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Wien: Oktober-Nächtigungen steigen auf 60 Prozent des Vorkrisen-Niveaus

914.000 Nächtigungen brachte der heurige Oktober und damit ein Plus von 270 Prozent zum Vergleichsmonat 2020 – damit wurde bereits 60 Prozent des Nächtigungsniveaus aus dem Oktober 2019 erreicht. Von Jänner bis Oktober 2021 wurden 4,11 Millionen Übernachtungen (-7 Prozent zu 2020) gezählt. Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe sind von Jänner bis September ausgewertet: Sie betragen rund 183 Millionen Euro (-12 Prozent), wobei der September rund 53 Millionen Euro (+164 Prozent) beisteuerte. Mit rund 914.000 Nächtigungen brachte der heurige Oktober ein rechnerisches Plus von 270 Prozent verglichen mit dem Vergleichsmonat 2020. Dies entspricht rund 60 Prozent der Nächtigungen aus dem Oktober 2019. 

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HAM: Flughafen pflanzt weitere 50 Hektar Neuwald auf eigenen Flächen

Der Hamburger Airport ist mit fast 111 Jahren nicht nur der älteste internationale Verkehrsflughafen am Original-Standort – zu Hamburgs Flughafen gehören aufgrund seiner langen Historie auch landwirtschaftliche Flächen, hochwertige Naturschutzgebiete und über 7,5 Millionen Quadratmeter Wald bei Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich der Flughafen für die nachhaltige Nutzung und Aufwertung dieser Flächen. Nun werden in drei Abschnitten weitere 50 Hektar mit Neuwald bepflanzt. Den Spatenstich für die ersten 20 Hektar setzte heute Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, gemeinsam mit Andreas Rieckhof, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation, und Tobias Goldschmidt, Staatssekretär im Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein. Der Flughafen ist der einzige Flughafen in Deutschland, der auf seinen eigenen Flächen eine solch große Waldfläche bewirtschaftet und aufbaut. 180.000 Bäume wurden dort allein bis 2010 für den Hamburg Airport Klimawald neu gesetzt, in den vergangenen 20 Jahren waren es im Rahmen des nachhaltigen Waldumbaus fast eine Million Bäume. Nun sorgt Hamburg Airport in drei Schritten von 2021 bis 2023 für die Bildung weiterer 50 Hektar Neuwald. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute die nächsten Bäume für eine weitere klimaresistente Waldfläche auf unserem Gelände hier in Kaltenkirchen pflanzen können. Damit übernehmen wir weiter Verantwortung für die Region und setzen unser langjähriges Engagement für die Biodiversität und den Klimaschutz vor Ort fort. Diese Investition in nachhaltigen, regionalen Waldaufbau ist auch ein Baustein zum CO2-neutralen Flughafenbetrieb, den Hamburg Airport schon Ende 2021 erreichen wird“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

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Berliner CDU will neuen BER-Betreiber finden

Die Berliner CDU hat einen Vorschlag vorgestellt, der das Chaos rund um den Flughafen BER beenden soll. Der Betrieb des Airports soll ausgeschrieben und an einen externen Betreiber übergeben werden. Die heutige Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH soll sich dann nur noch um die Pachteinnahmen kümmern. Auch will die Berliner Oppositionspartei, dass Betrieb und weitere Ausbauten getrennt ausgeschrieben werden sollen. In der Theorie würde das bedeuteten, dass sich beispielsweise Fraport um den Betrieb des BER bewerben könnte. In der Praxis ist das aber äußerst unwahrscheinlich, denn die Berliner Stadtregierung hat in der Vergangenheit im Zusammenhang mit dem Flughafen Berlin-Brandenburg so gut wie nie Vorschläge der Opposition umgesetzt.

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Friedrichshafen erfreut über Condor-Ankündigung

Der Flughafen Friedrichshafen wird ab 9. April 2022 von Condor wieder mit Palma de Mallorca verbunden. Zunächst wird ein wöchentlicher Umlauf angeboten. Per 24. Mai 2022 soll auf drei Flüge pro Woche aufgestockt werden. Fluggerät wird jedoch nicht am Bodensee stationiert. „Der Flughafen ist von einer hohen Nachfrage der Vierländerregion am Bodensee nach Mallorca in 2022 überzeugt. Wir sind sehr froh mit Condor einen ausgezeichneten Ferienflieger für dieses Angebot dreimal pro Woche gewinnen zu können. Sowohl die Reiseveranstalter, die Reisebüros und die Individualreisenden erhalten so aus Friedrichshafen eine qualitativ optimale Verbindung auf die beliebteste Ferieninsel in Spanien“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens Friedrichshafen. Der Condor-Friedrichshafen-Flugplan auf einen Blick:

