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Impfungen: Lufthansa strebt Deal mit Betriebsräten an

Lufthansa strebt für die fliegenden Mitarbeiter eine Defacto-Impfpflicht an. Mangels gesetzlicher Grundlage kann man dies in Deutschland aber nicht einseitig anordnen, sondern ist auf Betriebsvereinbarungen mit den Arbeitnehmervertretern angewiesen. Eine Sprecherin bestätigte, dass man sich mit den Personalvertretungen in entsprechenden Verhandlungen befindet. In welchem Status diese sich momentan befinden sagte die Medienreferentin aber nicht. Es existiert bereits eine vergleichbare Betriebsvereinbarung bezüglich Impfungen gegen Gelbfieber. Die Anordnung einseitige Anordnung einer Impfpflicht scheint aufgrund der gesetzlichen Lage derzeit nicht möglich. Da mittlerweile die ersten Zielorte auch von Crews den Nachweis der vollständigen Impfung gegen Covid-19 verlangen, strebt man auf Basis einer Betriebsvereinbarung defacto eine Verpflichtung an. Das Thema Impfpflicht wird generell kontrovers diskutiert, da in vielen Staaten die gesetzliche Grundlage nicht vorhanden ist. Als weltweit erste Airline verkündete Cathay Pacific, dass sich alle Mitarbeiter impfen lassen müssen. United Airlines und Qantas zogen einige Wochen später nach. In Europa verkündete Swiss als erster Carrier, dass das fliegende Personal ab 15. Oktober 2021 geimpft sein muss.

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Nürnberg bekommt drittes Cargo-Center

Auf dem Flughafen Nürnberg soll ein drittes Cargo-Center errichtet werden. Einen entsprechenden Vorvertrag haben Airport-Chef Michael Hupe und Soheyl Rahmani, Geschäftsführer der CHI NUE Cargo Handling GmbH, unterschrieben. Mit der Inbetriebnahme des Cargo Center Nürnberg (CCN) 1987 hat sich der Logistikstandort Airport Nürnberg zunehmend etabliert. Bereits 2003 folgte das Cargo Center 2 mit einer Verdoppelung der Logistik- sowie Bürofläche. Mehr als 8.000 Tonnen werden durchschnittlich pro Jahr im Luftfrachtverkehr des Airport Nürnberg transportiert. Hinzu kommen viele tausend Tonnen Fracht, die in den beiden Cargo Centern abgefertigt und per Lkw befördert werden. Seit vielen Jahren ist das ein stabiler Markt. Während der Pandemie kamen diverse Sondertransporte hinzu, etwa von Schutzmasken oder Schnelltests. Die aktuell positive Marktentwicklung im Logistikbereich führte darüber hinaus immer wieder zu Nachfragen nach Erweiterung der Logistikflächen am Standort Flughafen. Erweiterbar ist der Cargo-Bereich durch den Abriss des alten Cateringgebäudes der ehemaligen Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs, die diesen Standort nicht mehr nutzt. Mit dem neuen CCN3 wächst das Angebot um rund 3.600 Quadratmeter Hallen- und rund 1.900 Quadratmeter Bürofläche. Zum Vergleich: Die aktuelle Gesamtlagerfläche (CCN1 und CCN2) beträgt 14.400 Quadratmeter und die Bürogesamtfläche 6.550 Quadratmeter. Die Fertigstellung des neuen Cargo Center ist bis Ende 2023 vorgesehen. Zum 1. Juli 2021 konnte die Firma CHI NUE Cargo Handling GmbH als Nutzer der geplanten neuen Halle sowie von Teilen der Bürofläche gewonnen werden. Die zusätzliche Bürofläche wird zudem von am Standort tätigen Speditionen benötigt. Die CHI ist Handlingspartner namhafter Logistikdienstleister für Luftfrachtgüter in ganz Deutschland. Das Leistungsspektrum der CHI NUE Cargo

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Bremen: Neuer Betreiber für ehemalige Lufthansa-Lounge

Am 31. August 2021 wird die ehemalige Lufthansa-Lounge am Flughafen Bremen wieder ihre Pforten öffnen. Neuer Betreiber ist das Global Lounge Network, das weltweit bereits 27 exklusive Wartebereiche unterhält. Der Kranich entschloss sich im Zuge der Corona-Pandemie zahlreiche Lounges endgültig zu schließen. Somit mussten sich die Airports nach neuen Betreibern umsehen. In Bremen haben künftig Selbstzahler sowie KLM-Kunden mit Status bzw. Business- oder First-Ticket Zugang. Weiters werden Priority Pass, Lounge Key, Lounge Pass und Diners Club akzeptiert. Der Zutrittspreis für Selbstzahler beträgt vorerst 20 Euro, soll jedoch bereits im Oktober 2021 auf 26 Euro erhöht werden. Vorerst können Business- und Statuskunden der Lufthansa Group diesen exklusiven Wartebereich nicht kostenfrei nutzen. Es wurde aber mitgeteilt, dass sich der Betreiber mit Airlines und Kartenprogrammen in Verhandlungen befinden soll.

