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Easyjet-Wartungshangar: Bauarbeiten am BER gestartet

Am Hauptstadtflughafen BER haben die Bauarbeiten für einen neuen Wartungshangar der Fluggesellschaft Easyjet begonnen. Im kommenden Jahr wird auf dem Baugrundstück im neuen Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1, der erste Wartungshangar von Easyjet außerhalb Großbritanniens entstehen. Auf einer Fläche von 19.600 m² sollen auf dem Hangarareal ab Anfang 2023 umfangreichere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der Light Base Maintenance durchgeführt werden und die ca. 10.000 m² große Hangarhalle soll Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo ermöglichen. Rund 20 Millionen Euro werde der Bau kosten. „Wir danken Easyjet für die gute Partnerschaft auch in der Pandemie und für das Vertrauen in die Zukunft des BER. Ein Investment von 20 Millionen Euro und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze am BER ist ein klares Statement für die Region als Wirtschaftsraum und als Flughafenstandort. Auf einem internationalen Markt wären viele Standorte gerade in Zeiten der Pandemie froh über ein solches Investment. Wir verstehen dies als Kompliment für den BER und Ansporn für die Zukunft“, so der scheidende Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup.

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Sommermonate: Passagierzahlen in MUC mit deutlicher Zunahme

Während im ersten Quartal des Jahres infolge der weltweiten Covid-19-Pandemie und der daraus resultierenden Reisebeschränkungen am Münchner Flughafen insgesamt lediglich 570.000 Passagiere registriert wurden, waren es allein im August mit über 1,8 Millionen Fluggästen mehr als dreimal so viel. Wie der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Jost Lammers, bei seinem Besuch im Münchner Presseclub hervorhob, hält die verstärkte Passagiernachfrage auch nach dem Ende der Sommerferien an. So sei in der ersten Woche nach den Ferien mit insgesamt 440.000 Fluggästen der höchste Wochenwert seit Beginn der Pandemie festgestellt worden. Jost Lammers:  „Das bedeutet auch, dass das aktuelle Verkehrsaufkommen eben nicht nur durch die verstärkte touristische Reisetätigkeit zustande gekommen ist, sondern dass sich hier zumindest im Kurz- und Mittelstreckenbereich wieder eine dauerhaft stabile Nachfrage zeigt.“ Trotz des positiven Trends liegt das gegenwärtige Verkehrsaufkommen in Summe allerdings noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Aktuell erreicht der Flughafen München bei den Fluggastzahlen etwa 40 Prozent und bei den Starts und Landungen rund 50 Prozent der Vergleichswerte aus dem Vorkrisenjahr 2019. Insbesondere im Langstreckenverkehr konnten aufgrund der nach wie vor bestehenden Reiserestriktionen viele Verbindungen noch nicht wieder aufgenommen werden. „Deshalb haben wir sehr erfreut zur Kenntnis genommen, dass der derzeit noch bestehende Travel Ban, also das von den USA verhängte Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland und zahlreichen anderen europäischen Ländern, Anfang November aufgehoben werden soll. Diese Öffnung wird ohne Zweifel zu einer massiven Belebung des Transatlantikverkehrs führen, zumal es hier nach der langen pandemiebedingten Pause einen deutlichen Nachholeffekt geben dürfte“, so Lammers weiter.

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AGB-Klausel: Wizz Air erleidet Schlappe vor dem Landgericht Berlin

