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München startet Verkauf von Sustainable Aviation Fuels

Ab 1. Juni 2021 können Airlines am Münchner Flughafen auch Sustainable Aviation Fuel (SAF) tanken. Nach eingehender technischer Prüfung wird jetzt das Tanklager am Airport für klimafreundliche Treibstoffe der Zukunft geöffnet Damit können am Flughafen München ab sofort nachhaltige Kraftstoffe, sogenannte „Sustainable Aviation Fuels“ (SAF), angeliefert, eingelagert und vertankt werden, sofern sie den einschlägigen Qualitätsspezifikationen für den Flugkraftstoff Jet-A1 entsprechen. Im Tanklager, das im Auftrag der Airlines von diversen Mineralölgesellschaften mit Treibstoff versorgt wird, sind damit auch Lieferungen von SAF-Blends, also von konventionellem Kerosin mit einer Beimischung von grünen Kraftstoffen, zugelassen. Die Flughafen München GmbH (FMG) ist Eigentümerin der gesamten Tankinfrastruktur, die sich vom Tanklager über ein rund 17 Kilometer umfassendes Unterflurleitungssystem bis zu den Parkpositionen der Flugzeuge erstreckt. Der Betreiber des Tanklagers ist die Skytanking Munich GmbH & Co. KG, die für die Qualitätskontrolle der angelieferten Kraftstoffe sorgt und zusammen mit anderen Anbietern von Tankdiensten operativ für die Betankung der Flugzeuge zuständig ist. Die heute eingesetzten SAF-Kraftstoffe werden meist aus Biomasse, also aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, sogenannte „Biomass to Liquid (BtL)“ Kraftstoffe. Künftig wird aber auch synthetisch erzeugtes Kerosin am Markt verfügbar sein, sogenannte „Power to Liquid (PtL)“ Kraftstoffe, die durch Elektrolyse unter Einsatz von Wasser, CO2 und erneuerbarem Strom entstehen. Auch wenn beim Verbrennen von SAF die gleiche Menge an CO2-Emissionen wie bei fossilem Kerosin freigesetzt wird, ergibt sich die entscheidende Verbesserung im Produktionsprozess selbst: Für die Herstellung wird CO2 benötigt, das in diesem Verfahren fast vollständig in Kraftstoff umgewandelt wird. Das wiederum führt im Ergebnis dazu, dass

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Emirates ist einziger A380-Operator in Frankfurt

Golfcarrier Emirates Airlines verbindet Frankfurt und Dubai wieder mit Maschinen des Typs Airbus A380. Derzeit wird eine tägliche Rotation mit Superjumbos durchgeführt. Auf den anderen Flügen kommen weiterhin Boeing 777 zum Einsatz. Wie lange das Comeback mit diesem Muster andauern wird, ist noch unklar. Zunächst sind im Mai 2021 Umläufe mit Airbus A380 geplant. Emirates ist der erste und bislang einzige Carrier, der seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder Superjumbos nach Frankfurt am Main einsetzt. Vor der Krise war dieses Muster häufiger anzutreffen, denn nebst Emirates waren auch jene von Lufthansa, Qatar Airways, Thai Airways, Asiana, Singapore Airlines und Korean Airlines Stammgäste auf dem größten Flughafen Deutschlands. Wie viele Betreiber den Airbus A380 in Zukunft ab Frankfurt am Main einsetzen werden, ist völlig offen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hält die Reaktivierung der Teilflotte für unwahrscheinlich.

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Eurowings ortet starke Nachfrage am BER