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Deutschland plant 3G-Nachweis im Personenverkehr

Bereits vor einiger Zeit wurde in Deutschland diskutiert, dass im Inlands-Fernverkehr der 3G-Nachweis eingeführt werden könnte. Bislang ist es dazu nicht gekommen, jedoch will die künftige Ampel-Koalition dieses Vorhaben nun umsetzen. Neben Fernzügen und –bussen sollen auch Flüge und der öffentliche Personennahverkehr betroffen sein. Einen Termin für die Umsetzung gibt es noch nicht. Jedenfalls soll sich in den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, FDP und Grünen eine Einigung darüber abzeichnen. Das bedeutet konkret, dass möglicherweise für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln – inklusive Inlandsflüge – demnächst der 3G-Nachweis erforderlich sein könnte. Während es im Flugverkehr vergleichsweise einfach ist diesen zu kontrollieren, dürfte es gerade im öffentlichen Personennahverkehr kompliziert werden. Es ist davon auszugehen, dass es allenfalls zu stichprobenartigen Überprüfungen analog der Fahrscheinkontrollen kommen wird. Unklar ist im Fernverkehr, ob beispielsweise die Busfahrer oder Zugbegleiter den 3G-Nachweis checken müssen oder aber ob dies Sache der Gesundheitsbehörden und/oder der Polizei sein wird. Einige Fahrgastverbände kritisieren das Vorhaben der Ampel-Koalition, da dieses für unkontrollierbar gehalten wird. Aus dem Lager der Klimaschützer ist zu hören, dass vermutet wird, dass Personen, die sich weder impfen noch testen lassen wollen, verstärkt auf das Auto umsteigen könnten. Dies würde zu zusätzlichen Umweltbelastungen führen.

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Sommer 2022: Condor setzt stark auf Palma de Mallorca

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommer 2022 rund 125 Flüge pro Woche nach Palma de Mallorca anzubieten. Neu fliegt man ab Wien, Nürnberg und Friedrichshafen. Ab anderen Airports stockt man die Frequenzen auf. Das Unternehmen hat sich selbst zu „Deutschlands beliebtestem Ferienflieger“ ernannt. Condor ist jedoch auch jene Fluggesellschaft, die in der günstigsten Tarifklasse die strengsten Handgepäckbestimmungen bietet. Man gesteht den Passagieren die im Vergleich kleinsten Dimensionen zu und unterbietet selbst die „kleine Tasche“, die Ryanair und Wizz Air zulassen. Nähere Einzelheiten hierzu im Vergleich unter diesem Link. „Der Nachholbedarf nach Urlaubsreisen wird im kommenden Sommer riesig sein. Mit der deutlich erhöhten Flugfrequenz reagieren wir auf die starke Nachfrage von Reiseveranstaltern, Reisebüros sowie Individualreisenden und bieten mehr Verbindungen nach Mallorca an als je zuvor“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir freuen uns, zu unseren bereits bestehenden Abflügen ab Deutschland, nun auch Nürnberg und Friedrichshafen ergänzen zu können und unseren Gästen von dort ideale Verbindungen zum Lieblingsziel der Deutschen anbieten zu können.“ Palma-Abflugorte auf einen Blick: Frankfurt: Vier Mal täglich Düsseldorf: Fünf Mal täglich München: Zwei Mal täglich Hamburg: Zwei Mal täglich Stuttgart: Täglich Leipzig/Halle: Täglich Nürnberg: Täglich Friedrichshafen: Dienstag, Donnerstag, Samstag Zürich: Täglich Wien: Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag

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Postbus-Mitarbeiter bekommen künftig mehr Geld

Bei der Österreichischen-Postbus AG hat die Gewerkschaft GPF am 16.November 2021 die Gehaltsverhandlungen mit dem Unternehmen erfolgreich abgeschlossen. Löhne, Gehälter und Zulagen erhöhen sich demnach um 3,7 Prozent, mindestens aber um 81 Euro. Die neue Vereinbarung gilt von 1. Dezember 2021 bis 30. November 2022 für alle Angestellte, Sondervertragsangestellte, Dienstordnungsangestellte und Beamte des Unternehmens. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hat die Gewerkschaft mit dem Arbeitgeber in harten Verhandlungen ein stolzes Ergebnis erzielt. Die vereinbarte Erhöhung um 3,7 Prozent bringt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Postbus gerade in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie einen spürbaren Reallohnzuwachs“, so Robert Wurm, der mit seinem Team die Verhandlungen geführt hat.