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air unterlag vor dem Landgericht Berlin in erster Instanz bezüglich der umstrittenen “Abtretungsbearbeitungsgebühr”. Diese wendet der Lowcoster an, wenn sich Passagiere für die Durchsetzung von Ansprüchen an Fluggastrechteportale wenden und ihre Entschädigungen abtreten. Einige dieser Firmen bieten Reisenden so genannte Sofort-Entschädigungen an. Dabei verkaufen die Betroffenen ihren Anspruch aus der EU-VO 261/2004 und erhalten dafür rasch eine Summe überwiesen, die niedriger als der Anspruch ist. Das Fluggastrechteportal treibt dann auf eigenes Risiko die Entschädigung ein und macht im Erfolgsfall mit der Differenz Gewinn und falls man unterliegt, bleibt man auf der gesamten Summe sitzen. Reisende, die ihre Forderungen abtreten – sprich verkaufen – haben dann aber nichts mehr mit der Airline am Hut. Es ist dann das alleinige Risiko des Anbieters. Dieses Geschäftsmodell ist für Passagiere zwar durchaus teuer, aber gänzlich ohne Prozessrisiko. Einigen Fluggesellschaften ist es aber ein Dorn im Auge, weshalb man sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen neue Gebühren hat einfallen lassen. Beispielsweise erfand Wizz Air, gegen die vor dem Landgericht Berlin geklagt wurde, eine so genannte “Abtretungsbearbeitungsgebühr”. Was das genau sein soll, wird wohl nur die Fluggesellschaft wissen. Die deutsche Wettbewerbszentrale ist aber der Ansicht, dass das Verbot oder die finanzielle Sanktionierung der Abtretung von Ansprüchen für Konsumenten gröblichst benachteiligend ist. Deshalb zog man in Berlin vor Gericht und obsiegte in erster Instanz. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, denn der beklagte Billigflieger kann gegen dieses noch in Berufung gehen. Die Wettbewerbszentrale zitiert in ihrer Mitteilung auszugsweise aus dem Urteil. Demnach ist das

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EuGH: CO2-Klage von Air-Berlin-Insolvenzverwalter vor Niederlage

Der Insolvenzverwalter der ehemals zweitgrößten Fluggesellschaft Deutschlands, Air Berlin, führt vor dem Europäischen Gerichtshof ein Verfahren im Zusammenhang mit zugeteilten bzw. nicht-zugeteilten Kohlenstoffdioxid-Zertifikaten. Das Gutachten des EuGH-Generalanwalts fällt zu Ungunsten der Insolvenzmasse aus. Air Berlin erhielt lange vor der Pleite Emissionszertifikate für den Zeitraum von 2013 bis 2020 zugewiesen und das kostenlos. Kurz nach der Pleite und der Einstellung des Flugbetriebs hoben die deutschen Behörden diese Zuteilung auf. Da die Zertifikate auch gehandelt werden können, zog der Lucas Flöther in seiner Funktion als Masseverwalter vor Gericht. Der Fall landete vor dem Europäischen Gerichtshof. Der Jurist argumentiert unter anderem damit, dass die Ermächtigungsgrundlage fehlen würde. Weiters habe Air Berlin ihre Emissionszertifikate bereits vor August 2017 – somit vor dem Insolvenzantrag – verkauft und obendrein darauf vertraut, dass für das Jahr 2018 weitere zugeteilt werden. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass man die Zertifikate, die mangels Flugbetrieb nicht mehr benötigt werden, haben will und zu Gunsten der Masse zu Geld machen will. Der Europäische Gerichtshof legte den Wert der strittigen Kohlenstoffdioxid-Zertifikate mit etwa 77 Millionen Euro fest. Das Verfahren wird eigentlich vor dem Verwaltungsgericht Berlin geführt und ist eine innerdeutsche Angelegenheit. Der Richtersenat legte zahlreiche Fragen dem Europäischen Gerichtshof zur Vorab-Entscheidung fest, denn einige Dinge sind von europaweiter Bedeutung. Der Generalanwalt gab eine Stellungnahme ab, die der Argumentation des Air-Berlin-Insolvenzverwalters so ganz und gar nicht folgt. Da der Europäische Gerichtshof oftmals das Statement des Generalanwalts übernimmt, droht Flöther nun eine juristische Schlappe. Die europäischen Höchstrichter sind aber nicht an die Empfehlung gebunden, sondern

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Frankfurt: Condor fliegt ab 11. November 2021 nach New York-JFK

Die Ferienfluggesellschaft Condor will ab 11. November 2021 fünfmal pro Woche von Frankfurt am Main aus nach New York JFK fliegen. Man erwartet aufgrund der bevorstehenden USA-Öffnung eine passable Nachfrage. Der Carrier wird an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Samstag und Sonntag nach New York fliegen. Das billigste Oneway-Ticket wird zum Preis von rund 300 Euro angeboten. „Nach der Ankündigung zur unkomplizierten Einreise in die USA für vollständig Geimpfte aus der EU hat sich die Nachfrage nach US-Flügen mehr als verdoppelt. Wir sehen deutlich: Der Nachholbedarf unserer Gäste, wieder nach Nordamerika zu reisen, ist riesig – und es gibt wohl kein beliebteres Ziel in den USA als New York. Die Stadt, die niemals schläft, steht für alles, auf das die Menschen monatelang verzichten mussten. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Familie und Freunde wieder zusammenzubringen und das Fernweh unserer Kundinnen und Kunden zu stillen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Condor fliegt bereits vier Mal wöchentlich nach Seattle an der Westküste der USA, von wo aus der Partner Alaska Airlines die bequeme Weiterreise zu über 30 Zielen, wie Los Angeles, San Diego, San Francisco oder nach Hawaii ermöglicht. „Mit den Flügen nach New York erweitern wir unser Portfolio und ermöglichen unseren Gästen auch von dort eine unkomplizierte Weiterreise entlang der gesamten Ostküste bis nach Florida sowie ins Landesinnere zu über 40 Zielen – also nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, ergänzt Ralf Teckentrup.

