Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Winter 2022/23: Condor stockt Kanaren-Flüge auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor verfeinert den Flugplan für Herbst und Winter 2022 weiter. Auf zahlreichen Strecken hat das Unternehmen bereits Aufstockungen in die Vertriebssysteme eingespielt. Teilweise fallen diese durchaus umfangreich aus. Die Destination Hurghada wird Condor ab Hamburg, Frankfurt am Main, München und Düsseldorf täglich anfliegen. Je Airport kommen zwischen ab Oktober 2022 zwei wöchentliche Umläufe dazu. Ab Stuttgart wird der Ferienflieger dieses Ziel in Ägypten ebenfalls häufiger anfliegen. Per 2. November 2022 ist eine Aufstockung auf vier Umläufe pro Woche geplant. Weitere Destinationen, die ab dem größten Airport Baden-Württembergs mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 häufiger angesteuert werden sollen, sind: Teneriffa-Süd (dreimal wöchentlich), Fuerteventura (dreimal wöchentlich), Lanzarote  (einmal wöchentlich) und Las Palmas (dreimal pro Woche). Von München aus will Condor mit Beginn des Winterflugplans Fuerteventura, Teneriffa-Süd und Las Palmas täglich anfliegen.  Ebenso täglich soll Fuerteventura ab Düsseldorf angeboten werden. Ab Leipzig steht dieses Ziel dreimal wöchentlich im Flugplan. nach Lanzarote geht es ab dem sächsischen Airport einmal pro Woche. Von Frankfurt am Main und Hamburg aus wird Condor im Winter 2022/23 das Ziel La Palma je zweimal pro Woche ansteuern. Ab der Freien und Hansestadt werden die Destinationen Las Palmas und Teneriffa-Süd auf tägliche Bedienung aufgestockt.

weiterlesen »

Eurowings bekommt einen neuen COO

Edi Wolfensberger, bislang Chief Operating Officer (COO) von Brussels Airlines, wechselt zum 1. April 2022 als Chief Operating Officer in die Geschäftsführung von Eurowings. In seiner Verantwortung liegen die Bereiche Crew Operations, Flight Operations, Ground & Customer Operations, Safety, Security & Compliance Monitoring, Lean Management, Digitalization & Processes sowie Technical Fleet Management/Eurowings Technik. Als Mitglied einer dreiköpfigen Geschäftsführung mit CEO Jens Bischof an der Spitze tritt Wolfensberger die Nachfolge von Jens Ritter an, der neuer CEO von Lufthansa Airlines wird. „Edi Wolfensberger bringt als COO von Brussels alles mit, was man für diesen Posten braucht. Ich bin sicher, dass er die von Jens Ritter angestoßene Modernisierung der Eurowings Operations weiter vorantreiben und um neue Elemente bereichern wird“, sagt Jens Bischof, CEO von Eurowings. Edi Wolfensberger begann seine Karriere in der Luftfahrtindustrie 2007 als Controller für Wartung und Technik bei Swiss International Airlines. Er ist seit 2019 Chief Operating Officer bei Brussels Airlines und leitet die operativen Abteilungen Flight Operations, Maintenance & Engineering, Ground Operations sowie Safety und Security. Zudem fungiert er als Accountable Manager der belgischen Airline. Zuvor war Wolfensberger Geschäftsführer der Lufthansa Aviation Training Switzerland AG, wo er von 2017 bis 2019 die Zusammenarbeit zwischen den neu fusionierten Unternehmen innerhalb der Lufthansa Aviation Training Group aufbaute. 

weiterlesen »

Eurowings fährt innerdeutsche “Rennstrecken” zurück

Die Nachfrage im Inlandsflugverkehr in Deutschland scheint hinter den Erwartungen zu liegen. Eurowings reduziert auch für Mai 2022 die Frequenzen von innerdeutschen Flügen von/nach Berlin-Brandenburg. Eigentlich plante der Carrier ab Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart bis zu 12 Mal täglich in die Hauptstadt zu fliegen. Daraus wird – zumindest vorläufig nichts, denn das Unternehmen entschied sich für weniger Flüge. Unter der Woche wird man auch im Mai 2022 maximal sechs Mal pro Tag von/nach Berlin fliegen. Der Mitbewerber Easyjet flog in der Vergangenheit beispielsweise Stuttgart-Berlin. Diese Route nahm man im Zuge der Übernahme von Air-Berlin-Assets auf. Mittlerweile hat man sich gänzlich vom größten Flughafen Baden-Württembergs zurückgezogen. Die sonstigen innerdeutschen Routen laufen auf Sparflamme und wurden seit dem Beginn der Pandemie wiederholt und zum Teil sehr lange ausgesetzt.

weiterlesen »

