Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Lufthansa kündigt erneut virtuelle Hauptversammlung an

Die börsennotierte Lufthansa AG wird am 10. Mai 2022 die nächste Hauptversammlung der Aktionäre abhalten. Diese wird aufgrund der Corona-Pandemie erneut nicht im klassischen Format, sondern digital stattfinden. Das Unternehmen teilte mit, dass die Entscheidung die Generalversammlung erneut virtuell durchzuführen dem Infektionsschutz Rechnung tragen würde. Die 69. Hauptversammlung wird am 10. Mai 2022 stattfinden und wird unter anderem auf der Konzernhomepage übertragen. Aktionäre, die an den Vorstand oder Aufsichtsrat Fragen stellen wollen, müssen diese vorab einreichen. Darüber hinaus prüft das Unternehmen weitere Möglichkeiten der Aktionärsbeteiligung im virtuellen Format.

weiterlesen »

Tuifly startet Verkauf von Wintertickets für 2022/23

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly hat bereits mit dem Verkauf von Flugtickets für die Winterperiode 2022/23 begonnen. Die Boeing-737-Jets sollen auf fünf Airports stationiert werden, so das Unternehmen. „Vor Corona“ war es keine Seltenheit, dass Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen mitunter auch weit über ein Jahr im Voraus buchbar gemacht haben. Mittlerweile ist das aber eher die Ausnahme geworden, denn selbst große Billigflieger planen eher auf Sicht. Selbstverständlich gibt es auch das genaue Gegenteil und zwar Carrier, die Tickets verkaufen, die dann storniert werden, weil die (Wieder-)Aufnahme der Route immer wieder verschoben wird. Tuifly jedenfalls setzt im Winterflugplan 2022/23 mit den Kanaren und Ägypten zwei Schwerpunkte. Ab fünf Airports will man insgesamt 14 Ferienziele anbieten. Da jedoch noch viel Zeit bis zur nächsten Winterperiode vergehen wird, ist damit zu rechnen, dass die Tui-Tochter noch nachlegen wird. „Wir erwarten, dass sich das Reisegeschehen im kommenden Jahr weiter normalisieren wird und veröffentlichen daher als erster Ferienflieger unseren Winterflugplan, sodass unsere Gäste frühzeitig ihren Urlaub rund um die begehrten Weihnachtsferien planen können. Mehr als die Hälfte der Flüge werden auch dann wieder Kurs auf die Kanarischen Inseln nehmen, die nicht nur wegen ihres milden Klimas sehr gefragt sind, sondern in der Pandemie auch als zuverlässige Destination mit bewährten Coronaschutzmaßnahmen punkten konnten“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der Tuifly GmbH. Auch im kommenden Winter machen die zahlreichen Traumstände Fuerteventura zur Top-Destination im Flugplan mit 22 wöchentlichen Abflügen von Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München. Doch neben den Kanaren stehen unter anderem auch Hurghada, die Kapverdischen Inseln und Madeira

weiterlesen »

Hahn machte auch im Boom-Jahr 2019 Verluste

Der hauptsächlich von Billigfliegern genutzte Flughafen Frankfurt-Hahn konnte nicht vom Boom-Jahr 2019 profitieren. Der Airport erwirtschaftete einen Verlust in der Höhe von 7,8 Millionen Euro. Im Vorjahr, also dem Corona-Jahr I, machte man 13,3 Millionen Euro Miese. Der Regionalflughafen ist im Zuge des finanziellen Zusammenbruchs der chinesischen HNA Group mit in den Strudel gerissen worden und musste selbst Insolvenz anmelden. Der Masseverwalter ist derzeit auf der Suche nach potentiellen Käufern. Laut Mitteilung des Juristen kann der Geschäfts- und Flugbetrieb auch im Jänner 2022 fortgeführt werden. Was danach kommt ist noch offen. Eigenen Angaben nach haben sich beim Insolvenzverwalter bereites erste Interessenten gemeldet. Der Verkauf ist international ausgeschrieben.

weiterlesen »

