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Selbst Spohr hat es erwischt: QR-Codes von Bordkarten als Türöffner für Datenleaks

Früher enthielten Bordkarten auf der Rückseite einen Magnetstreifen, auf dem relevante Daten für das Boarding gespeichert waren. Die Vordrucke waren nicht nur teuer, sondern Web-Check-In war damit völlig unmöglich. Nach und nach setzten sich Barcodes und QR-Cordes als Nachfolger durch. Doch die „Strichcodes“ haben auch Tücken, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr am eigenen Leib erfahren musste. In Zeiten, in denen man mit Mobiltelefonen SMS schreiben, telefonieren und allenfalls Snake spielen konnte, war die Gefahr von „Datenleaks über die Bordkarte“ eher von untergeordneter Bedeutung. Mittlerweile kann man selbst mit kostenlosen Apps die QR-Codes problemlos auslesen und kommt im Bruchteil einer Sekunde an die enthaltenen Daten. Im Regelfall sind Ticketnummer und/oder Buchungscode enthalten. Das ist auch schon der „Schlüssel“, um bei vielen Airlines an die persönlichen Daten des Passagiers zu kommen. Beispielsweise genügen bei Lufthansa die Eingabe von Buchungscode oder Ticketnummer sowie Name des Passagiers. Letzteres ist logischerweise auch im QR-Code enthalten, denn dieser dient ja primär dem Boarding. Verbraucherschutzverbände, aber auch Airlines selbst, warnen seit vielen Jahren davor, dass man auf Bordkarten gut aufpassen soll. Besonders sollte man diese nicht einfach nach dem Flug einfach wegwerfen, denn die QR-Codes sind der Schlüssel zum Zugriff auf sensible Daten. Lufthansa-Chef Carsten Spohr scheint die Hinweise, die der von ihm geleitete Konzern ausspricht, selbst nicht ganz ernst genommen zu haben. Mit wenig Aufwand rasch an viele Daten So kam es wie es kommen musste: Wie zunächst das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete, soll eine unbekannte Person eine von Spohr in einem Mülleimer geworfene Bordkarte herausgefischt haben.

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Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats der Flughafen Hamburg GmbH

Nach sieben Jahren hat August Wilhelm Henningsen den Vorsitz des Aufsichtsrats der Flughafen Hamburg GmbH abgegeben. Seine Nachfolge hat Andreas Rieckhof, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation, angetreten. Rieckhof war bereits seit 2015 im Aufsichtsrat tätig, unter anderem als Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses. August Wilhelm Henningsen war zum 1. Oktober 2015 Mitglied im Aufsichtsrat der Flughafen Hamburg GmbH geworden und hatte gleichzeitig den Vorsitz übernommen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Technik AG in Hamburg führte den Aufsichtsrat des Flughafens in einer Zeit, die von Veränderungen geprägt ist – dazu gehörte zuletzt die Corona-Pandemie als bisher schwerste Krise in der Geschichte der Luftfahrtbranche. „Wir danken August Wilhelm Henningsen für sein beispielloses, langjähriges Engagement für den Flughafen und den gesamten Luftfahrt-Standort Hamburg. In besonders schwierigen Zeiten hat er die Geschicke des Aufsichtsrats stets mit profundem Sachverstand, dem nötigen Mut für innovative Entscheidungen und einem großen Herz für die Luftfahrt geführt. Mit seiner Expertise hat er dazu beitragen, Hamburg Airport für die kommenden Herausforderungen zu rüsten“, so Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, als Vertreter der Mehrheitseignerin der Flughafen Hamburg GmbH. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass mit Staatsrat Andreas Rieckhof ein versierter Begleiter des Hamburger Flughafens die Amtsnachfolge übernommen hat. In seinen bisher sieben Jahren im Aufsichtsrat hat er die positive Entwicklung des Standorts bereits maßgeblich mitgeprägt, unter anderem als Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses. Nun hat er in sehr dynamischen Zeiten das Steuer im Aufsichtsrat übernommen.“ Neben August Wilhelm Henningsen sind Ralf Staak

