Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Eurowings stockt Paderborn-Palma de Mallorca auf

Ab Mitte Mai 2023 wird Eurowings auf der Strecke Paderborn-Palma die Mallorca bis zu 14 wöchentliche Umläufe anbieten. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr stockt man das Angebot um zwei Rotationen pro Woche auf. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen Flug am Freitag (Abflug: 17:25 Uhr) und am Sonntag (Abflug: 16:20 Uhr). Unter Berücksichtigung der Flüge von Tui (3 pro Woche) und Ryanair (3 pro Woche) sowie des AIDA-Shuttles (1 pro Woche) erhöht sich das Angebot von Paderborn/Lippstadt nach Palma de Mallorca im Sommer 2023 dadurch auf 21 Flüge pro Woche. „Wir freuen uns sehr über dieses klare Bekenntnis von Eurowings zu unserem Flughafen. Dazu haben die frühzeitigen Buchungen und die hohe Nachfrage aus der Region entscheidend beigetragen“, so Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

weiterlesen »

Verdi-Streik: Nur fünf Flüge ab Köln/Bonn

136 Passagierflüge hätte es am Montag, den 27. Feber 2023 in Köln/Bonn geben sollen. Der von der Gewerkschaft Verdi organisierte Streik führte aber dazu, dass lediglich fünf Verbindungen tatsächlich durchgeführt wurden. Darunter befindet sich auch eine Wien-Rotation von Austrian Airlines. Abgesagt wurden 66 Starts und 65 Landungen. Die meisten Verbindungen wurden gänzlich gestrichen. Einige Flüge wurden auf andere Airports verlegt, was für die Reisenden dennoch mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist. „Passagiere werden dringend gebeten, sich vor der Anreise an den Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter nach dem Status ihres Fluges zu erkundigen. Weitere Informationen zum Flugplan gibt es auf der Webseite des Flughafens unter www.koeln-bonn-airport.de. Der Airport hat zusätzlich unter der Rufnummer 02203-40 4000 eine Service-Hotline für die Fluggäste eingerichtet, die am Sonntag zwischen 16 und 22 Uhr und Montag zwischen 5 und 16 Uhr besetzt ist“, so der Airport in einer Medienerklärung.

weiterlesen »

Marabu und Nordica vereinbaren langfristige Kooperation

Die Nordic Aviation Group und die Condor-Konzernschwester Marabu haben einen längerfristigen Kooperationsvertrag unterschrieben. Kernstück ist eine Wetlease-Vereinbarung, die drei Maschinen des Typs Airbus A320 umfasst. Diese werden ab Hamburg und München eingesetzt werden. Marabu Airlines ist eine sich im Aufbau befindliche Fluggesellschaft des Attestor-Konzerns. Genau wie die staatliche Nordic Aviation Group sitzt diese in Estland. Die Wetlease-Flüge sollen nicht von Xfly, sondern von Nordica, wo der A320/A320neo-Flugbetrieb der Nordic Aviation Group angesiedelt ist, durchgeführt werden. Perspektivisch sollen ausschließlich A320neo eingesetzt werden, jedoch werden zu Beginn auch Ceo-Modelle fliegen. Ein weiterer ACMI-Partner von Marabu ist Heston. Das zuletzt genannte Unternehmen wird mit zwei Airbus A321 für die Condor-Konzernschwester fliegen. „Ich freue mich, dass wir mit der estnischen Fluggesellschaft einen vertrauenswürdigen Partner gefunden haben, der mit seiner nordischen Arbeitskultur und seinem Spitzen-Know-how einen Mehrwert für den Start von Marabu darstellt. Wir befinden uns derzeit in einer aktiven Einstellungsphase und schaffen Hunderte von neuen Arbeitsplätzen in Hamburg und München, sowohl für einheimische Piloten als auch für das Kabinenpersonal“, so Marabu-Chef Paul Schwaiger. Ab der Sommersaison wird die estnische Fluggesellschaft Nordic Aviation Group unter den Marken Nordica und Xfly eine Flotte von insgesamt 22 Flugzeugen betreiben. Die Gruppe geht davon aus, dass sie ihr schnelles Wachstum in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Die 2015 gegründete staatliche estnische Fluggesellschaft bietet hauptsächlich ACMI-Dienste für ihre Partnerfluggesellschaften und Charterflüge für Reiseveranstalter an, wobei sie deren Marken trägt und deren Konzept für den Kundenservice an Bord anbietet. Neben Tallinn hat die Fluggesellschaft Basen in Stockholm, Kopenhagen, Aarhus, Turku,

weiterlesen »