Eurowings-Chef Bischof rechnet mit Pleitewelle

Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof rechnet damit, dass es in Europa demnächst zu einer Airline-Pleitewelle kommen könnte. Hintergrund seiner Ansicht nach unter anderem, dass Hilfskredite, die gewährt wurden, zurückbezahlt werden müssen. Dies könnte für mache Fluggesellschaften schwierig werden. Im Podcast des Tagesspiegels führt der Manager gegen Ticketpreise des Mitbewerbers Ryanair unter anderem aus, dass derzeit der Preis nicht das einzige Kriterium wäre. Sicherheit und Gesundheit würden momentan alles schlage, „auch den Preis“, so Bischof. Indirekt kritisiert er auch den Flughafen Berlin-Brandenburg, denn der Eurowings-Chef sagte unter anderem: „“Wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird werden wir auch im Osten Gas geben“. Generell sieht er den von ihm geleiteten Carrier mit den bestehenden Stützpunkten in Deutschland gut aufgestellt. Ryanair bereite jedenfalls keine Sorgenfalten.

weiterlesen »

Oktober: 1,2 Millionen Passagieren flogen über die NRW-Flughäfen

Im Oktober 2021 flogen 1,2 Millionen Passagiere von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen ab. Im Oktober dieses Jahres starteten damit 20,1 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der großen Flughäfen in NRW. Das seien zwar um 843.800 beziehungsweise 215,8 Prozent mehr Passagiere als noch im Oktober des letzten Jahres (Oktober 2020: 391.100). Der Vergleich mit den Zahlen desselben Monats im Jahr 2019 zeige jedoch, dass das Vorkrisen-Niveau damit noch nicht erreicht wurde. Im Oktober des Jahres 2019 konnten die Flughäfen noch rund 2,1 Millionen Fluggäste registrieren, so das Statistische Landesamt.

weiterlesen »

Brasilien: Umgeimpfte müssen wohl in Quarantäne

Die neuartige Coronavirus-Variante macht der Reisefreiheit vielerorts wieder einen Strich durch die Rechnung. Auch Brasilien plant, die Zügel für umgeimpfte Einreisende straffer zu ziehen. So sei aufgrund der noch nicht vollständig erforschten Omikron-Variante eine härtere Vorgehensweise nötig. Demnach sollen Menschen, die keinen Impfnachweis erbringen können, unmittelbar nach der Einreise in das Land eine fünftägige Selbstisolation antreten. Diese könne erst durch eine negative PCR-Testung verlassen werden. Das kündigte der Gesundheitsminister des Landes an. Bisher genügte für Umgeimpfte die Vorlage eines negativen PCR-Tests bei Einreise, eine Quarantäne musste nicht angetreten werden. Wann und wie die Vorschrift umgesetzt wird, ist unklar. In Brasilien tobt eine Auseinandersetzung zwischen dem impfskeptischen, rechtspopulistischen Präsidenten Jair Bolsonaro und den Gesundheitsbehörden um die Coronapolitik.

weiterlesen »

Forschung zum Klimaschutz: Airbus und DLR intensivieren Zusammenarbeit

Airbus und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bauen ihre Zusammenarbeit bei der Forschung zum Klimaschutz im Luftverkehr weiter aus. Eine entsprechende Vereinbarung wurde bereits unterzeichnet. Bei den künftigen Projekten gehe es insbesondere um Emissionsmessungen bei neuartigen Flugkraftstoffen bis hin zu Wasserstoff sowie um das Verständnis der Wirkung von Emissionen auf die Atmosphäre einhergehend mit der Verbesserung von Klimamodellen, informiert das DLR. “Wir bei Airbus freuen uns sehr über die Kooperation mit dem DLR als einer der weltweit führenden Forschungsinstitutionen wenn es um Messung und Analyse von Emissionen im Flugbetrieb geht. Von dieser wissenschaftlichen Expertise profitieren wir, wenn es um Entwicklung von neuen Konzepten geht sowie weitere Optimierung bestehender Flugzeuge”, sagte Nicole Dreyer-Langlet, VP Research & Technology Representative Germany bei Airbus. “Klimaschutz im Luftverkehr hat für Airbus höchste Priorität. Je präziser Atmosphären- und Klimamodelle sind, umso besser können wir entwickeln und optimieren. Partnerschaften mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wie dem DLR spielen eine Schlüsselrolle.”

weiterlesen »