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Air Astana erhöht Frequenz nach Kirgistan

Die nationale Fluggesellschaft Kasachstans wird Kirgistan in Zentralasien künftig noch häufiger anfliegen. Ergänzend zu der bestehenden täglichen Verbindung zwischen Almaty und der kirgisischen Hauptstadt Bischkek wird die Airline ab heute Bischkek auch ab Nur-Sultan wieder nonstop bedienen. Die Flüge würden zunächst zweimal pro Woche jeweils mittwochs und sonntags stattfinden, so der Carrier. Im nächsten Monat erhöhe sich die wöchentliche Frequenz auf vier Flüge, Air Astana verbindet die beiden Hauptstädte auch montags und freitags miteinander. Die Flüge werden mit einer Embraer E190-E2-Maschine durchgeführt.

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Flughafen Wien erwartet heuer schwarze Null

Der Wiener Flughafen registrierte bis Oktober 13 Prozent mehr Fluggäste als noch im Vorjahr. Die Umsätze der Gruppe sind nach neun Monaten etwa so hoch wie 2020. Die Flughafen Wien AG hat sich im dritten Quartal etwas von der Coronakrise erholen können. Dank eines zuletzt gegenüber dem ersten Halbjahr deutlich gestiegenen Passagieraufkommens und des harten Sparkurses sieht das Unternehmen für 2021 eine „schwarze Null im Jahresergebnis in Reichweite“, konkret erwartet man vier Millionen Euro Plus, so der Airport. Bis September schrieb man heuer nur 0,1 Millionen Euro Minus, nach 41,3 Millionen Euro Nettoverlust in den ersten drei Quartalen 2020. Der Aufwärtstrend in der Verkehrsentwicklung hat bei der Flughafen Wien AG zuletzt angehalten: Im Oktober wurden vier Mal so viele Passagiere wie im Oktober 2020 verzeichnet. Am Airport Wien-Schwechat waren es 1,57 Millionen, in der gesamten Gruppe 2,02 Millionen, freilich jeweils 44 Prozent weniger als 2019. Von Jänner bis Oktober lag heuer die Zahl der Passagiere in Wien-Schwechat mit 8,37 Millionen um 13,0 Prozent über dem Vorjahr, aber 68,8 Prozent unter dem Vergleichswert des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Zahl der Flugbewegungen am Airport Schwechat sank in den ersten neun Monaten um 9,4 Prozent gegenüber 2020 bzw. um 63,9 Prozent gegenüber 2019 auf 72.977 Starts und Landungen, im Oktober kamen noch 14.533 hinzu (38 Prozent unter 2019). Das Frachtaufkommen stieg von Jänner bis September auf 188.177 Tonnen, um 19,2 Prozent mehr als 2020 und um 9,5 Prozent unter 2019. Im Oktober betrug es 24.679 Tonnen. Fürs Gesamtjahr 2021 geht man von über 10 Millionen

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Neue Regeln verkomplizieren Einreise nach Österreich

Die Lage scheint sich zuzuspitzen. Die österreichische Regierung schärft daher auch in puncto Einreisebestimmungen nach und zieht die Zügel straffer an. Grundsätzlich muss an den Grenzen ab sofort ein 2,5-G-Nachweis vorgezeigt werden. Antigen- und Antikörpertests verlieren damit ihre Gültigkeit – mit einigen Ausnahmen. Denn für Pendler (Beruf, Schule, Studium, familiäre Zwecke, Lebenspartner) gilt weiterhin die 3-G-Regel. Das geht aus der geänderten Einreiseverordnung hervor. Wie auch österreichweit wird die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises von einem Jahr auf neun Monate verkürzt. Für diese Anpassung an die dritte Covid-19-Maßnahmenverordnung gilt eine Übergangsfrist bis zum 6. Dezember. Einige Kürzungen müssen auch Pendler hinnehmen: Die bisher privilegierte Dauer von PCR-Tests wird von sieben Tagen auf 72 Stunden verkürzt. Antigentests sind künftig nur noch 24 statt 48 Stunden gültig. Der „Ninja-Pass“ für Schüler gilt für die Einreise als Ausnahme.

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