Marabu setzt auf Wetlease-Flugzeuge von Heston und Nordica

Unter dem Namen Marabu hat die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor eine in Estland ansässige Konzernschwester bekommen. Diese wurde von Mehrheitseigentümer Attestor gegründet und kooperiert zumindest in der Anfangsphase mit der staatlichen Nordic Aviation Group. Der ehemalige Condor-Vertriebschef Paul Schwaiger, der zwischenzeitlich vom vormaligen Niki-Geschäftsführer Christian Lesjak abgelöst wurde, fungiert als Geschäftsführer von Marabu Airlines. Im Gespräch mit der FVW erklärt der Manager unter anderem, dass Condor und Attestor beschlossen hätten, dass ein Flottenwachstum beim deutschen Ferienflieger im Hinblick auf die Erneuerung der Langstreckenflotte derzeit keinen Sinn machen würde. Daher habe man sich dazu entschlossen mit Marabu einen zusätzlichen Flugbetrieb ins Leben zu rufen. Kurz nach der Bekanntgabe des Projekts hat auch die Reaktion der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nicht lange auf sich warten lassen. Diese kritisierte das Vorhaben der „Ausflaggung“ nach Estland scharf und auch der Ort des Firmensitzes der Neugründung stößt den Arbeitnehmervertretern sauer auf. In der Anfangsphase wird Marabu Airlines noch ohne eigenes AOC aktiv sein. Die ab Hamburg und München angekündigten Flüge sollen von Nordica durchgeführt werden. Das Unternehmen befand sich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach fliegendem Personal für die beiden deutschen Städte. Später sollen dann alle Verbindungen von Marabu selbst operiert werden. Im Gespräch mit der FVW weist Schwaiger zurück, dass Estland ein Billiglohnland wäre. Der Sitz in Estland bedeute zwar niedrigere Kosten, jedoch verfüge es über gute Universitäten und wäre im Bereich der Digitalisierung führend. Auch würde man die Besatzungen überwiegend in Deutschland und nicht in Estland rekrutieren, so der Marabu-Chef. Juristisch gesehen sollen

weiterlesen »

Lufthansa erhält Bestnoten im Klimaranking

Im globalen Klimaranking 2022 der gemeinnützigen Organisation CDP hat der deutsche Luftfahrtkonzern für ihre CO2-Reduktionsstrategie und deren Umsetzung eine Top-Bewertung erhalten und sich damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessern können. Auf einer Skala von A (bestes Ergebnis) bis D- wurde das Unternehmen mit A- in das höchste Band eingestuft (Vorjahr B). Man gehöre damit zu den Top-5 Airlines weltweit mit Bestbewertung, so der Carrier in einer Aussendung. Bei den folgenden Bewertungskategorien hat CDP der Lufthansa Group Bestnoten in der Berichterstattung attestiert: Scope 1 & 2 (direkte Emissionen & indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie), Scope 3 (indirekte Emissionen innerhalb der Lieferkette), Unternehmensführung, Risikomanagement-Prozesse, Zielvorgaben sowie Initiativen zur Emissionsreduktion. „Die Topbewertung beim CDP-Ranking bestätigt unsere Vorreiterrolle in der Industrie. Ich bin stolz, dass wir uns in diesem Jahr steigern konnten“, sagt Christina Foerster, Vorständin Markenführung und Nachhaltigkeit der Lufthansa Group.

weiterlesen »