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Innsbruck: Lufthansa wird wieder zum Busunternehmer

Vor wenigen Tagen erhielt der Flughafen Innsbruck, der momentan aufgrund einer umfangreichen Pistensanierung temporär geschlossen ist, eine Hiobsbotschaft: Lufthansa wird die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main nicht mehr reaktivieren. Diese Strecke war ursprünglich eine Austrian-Airlines-Route, wurde jedoch dann an Lufthansa übergeben, wobei im Regelfall weiterhin AUA-Maschinen zum Einsatz kamen. Dann wurde auf OS-Flugnummern umgestellt und eigentlich war die “Rückgabe” an Lufthansa vorgesehen. Die österreichische Tochter zieht sich von Innsbruck-Frankfurt und Graz-Düsseldorf zurück. Damit werden die letzten dezentralen Routen aufgegeben bzw. an Konzernschwestern übergeben. Während in der Steiermark Eurowings übernehmen wird, sollte ab Innsbruck Air Dolomiti mit Embraer 195 fliegen. Damit hätten sich für die Passagiere lediglich die Flugnummern und das Logo auf dem Regionaljet geändert. Doch Lufthansa revidierte die Entscheidung und setzt nun auf ein Konzept, das in der Vergangenheit grandios gescheitert ist. Man will Reisende aus Innsbruck mit Reisebussen zum Drehkreuz München bringen. Genau das bietet man bereits an und zwar als Übergangslösung, weil Innsbruck aufgrund der Pistensanierung geschlossen ist. Rückblick: Vor einigen Jahren hatte Lufthansa eine Kooperation mit der Deutschen Post und bot unter anderem ab Nürnberg, Salzburg und Innsbruck Busverbindungen mit LH-Flugnummern zum Flughafen München an. Diese waren ein grandioser Flop und wurden im Zuge der Übernahme des Postbus durch Flixbus auch nicht übernommen. Die Deutsche Post bzw. ihre Subunternehmer hatten den Vertrag noch einige Wochen zu erfüllen und anschließend wurden die “PostHansa” eingestellt. Der Grund hierfür: Die Auslastung war sehr schwach, denn von den Passagieren wurden die Fahrten mit den Fernbussen nicht angenommen. Gerade

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Für Airbus ist Wasserstoffantrieb die Zukunft

Airbus-Chef Guillaume Faury sagt der Wasserstofftechnik für Flugzeuge einen Siegeszug voraus. Inzwischen hätten auch vormals skeptische Triebwerksbauer ihre Meinung zu dieser Technik geändert, sagte der Manager am Mittwoch in Toulouse. „Um so wahrscheinlicher, dass andere Hersteller sich dem anschließen werden“, erklärte er – ohne den Hauptrivalen Boeing aus den USA namentlich zu nennen. Airbus will bis zum Jahr 2035 ein marktreifes Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb auf den Markt bringen und damit CO2-neutrales Fliegen möglich machen. „Wir bei Airbus haben uns entschieden, den Stier bei den Hörnern zu packen“, sagte Faury. Je weiter Airbus bei dem Thema vorankomme, desto mehr sehe er sich in der Entscheidung für Wasserstoff bestärkt. Boeing setzt bei dem Ziel der CO2-Neutralität bisher auf den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel – SAF) etwa aus Biomasse in Flugzeugen mit herkömmlichem Antrieb. Faury betrachtet diese hingegen nur als Übergangslösung. Ihr Vorteil: Diese Kraftstoffe können schon jetzt in herkömmlichen Flugzeugen eingesetzt werden. Allerdings stehen sie bisher nur in geringer Menge zur Verfügung und kosten ein Vielfaches von normalem Kerosin. Unterdessen will Airbus alle neuen Flugzeuge aus seinem US-amerikanischen Werk in Mobile (Alabama) mit einem Mix aus herkömmlichem Treibstoff und SAF ausliefern. Losgehen soll es im November. SAF könne den CO2-Ausstoß eines Flugzeugs über dessen gesamte Lebensdauer hinweg um bis zu 80 Prozent senken, sagte der für Amerika zuständige Airbus-Manager Jeff Knittel. Beim Thema Wasserstoffantrieb nahm Faury auch die Politik und andere Unternehmen in die Pflicht. Er werde immer zuversichtlicher, dass das Ziel eines Wasserstoff-Fliegers bis 2035 erreichbar sei. Allerdings könne die Luftfahrtbranche