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Thailand schafft CoV-Einreisebeschränkungen ab

Thailand will ab dem 1. Oktober die Corona-Einreiseauflagen abschaffen. Dann sollen Einreisende keinen Impfnachweis oder negativen Test mehr vorlegen müssen, wenn sie das Land besuchen möchten. Medienberichten zufolge werden die strengen Corona-Kontrollen an Thailands Grenze ab dem kommenden Samstag enden. Die zuständigen Gesundheitsbehörden des Landes hätten die Lockerung nach einer Zusammenkunft Mitte letzter Woche beschlossen, zugleich sei der Status von COVID-19 in Thailand neu definiert worden, wie Check24 berichtet. Demnach gilt das Virus ab Oktober nicht mehr als „gefährliche übertragbare Krankheit“, sondern steht auf der Liste der „überwachten übertragbaren Krankheiten“. Folglich wird mit Corona Infizierten die Einreise nach Thailand nicht mehr verwehrt, sie müssen lediglich Gesichtsmasken tragen und sich fünf Tage lang an Vorsichtsmaßnahmen halten, um andere nicht zu gefährden. Eine Isolation ist nicht mehr vorgeschrieben, sofern höchstens leichte Symptome auftreten. Die neue Regelung muss noch von der thailändischen Corona-Aufsichtsbehörde CCSA abgesegnet werden. In Thailand beginnt im Herbst die Hauptsaison für Touristen aus Europa und den USA, die der kalten Jahreszeit in ihrer Heimat entfliehen möchten. Durch die vereinfachten Einreisebedingungen erhoffen sich die Behörden einen Aufschwung des während der Pandemie stark ausgebremsten Tourismus. Bisher besuchten seit Jahresbeginn rund fünf Millionen Urlauber das südostasiatische Land, bis zum Ende von 2022 soll die Gästezahl auf zehn Millionen steigen. 

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Delta feiert im Sommer Comeback in Düsseldorf, Stuttgart und Berlin

Der US-Carrier kehrt im nächsten Sommer wieder nach Berlin, Düsseldorf und Stuttgart zurück. Damit sind bis zu sieben tägliche Flüge zwischen Deutschland und den USA im Angebot. Die Fluggesellschaft beabsichtigt, ab dem 25. Mai wieder täglich von New York-JFK nach Berlin zu fliegen. Zudem gibt die Airline bekannt, die Verbindung zwischen Atlanta und Düsseldorf (dreimal wöchentlich) ab dem 9. Mai wieder aufzunehmen und ab dem 26. März auch wieder dreimal wöchentlich Stuttgart ab Atlanta anzusteuern. „Delta bedient Deutschland seit mehr als 40 Jahren – das Land ist ein wichtiger Markt für uns und der Ausbau unseres Netzwerks auf fünf Städte eine Priorität“, so Nicolas Ferri, Delta Vice President Europe, Middle East, Africa and India. „Mit bis zu 50 Flügen pro Woche im nächsten Sommer machen wir es für Kunden aus dem ganzen Land bequemer, in die USA zu reisen und dort Business-Termine wahrzunehmen.“

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Centerbahn am Flughafen Frankfurt für zwei Wochen gesperrt

Ab 3. Oktober ist die Start- und Landebahn Center (25C/07C) am Flughafen Frankfurt zum Austausch der Asphalt-Deckschicht für rund zwei Wochen außer Betrieb. Die Erneuerung der vier Zentimeter dicken Asphaltoberfläche ist etwa alle zehn Jahre aufgrund von Abnutzung und witterungsbedingten Beschädigungen notwendig. Die Arbeiten an der Centerbahn starten am Montag, den 3. Oktober, um 23 Uhr. In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober sollen die Arbeiten planmäßig enden, sodass die ersten Flugzeuge gegen sechs Uhr am 17. Oktober auch wieder auf der Centerbahn starten und landen können. Es werden rund 80.000 Quadratmeter der Oberfläche erneut, so der Flughafenbetreiber in einer Aussendung. Das entspricht in etwa der Größe von zehn Fußballfeldern. Die Start- und Landebahn Süd (07R/25L) bleibt während der Bauarbeiten in Betrieb, ebenso die Landebahn Nordwest (07L/25R) und die Startbahn 18 West. Der Flughafenbetreiber nutzt die Sperrung zusätzlich, um mehr als 130 alte Halogenleuchten der Randbefeuerung entlang der Bahn gegen stromsparende und langlebige LED-Leuchten auszutauschen.

