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BER: Flugbetrieb normalisiert sich wieder

Der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER ist nach einem Warnstreik am Mittwoch wieder angelaufen. Die ersten Maschinen starteten und landeten wieder, rund 400 Flüge stehen heute auf dem Plan. Der Flughafen rechnet mit rund 40.000 bis 45.000 Passagieren, das seien einige Tausend mehr als üblich. Zudem seien 27 Flugbewegungen – also Starts oder Landungen – mehr geplant. Insgesamt seien rund 400 Flüge vorgesehen. Der Warnstreik hatte am Mittwoch zur Absage von 300 Starts und Landungen und zur Betroffenheit von 35.000 Passagieren geführt. Am Donnerstagmorgen fielen noch vereinzelt Flüge aus, insbesondere nach Amsterdam und London, wie das deutsche Onlineportal Aero berichtet. Den Passagieren wird geraten, sich rechtzeitig am Flughafen einzufinden und digitale Angebote wie Self-Service-Check-in und Buchung von Zeitslots für die Sicherheitskontrolle zu nutzen.

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Nächtigungszahlen in Wien deutlich gestiegen

Das Jahr 2022 war für die Wiener Hotels und Pensionen deutlich erfolgreicher als die Jahre zuvor, die von Lockdowns und Reisebeschränkungen geprägt waren. 13,2 Millionen Gästenächtigungen wurden im Vorjahr in Wien gezählt. Das sind drei Viertel des Niveaus im Vorkrisenjahr 2019. Die Hotelumsätze waren im Oktober und November sogar höher als 2019, allerdings spielt hier auch die Teuerung eine Rolle. Besonders Touristen aus den Vereinigten Staaten melden sich zurück, sie sind nach Österreich und Deutschland nun wieder der drittstärkste Herkunftsmarkt. Reisende aus Großbritannien und Nordirland haben ebenfalls stark zugenommen, trotz des Brexits. Die Anreise aus Nahmärkten soll in Zukunft verstärkt mit dem Zug erfolgen. Bis ins Jahr 2025 soll sich das Verhältnis von Personen, die per Auto oder Bahn anreisen, umkehren. Möglich werden soll das auch durch die mehr werdenden Nachtzüge der ÖBB. Vor allem Gäste aus Deutschland, Italien und der Schweiz sollen zum Umstieg auf die Bahn bewegt werden.

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Lufthansa stockt Frankfurt-Shanghai auf

Mit Wirksamkeit zum 16. Feber 2023 stockt Lufthansa die Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Shanghai auf. Die größte Airline Deutschlands wird ab diesem Zeitpunkt viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Derzeit bietet der Carrier zwei Umläufe pro Woche an. An den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag soll laut von Lufthansa veröffentlichten Flugplandaten mit Boeing 747-8 geflogen werden. Mittwochs sollen B747-400 zum Einsatz kommen. Die Aufstockung wurde vorerst nur bis zum Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 publiziert.

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Air France lässt Hilfstriebwerke der A350 bei Lufthansa Technik warten

Lufthansa Technik und Air France haben eine Vereinbarung über die technische Betreuung von Hilfsgasturbinen (Auxiliary Power Units, kurz APUs) der gesamten Airbus-A350-Flotte der französischen Fluggesellschaft geschlossen. In den kommenden sechs Jahren wird Lufthansa Technik am Standort Hamburg MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) für die APUs vom Typ Honeywell HGT1700 erbringen. Lufthansa Technik ist bereits seit längerem vom Hersteller Honeywell als offizieller Partner für die MRO des HGT1700 sowie als offizielle Garantiestation für diesen APU-Typ zertifiziert. Die Services für Air France umfassen einen Großteil des Leistungsportfolios, beispielsweise Tests, Reparaturen und Überholungen, den Austausch von Line Replaceable Units und Life-Limited Parts sowie einen AOG-Support (Aircraft On Ground) und Engineering-Leistungen.

