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Verdi-Streik: Diese Rechte haben Passagiere

Die Gewerkschaft Verdi plant für kommenden Freitag einen Streik für das Personal der Bodenverkehrsdienste an sieben deutschen Flughäfen. Betroffen sind die Airports in München, Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Hannover und Bremen. Hier soll der Betrieb ganztägig ruhen. Es wird mit massiven Beeinträchtigungen gerechnet. Was betroffene Passagiere tun können und welche Rechte sie haben, weiß er Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp. „Durch den dieswöchigen Warnstreik werden mehrere tausende Passagiere ihr Ziel nicht wie geplant erreichen. Betroffene Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden daher Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Innerdeutsche Flüge können optional auf eine Bahnfahrkarte umgelegt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von über 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen zusätzlich Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen. Es wird in jedem Fall angeraten, diese Versorgungsleistung bei der Fluggesellschaft einzufordern.” Anspruch auf Entschädigungszahlung ist bei Flughafenpersonal nur unter Umständen gegeben „Da

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Verdi-Streik: Tui verlagert einige Flüge auf andere Airports

Angesichts der Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi an sieben deutschen Verkehrsflughäfen aufruft, verlagert der Reiseveranstalter Tui einige Ferienflüge auf andere Airports. Betroffen sind Umläufe, die ursprünglich für Stuttgart, Frankfurt, Hannover und München geplant waren. Die Kurspaare X32432/X32433 und X32128/X32129 (Palma de Mallorca), die ursprünglich in Frankfurt am Main hätten abheben sollen, werden ab Karlsruhe/Baden-Baden durchgeführt. Selbiges gilt für die Fuerteventura-Flüge X32138/X32139. Die ab Stuttgart geplanten Umläufe nach Palma (X32172/X32173) bzw. Fuerteventura (X32174/X32175) werden ebenfalls auf den Baden-Airpark verlegt. Der ab Hannover geplante Umlauf auf die genannte spanische Insel (X32148/X32149) wird am Freitag ab Braunschweig durchgeführt. Der Hurghada-Flug X36954 soll ab Paderborn statt Hannover fliegen. Nicht ab München, sondern ab Nürnberg hebt der Fuerteventura-Umlauf X32162/X32163 ab. Selbiges gilt auch für den Boa-Vista-Flug X37104. Die von Smartlynx bediente Hurghada-Rotation ART1005/ART1006 wird nach Memmingen verlegt. Die Gewerkschaft Verdi ruft für Freitag, den 17. Feber 2023, an sieben deutschen Verkehrsflughäfen ihre Mitglieder zur Arbeitsniederlegung auf. Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München haben bereits mitgeteilt, dass an diesem Tag kein regulärer Flugbetrieb stattfinden kann. Passagieren, die Tickets für Freitag haben, wird dringend geraten sich mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen.

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Oberpfaffenhofen: Re-Delivery einer Dornier Do-228

Im Februar 2021 wurde bekannt gegeben, dass die ersten beiden Dornier Do228 der thailändischen Marine in einer Antonov 124 in Oberpfaffenhofen eingetroffen sind, um von General Atomics (früher bekannt als RUAG) modernisiert zu werden. Die aus sieben Einheiten bestehende Flotte wird auf den Do228NG-Standard umgerüstet; der gesamte Auftrag hat einen Wert von über 40 Millionen Euro. Am 12. Februar 2023 kreuzten sich die Wege von MAviO News mit einem der ersten modernisierten Exemplare, das über Larnaca ausgeliefert wurde.

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Jänner 2023: Berlin hatte 1,3 Millionen Fluggäste

Der deutsche Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg wurde im Jänner 2023 von 1,3 Millionen Passagieren genutzt. Man lag somit deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen, denn damals hatten Schönefeld und Tegel gemeinsam 2,4 Millionen Reisende. Im Jänner 2022, der unter dem Einfluss der damaligen Omikron-Panikmache stand, hatte der BER 800.000 Fluggäste. Im ersten Monat des Jahres starteten und landeten 11.046 Flugzeuge am Flughafen Berlin-Brandenburg. Die Flugbewegungen im Vormonat Dezember beliefen sich auf 12.180. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es rund 9.100 Starts und Landungen. Im Januar 2019 zählte der BER 22.300 Flugbewegungen. Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 2.400 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Im Vorjahresmonat 2022 waren es rund 2.300 Tonnen, im Januar 2019 rund 2.600 Tonnen.

