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FRA: Vermessungsflüge werden durchgeführt

Damit die Flugzeuge am Frankfurter Flughafen weiter bedenkenlos landen können, überprüft die Deutsche Flugsicherung (DFS) das für sichere Landungen notwendige Instrumentenlandesystem. Vom 30. September bis voraussichtlich 3. Oktober wird dabei mit einem speziellen Messflugzeug die Präzision wegleitender Signale vermessen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Die Signale seien wichtig, um den Piloten während des Anfluges bei der Navigation zu unterstützen. Untersucht wird bei der Vermessung die Südbahn des Frankfurter Flughafens. Sollte das Wetter bei der Vermessung nicht mitspielen oder die Technik streiken, werde die Überprüfung an einem Ersatztermin zwischen dem 29. und 31. Oktober fortgeführt, teilte das Unternehmen mit. Bei der Vermessung werde versucht, das Überfliegen von Ortschaften zu vermeiden. Das Instrumentenlandesystem muss laut der DFS in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

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ACA: „Ist das billige Ticket alles?“

Die irische Fluglinie Ryanair plant ihr Flugprogramm von Wien aus im Sommer 2022 massiv auszubauen.  Dies würde einen Angriff auf die Arbeitsbedingungen von Piloten in Österreich darstellen, so Austrian Cockpit Association, der Verband der österreichischen Verkehrspiloten. „Wer bezahlt den Preis für das günstige Ticket? Nicht die Kunden sondern die Mitarbeiter!“ In einer Pressekonferenz verlautbarte Ryanair-Chef Michael O’Leary, dass zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Wie wir mehrmals in der Vergangenheit beobachten konnten, sind Jobs bei Ryanair aber selten klassische Angestelltenverhältnisse“. Welcher Art die angekündigten Arbeitsplätze sein werden, ist nicht bekannt. Aber in den wenigsten Ländern würde es für Ryanair-Piloten einen Kollektivvertrag. „Im Gegenteil, Piloten werden meist über Personaldienstleister beschäftigt oder arbeiten auf einer selbstständigen Basis als Gesellschafter. Derartige, teils länderübergreifende Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen die Vermeidung von inländischen Steuern und Sozialversicherungsabgaben.“ Viele dieser atypischen Beschäftigungsformen habe die Austrian Cockpit Association schon mehrfach kritisiert, auch auf europäischer Ebene wird dies von der European Cockpit Association vehement verurteilt. Cockpitpersonal brauche einen Arbeitsplatz, ohne Angst zu haben, diesen zu riskieren, wenn es krank wird, oder sich kritisch äußert, so die ACA.

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Sicherheitspersonal protestiert am Düsseldorfer Flughafen

Mehr als 60 Sicherheitskräfte am Düsseldorfer Flughafen haben heute mit einer „aktiven Mittagspause“ auf die Personalnot bei der Handgepäckkontrolle aufmerksam gemacht. Die Schlangen im Terminal und im Sicherheitsbereich werden immer länger. Grund dafür ist ein Personalengpass beim Sicherheitsdienstleister DSW. Dieser hatte zuvor über 100 Kräfte krankheitsbedingt entlassen – diese fehlen nun an allen Ecken und Enden. Die Kontrollkräfte seien völlig überlastet, beklagt die Gewerkschaft Verdi. Für sie ist das Problem hausgemacht. Diesen Umstand verneint der Arbeitgeber, die Firma verweist auf den immer noch hohen Krankenstand der Belegschaft. In den Herbstferien soll die Belegschaft mit hohen Prämien zu Mehrarbeit motiviert werden. Außerdem sollen in DUS Kontrolleure aus Bremen aushelfen, wie wdr.de berichtet.