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Airbus liefert mehr Helikopter aus

Beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat sich die Erholung von der Corona-Krise im Jahr 2022 fortgesetzt. Die Zahl der Auslieferungen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 338 auf 344 Hubschrauber, wie die Sparte Airbus Helicopters am Mittwoch im französischen Marignane mitteilte. Schon 2021 hatten die Auslieferungen das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2019 übertroffen. Die Auftragsbilanz fiel 2022 allerdings schwächer aus als im Vorjahr. Nach Abzug von Stornierungen kamen Aufträge über 362 Maschinen herein. Im Vorjahr waren es 414 gewesen – nach nur 268 im ersten Corona-Jahr 2020.

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Norse Atlantic verbindet Rom mit New York

Die norwegische Langstrecken-Billigairline erweitert ihr Netzwerk. Norse Atlantic Airways nimmt die Route Rom-Fiumicino – New York JFK auf. Der Erstflug ab Rom hebt am 19. Juni 2023 ab. Die Strecke wird täglich bedient. Die Flüge starten um 19:30 Uhr in der italienischen Hauptstadt und landen um 23:00 Uhr am Flughafen JFK, der Rückflug hebt um 01.00 Uhr ab und landet um 15:45 Uhr in Rom (jeweils Lokalzeiten). Die Fluggesellschaft setzt ausschließlich Boeing 787 ein.

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Lufthansa und Flughafen München wollen Airport weiterentwickeln

Der Flughafen München und Lufthansa wollen die bestehende Partnerschaft ausbauen und den Airport in eine intermodulare Verkehrsdrehscheibe weiterentwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Mittwoch unterschrieben. Mit dem Letter of Intent (LOI) bekennen sich beide Unternehmen zu einer gemeinsamen Nachhaltigkeitsstrategie, zum Ausbau Münchens als intermodales Verkehrsdrehkreuz, zum bedarfsgerechten Ausbau der Terminalinfrastruktur sowie zur Förderung von Digitalisierung und Innovationen im operativen Betrieb. Darunter fallen Projekte, wie beispielsweise smarte Passagier- und automatisierte Abfertigungsprozesse, um das Reiseerlebnis der Fluggäste noch angenehmer und effizienter zu gestalten. „Wir sind zusammen mit der Lufthansa durch die schwere Zeit der Corona-Pandemie gegangen und werden zusammen wieder zur alten Stärke zurückkehren. Mit den gemeinsamen Zielen bei Nachhaltigkeit, Innovationen, Digitalisierung und der konsequenten Weiterentwicklung des Premium-Hubs München, werden wir diese strategische Partnerschaft erfolgreich fortführen“, so Flughafen-München-Chef Jost Lammers. Ein innovatives Drehkreuz benötigt eine optimale landseitige Anbindung. FMG und Lufthansa sehen dringenden Handlungsbedarf, den Flughafen München an das Fernverkehrs-/ICE-Netz anzubinden. Dazu gehört auch die Optimierung des Nah- und Regionalverkehrs. Nur so kann die An- und Abreise zum Flughafen nachhaltiger erfolgen und der Einzugsbereich vergrößert werden. Um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können, treiben beide Unternehmen die Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele voran, so dass der gesamte Standort München hiervon profitieren wird. Das Bekenntnis zu den jeweiligen Klima- und Nachhaltigkeitszielen ist zentraler Bestandteil des LOI. Die FMG will bis 2030 die Flughafeninfrastruktur CO₂-neutral betreiben. Dazu gehören unter anderem klimaeffiziente Neubauten, die Modernisierung bestehender Gebäude und Betriebsanlagen sowie die Umrüstung des Fuhrparks auf elektrische Fahrzeuge. „Die Partnerschaft mit dem Flughafen München kann sicher als einzigartig

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Easyjet erwartet Jahresgewinn