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Verdi-Streik: Auch Stuttgart muss vom Netz

Nach Hamburg, Frankfurt und München teilte auch der Flughafen Stuttgart-Echterdingen mit, dass man am Freitag, den 17. Feber 2023 aufgrund des von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Streiks den Flugbetrieb aussetzen muss. Für Freitag sind 162 planmäßige Flugbewegungen am größten Airport Baden-Württembergs angemeldet. Von den bevorstehenden Ausfällen sind etwa 20.000 Passagiere betroffen. Der Airport ersucht: „. Passagiere und Abholende werden gebeten, sich direkt bei der jeweiligen Airline über den Status ihres Fluges zu informieren und nicht zum Flughafen zu kommen“. Lediglich Sicherheitslandungen, humanitäre Hilfsflüge und militärische Verkehre können am Freitag den Flughafen Stuttgart-Echterdingen nutzen. Auch Hamburg ersucht mittlerweile die Passagiere nicht zum Airport zu kommen. München und Frankfurt werden am Freitag ebenfalls den Flugbetrieb aussetzen. Verdi ruft drei Berufsgruppen an sieben deutschen Airports zur Arbeitsniederlegung auf.

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Norse Atlantic erweitert Flugangebot ab London-Gatwick

Norse Atlantic Airways plant im Mai die Aufnahme von Flügen von London-Gatwick nach Orlando und Fort Lauderdale in den USA. Der Erstflug nach Orlando hebt am 25. Mai ab, Fort Lauderdale folgt am 26. Mai. Diese neuen Flugverbindungen ergänzen das bestehende Angebot der norwegischen Airline, welches aktuell tägliche Flüge von London-Gatwick nach New York beinhaltet. Orlando wird im Mai und Juni vier Mal wöchentlich ab London-Gatwick angeflogen, in der Hochsaison im Sommer dann täglich. Die Strecke nach Fort Lauderdale wird im Mai und Juni drei Mal wöchentlich und in der restlichen Sommersaison vier Mal wöchentlich bedient.

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Weggebaggerte Datenleitung: Lufthansa fährt Flugbetrieb wieder hoch

Bei Bauarbeiten für einen Eisenbahntunnel wurde eine von Lufthansa verwendete Datenleitung „weggebaggert“. Dadurch ist es zur Nichtverfügbarkeit zahlreicher IT-Systeme gefunden. Viele Flüge des Kranichs und von Konzerntöchtern sind ausgefallen. Mittlerweile beginnt die Lufthansa Group ihre Systeme und ihren Flugbetrieb wieder hochzufahren. Man geht davon aus, dass noch über den gesamten Tag hinweg Störungen wie Ausfälle und Verspätungen auftreten werden. Für Donnerstag, den 16. Feber 2023, rechnet man mit weitgehend normalem Flugbetrieb. Allerdings hat der Kranich-Konzern noch ein ganz anderes Problem am Hals: Viele Passagiere, insbesondere Umsteiger sind gestrandet und nicht alle können auf Flüge am Donnerstag umgebucht werden. Am Freitag, den 17. Feber 2023 kann man aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufruft, die Drehkreuze München und Frankfurt am Main nicht nutzen. Beide Airports haben bereits mitgeteilt, dass man wegen der Arbeitskampfmaßnahme vom Netz gehen muss. Somit werden sich die Folgen des IT-Ausfalls – kombiniert mit dem bevorstehenden Verdi-Streik – noch einige Tage nachteilig für Fluggäste auswirken.

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Verdi-Streik: Auch Frankfurt muss vom Netz gehen