Boeing darf Dreamliner vorerst nicht mehr ausliefern

Der US-Flugzeugbauer Boeing muss die Auslieferungen seines wichtigen Langstreckenjets 787 „Dreamliner“ erneut aussetzen. Das teilte die US-Luftfahrtaufsicht FAA gestern mit und bestätigte damit einen Bericht des „Wall Street Journal“. Grund seien zusätzliche Untersuchungen einer Komponente des Flugzeugrumpfs. Die Auslieferungen würden nicht fortgesetzt, bis die FAA von einer zufriedenstellenden Problemlösung überzeugt sei, so die Behörde. Eine Stellungnahme von Boeing lag zunächst nicht vor. Anleger reagierten nervös und ließen die Aktien des Airbus-Rivalen im nachbörslichen US-Handel zunächst um knapp drei Prozent sinken. Der „Dreamliner“ machte in den vergangenen Jahren wiederholt Probleme. Wegen verschiedener Produktionsmängel durfte das Flugzeug bereits von Mai 2021 bis August 2022 nicht an Kunden übergeben werden. Die FAA hatte bei der letzten Wiederzulassung angekündigt, künftig jede 787 einzeln zu überprüfen, bevor sie die Lufttauglichkeit bescheinige.

weiterlesen »

Air China intensiviert Flugverkehr nach Genf

Während der Pandemie war die Verbindung unterbrochen worden, am 26. Jänner 2023 nahm die chinesische Nationalairline sie wieder auf. Zum Sommer wird die Frequenz auf drei Mal pro Woche – montags, donnerstags und samstags – erhöht.  Da die Nachfrage in der Sommersaison deutlich steigt, nimmt Air China mehr Flüge in sein Programm auf. Mit Inkrafttreten des Sommerflugplans am 27. März werden drei Nonstop-Verbindungen zwischen Peking und Genf mit einem Airbus 330-200 mit 28 Schlafsitzen in der Business Class und 199 Schlafsitzen in der Eco Class angeboten. Gleichzeitig wurde der Flugplan geändert, um optimale Anschlüsse an alle innerchinesischen Städte und andere Städte in Asien zu gewährleisten:

weiterlesen »

MUC: Qatar Airways verdoppelt Cargo-Kapazität

Der Frachtverkehr in München wächst. Qatar Airways erhöht die wöchentliche Frequenz ihrer Frachtflüge zwischen München und Doha von zwei auf vier Flüge und verdoppelt somit die Kapazitäten. Alle Flüge operieren im Auftrag des Frachtunternehmens DB Schenker. Einer der neuen Umläufe führt von München weiter nach Chicago Rockford und via München zurück nach Doha, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Wir begrüßen die Aufstockung unseres langjährigen Kunden Qatar Airways. Es zeigt erneut die wachsende Bedeutung des Frachtstandortes München“, so Markus Heinelt, Director Traffic Development Cargo at Munich Airport.

weiterlesen »

München: Lufthansa reaktiviert Rzeszów und Bordeaux

Per Ende April 2023 will Lufthansa zwei seit einiger Zeit pausierte Strecken ab München reaktivieren. Dabei handelt es sich um das polnische Rzeszów und das französische Bordeaux. Die zuerst genannte Stadt soll wieder ab 23. April 2023 täglich angesteuert werden. Aus den vorliegenden Flugplandaten ist ersichtlich, dass diese Route mit Bombardier CRJ-900 von Lufthansa Cityline bedient werden soll. Nach Bordeaux geht es ab 25. April 2023 dreimal wöchentlich mit Cityline-A319.

weiterlesen »

Hamburg: Lufthansa Technik eröffnet neues Trainingszentrum

Lufthansa Technik hat in Hamburg ein neues Trainingszentrum für Wartungsmitarbeiter in Betrieb genommen. Dieses hat man sich rund 7,5 Millionen Euro kosten lassen. Man will insbesondere Quereinsteiger für Berufe in der Luftfahrt begeistern. Bei der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass in den nächsten Jahren der Personalbedarf stark steigen wird. Gleichzeitig ist man mit akutem Fachkräftemangel konfrontiert. Das neue Trainingszentrum soll auch Quereinsteiger, die bereits über einen technischen Hintergrund verfügen, ausbilden und für die Luftfahrt begeistern. Am Standort Hamburg-Rahlstedt will Lufthansa Technik allein in diesem Jahr 376 zusätzliche Mitarbeiter ausbilden. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Kapazität auf 1.000 Ausbildungsplätze erhöht werden.

weiterlesen »