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Nächste Verlängerung: Eurowings dehnt „Flugpause“ in Graz und Linz aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlängert die Pausierung der Flugangebote ab Graz und Linz erneut. In der Steiermark sind die Flüge nach Stuttgart und Düsseldorf betroffen. Ab dem oberösterreichischen Airport die Verbindung in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Ende November 2021 wurde bekannt, dass Eurowings ab Graz und Linz aufgrund der Omikron-Variante vorerst bis zum 10. Jänner 2022 nicht nach Stuttgart bzw. Düsseldorf fliegen wird. Wenige Tage später wurde bekannt, dass die Flugpause ausgedehnt wird und ab der Steiermark auch die letzte von Austrian Airlines übernommene Route (Düsseldorf) betroffen ist. Es folgte eine weitere Verlängerung und zwar bis zum 21. Feber 2022. Auch dieser Termin hält nicht, denn Eurowings hat sich erneut für dafür entschieden die Flugpausen ab Linz und Graz zu verlängern. Derzeit ist geplant, dass die Flüge zum 28. Feber 2022 reaktiviert werden sollen, jedoch gilt es angesichts der Vorgeschichte die tatsächliche Umsetzung abzuwarten.

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Sturm wirkte sich auf AUA-Flugplan aus

Der zum Teil enorm starke Sturm im Norden Deutschlands und in Dänemark hat am Samstag auch den Flugplan von Austrian Airlines durcheinandergewirbelt. Beispielsweise konnten zwei Airbus A320 nicht am geplanten Zielort landen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBW befand sich als OS 171 auf dem Weg von Wien nach Hamburg. Kurz nachdem der Sinkflug auf den Airport der Hansestadt eingeleitet wurde, entschied der Kapitän aus Sicherheitsgründen nicht zu landen. Man kehrte wieder nach Wien-Schwechat zurück. Ebenso war Flug OS 2629 von Innsbruck über Billund nach Göteborg betroffen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBQ unternahm zwei Anflugversuche auf Billund, jedoch entschied sich dann der Kapitän für eine Ausweichlandung in Berlin. Das W-Pattern-Kurspaar wurde dann abgebrochen und der Mittelstreckenjet flog ferry zur Homebase Wien zurück. Austrian Airlines bestätigte auf Anfrage, dass die beiden Airbus A320 aufgrund der starken Stürme nicht auf den jeweiligen Zielflughäfen landen konnten. Dazu eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Rück-/Ausweichlandungen waren beide aufgrund des Schlechtwetters (sehr starke Winde) sowohl in Hamburg als auch in Billund für eine sichere Landung notwendig“.

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Karlsruhe/Baden-Baden zählte über 600.000 Passagiere

Der Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden meldet eine überdurchschnittliche Erholung nach pandemiebedingtem Rückgang der Verkehrszahlen. Außerdem kündigt der Airport neue Routen an. Das Passagieraufkommen am FKB stieg in 2021 im Vergleich zu 2020 um 54,2 Prozent auf 618.687 Fluggäste. Die Flugbewegungen stiegen um 21,2 Prozent auf 36.894 Flüge. Auch die Frachtraten am FKB stiegen erneut. Nach einem Wachstum von 55,7 Prozent von 2019 auf 2020 konnte mit 2.013 t Fracht 5,1 Prozent mehr Fracht in 2021 umgeschlagen werden. Gleich drei Partner des FKB kündigen für den Sommer 2022 neue Verbindungen an. Corendon Airlines erweitert das Angebot nach Gran Canaria, Hurghada und Izmir. Ryanair nimmt mit Agadir, Faro, Lissabon, Sofia, Stockholm-Arlanda und Valencia sechs neue Ziele ins Sommerflugprogramm auf. Zudem werden ab Juni für Tui zusätzliche Charterflüge nach Heraklion und Rhodos angeboten. 25 Jahre nach dem Erstflug mit Spanair nach Palma de Mallorca erweitert sich das Gesamtangebot ab FKB im Sommer auf insgesamt 37 Destinationen in 20 Ländern mit über 100 wöchentlichen Abflügen. Uwe Kotzan, Geschäftsführer am FKB, blickt optimistisch auf das kommende Jahr: „Zwar sind auch wir trotz anhaltenden Flugstreichungen im Januar noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau, jedoch aufgrund unseres breiten Streckenangebots und der beiden wesentlichen Standbeine, dem Linien- und Touristik-Verkehr, gut unterwegs. Sowohl der krisensichere Linien-Verkehr als auch die überproportionalen Zuwächse in der Touristik sind die Treiber der Erholung am FKB. Für beide Segmente sind wir gut aufgestellt und bauen diese mit unseren Partnern zukünftig weiter aus“, ergänzt Kotzan. „Im Frachtbereich sind wir aufgrund unserer Größe und Lage spezialisiert auf