Der britische Billigflieger Easyjet hat trotz einer kräftigen Erholung der Nachfrage im Weihnachtsquartal erneut rote Zahlen geschrieben. Weil neben dem Umsatz auch die Betriebskosten stiegen, verringerte sich der bereinigte Vorsteuerverlust lediglich um 38 Prozent auf 133 Millionen britische Pfund. Für das Geschäftsjahr bis Ende September 2023 rechnet Easyjet-Chef Johan Lundgren jedoch mit schwarzen Zahlen: Der britische Billigflieger traut sich angesichts steigender Buchungungszahlen im laufenden Jahr mehr Gewinn zu als am Finanzmarkt erwartet. Trotz der unsicheren Wirtschaftslage erwarte Easyjet dank hoher Nachfrage die Marktprognose zum Gewinn zu schlagen, teilte die Airline mit. Derzeit liege die Prognose bei einem Vorsteuerergebnis von 126 Millionen Pfund (143 Millionen Euro). Der saisonal übliche Verlust in der ersten Hälfte des seit Oktober laufenden Geschäftsjahres werde niedriger ausfallen als im Vorjahr, als ein operativer Fehlbetrag von rund 550 Millionen Pfund anfiel. Im abgelaufenen Quartal beförderte die Airline mit 17,5 Millionen Passagieren 50 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und konnte den Betriebsverlust um 100 Millionen auf 133 Millionen Pfund senken. Urlaub hätte weiterhin oberste Priorität für die Verbraucher, sagte Airline-Chef Johan Lundgren. Die Nachfrage um die Jahreswende sei so hoch gewesen, dass Easyjet zu Spitzenzeiten fünf Flugzeuge pro Minute gefüllt hätte und an drei Wochenenden Rekorderlöse erzielt worden seien. Auch die noch kleine Reisesparte Easyjet Holidays erwartet mit 50 Prozent mehr Kunden als im Vorjahr ein stärkeres Wachstum als bisher.

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Pfandflaschen: Flughafen Dortmund spendet an Stiftung Kinderglück

In Deutschland gibt es seit vielen Jahren das so genannte Einwegpfand, das auf Flaschen und Dosen erhoben wird. Gerade an Flughäfen landen die Behälter, für die Einsatz in der Höhe von 0,25 Euro bezahlt werden musste, oft im Müll. Immer mehr Airports haben Sammelboxen, deren Erlös wohltätigen Zwecken gespendet wird. In Dortmund fließen die „Pfand-Einnahmen“ in diesem Jahr an die Stiftung Kinderglück. Seit 16 Jahren setzt sich die Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. „‘Zusammen mehr erreichen‘ ist einer unserer Leitgedanken zur Durchführung unserer Hilfsprojekte. Dieses Motto setzen wir nun gemeinsam mit dem Dortmund Airport und den Erlösen der Pfandflaschen bestens um“, sagt Bernd Krispin, Gründer und 1. Vorsitzender der Stiftung Kinderglück. “Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Dortmund Airport.“ „Wir freuen uns, in diesem Jahr die Stiftung Kinderglück unterstützen zu dürfen und so hoffentlich vielen Kindern ein Lächeln schenken zu können. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Passagieren, die das mit ihren Pfandspenden möglich machen!“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

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Stillstand am BER: 35.000 Passagiere betroffen

Wer am Mittwoch, den 24. Jänner 2022 von/nach Berlin fliegen wollte, kann dies nicht tun. Der gewerbliche Flugverkehr ist aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, komplett eingestellt. Betroffen sind rund 300 Flugbewegungen und etwa 35.000 Passagiere. Der BER ist besonders deshalb lahmgelegt, weil in den Tarifverhandlungen bislang keine Einigung erzielt werden konnte. Die Gewerkschaft Verdi hat daher die Beschäftigten zwischen 3 Uhr 30 und 23 Uhr 59 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Betroffen sind für den Flugbetrieb essentielle Bereiche wie Sicherheit, Feuerwehr, Gepäckabfertigung oder Betankung. Der Geschäftsleitung war rasch klar, dass man aufgrund des Streiks den Betrieb komplett aussetzen muss. Somit kündigte man bereits kurz nach der Ankündigung der Arbeitsniederlegungen an, dass am Mittwoch keine gewerblichen Flüge durchgeführt werden können. Inhaltlich geht es darum, dass Verdi für die Flughafenbeschäftigten sowie Mitarbeiter von Bodenverkehrsdienstleistern etwa 500 Euro mehr Lohn pro Monat fordert. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll ein Jahr betragen. Seitens der Arbeitgeber werden aber längere Laufzeiten sowie Einmalzahlungen von maximal 2.000 Euro angeboten. Am 30. Jänner 2023 sowie am 8. Feber 2023 soll wieder verhandelt werden.

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