Deutschland

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Business Class: Lufthansa setzt auf deutsche Küche

Ab 1. September 2021 serviert Lufthansa in der Business Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen vorwiegend Speisen aus der deutschen Küche. Unter dem Motto “Tasting Heimat” will man Highlights aus Deutschland servieren. Lufthansa erklärt dazu, dass die traditionelle deutsche Küche auf moderne kulinarische Einflüsse aus aller Welt treffen würde. Inspiriert von den Städten München, Frankfurt, Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Leipzig wechseln die Menüs nicht nur wöchentlich, sondern auch auf dem Hin- und Rückflug. Die Herstellung erfolgt weiterhin durch die Gate Group, die vor einiger Zeit das Europa-Geschäft von LSG übernommen hat. Die Zutaten der Menüs stammen überwiegend aus den Regionen um Frankfurt und München. Geerntet auf deutschen Feldern und verarbeitet von lokalen Produzenten, werden sie täglich frisch zubereitet und an Bord serviert. Die Fluggäste können außerdem bei den Menüs die weltweit angesehene deutsche Brotkultur genießen. Sie können aus einem großen Sortiment von traditionellen und frisch gebackenen Broten und Brötchen wählen. Das Konzept sieht kein Einwegplastik mehr vor.

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Friedrichshafen: Wizz Air kündigt Ohrid an

Nach längerer Durststrecke kann sich der Flughafen Friedrichshafen wieder über die Ankündigung einer neuen Strecke freuen. Wizz Air beabsichtigt ab 18. Dezember 2021 den Bodensee-Airport von Ohrid aus anzufliegen. Derzeit ist geplant, dass zwei Umläufe pro Woche mit Airbus A321 durchgeführt werden sollen. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag stattfinden. Die tatsächliche Aufnahme gilt es abzuwarten, da die weiteren Entwicklungen in der Corona-Pandemie nicht vorhersehbar sind. Wizz Air hat in der Vergangenheit viele Strecken angekündigt, jedoch einige nicht aufgenommen oder werden diese in regelmäßigen Abständen nach hinten datiert. Ein Beispiel hierfür ist die Präsenz im österreichischen Salzburg.

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Air Baltic kann Nettoverlust reduzieren

Infolge der Coronavirus-Krise sind die Einnahmen und die Zahl der beförderten Passagiere deutlich zurückgegangen. Die lettische Fluggesellschaft erwartet für das erste Halbjahr 2021 einen Verlust von 61,5 Millionen Euro.  „Obwohl unser Umsatz im ersten Halbjahr 2021 weiter zurückgegangen ist, war dieser Sommer vielversprechender, da es uns gelungen ist, eine größere Anzahl von Passagieren als in den Sommermonaten 2020 zu befördern. Dadurch reduzierte sich unser Nettoverlust im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2020. Mit der Kostensenkung im Jahr 2020 und dem Fokus auf den Airbus A220-300 sind wir nun für die neue Normalität deutlich besser aufgestellt.“, so Vorstandsvorsitzender Martin Gauss. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von etwa 50 Millionen Euro, 40 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der beförderten Passagiere und die von der Fluggesellschaft durchgeführten Flüge gingen um 59 Prozent bzw. 51 Prozent zurück.

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Mit Lufthansa ohne Quarantäne nach Singapur

Die Einreise nach Singapur für vollständig geimpfte Reisende aus Deutschland ist ab dem 8. September wieder möglich. Eine bislang verordnete Quarantäne bei Ankunft in Singapur entfällt damit ab diesem Zeitpunkt. Deutschland ist das erste Land, mit dem die Millionenmetropole in Südostasien ein entsprechendes Abkommen vereinbart hat.  Die Befreiung von der Quarantänepflicht gilt für ausgewählte Flüge, sogenannte Vaccinated Travel Lane (VTL) Flights. Lufthansa und Singapore Airlines werden ab 16. September gemeinsam täglich einen dieser VTL-Flüge anbieten, entweder ab Frankfurt oder München. Buchungen sind ab sofort möglich. Zusätzlich können sich Kunden ab dem 1. September auf einer Website der Singapur-Regierung für die VTL-Flüge registrieren lassen.  „Die Öffnung Singapurs ermöglicht nicht nur, dass Menschen wieder Familie und Freunde besuchen oder Geschäftspartner treffen können, sondern kann darüber hinaus auch Signalwirkung für andere Staaten in der Region haben“, sagt Elise Becker, Lufthansa Vertriebschefin für Asien. „Es ist wichtiger denn je, dass Länder gemeinsame Lösungen erarbeiten, um auch internationale Flugreisen wieder zu ermöglichen. Lufthansa und Singapore Airlines leisten einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung.“ Seit der Ankündigung der singapurischen Regierung habe sich die Nachfrage für Flüge zwischen Deutschland und Singapur verdreifacht, so die AUA-Muttergesellschaft.