Ostern: Münchner Airport erwartet fast 10.000 Flüge mehr als im Vorjahr

Die bayerischen Osterferien stehen ganz im Zeichen einer weiteren Erholung des Luftverkehrs: Waren im April 2021 lediglich 100 Ziele ab München erreichbar, wollen die Luftverkehrsgesellschaften heuer in der Ferienzeit weltweit bereits über 160 Reiseziele anfliegen. Für den Zeitraum vom 08. April bis einschließlich 24. April 2022 sind nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines rund 13.000 Flüge von und nach München geplant. Zum Vergleich: Während der Osterferien im vergangenen Jahr waren es nur 3.600 Flüge. Neben klassischen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer sind in den Osterferien auch Städtereisen wieder stark nachgefragt. Zu den europäischen Metropolen Amsterdam, Barcelona, Istanbul, Lissabon, London, Mailand, Madrid, Paris und Rom finden in den Ferien insgesamt über 1.200 Abflüge statt. Zum breiten Spektrum der klassischen Urlaubsdestinationen zählen unter anderem Ibiza, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, Hurghada, Heraklion, Rhodos, Nizza, Antalya, Neapel, Venedig und Funchal auf Madeira. Einmal mehr als populärstes Urlaubsreiseziel erweist sich Palma de Mallorca, das während der Osterferien insgesamt 142 Mal von München aus angeflogen wird. Im Langstreckenverkehr ab München werden den Reisenden rund 250 Flüge zu insgesamt 14 Zielen in den USA angeboten. Weitere 42 Flüge führen zu drei kanadischen Destinationen. Auch in Süd- und Mittelamerika stehen mit dem brasilianischen Rio de Janeiro, dem mexikanischen Cancun und Punta Cana in der Dominikanischen Republik drei attraktive Reiseziele zur Auswahl. Insgesamt 55 Mal heben Flugzeuge zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und 34 Mal nach Katar ab. Gleich zwölf wöchentliche Abflüge werden auf der Route von München nach Bangkok angeboten, wobei die Lufthansa täglich und Thai Airways

weiterlesen »

Bodensee Airport beendet Insolvenzverfahren

Mit Wirkung zum 01.04.2022 beendet der Flughafen nun auch formell das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Bereits am 28. Juli letzten Jahres hatten die Gläubiger einstimmig dem Insolvenzplan der Flughafengesellschaft zugestimmt und mit dem letztlich ergangenen positiven Bescheid der EU-Kommission zur Umstrukturierung konnte auch die letzte Hürde genommen werden. Das zuständige Insolvenzgericht Ravensburg bestätigte den Insolvenzplan am 16.03.2022, und hat nunmehr mit Beschluss vom 31.03.2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung aufgehoben. Der Bodensee-Airport kann damit schuldenfrei in die Zukunft starten. Die Gläubiger werden im Mai dann gemäß Insolvenzplan mit einer Quote von 20 Prozent bedient.

weiterlesen »

Wizz Air: Neu ab Nürnberg und Friedrichshafen nach Tirana

Der ungarische Low-Cost-Carrier baut unter anderem seine Präsenz in Nürnberg weiter aus. Neu im Streckennetz ist die Verbindung in Albaniens Hauptstadt Tirana. „Albanien entwickelt sich vom Geheimtipp zum Trendziel“, fasst Pressesprecherin Zsuzsa Trubek die wachsende Bedeutung des einstmals verschlossenen Landes für westeuropäische Besucher zusammen. Kontinuierlich baut deshalb die Airline ihr Flugangebot von Deutschland nach Albanien aus. So startet die neue Strecke von Nürnberg nach Tirana am 5. Juli und wird stets am Dienstag und am Samstag bedient. Schon am 11. April feiert die Verbindung von Friedrichshafen nach Tirana Premiere. Ganzjährig geht es nun zwei Mal pro Woche vom Bodensee auf den Balkan. Ebenfalls neu im Streckennetz der Fluggesellschaft ist auch Kukës im Norden Albaniens. Die 17.000 Einwohner zählende Stadt gilt als Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Kosovo im Norden und der Hauptstadt Tirana im Süden. Ab 1. Juni fliegt die Airline mittwochs und sonntags vom Airport Karlsruhe/Baden Baden nach Kukës. Ab 4. Juni verbindet Wizz Air zwei Mal pro Woche (Dienstag und Samstag) das bayerische Memmingen mit der Stadt.

weiterlesen »

Lufthansa Technik verlängert Vertrag mit Asiana Airlines für CF6-80 Triebwerkswartung

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines und die Lufthansa Technik AG haben ihren Vertrag über die Reparatur und Überholung der  CF6-80-Triebwerke für die Boeing 747- und 767-Flotten von der Fluggesellschaft verlängert. Das neue Vertragspapier ist auf fünf Jahre datiert und umfasst insgesamt 17 Boeing 767-300 und Boeing 747-400 Flugzeuge. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Asiana Airlines sich für eine Verlängerung unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit entschieden hat. Wir freuen uns darauf, Asiana Airlines weiterhin mit unserem Know-how und unseren Triebwerksserviceleistungen zu unterstützen“, so Kijung Shin, Corporate Key Account Manager bei Lufthansa Technik. Lufthansa Technik und Asiana Airlines arbeiten bereits seit mehr als 25 Jahren zusammen.