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AirHelp: Viele Flüge von Unregelmäßigkeiten betroffen

Das Fluggastrechteportal AirHelp nahm genauer unter Lupe in welchen Ländern es während der noch laufenden Sommersaison 2021 zu den meisten Problemen im Zusammenhang mit Flügen gekommen ist. Dabei nehmen Belgien, Frankreich und Deutschland unrühmliche Plätze ein. Trotz Corona haben sich die europäischen Bürger ihre Sommerurlaube nicht nehmen lassen und sind viel verreist – mehr als 400.000 Flüge wurden alleine in Europa verbucht. Kein Vergleich zu 2020. In den Jahren vor der Corona-Pandemie war diese Hauptreisezeit allerdings besonders anfällig für Flugprobleme. AirHelp wollte daher zum Ende der Ferien in Deutschland wissen, inwieweit Passagiere diesen Sommer von Verspätungen und Ausfällen in Europa betroffen waren. Die Analyse der Flugdaten von 15 europäischen Ländern für Juni und Juli 2021 zeigt: In Belgien, Frankreich und Deutschland gab es demnach die meisten Zwischenfälle. In Belgien wurde zwar vergleichsweise wenig geflogen (unter 10.000 Flüge im Juni und Juli), trotzdem ist die Zahl der von Verspätungen und Flugausfällen betroffenen Passagiere hoch: Fast jeder dritte Reisende (31 Prozent) hatten mit Störungen zu kämpfen. Das entspricht rund 271.000 Passagieren. Auch in Frankreich war mindestens jeder vierte Fluggast (26 Prozent) von Flugstörungen betroffen, das sind mehr als 3.660.000 Passagiere bei rund 57.200 analysierten Flügen. Ein Fünftel der Flüge ab Deutschland betroffen Die Deutschen machen nicht nur selbst gerne Urlaub, sondern Deutschland ist auch ein beliebtes Reiseziel für Europäer. Fast 60.000 Flieger haben in den letzten zwei Monaten die deutschen Flughäfen verlassen und rund 3,68 Millionen Passagiere in den Urlaub oder zurück in die Heimat transportiert. Dabei kam es auch hierzulande zu

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Hamburg: Condor fliegt neu nach Samos

Condor hat am Flughafen Hamburg eine neue Flugverbindung nach Samos aufgenommen. Dieses Ziel war zuvor ab dem norddeutschen Airport nicht nonstop erreichbar. Ab sofort steuert der Ferienflieger die griechische Insel einmal pro Woche an. „Griechenland ist auch in diesem Jahr – wie schon 2020 – besonders beliebt bei den Norddeutschen. Wir freuen uns sehr, unser Angebot auf die griechischen Inseln um ein weiteres Urlaubsziel erhöhen zu können. Die Insel Samos bietet das, wonach sich viele Reisende sehnen: Strand, Meer, Berge – Sonne gibt es auf einer der sonnreichsten Inseln Griechenlands gratis dazu“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Samos ergänzt das Flugangebot ab Hamburg zu den schönsten Mittelmeerzielen optimal und Gäste haben ab sofort damit die Möglichkeit direkt ab der Hansestadt mit Condor auf die griechische Urlaubsinsel zu fliegen“, so Tobias Schnitker, Head of Pricing & Revenue Short / Medium Haul. „Mit dem neuen Ziel freuen wir uns, unsere Partnerschaft mit dem Hamburg Airport weiter zu stärken und den Menschen der Region noch mehr Destinationen als Urlaubsziel anzubieten.“ Die Fluggesellschaft Condor setzt diesen Sommer wieder auf Vielfalt: Insgesamt steuert Condor 19 Nonstop-Ziele ab Hamburg an. Mit der Verbindung nach Samos fliegt die Fluggesellschaft ab sofort neun Urlaubsziele in Griechenland an, darunter Inseln wie Korfu, Kreta, Rhodos und Zakynthos. Condor verbindet die Hansestadt mit weiteren Sonnenzielen, wie zum Beispiel mit den kanarischen Inseln, Palma de Mallorca, Funchal und Hurghada.