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Militärflugzeuge über dem Flughafen Paderborn-Lippstadt

Rund um den Flughafen Paderborn/Lippstadt kann es in nächster Zeit lauter werden: Die deutsche Luftwaffe und das britische Heer starten mit einer gemeinsamen Luftübung. Die britischen Soldaten wollen mit Unterstützung der Luftwaffe in Paderborn/Lippstadt trainieren. Ziel ist die Ausbildung als „Joint Terminal Attack Controller“. Soll heißen: Soldaten am Boden sollen Flugzeugpiloten klare Anweisungen geben können, um bestimmte Ziele ansteuern und im Extremfall natürlich angreifen zu können. Die Luftwaffe stellt für diese Übung zwei Kampfflugzeuge plus entsprechende Piloten zur Verfügung. Wer rund um den Flughafen lebt, braucht aber keine Angst zu haben. Die Luftwaffen-Jets sind nicht bewaffnet. Jede Übungseinheit dauert maximal eine Stunde. Am Wochenende und in der Nacht ist Ruhe. Bis nächste Woche Donnerstag soll die Übung laufen. Das berichtet hellwegradio.de.

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ANA gewinnt globale Skytrax-Auszeichnungen

Die japanische Fluggesellschaft bekam bei den diesjährigen Skytrax World Airline Awards insgesamt vier Preise verliehen. Die Airline wurde unter anderem erneut für die weltweit höchste Sauberkeit in der Kabine und den weltweit besten Flughafenservice ausgezeichnet. Auf asiatischer Ebene bekam ANA zwei Awards in den Kategorien „bestes Airline-Personal Asiens“ und „beste First Class Lounges in Asien“. Darüber hinaus wurde das Unternehmen zum zweiten Mal in Folge mit dem dritten Platz in der Kategorie „Airline of the Year“ ausgezeichnet. Jeder Mitarbeiter bei ANA ist bestrebt, seine persönliche Leistung täglich zu verbessern und den Passagieren ein optimales Reiseerlebnis zu bieten. Die Anerkennung von Skytrax bestätigt, dass wir unseren hohen Standards für hervorragende Leistungen entsprechen“, sagte Junko Yazawa, Senior Vice President bei ANA und verantwortlich für den Unternehmensbereich Customer Experience Management & Planning. „Wir werden uns auf diesen Auszeichnungen jedoch nicht ausruhen, sondern nehmen sie als Ansporn, jeden Aspekt des Passagiererlebnisses weiter zu verbessern.“

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MUC: Nördliche Start- und Landebahn wieder in Betrieb

Nach Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten und der Kalibrierung des Instrumentenlandesystems wird die nördliche Start- und Landebahn am kommenden Samstag, den 2. Oktober 2021 wieder in Betrieb genommen. Partiell wurden Beton- und Asphaltflächen erneuert, Rollbahnkurven angepasst sowie Schlitzrinnen an den Rollwegen ausgetauscht. Mit der Aufnahme des Flugbetriebs auf der Nordbahn steht dem Münchner Flughafen wieder die volle Kapazität des Start- und Landebahnsystems zur Verfügung. Die Südbahn wurde bereits von Mai bis Juli dieses Jahres saniert.

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Lufthansa Cargo übernimmt weitere B777F – Farewell-Livery für MD-11

Der Fracht-Kranich, wie Lufthansa Cargo gelegentlich genannt wird, hat zwei weitere Boeing 777F übernommen. Diese tragen die Registrierungen D-ALFJ und D-ALFK und werden auf der Homebase Frankfurt am Main stationiert. Ab Oktober soll die Flotte aus 15 Einheiten dieses Typs bestehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden nun die Kapazität von insgesamt fünfzehn hocheffizienten Großraumfrachtern anbieten können“, sagte Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo. „Auch in Zukunft werden wir unsere Frachter flexibel entsprechend der Kundenwünsche steuern. Gemeinsam mit den nun wieder wachsenden Beiladekapazitäten von Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings Discover bilden sie unser dichtes, weltumspannendes Netzwerk.“ Mit den beiden Neuzugängen zählt die Frankfurter Flotte von Lufthansa Cargo elf Großraumfrachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F, hinzu kommen die Kapazitäten von vier Maschinen gleichen Typs, die vom Joint Venture AeroLogic betrieben werden. Bei der D-ALFK handelt es sich um ein fabrikneues Flugzeug aus den Boeing-Werken in Everett im US-Bundesstaat Washington, das heute um 06:00 Uhr Ortszeit erstmals auf dem Flughafen Frankfurt gelandet ist. Mit dem Erwerb hat Lufthansa Cargo nun alle gehaltenen Kaufoptionen über Großraumfrachter beim Hersteller ausgeübt. Die D-ALFJ ist ein Zugang vom Gebrauchtmarkt. Um die Kapazität des Frachters so schnell wie möglich den Kunden zur Verfügung stellen zu können, wurde auf die aufwändige Lackierung im sonst üblichen Lufthansa-Design verzichtet. Die Maschine ist bis auf Weiteres ganz in weiß unterwegs und trägt lediglich eine augenzwinkernde Rumpfbeklebung. Letzte MD-11 Europas fliegt mit Farewell-Livery Auch der letzte verbliebene Dreistrahler der Lufthansa Group – zugleich die letzte in Europa registrierte