weiterlesen »

KLM: Neue Chefin steht bereits fest

Marjan Rintel soll neue Präsidentin und CEO von KLM werden und den scheidenden Pieter Elbers von Juli an ablösen. Gemäß der beabsichtigten Nominierung wird Marjan Rintel die Nachfolge von Pieter Elbers antreten, der zum 1. Juli als Präsident und CEO zurücktreten wird. Dabei ist Rintel keine Unbekannte und war – bevor sie zu NS kam – 15 Jahre lang in verschiedenen Positionen für die Fluggesellschaft tätig, darunter Operations, Vertrieb und Marketing bei KLM und Air France-KLM. Derzeit ist sie Präsidentin und CEO von Dutch Railways, wo sie seit November 2014 tätig ist. „Ich fühle mich geehrt, zu KLM zurückzukehren und die Position von Pieter zu übernehmen. Seine 30-jährige Erfolgsbilanz ist beeindruckend. Unter Pieters Führung hat KLM seinen Weg nach oben gefunden und ich werde diesen Kurs fortsetzen. Die Luftfahrt befindet sich in Zeiten großer und komplexer Herausforderungen. Ich bin der Meinung, dass ein einheimisches niederländisches Unternehmen wie KLM eine wichtige Rolle bei diesen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen spielen muss. Diese Rolle erfolgreich auszufüllen, wird vom ersten Tag an meine Priorität sein“, so die designierte Presidentin Marjan Rintel.

weiterlesen »

Fraport verkauft Anteile am Flughafen in Xi’an

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport gibt sein Engagement in China auf. Die Minderheitsbeteiligung am Flughafen in Xi’an werde für 1,1 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 160 Millionen Euro) an das Unternehmen Chang’an Huitong verkauft, teilt der Flughafenbetreiber in einer Aussendung mit. Die Frankfurter halten bisher 24,5 Prozent der Geschäftsanteile am Flughafenbetreiber in Xi’an, die im Fraport im Jahr 2008 erworben wurden. „Wir wollten unsere Position im bevölkerungsreichsten Land der Welt ausbauen“, sagte Konzernchef Stefan Schulte laut Mitteilung. „Dies hat sich in den vergangenen Jahren jedoch weder in Xi’an noch an anderen chinesischen Flughäfen ergeben“. Deshalb wolle Fraport sein Engagement auf dem chinesischen Markt nun beenden. Der Konzern will den Verkauf noch im zweiten Quartal dieses Jahres abschließen.

weiterlesen »

Ukraine-Krieg: Niemand weiß wie es mit der Luftfahrt weitergeht

Der Krieg in der Ukraine hat die dortige Luftfahrt so schwer getroffen, dass niemand weiß wie es weitergehen wird. Für die Branche besonders problematisch ist, dass die Russische Armee gezielt Zivilflughäfen beschädigt bzw. zerstört. Es ist unvorhersehbar wann die Ukraine wieder an den Flugverkehr angeschlossen werden kann. Piotr Ikanowicz, Finanzchef von Ukraine International Airlines, erklärte im Rahmen einer Rede während einer Luftfahrtkonferenz im rumänischen Cluj unter anderem, dass auch der Zustand jener Flottenmitglieder, die man nicht rechtzeitig außer Landes bringen konnte, völlig unklar ist. Man weiß schlichtweg nicht, ob die Flugzeuge noch heil sind oder ob sie das am Ende des Krieges noch sein werden. Noch schlimmer findet der Manager aber das Leid, das die Zivilbevölkerung erleiden muss. Tagtäglich ist diese Lebensgefahr ausgesetzt und es mangelt aufgrund des Krieges an den einfachsten alltäglichen Gütern. Daher ist die Bevölkerung für jede Unterstützung, die von Menschen aus anderen Staaten gestiftet wird, dankbar. Probleme haben mit Corona angefangen Für ukrainische Fluggesellschaften hätten die Probleme aber bereits lange vor dem kriegerischen Überfall seitens der Russischen Föderation begonnen. Die Corona-Pandemie habe den Carriern und Flughäfen finanziell stark zugesetzt und davon habe man sich selbstredend noch nicht erholen können. Kaum war ein bisschen Aufwind spürbar zogen Leasinggeber ihre Maschinen zunehmend ab, denn diese waren in Angst um ihr Eigentum. In diesem Zusammenhang kritisierte Piotr Ikanowicz das Verhalten Russlands scharf: Sowohl in der Ukraine als auch in Russland wäre der Großteil der Flugzeuge geleast. Die Russen würden die Lessoren regelrecht enteignen, denn die Leasing-Maschinen werden großteils einfach

weiterlesen »