regeln für den Flugverkehr setzt nach Saudi-Arabien nun auch der Oman ein Zeichen der Annäherung an Israel.  Der Luftraum sei künftig für alle Fluggesellschaften geöffnet, die die Voraussetzungen der Behörde für einen Überflug erfüllten, teilte die Luftfahrtbehörde des Golfstaats heute mit. Die vage formulierte Erklärung bedeutet, dass nun auch alle kommerziellen Verbindungen von und nach Israel möglich sind und israelische Airlines zudem auch durch den omanischen Luftraum fliegen dürfen. Das berichtet das deutsche Onlineportal Aero. Israels Außenminister Eli Cohen nannte dies eine „historische und bedeutende Entscheidung für die israelische Wirtschaft und für israelische Reisende“. Der Oman und Israel unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Auch Saudi-Arabien hatte im Juli vergangenen Jahres seinen Luftraum für Israel geöffnet. Das Königreich veröffentlichte damals eine ähnlich lautende Erklärung, die Israel ebenfalls nicht explizit erwähnte. 

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USA: Schneesturm legt Flugverkehr lahm

Teile der USA sind mit einem Schneesturm konfrontiert, der das Reisen erheblich einschränkt. Tausende von Flügen in den USA sind gestrichen oder verspätet.  Erstmals seit Jahrzehnten wurde in der sonst warmen Region Südkalifornien wieder eine Schneesturmwarnung herausgegeben: ein Wintertief zieht von der Westküste bis zu den Großen Seen und sorgt auch im Flugverkehr für erhebliche Beeinträchtigungen. Aus diesem Grund mussten gestern mehr als 1700 Flüge gestrichen werden. Besonders der Flughafen Minneapolis St.-Paul war davon betroffen. Skywest, die für United, Delta, American und Alaska Airlines fliegt, musste mehr als 400 Flüge annullieren, Delta mehr als 300, Southwest fast 290 Flüge. Ganze 6400 Flüge waren verspätet. Der Schneesturm wirkt sich auch auf den heutigen Tag aus, denn im Zuge des Unwetters sind fast 700 Flüge gestrichen worden.

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Ethiopian nimmt Direktflüge zwischen Abidjan und New York wieder auf

Ethiopian Airlinesnimmt ab dem 29. Mai 2023 die Direktflüge zwischen Abidjan und dem New Yorker John F. Kennedy Airport wieder auf. Die afrikanische Airline hatte New York erstmals im Juni 2019 von ihrem Hauptdrehkreuz Addis Abeba über Abidjan angeflogen. Die Strecke wurde jedoch im März 2020 aufgrund der Pandemie ausgesetzt. Im Oktober 2020 wurde der Flug nach New York über Lomé wiederaufgenommen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Der Flug wird viermal wöchentlich zwischen Addis Abeba und New York über Abidjan durchgeführt. „Wir freuen uns, unseren Direktflug zwischen Abidjan und New York wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme unseres Fluges Abidjan-New York bringt uns die Flexibilität zurück, die unsere Passagiere schätzen. In den vergangenen Monaten haben wir die Flugfrequenzen erhöht und neue Ziele in Afrika, Europa, dem Nahen Osten und Asien aufgenommen, und wir freuen uns, dass die Strecke Abidjan-New York wieder aufgenommen wird“, so Mesfin Tasew, CEO der Ethiopian Airlines Group. Darüber hinaus wird Ethiopian ab dem 16. Mai 2023 eine neue Passagierverbindung nach Atlanta, USA, aufnehmen. Atlanta wird das sechste Ziel von Ethiopian Airlines in den USA sein, nach den Passagierflügen nach New York, Newark, Chicago, Washington DC und den Frachtflügen nach Miami.

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Albastar kündigt Friedrichshafen-Palma de Mallorca an

Die spanische Fluggesellschaft Albastar beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Friedrichshafen und Palma de Mallorca anzubieten. Diese soll am 28. Mai 2023 aufgenommen werden. Vor der Corona-Pandemie war der Carrier bereits am Bodensee-Airport aktiv. In der Sommersaison 2023 will man jeweils am Verkehrstag Sonntag fliegen, wobei der Erstflug für den 28. Mai 2023 angekündigt ist. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die vorerst für den Sommer 2023 befristet ist.