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Ryanair: Verdi kritisiert Frankfurt-Schließung scharf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi kritisiert die angekündigte Schließung der von Malta Air betriebenen Ryanair-Basis Frankfurt am Main scharf. Die Arbeitnehmervertreter stellen gar den Vorwurf des mutmaßlichen Missbrauchs der Kurzarbeit in den Raum. Seit einigen Jahren werden alle deutschen Bases des irischen Lowcosters von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben. Im Außenauftritt kommen fast ausschließlich Flugzeuge im Design von Ryanair zum Einsatz. Lediglich ein „operated by“-Sticker neben der Fronttür sowie ein Logo auf den aufgeklebten Safety-Cards sind für Passagiere offensichtliche Hinweise darauf. Erst kürzlich verkündete Ryanair, dass die Basis Frankfurt am Main per 31. März 2022 geschlossen wird. Laut Verdi sind davon 250 in Deutschland stationierte Malta-Air-Mitarbeiter betroffen. „Wir erleben Verunsicherung und Gleichgültigkeit gegenüber den individuellen Schicksalen der Beschäftigten und Missmanagement ungeahnten Ausmaßes“, erklärt Dennis Dacke, zuständiger Gewerkschaftssekretär bei Verdi. Malta Air bietet den Betroffenen an, dass diese nach Möglichkeit zu anderen Stationen innerhalb Europas wechseln können. Verdi wirft vor, dass in diesem Zusammenhang neue Arbeitsverträge mit „versteckten Klauseln“ abgeschlossen werden sollen. „Binnen weniger Wochen sollen die Beschäftigten darüber entscheiden, ob sie ihre Zelte abbrechen und wohin sie gehen und ihr neues Leben, häufig mit Familie, beginnen“, so Dacke. Wenn die Beschäftigten diesem Druck nicht nachgeben, stünde am Ende die betriebsbedingte Kündigung zur Disposition: „Gerade dies führt dazu, dass die oftmals transnationalen Beschäftigten in sehr nachteilige individuelle Arbeitsverträge gezwungen werden“. Besonders scharf kritisiert Verdi, dass die Frankfurter Malta-Air-Mitarbeiter mangels Alternativen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unter Druck stehen würden. „Für sie sei die Situation alternativlos, da sie nach der betriebsbedingten Kündigung kaum Chancen

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Karlsruhe/Baden-Baden: Aegean fliegt für Tui nach Heraklion und Rhodos

Im Auftrag des deutschen Reiseveranstalters Tui wird die griechische Fluggesellschaft Aegean ab Juni 2022 Nonstop-Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und zwei griechischen Inseln bedienen. Es handelt sich um Charterflüge, die primär über den Tour Operator gebucht werden können. Das Ziel Heraklion (Kreta) soll zweimal wöchentlich angeboten werden. Die Insel Rhodos bedient Aegean einmal wöchentlich. Die Flüge sind vorerst auf die Hauptreisezeit im Sommerflugplan 2022 beschränkt. Derzeit ist noch unklar, ob der griechische Carrier auch Charteraufträge für weitere Karlsruhe/Baden-Baden-Routen an Land ziehen kann.

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Swissport übernimmt Fluggastservices für Eurowings in Köln/Bonn

Eurowings hat Swissport damit beauftragt, am Flughafen Köln/Bonn die Check-in und Gate-Services für Passagiere sowie die Koordination der Flugzeugabfertigung der Flotte zu übernehmen. Der Schweizer Dienstleister hat in Deutschland einen Großauftrag von Eurowings an Land gezogen. Die Zusammenarbeit umfasst die Passagierabfertigung und die Koordination der Flugzeugabfertigung und beginnt schon im Sommer dieses Jahres, wie die ehemalige Swissair-Tochter am Donnerstag mitteilte. Der neue Vertrag mit der Lufthansa-Tochtergesellschaft soll spätestens im Juli 2022 in Kraft treten, heißt es. Ab dann würden rund 310 Eurowings-Flüge pro Woche beziehungsweise 16.000 Flüge pro Jahr abfertigt werden. Für den neuen Auftrag möchte Swissport rund 180 neue Mitarbeiter einstellen. „Es ist ein Privileg für Swissport, Eurowings an einem so bedeutenden Standort mit Passagierservices und Flugzeug-Turnaround-Koordination zu unterstützen“, so Philipp Frech, Regional Managing Director Deutschland und Österreich von Swissport. „Die Aufnahme von Köln/Bonn in die Liste der Flughäfen, an denen Swissport Eurowings bereits bedient, ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, weltweit operative Exzellenz zu liefern, wo immer unsere Kunden tätig sind. Gleichzeitig freuen wir uns, rund 180 spannende neue Arbeitsplätze am Flughafen schaffen zu können.“

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Lufthansa stockt Friedrichshafen-Frankfurt auf

Mit Wirksamkeit zum 31. Jänner 2022 stockt Lufthansa die Flugverbindung von Friedrichshafen nach Frankfurt am Main auf bis zu drei tägliche Umläufe auf. Laut Airport soll dies auch wieder Reisen im doppelten Tagesrand ermöglichen. Neu ist, dass ab 31. Jänner 2022 wieder ein Frühflug um 6 Uhr 35 von Friedrichshafen nach Frankfurt angeboten wird. Am Abend wird um 21 Uhr 20 in die umgekehrte Richtung geflogen. Somit stellt Lufthansa wieder eine Maschine in den Nightstopp. Der Flughafen Friedrichshafen versucht die Kranich-Verbindung auch mit einer ungewöhnlichen Aktion zu pushen. Gegen Vorlage der Bordkarte und des Parktickets erhalten die Reisenden eine Entwertung am Informationsschalter und können so kostenfrei parken.