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Lufthansa nimmt zwei A320 von Austrian Airlines ins Wetlease

Ab November 2022 wird Lufthansa zwei Airbus A320 von Austrian Airlines ins Wetlease nehmen. Die beiden Mittelstreckenjets werden ab Frankfurt am Main nach Graz, Wien, Helsinki, Amsterdam und Paris-Charles de Gaulle eingesetzt. Wie bei Wetlease-Einsätzen üblich wird unter Flugnummern der Lufthansa geflogen. Auf der Graz-Strecke wird Austrian Airlines jene beiden Umläufe übernehmen, die bislang mit Kranich-Fluggerät durchgeführt wurden. Die Air-Dolomiti-Rotation ist vom AUA-Wetlease nicht betroffen. Laut einer Sprecherin der Austrian Airlines ist die Vereinbarung bis vorerst Ende Dezember 2022 befristet. Dazu erklärte die Medienreferentin gegenüber Aviation.Direct: „Um Kapazitäten auszugleichen, wird Austrian Airlines von November bis Ende Dezember 2022 im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung Flugverkehr von der Lufthansa übernehmen. Dabei werden mit zwei Austrian A320-Maschinen Flüge zwischen Frankfurt und Wien, Helsiniki, Amsterdam, Paris und Graz durchgeführt“. Das Fluggerät kommt dabei von Wien und Frankfurt am Main aus zum Einsatz. In der Steiermark stationiert man kein Flugzeug. Laut Austrian Airlines wird Graz im Rahmen der regulären Umläufe bedient.

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Konkurrenz für Swiss: Delta kündigt New York (JFK)-Genf an

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines bietet erstmals seit 1993 wieder Nonstop-Flüge zwischen Genf und New York-JFK an. Der Carrier plant diese Route am 10. April 2023 aufzunehmen. Man wird in den direkten Wettbewerb mit Swiss treten. Derzeit ist geplant, dass man diese Route täglich bedient. Als Fluggerät sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 767-400 zum Einsatz kommen. Das Comeback in Genf ist durchaus überraschend, denn auf dieser Route hat man nicht nur mit Swiss einen etablierten Konkurrenten, sondern zuletzt steuerte Delta die schweizerische Stadt ab New York im Jahr 1993 an. Damals hatte man die mittlerweile nicht mehr existierende Swissair als Codesharepartner. Wiederaufnahmen auch in Deutschland angekündigt Delta Air Lines will vom JFK aus auch wieder nach Berlin-Brandenburg fliegen. Das Unternehmen geht davon aus, dass man ab 25. Mai 2023 wieder täglich mit Boeing 767-300 zwischen den beiden Metropolen fliegen wird. Mit Düsseldorf und Stuttgart hat man auch zwei weitere Deutschland-Ziele, die schon länger brachliegen, wieder im Fokus. Die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg soll dem aktuellen Planungsstand nach ab 26. März 2023 mit Boeing 767-300 von Atlanta aus angesteuert werden. Die Flüge in Richtung Stuttgart sind für die Verkehrstage Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag geplant. Nach Atlanta soll es an es an folgenden Tagen gehen: Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag. Ebenso von Atlanta aus will Delta Air Lines wieder nach Düsseldorf fliegen. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 9. Mai 2023 angekündigt. Von den USA in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen soll es mit Boeing 767-300 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag

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Air Malta kürzt Winterflugplan 2022/23 stark