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Graz: Lufthansa fährt München-Hub-Anbindung stark zurück

Im Sommerflugplan 2023 nimmt Lufthansa auf einigen München-Strecken durchaus umfangreiche Kürzungen vor. Davon ist auch die Drehkreuz-Anbindung an Graz betroffen, denn diese soll nur noch einmal täglich angeboten werden. Ursprünglich sollte die Verbindung Graz-München auf bis zu 33 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Daraus wird jedoch nichts, denn mit Wirksamkeit zum Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 werden seitens des Kranich-Konzerns nur noch sieben Rotationen zwischen den beiden Städten angeboten. Für die Konnektivität des steiermärkischen Flughafens ist diese Reduktion durchaus dramatisch, denn zahlreiche Umsteigeverbindungen via München können nicht mehr erreicht werden. Auch sind Reisen im doppelten Tagesrand in die Landeshauptstadt Bayerns künftig nicht mehr möglich. Besonders die Wirtschaft wird von der von Lufthansa nicht näher begründeten Rücknahme der Frequenzen betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Anzahl der München-Flüge ab Graz über die gesamte Sommerflugplanperiode 2023 auf sieben Flüge pro Woche, also einmal täglich, beschränkt bleibt. Mit Beginn des Winterflugplans 2023/24 will man wieder aufstocken, jedoch gilt es die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Passagiere können zwar alternativ die Drehkreuz-Anbindungen an den AUA-Hub Wien, das KLM-Drehkreuz Amsterdam sowie den Lufthansa-Hub Frankfurt am Main nutzen, jedoch gehen durch die umfangreiche München-Kürzung dennoch viel Kapazität und Umsteigemöglichkeiten verloren. Die Reduktion der Graz-Strecke ist ab München kein Einzelfall. Lufthansa fährt auch auf den Routen nach Amsterdam, Ancona, Athen, Barcelona, Basel, Bilbao, Billund, Birmingham, Breslau, Budapest, Bukarest, Göteborg, Helsinki, Köln/Bonn, Kopenhagen, London-Heathrow, Madrid, Manchester, Nizza, Paris-Charles de Gaulle, Paris-Orly, Prag, Rom-Fiumicino, Toulouse und Warschau zurück. Je nach Route fällt das Ausmaß der Streichungen stärker bzw. geringer aus. Teilweise handelt

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Airbus stellt 3.500 Arbeitskräfte in Deutschland ein

Airbus plant in diesem Jahr in Deutschland die Einstellung von 3.500 Arbeitskräften. Etwa 1.900 von ihnen werden im zivilen Flugzeugbau benötigt, während 1.100 im militärischen und Raumfahrtbereich sowie etwa 500 beim Hubschrauberwerk arbeiten werden. Wie Marco Wagner, Arbeitsdirektor des Konzerns, erklärte, sind vor allem Elektriker, Mechaniker und Kabinenausrüster gefragt. Aber auch IT-Spezialisten, Experten für Cybersicherheit sowie Entwickler von Brennstoffzellen und hybriden Antriebssystemen sind gesucht. Außerdem sei ein Drittel der Stellen für Frauen reserviert, wie das Onlineportal Aero berichtet. Der Standort Hamburg soll etwa 1.300 externe Einstellungen verzeichnen, während es bei den Standorten Donauwörth und Manching jeweils etwa 500 und in Ottobrunn 300 Stellen gibt. In Nordenham sollen 250 Frauen und Männer eingestellt werden, in Friedrichshafen/Immenstadt 130 und in Bremen und Stade jeweils 100. Etwa 20 Prozent der neuen Mitarbeiter sollen sich mit Zukunftsthemen beschäftigen. Wagner nannte dabei die Dekarbonisierung, die digitale Transformation, Softwareentwicklung und Cybertechnologien. Ein Drittel aller Stellen ist für Berufsanfänger vorgesehen und ein weiteres Drittel für Frauen. Bislang beträgt der Anteil weiblicher Mitarbeiter 20 Prozent. Weltweit beschäftigt Airbus derzeit rund 134.000 Menschen, davon 45.000 in Deutschland. Am größten Standort Hamburg sind es etwa 15.000 Beschäftigte.

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Qantas: Siebter A380 kehrt nach Modernisierung zurück

Die australische Fluggesellschaft wird in Kürze ihren siebten Superjumbo wieder in Betrieb nehmen. Der Flieger hat Abu Dhabi verlassen und ist nach Sydney zurückgekehrt, wie das Portal Australian Aviation berichtet. Der Airbus A380 von Qantas mit dem Kennzeichen VH-OQL war in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate mit einer neuen Kabine ausgerüstet worden. Seither macht er Testflüge. Ursprünglich besaß die Fluglinie zwölf A380, wovon einer bereits verschrottet wurde. Bereits früher nahm Qantas die Airbus A380 mit den Kennzeichen VH-OQB, VH-OQD, VH-OQH, VH-OQK, VH-OQJ und VH-OQG wieder in Betrieb.

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