Aufgrund des Streiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Freitag, den 17. Feber 2023, an sieben deutschen Airports aufruft, wird Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, für den Passagierflugbetrieb geschlossen sein. Verdi ruft am Freitag an den Flughäfen Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Hannover, Bremen, Frankfurt und München die Beschäftigten in drei Berufsgruppen zur Arbeitsniederlegung auf. Der hanseatische und der bayerische Airport haben bereits mitgeteilt, dass aufgrund der Arbeitskampfmaßnahme kein Flugbetrieb stattfinden kann. Eine IT-Panne, die durch das „wegbaggern“ einer Datenleitung, die von Lufthansa genutzt wurde, verursacht wurde, sorgte am Mittwoch für den Zusammenbruch des Lufthansa-Flugbetriebs. Die Flugsicherung leitete für Frankfurt bestimmte Maschinen auf andere Airports um. Die Gewerkschaft Verdi hält ungeachtet der chaotischen Zustände, die am Mittwoch in Deutschland geherrscht haben, an den Streikplänen fest. Frankfurt am Main wird daher streikbedingt keine Passagierflüge abfertigen können und lediglich im Notbetrieb zur Verfügung stehen. „Arbeitskampfmaßnahmen, die darauf abzielen, gleich sieben Flughäfen ganztägig lahmzulegen und damit den innerdeutschen Luftverkehr großflächig und eine Vielzahl an internationalen Verbindungen zu treffen, gehen weit über das Maß eines Warnstreiks hinaus und sind völlig unangemessen. Dass unter dem Konflikt am Freitag über 295.000 Flugreisende zu leiden haben, ist nicht zumutbar. Lösungen müssen am Verhandlungstisch gefunden werden und nicht auf dem Rücken der Passagiere“, so Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV. „Die Flughäfen bewegen sich derzeit in einem extrem angespannten wirtschaftlichen Umfeld. Jede streikbedingte Streichung von Verkehren trifft die Luftverkehrsbranche in einer Phase hart, in der die Unternehmen sich von den hohen Verlusten der Coronazeit gerade erholen“.

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Verdi-Streik: Alle Passagierflüge in München abgesagt

Aufgrund des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi werden an Deutschlands zweitgrößtem Flughafen, München, am Freitag, den 17. Feber 2023 keine Passagierflüge stattfinden. Der Airport hat bei der zuständigen Aufsichtsbehörde den Antrag gestellt, dass man an diesem Tag von der Betriebspflicht befreit wird. Diesem Antrag wurde stattgegeben – somit finden am kommenden Freitag im Zeitraum von 00:00 Uhr bis Samstag, 01:00 Uhr keine regulären Passagierflüge statt. Davon nicht betroffen sind alle Sonderflüge, wie z. B. Hilfsflüge, Flüge für medizinische, technische und sonstige Notfälle sowie Flüge für die Sicherheitskonferenz. Die für den Flughafen München zuständige Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die als oberste Luftaufsichtsbehörde fungiert. Die Geschäftsführung des Franz-Josef-Strauß-Airports geht davon aus, dass man von den Streiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi an insgesamt sieben deutschen Verkehrsflughäfen aufruft, stark betroffen sein wird. Angesichts dessen, dass drei für den sicheren Flugbetrieb notwendige Berufsgruppen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind, sieht man sich außer Stande die Passagierflüge am 17. Feber 2023 fliegen lassen zu können. Aufgrund des Umstands, dass die Aufsichtsbehörde die Betriebspflicht an diesem Tag aussetzt, sind alle Flüge abgesagt worden. Allen Fluggästen wird dringend empfohlen, sich bei ihrer jeweiligen Airline zu erkundigen. Aktuelle Informationen stehen auf den Internetseiten des Münchner Flughafens unter www.munich-airport.de zur Verfügung. Die Airlines informieren auch über Möglichkeiten zur Umbuchung und falls möglich Ersatzbeförderungsmöglichkeiten. Auch der Flughafen Hamburg geht davon aus, dass am Freitag nicht geflogen werden kann und bittet Passagiere und Abholer erst gar nicht zum Airport zu kommen. In Stuttgart rechnet man mit erheblichen Einschränkungen,

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Verdi-Streik: Hamburg bittet Fluggäste nicht zum Airport zu kommen

Angesichts des von der Gewerkschaft Verdi für den 17. Feber 2023 angekündigten Streiks geht der Hamburger Flughafen davon aus, dass kein regulärer Flugbetrieb möglich sein wird. Der Airport ersucht Passagiere und Abholer erst gar nicht zum Flughafen zu kommen. Allein in Hamburg sind etwa 32.000 an- und abreisende Passagiere von bevorstehenden Flugausfällen betroffen. Personen, die für Freitag, den 17. Feber 2023 Tickets von/nach Hamburg gebucht haben, werden gebeten nicht zum Airport zu kommen und sich bei ihrer Airline über Umbuchungen und/oder Möglichkeiten der Ersatzbeförderung zu informieren. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten an sieben deutschen Verkehrsflughäfen in der Zeit von Donnerstag, 16. Februar, 22 Uhr, bis Freitag, 17. Februar 2023, 22 Uhr zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Am Hamburger Flughafen kann der Streik unter anderem die Bereiche Luftsicherheitskontrolle, Passagierabfertigung und Instandhaltung betreffen. Betroffen von einem Verdi-Streik sind auch weitere Flughäfen in Deutschland.

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