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Arbeitsgericht kassiert Paderborn-Kündigungen

Im Vorjahr baute der Flughafen Paderborn im Zuge des Insolvenzverfahrens zahlreiche Mitarbeiter ab. Viele zogen vor das das Arbeitsgericht und nun liegen die ersten beiden Urteile vor. Die Kündigungen wurden gekippt. Unter anderem entschied der Senat, dass die Fristen nicht eingehalten wurden. Daher sollen die ausgesprochenen Kündigungen in den beiden konkreten Fällen unwirksam sein. Weitere Urteile sollen am 8. Oktober 2021 verkündet werden, wobei der Ausgang noch völlig offen ist. Die am Montag vom Arbeitsgericht Paderborn verkündeten Entscheidungen in zwei Einzelfällen sind noch nicht rechtskräftig. Der Flughafen hat die Möglichkeit ein Rechtsmittel einzulegen und somit vor die nächsthöhere Instanz zu ziehen.

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Hamburg rechnet mit 100 Millionen Euro Verlust

Der Flughafen Hamburg steckt auch heuer tief in den roten Zahlen. Geschäftsführer Michael Eggenschwiler rechnet mit einem Verlust in der Höhe von etwa 100 Millionen Euro und sagt, dass man damit nicht zufrieden kein kann. Im Vorjahr hatte der norddeutsche Airport aufgrund der Corona-Pandemie einen Fehlbetrag von 112 Millionen Euro. Gleichzeitig hat man Unterstützung der öffentlichen Hand erhalten, so dass unter dem Strich ein Minus von 65 Millionen Euro stand. Derzeit plant die Bundesrepublik Deutschland keine Neuauflage der „Luftfahrt-Milliarde“, so dass man in Hamburg davon ausgeht, dass man auf dem Verlust, der heuer gebaut wird, sitzen bleiben wird. Laut Norddeutschem Rundfunk liegt die Auslastung des hanseatischen Airports derzeit zwischen 40 und 50 Prozent des Niveaus von 2021. Firmenchef Eggenschwiler vermutet, dass man erst in 2023 wieder in die schwarzen Zahlen kommt und frühestens im Jahr 2025 etwa 85 Prozent des Niveaus des Boom-Jahres 2019 erreichen wird.

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ÖBB: Nachtzug von Wien über München nach Paris

Von Wien nach Paris gibt es ab dem 13. Dezember eine neue Nachtzugverbindung mit Halt in München. Der Nightjet fährt dreimal wöchentlich, wie es im ORF heißt. Die Verbindung wird gemeinschaftlich von den ÖBB mit der Deutschen Bahn (DB) und der französischen SNCF angeboten. Abfahrt in Wien ist um 19.40 Uhr, Ankunft in Paris am nächsten Tag um 9.42 Uhr. „Mit dem Nightjet von Wien nach Paris setzen wir einen weiteren Meilenstein für ein europäisches Nachtzugnetz“, so auch ÖBB-CEO Andreas Matthä. Nur mit zusätzlichen Direktverbindungen könne man noch mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn bewegen. „Europa soll noch enger zusammenwachsen, auch auf der Schiene“, erklärte der DB-Vorstand Personenverkehr, Berthold Huber. Gemeinsam mit den europäischen Bahnunternehmen sei ein deutlicher Ausbau des europäischen Nachtzugnetzes geplant. Zum Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn am 13. Dezember startet außerdem ein neuer Nachtzug von Zürich über Basel und Köln nach Amsterdam.

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