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Eurowings Deutschland und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung der Lufthansa-Tochter Eurowings haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Gehälter der Flugbegleiter künftig an die Teuerungsraten gekoppelt sind. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Bezüge im Ausmaß der jährlichen Inflationsrate steigen werden. Vorgesehen sind zwei Gehaltsstufen, jedoch wird es erst ab dem 1. Jänner 2023 zu tatsächlichen Auswirkungen kommen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann vorgesehen, dass die Gehälter um die vom Statistischen Bundesamt festgelegte Teuerungsrate angehoben werden sollen. Die zweite Stufe sollen die Flugbegleiter am 1. Dezember 2023, also kurz vor dem Ende der Vereinbarung, bekommen. Im Herbst 2021 schien es so als wären die Vorstellungen der Arbeitnehmervertreter und der Eurowings-Geschäftsleitung fast unüberwindbar auseinander. Es gab kleinere Protestmaßnahmen. Letztlich einigte man sich auf dem Verhandlungsweg auf einen Kompromiss, der offensichtlich von beiden Seiten getragen wird. Teil der Tarifvereinbarung ist auch, dass die Flugbegleiter höhere Zulagen für Nacht- und Mehrarbeit bekommen sollen. Laut Gewerkschaft Verdi werden diese um rund 75 Prozent angehoben. Auch soll das Kabinenpersonal im März 2022 eine einmalige „Corona-Prämie“ in der Höhe von 400 Euro ausbezahlt bekommen. Quartalsweise soll das Kabinenpersonal Boni bekommen, die an die Gesamtproduktivität gekoppelt sind. Der neue Tarifvertrag gilt ausdrücklich nur für Eurowings Deutschland. Die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe hat für die österreichischen Standorte einen eigenen Tarifvertrag. Dieser gilt aber nicht für die Bases Palma de Mallorca, Pristina, Stockholm-Arlanda und Prag. Hier kommen Dienstverträge, die auf dem jeweiligen lokalen Recht basieren, zur Anwendung.

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Flughafen Hamburg mit neuer IT-Chefin

Der Flughafen Hamburg hat seit 1. Januar 2022 mit Dorothea Brons eine neue IT-Chefin. Weiters leitet sie die Tochtergesellschaft Airsys. Diese entwickelt, optimiert und integriert die IT-Systeme am Airport. Dorothea Brons folgt als Chief Information Officer (CIO) auf Hannes Pfister, der sich nach acht erfolgreichen Jahren am Hamburg Airport auf eigenen Wunsch in den Ruhestand verabschiedet hat. „Mit Dorothea Brons übernimmt eine erfahrene und kompetente Fachfrau die IT-Führung am Hamburger Flughafen. Sie war schon in den vergangenen Jahren maßgeblich daran beteiligt, neue digitale Technologie für eine stärkere Vernetzung zu etablieren. In Zukunft will sich Hamburg Airport weiter zu einem digitalen und datengetriebenen Unternehmen transformieren – sowohl innerhalb des Unternehmens als auch gemeinsam mit seinen Partnern. Wir freuen uns, diesen Weg auch weiterhin mit Dorothea Brons zu gehen und dass wir sie als CIO gewinnen konnten“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

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Leipzig: Condor kündigt Athen-Flüge an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor kündigt die Aufnahme einer Verbindung zwischen Leipzig/Halle und Athen an. Diese soll ab dem 18. April 2022 an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Airbus A321 bedient werden. „Wir freuen uns, dass wir mit Athen ein neues Ziel für unsere Kunden ab Leipzig anbieten können. Mit der neuen Verbindung und der Aufstockung unserer Flugkapazitäten insgesamt, bieten wir unseren Gästen für den Sommer ein vielfältiges Flugprogramm – und bauen unsere enge Partnerschaft mit dem Flughafen Leipzig/Halle weiter aus“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup. Mit bis zu 41 wöchentlichen Abflügen zu 12 Zielen ist Condor laut Airport die Nummer eins unter den Ferienfluggesellschaften am Flughafen Leipzig/Halle. Neben dem neuen Ziel Athen werden auch die Urlaubsregionen Antalya, Fuerteventura, Teneriffa, Las Palmas, Funchal, Heraklion, Hurghada, Korfu, Kos, Rhodos und Mallorca angeflogen. „Dass Condor als unser wichtigster Partner im touristischen Verkehr weiter am Standort Leipzig/Halle wächst und sein Angebot ausbaut, freut uns sehr“, sagt Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, und ergänzt: „Mit Athen kommt nicht nur eine spannende Metropole für Städtetrips ins Angebot, sondern auch attraktive Umsteigemöglichkeiten zu vielen griechischen Inseln.“

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