Die Fluggesellschaft Air Malta fährt im Winterflugplan 2022/23 auf vielen Routen die Frequenzen zurück. Davon sind auch Ziele in Deutschland betroffen. Beispielsweise setzt man Berlin temporär aus und die Zukunft der Düsseldorf-Strecke ist gänzlich offen. Selbiges Schicksal droht auch der Genf-Route. Generell ist die Zukunft der staatlichen Fluggesellschaft offen, denn die Regierung verfolgt Pläne diese gemeinsam mit der Konzernschwester Malta MedAir zu schließen und einen kostengünstigeren Nachfolger auf den Markt zu bringen. Auf den maltesischen Inseln kursiert derzeit das Gerücht, dass der neue Carrier, der auf Assets der Malta MedAir basieren soll, unter dem Namen Air Valletta an den Start gehen könnte. Weniger Gatwick – mehr Heathrow Der ursprünglich skizzierte Plan, dass der „harte Schnitt“ bereits Ende Oktober 2022 gesetzt werden könnte, ist zumindest vorläufig vom Tisch. Finanzminister Clyde Caruana sagte zuletzt, dass die Zukunft von Air Malta bis Ende dieses Jahres geklärt sein soll. Dabei hat er aber offen gelassen wie diese genau aussehen wird. Jedenfalls gilt als fix, dass es aufgrund jahrelanger Verluste nicht mehr so weitergehen wird wie bisher. Air Malta hat zwischenzeitlich umfangreiche Reduktionen des Angebots ins Verkaufssystem eingepflegt. Man fährt auf zahlreichen Routen die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen zurück und setzt weitere Strecken zumindest temporär aus. In Richtung Amsterdam halbiert man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf vier Stück. Catania, das sich auf dem benachbarten Sizilien befindet, wird man nur noch zehnmal statt 14 Mal pro Woche ansteuern. Während man London-Gatwick um einen Umlauf auf fünf wöchentliche Frequenzen reduziert, erhöht man nach Heathrow von neun

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Air Baltic als beste Fluggesellschaft in Osteuropa ausgezeichnet

Skytrax hat die lettische Fluggesellschaft als beste Fluggesellschaft in Osteuropa 2022 ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde während der World Airline Awards 2022 in London verliehen. „Wir bei Air Baltic arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen und Innovationen. Das Air Baltic-Team ist unglaublich motiviert, engagiert und leidenschaftlich in dem, was wir tun. Daher bin ich stolz und fühle mich geehrt, diese Auszeichnung heute im Namen unseres Teams entgegenzunehmen und zu sehen, dass unsere Arbeit und Bemühungen auf internationaler Ebene anerkannt werden“, so Airline-Chef Martin Gauss. Die World Airline Awards wurden 1999 eingeführt, um eine globale Studie zur Kundenzufriedenheit zu erstellen. Reisende in aller Welt stimmen in der größten Umfrage zur Fluggastzufriedenheit ab, um die Preisträger zu ermitteln.

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Französische Fluglotsen sagen Streik ab

In der französischen Luftfahrt wurde der Streik der Fluglotsen für die kommende Woche abgesagt. Erst in dieser Woche hatte die Gewerkschaft SNCTA eine Arbeitsniederlegung vom 28. bis 30. September angekündigt. Nun wurde eine Einigung erzielt. Wie Check24 berichtet, konnte die Gewerkschaft National Union of Art Traffic Controller (SNCTA) eine Einigung erzielen, weshalb die Arbeitsniederlegung der Fluglotsen in der kommenden Woche abgesagt wurde. Folglich werde zwischen dem 28. und 29. September normaler Betrieb erwartet, Passagiere müssen sich demzufolge auf keine Einschränkungen im Flugverkehr einstellen. Von diesem Streik waren insbesondere Kurz- und Langstreckenflüge im Land betroffen, es drohten massive Verspätungen und Stornierungen. Die französischen Fluglotsen hatten bereits am 16. September für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt – Aviation.Direct berichtete. Die Gewerkschaft will eine Gehaltserhöhung als Inflationsausgleich für ihre Mitglieder durchsetzen, zusätzlich soll mehr Personal eingestellt werden.

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