Lufthansa Technik leistet Triebwerksinstandhaltung für Frontier Airlines

Die Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Frontier Airlines hat Lufthansa Technik mit der Reparatur und Überholung von 21 CFM56-5B-Triebwerken sowie mit der Bereitstellung von Mobile Engine Services beauftragt. In den nächsten fünf Jahren wird Lufthansa Technik  Überholungen und chirurgische Eingriffe an den Triebwerken der Airbus A320-Flotte von Frontier Airlines durchführen. Am Hauptsitz des Unternehmens in Hamburg werden die Triebwerke überholt, während die chirurgischen Reparaturen vor Ort am Lufthansa Technik-Standort in Tulsa, Oklahoma, USA, durchgeführt werden. „Lufthansa Technik ist ein wichtiger und langjähriger Partner für uns. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass sie unsere hohen Erwartungen in Bezug auf Triebwerksinstandhaltung, Flexibilität und Preis erfüllen werden“, sagte Trevor Stedke, Senior Vice President of Operations, Frontier Airlines.  

weiterlesen »

Flughafen Stuttgart verlängert die Kurzarbeit

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen verlängert die seit dem Beginn der Corona-Pandemie geltende Kurzarbeit bis zumindest Ende März 2022. Danach sollen weitere Regelungen des Notlagentarifvertrags in Kraft treten, teilte die Betreibergesellschaft mit. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass die Arbeitszeiten der rund eintausend Mitarbeiter wöchentlich um eine Stunde reduziert wird. Die Laufzeit des Notlagentarifvertrags ist bis Ende 2023 befristet. „Die Corona-Pandemie hat zu einem dramatischen Rückgang des Flugverkehrs geführt, der immer noch nicht überwunden ist. Airlines und Flughäfen stehen weiterhin vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Die Verlängerung der Kurzarbeit bis ins Frühjahr hilft uns, Arbeitsplätze zu sichern und das Unternehmen finanziell stabil zu halten. Als guter und verlässlicher Arbeitgeber hat Liquiditäts- und Beschäftigungssicherung für uns weiterhin höchste Priorität“, erklärt Flughafendirektor Walter Schoefer.

weiterlesen »

Malta Air stationiert zwei Boeing 737-800 in Nürnberg

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2022 zwei Boeing 737-800 auf dem Flughafen Nürnberg stationieren. Gleichzeitig sollen ab dem bayerischen Airport 13 neue Strecken aufgenommen werden. Nürnbergs Flughafenchef Michael Hupe bezeichnet die Entscheidung des Lowcost-Konzerns als „Meilenstein auf dem Weg zur Rückkehr auf unseren Erfolgskurs“. Derzeit plant die Ryanair Group insgesamt 27 Ziele ab Nürnberg anzubieten. Überwiegend erfolgt die operative Durchführung durch Malta Air. Von Palma de Mallorca und Zadar aus kommen auch Airbus A320 der Konzernschwester Lauda Europe zum Einsatz. Die Budapest-Strecke wird von der polnischen Buzz bedient. „Die Eröffnung unserer neuen Basis in Nürnberg generiert 13 neue Flugverbindungen – insgesamt 27 – und sorgt für eine bessere Anbindung, die den Tourismus und das Wachstum in der Region fördern und ihr hilft, sich von der Pandemie zu erholen. Diese Investition in Höhe von 200 Millionen US-Dollar wird nicht nur die Wirtschaft durch die Förderung des Tourismus ankurbeln, sondern auch mehr als 60 direkte Arbeitsplätze und fast 1.000 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Ein effizienter Betrieb und wettbewerbsfähige Flughafenentgelte bilden die Grundlage, auf der Ryanair ein langfristiges Verkehrswachstum und eine bessere Anbindung erreichen kann. Wir haben eng mit unseren Partnern am Flughafen Nürnberg zusammengearbeitet, um dieses Wachstum zu sichern und die Dienstleistungen für diejenigen zu verbessern, die in der Region leben, arbeiten oder sie besuchen möchten“, erklärt Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson. Die Ryanair-Sommerstrecken auf einen Blick: Banja Luka neu Sofia neu Tallinn neu Chania (Kreta) neu Korfu Thessaloniki London Dublin neu Bari Bologna Cagliari (Sardinien) neu Neapel Palermo Venedig neu

weiterlesen »