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Emirates bringt A380 wieder nach Düsseldorf und Hamburg

Eigenen Angaben nach verzeichnet Emirates ab Deutschland derzeit eine hohe Nachfrage. Daher stockt man die Verbindungen ab Düsseldorf und Hamburg auf. Dabei soll auch der Maschinentyp Airbus A380 zum Einsatz kommen. Ab Hamburg und Düsseldorf soll künftig wieder täglich nach Dubai geflogen werden. Ab München erhöht der Golfcarrier die Frequenzen auf neun pro Woche. Frankfurt wird bereits zweimal täglich bedient. Damit fliegt Emirates wieder alle vier seiner deutschen Abflughäfen mit dem Airbus-Flaggschiff an. „Wir freuen uns sehr über die zusätzlichen Kapazitäten im deutschen Markt, die genau zur richtigen Zeit kommen: Im Oktober startet in Dubai die Expo 2020 und wir stellen ein immer größer werdendes Interesse an der Weltausstellung im deutschen Markt fest“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. „In Kürze werden wir verschiedene Expo-Themenpakete auf den Markt bringen, um die Begeisterung an diesem Megaevent weiter zu wecken. Mit unseren mehrfach täglichen Nonstopflügen von Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg – viele davon mit der A380 – nach Dubai ist Emirates für Besucher aus Deutschland die natürliche Wahl der Fluggesellschaft zur Weltausstellung.“ Insgesamt plant Emirates in Europa eine Kapazitätssteigerung mit zusätzlichen Verbindungen in mehr als zehn Städten. Neben Hamburg und München sind das Birmingham, Barcelona, Brüssel, Dublin, London, Lissabon, Madrid, Rom und Zürich. Zahlreiche dieser Metropolen werden dann mit täglichen Abflügen nach Dubai oder mehr bedient. Im Vereinigten Königreich nimmt Emirates die Linienflugverbindungen nach Newcastle ab dem 15. Oktober wieder auf und bietet vier wöchentliche Flüge zwischen Dubai und dem Nordwesten Englands, die mit Boeing 777-300ER-Jets in

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Air Canada präzisiert München-Comeback

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird die Strecke München-Toronto in Kürze wieder dreimal pro Woche bedienen. Als Fluggerät kommen Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 zum Einsatz. Die kanadische Regierung kündigte an, dass ab 7. September 2021 der internationale Reiseverkehr für Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, geöffnet wird. Anerkannt werden die Vakzine von Moderna, Biontech/Pfizer, Astra Zeneca sowie Johnson&Johnson. Die letzte notwendige Dosis muss mindestens 14 Tage vor dem Abflug gespritzt worden sein. „Die Lockerungen der weltweiten Reisebeschränkungen ermöglichen uns einen sukzessiven Wiederaufbau unseres internationalen Netzwerks und bieten uns die Chance als globale Fluggesellschaft die Welt erneut mit Kanada zu verbinden. Die Deutschen werden gerne wieder nach Kanada reisen und wir sind darauf vorbereitet, unsere Kunden wieder mit ihren Familien und Freunden zusammenzubringen“, so Jean-Christophe Hérault, Regional Sales Manager Germany, Switzerland, Austria & Eastern Europe bei Air Canada. „Die Flugverbindung von München nach Toronto bietet über das Drehkreuz Toronto hinaus bequeme Anschlussmöglichkeiten zu zahlreichen Destinationen in Kanada und in den USA. Mit unserem branchenführenden Hygienekonzept CleanCare+ hat die Gesundheit und Sicherheit der Fluggäste bei Air Canada oberste Priorität. Wir wissen, dass die Menschen gerne wieder reisen, und wir freuen uns darauf, unsere Kunden an Bord willkommen zu heißen.“ Air Canada bedient die Strecke bis zu drei Mal pro Woche mit einem Boeing 787-9 Dreamliner mit 298 Sitzplätzen. An Bord stehen drei Serviceklassen zur Auswahl: Air Canada Signature Class, Premium Economy und Economy Class. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindung von München nach Toronto und sehen dies als

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German Airways-Ultimatum an Green Airlines: 800.000 Euro auf den Tisch oder 11,3-Millionen-Euro-Klage