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NUE: Tagesreisen nach Hamburg und Düsseldorf jetzt wieder möglich

Anfang September wird Eurowings die Verbindungen ab Nürnberg zu wichtigen deutschen Metropolen wieder aufnehmen. Die Flüge nach Düsseldorf starten ab 1. September, nach Hamburg geht es ab 13. September. Geflogen wird Montag bis Freitag – Hamburg auch am Sonntag. Dienstags und mittwochs werden zwei tägliche Flüge morgens und abends durchgeführt. Somit sind an beiden Tagen Tagesreisen wieder möglich.  Der Anteil der Passagiere mit innerdeutschem Endziel wird im Jahr 2022 voraussichtlich nur noch fünf Prozent der Gesamtpassagierzahl am Airport Nürnberg betragen. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch bei rund 25 Prozent. Hintergrund für diese Entwicklung ist zum einen die Marktkonsolidierung in Folge der Air Berlin-Insolvenz. Zum anderen wurde die Flugverbindung nach Berlin im Jahr 2019 nach Eröffnung der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke eingestellt.  „Auch wenn die innerdeutschen Verbindungen der Bahn ab Nürnberg in den letzten Jahren mit der Inbetriebnahme diverser Neubaustrecken attraktiver und wettbewerbsfähiger geworden sind, ist der Zeitvorteil von Flugverbindungen bei Strecken über 400 Kilometer weiterhin signifikant. Nur so sind z.B. eintägige Dienstreisen über diese Entfernungen möglich. Insofern bleiben die beiden innerdeutschen Strecken nach Hamburg und Düsseldorf wichtig für die Konnektivität der Metropolregion.“ so Michael Hupe, Geschäftsführer des Nürnberger Flughafens.

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Wechsel an der Spitze von Finass Reisen

Per 1. November 2021 wird Claudine Furrer CEO des zur Hotelplan Gruppe gehörenden Schweizer Geschäftsreiseanbieters Finass Reisen. Sie ersetzt damit Erica Dillier, welche noch bis Ende 2022 beratend für das Unternehmen tätig sein wird. Die noch Finass Reisen-Chefin übergibt ihr Amt in neue Hände. Per 1. November 2021 wird Claudine Furrer die Geschicke des Geschäftsreiseanbieters leiten. In ihrer neuen Funktion wird sie direkt an Laura Meyer, ihrerseits CEO der Hotelplan Group, rapportieren. Claudine Furrer war bis anhin Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsleitung von Finass Reisen und führt den Bereich Incentives und Eventreisen.  „Durch ihr langjähriges Engagement bei Finass Reisen kennt Claudine Furrer das Unternehmen bestens. Deswegen, sowie auch aufgrund ihrer Weiterbildungen, ist sie die ideale Besetzung für den Posten der CEO. Im Namen der gesamten Konzernleitung wünsche ich ihr viel Freude bei ihrer neuen Tätigkeit“, erklärt Laura Meyer.