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Skyscanner verzeichnet 767 Prozent mehr Buchungen für USA-Flüge

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: die Vereinigten Staaten wollen wieder Touristen durch die Grenze lassen – wenn auch erstmal nur Geimpfte. Mittlerweile spiegelt sich die Vorfreude auf USA-Reisen auch in den Buchungszahlen wider. Nach der Nachricht, dass die USA für vollständig geimpfte Reisende aus der EU und dem Vereinigten Königreich ab November geöffnet wird, verzeichnete das Online-Reiseunternehmen Skyscanner innerhalb von einer Stunde 28 Prozent mehr Traffic auf der deutschen Website. Nicht nur das: Flugbuchungen in die USA von Deutschland aus stiegen am Montag, den 20. September um ganze 767 Prozent im Vergleich zu Sonntag, den 19. September – ein riesen Sprung. Innerhalb kürzester Zeit kletterte die USA auch auf das Podest der meistgebuchte Ziel deutscher Reisender für November und Dezember 2021 und rangiert dort Platz zwei. Platz eins belegt Spanien. „Das ist eine sehr willkommene Nachricht für alle Reisenden, die seit über einem Jahr darauf warten, in die USA fliegen zu können. Die USA waren schon immer ein Top-Ziel für deutsche Reisende. Es überrascht nicht, dass New York die Liste der beliebtesten Reiseziele anführt, gefolgt von den Wintersonnenzielen: Orlando, Los Angeles, Miami und San Francisco. Aus den Daten geht hervor, dass Familien und größere Gruppen Orlando als Reiseziel bevorzugen, während Einzelreisende und Paare sich eher für US-Städtereiseziele entscheiden“, so Skyscanner-Sprecherin Friederike Burge.

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Winter: Hotelplan Suisse bietet kostenlose Storno-Möglichkeiten an

Die kommenden Winterferien können bei Hotelplan Suisse bereits jetzt gebucht werden. In Zusammenarbeit mit Edelweiss bietet der Schweizer Reiseveranstalter flexible Annullationsbedingungen für Reisen bis Ende April 2022 an. Hotelplan Suisse will seinen Kunden weiterhin eine sorglose Ferienplanung ermöglichen. Entsprechend können Pauschalreisen mit der Marke Hotelplan, deren Flüge von Edelweiss ausgeführt werden, bis 21 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen kostenlos annulliert oder umgebucht werden. Das sogenannte MaxiFlex-Angebot gilt für sämtliche Pauschalreisen, die ab sofort bis 31. Dezember 2021 mit einem Reisezeitraum vom 1. November 2021 bis 30. April 2022 gebucht werden. „Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden die bestmögliche Sicherheit bieten, so dass sie ihre bevorstehenden Winterferien bereits jetzt planen können“, sagt Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse.

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PAD: Corendon fliegt im nächsten Sommer nach Izmir

Ab 25. Juni des kommenden Jahres fliegt Corendon Airlines zweimal die Woche in das türkische Izmir. Jeweils dienstags und samstags geht es im kommenden Sommer von Paderborn/Lippstadt aus nach Izmir. Für die Flüge setzt Corendon Airlines eine Boing 737-800 mit 189 Sitzplätzen ein. „Wir freuen uns sehr über die Erweiterung des Angebots an unserem Flughafen. Das Ziel Izmir ist sowohl touristisch interessant, bietet aber auch großes Potenzial für den sogenannten ethnischen Verkehr“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Die Fluggesellschaft ist seit Jahren am Flughafen aktiv und fliegt ab Paderborn/Lippstadt neben Izmir auch nach Heraklion, Rhodos und Antalya.

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