Bis Ende dieser Woche muss der Ticketverkäufer Green Airlines bei German Airways 800.000 Euro auf den Tisch legen oder aber die Zeitfracht-Tochter wird eine Klage über 11,3 Millionen Euro einreichen. Aus einem Anwaltsschreiben, aus dem Airliners.de zitiert, geht hervor, dass German Airways aufgrund von Zahlungsverzug fristlos die Flugdienstleistungen eingestellt hat. Das bedeutet aber nicht, dass Green Airlines damit die Zahlungsverpflichtungen, die man mit Abschluss des Chartervertrags eingegangen ist, los ist. German Airways pocht über die Anwaltskanzlei darauf, dass der Vertrag weiterläuft. Man weist auch darauf hin, dass sowohl Mindestabnahme als auch –laufzeit vereinbart wurden. Green Airlines wäre, so die anwaltliche Zahlungsaufforderung, aus der Airliners.de zitiert, den vereinbarten wöchentlichen Vorauszahlungen nicht mehr nachgekommen. Diese wären als Garantie ausgemacht gewesen und German Airways fliege nur deshalb nicht mehr, weil sich der Ticketverkäufer in Zahlungsverzug befinden soll. Auch der Umstand, dass man nach dem „blauen Brief“ den Ticketverkauf unter Flugnummern von German Airways hat weiterlaufen lassen, kam wohl bei der Zeitfracht-Tochter gar nicht gut an. Wie bereits erwähnt pocht der Rechtsanwalt von German Airways darauf, dass im Chartervertrag eine Mindestanzahl von Flugstunden, die pro Monat abgenommen werden müssen, vereinbart wurden. Auch soll sich Green Airlines dazu verpflichtet haben zwei Embraer 190 für mindestens neun Monate zu chartern. Dann wird auch die Rechnung aufgemacht: 11,3 Millionen Euro werden gefordert. Zahlungsverzug soll Nicht-Fliegen ausgelöst haben German Airways argumentiert auch, dass für das Nicht-Fliegen, das ein Resultat des Zahlungsverzugs sein soll, Vorhaltekosten entstehen. Allein diese machen 2,7 Millionen Euro aus. „Unterstellt, dass eine einvernehmliche Vertragsaufhebung (…)

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Lufthansa brachte 1.500 Flüchtlinge nach Deutschland

Seit rund einer Woche ist Lufthansa im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland unter anderem ab Taschkent im Einsatz, um Geflüchtete aus Afghanistan nach Europa zu fliegen. Der Carrier teilte nun mit, dass man bislang etwa 1.500 Personen befördert habe. Seit einer Woche hat Lufthansa eine Luftbrücke aufgebaut, um Flüchtende aus dem zentralasiatischen Staat nach Deutschland zu fliegen. Zum Einsatz kommt jeweils ein Airbus 340 Langstreckenflugzeug. Insgesamt konnten mit den täglichen Flügen bislang über 1500 Menschen nach Frankfurt gebracht werden. Nach Ankunft in Frankfurt unterstützt ein Lufthansa Betreuungsteam die Ankommenden mit Essen, Getränken, Kleidung und sorgt für eine medizinische sowie psychologische Erstversorgung. Für die vielen Kinder, die nun in Frankfurt landen, wurden eine Spiele- und eine Malecke eingerichtet sowie Spielzeug gespendet. Lufthansa wird in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt auch in den nächsten Tagen weitere Flüge aus Taschkent durchführen.

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Nürnberg betreibt Ex-Lufthansa-Lounge selbst

In Nürnberg wird Lufthansa keine Lounge mehr unterhalten. Der Airport hat diese übernommen und wird diese als Dürer-Lounge wieder in Betrieb nehmen. Genutzt werden kann diese von Business- und Statuskunden. Die zentral im Abflugbereich gelegene Lounge wird mit dem erwarteten Anstieg des Geschäftsreiseaufkommens zum 30. August 2021 wieder in Betrieb genommen: Dafür wurde sie mit neuem Airport-Branding und Ambiente als Dürer Lounge gestaltet, u. a. mit stilisierten Werken des weltbekannten Künstlers. Die vielseitige Bewirtung mit frischen Snacks und einer reichlichen Auswahl an warmen und alkoholischen Getränken sowie Softdrinks erfolgt durch ein Catering von Mövenpick/Marché. Zur Ausstattung gehören auch Arbeitsplätze mit Rückzugsmöglichkeit. Aktuell haben zunächst berechtigte Fluggäste von KLM, Air France sowie Mitglieder von Priority Pass Zutritt. In Kürze können auch andere Fluggäste einen Zutritts-Voucher zum Preis von 24,99 Euro käuflich erwerben. Die Öffnungszeiten richten sich aktuell nach den Flügen von Air France nach Paris und KLM nach Amsterdam. Die ehemalige Dürer Lounge im Erdgeschoss nahe der Sicherheitskontrolle bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

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