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Tchibo verkauft keine Hochsee-Kreuzfahrten mehr

Einen Kaffee trinken und nebenbei eine Hochseekreuzfahrt-Reise buchen. Das wird bei Tchibo künftig nicht mehr möglich sein, denn man zieht sich aus dem Vertrieb dieser Produkte zurück. Fluß-Kreuzfahrten will man aber weiterhin vermarkten. Laut Mitteilung sollen Kunden, die in der Vergangenheit Hochseekreuzfahrten über Tchibo gebucht haben, aber nicht betroffen sein. Deren Reiseunterlagen behalten ihre Gültigkeit. Lediglich das Neugeschäft wurde aufgegeben. Die Entscheidung begründet man übrigens mit dem Umweltschutz. Man könne Hochseekreuzfahrten, die als besonders umweltschädlich gelten, nicht mehr mit den Bestrebungen als nachhaltiger Händler in Einklang bringen. Grundsätzlich ist der Schritt aber keine Überraschung, denn schon seit einiger Zeit zeichnete sich ab, dass sich Tchibo aus diesem Segment zurückziehen will. Man war niemals selbst als Reederei oder Veranstalter aktiv, sondern vermittelte im Rahmen einer Reisebürokonzession. Künftig will man nur noch Fluß-Kreuzfahrten im Portfolio haben. Generell dürften sich die Auswirkungen in eng gesteckten Grenzen halten, denn aufgrund der Corona-Pandemie war die Nachfrage nach Hochseekreuzfahrten eher gering.

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Smartlynx nimmt Berlin-Dubai auf

Ab 4. Oktober 2021 wird Smartlynx Airlines zwischen Berlin und Dubai fliegen. Es handelt sich um Vollcharter im Auftrag des Tour Operators FTI. Vorerst werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten. Ab Mitte Dezember 2021 soll ein dritter Flugtag hinzugefügt werden. Derzeit ist geplant, dass die Charter-Route mit Maschinen des Typs Airbus A321 bedient wird. Der Reiseveranstalter vermarktet das Angebot explizit als “Expo-Flüge” und hoffet offensichtlich auf eine entsprechende Nachfrage seitens potentieller Besucher der Weltausstellung.

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München knackt 70.000er-Tagesmarke

Der Flughafen München konnte in Sachen Erholung des Passagieraufkommens einen weiteren Meilenstein erzielen: Am vergangenen Samstag zählte der Airport erstmals seit dem 9. März 2020 wieder mehr als 70.000 Fluggäste an einem Tag. Die Flughafen München GmbH FMG) rechnet im laufenden Monat mit rund 1,8 Millionen Fluggästen: Damit würde der August 2021 das beste Monatsergebnis seit dem Februar 2020 aufweisen.Während der Sommerferien hat die FMG ihren Personaleinsatz im Terminalbereich nochmals deutlich erhöht: Um die Abfertigungsprozesse zubeschleunigen, erläutern Flughafenmitarbeiter wie Hasan Aydin abfliegenden Passagieren beim Check-in bzw. vor der Passkontrolle, welche Reisedokumente vorzulegen sind. Aufgrund der coronabedingt deutlich gestiegenen Anforderungen sollten Fluggäste bei der Reiseplanung auch weiterhin einen Zeitpuffer einplanen. Insbesondere die Überprüfung von Impfzertifikaten, Testergebnissen oder Einreiseformularen durch Airlines und Behörden kann den Abfertigungsprozess verlängern.

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Air Berlin: Flöther will Etihad-Forderungen verkaufen

Vor einiger Zeit reichte Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther eine Schadenersatzklage gegen Etihad Airways ein. Das Verfahren muss in London geführt werden und geht offenbar nur schleppend voran. Nun will der Jurist mögliche Ansprüche in der Höhe von mindestens 500 Millionen Euro verkaufen. Laut Mitteilung soll dadurch das Verfahren für die Gläubiger beschleunigt werden. Spekulanten könnten an die Insolvenzmasse eine gewisse Summe bezahlen und bekommen dafür die gegen Etihad Airways geltend gemachte Forderung abgetreten. Damit geht das Prozessrisiko auf den Käufer über. Auch gegen ehemalige Vorstandsmitglieder der Air Berlin sowie deren D&O-Versicherungen, aber auch gegen den Wirtschaftsprüfer KPMG führt Lucas Flöther in seiner Funktion als Insolvenzverwalter Verfahren. Inwiefern diese Erlöse zu Gunsten der Masse bringen werden, ist noch völlig offen. Kürzlich wurde bekannt, dass gegen eine Tochtergesellschaft der Deutsche Börse AG ebenfalls vor Gericht gezogen wurde.

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