Die Billigfluggesellschaft Eurowings unterhält seit 1. Mai 2021 eine Basis auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Carrier erklärt in einer Aussendung, dass man in den letzten Wochen Buchungszuwächse um 35 Prozent verzeichnet habe. Eurowings führte eigenen Angaben nach seit der Eröffnung des BER, die Ende Oktober 2020 erfolgte, rund 1.600 Flüge ab diesem Airport durch. Bislang hatte man keine Maschinen stationiert. Das änderte sich seit dem 1. Mai 2021. In der Vergangenheit unterhielt der Vorgänger Germanwings sowohl in Tegel als auch in Schönefeld Stützpunkte. Die genannte Konzernschwester musste im Zuge der Corona-Pandemie den Flugbetrieb endgültig einstellen und das obwohl Lufthansa zuvor eine Bestandsgarantie abgegeben hatte. In den kommenden Wochen fliegen Eurowings Fluggäste von der Hauptstadt unter anderem per Direktverbindung nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart, Palma de Mallorca, Heraklion, Gran Canaria und Beirut. In den Sommermonaten plant Eurowings eine erneute Ausweitung des Flugplans und wird dann auch beliebte Urlaubsziele auf Korsika, in Kroatien, Ägypten und Österreich ansteuern. Vor dem Hintergrund eines deutlichen Impffortschritts steigt gleichzeitig die Nachfrage: Auf allen Strecken ab Berlin verzeichnet die Airline einen Buchungszuwachs von durchschnittlich 35 Prozent. Besonders stark gefragt sind touristische Flüge nach Mallorca (plus 80 Prozent) und Kreta. Hier wird deutlich: Deutschland sitzt auf gepackten Koffern und sehnt sich nach dem wohlverdienten Urlaub.

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Bern: Lübeck Air kündigt Lübeck und Stuttgart an

Der schweizerische Flughafen Bern-Belp bekommt ab Juli 2021 zwei Liniendestinationen, die von Lübeck Air angeboten werden. Dabei handelt es sich um Stuttgart und Lübeck. Die Durchführung erfolgt durch Air Alsie mit ATR72. Mit der SkyWork-Pleite verschwand der regelmäßige Linienverkehr aus dem Belpmoos. Lediglich Ferien- und Charterflüge sind verblieben. Im Vorjahr war der Umfang aufgrund der Corona-Pandemie stark reduziert. Die hauseigene Marke Flybair wird heuer nicht abheben und befindet sich darüber hinaus mit Helvetic Airways in einem Rechtsstreit. Die Regionalfluggesellschaft will auch die abgesagten Charterumläufe bezahlt haben. Die Airport-Tochter sieht das anders. Lübeck Air – operated by Air Alsie – wird ab 1. Juli 2021 zweimal wöchentlich zwischen der Hansestadt Lübeck und Bern pendeln. Angeboten werden die Flüge an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag. Während donnerstags nonstop geflogen werden soll, ist an Sonntagen ein Zwischenstopp in Stuttgart vorgesehen. Da zwischen der eidgenössischen Bundesstadt und der Landeshauptstadt Baden-Württemberg vice versa Tickets verkauft werden, ergibt sich für Bern mit Stuttgart eine zweite neue Destination. Letzte „Verlängerung“ war nicht erfolgreich Bern gilt im Liniengeschäft als äußerst schwieriger Flugplatz, denn die SBB-Anbindung an Basel, Zürich und Genf ist hervorragend. Dadurch ergibt sich starker Konkurrenzdruck. Bislang konnte sich keine Airline dauerhaft im Belpmoos halten. Davon ausgenommen sind klassische Ferienziele wie Palma de Mallorca. Zuletzt versuchte sich der Flughafen Magdeburg-Cochstedt mit der kurzlebigen Marke CSO Cityfly mit einer „Verlängerung“ nach Bern. Die mit Metroliner durchgeführten Flüge führten von Magdeburg über München nach Bern und wieder mit Stopp in Bayern zurück. Diese Route wurde nur wenige Wochen bedient

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Düsseldorf: SunExpress hat Zonguldak aufgenommen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress bietet nun einen wöchentlichen Umlauf zwischen Düsseldorf und Zonguldak an. Dieser wird mit Maschinen des Typs Boeing 737 bedient. Laut Aussendung des Flughafens beabsichtigt der Ferienflieger diese Strecke ab Juli 2021 an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag zu bedienen. Durchgeführt werden die Flüge von der türkischen SunExpress. Der einst in Deutschland bestehende Ableger wurde im Vorjahr geschlossen.

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Lufthansa: Spohr rechnet mit Wachstum ab 2022

Am Dienstag hielt Lufthansa zum zweiten Mal in der Unternehmensgeschichte die Hauptversammlung der Aktionäre rein virtuell ab. Die Teilhaber gaben grünes Licht für die Aufnahme weiterer Kredite. Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley erklärte gegenüber den Aktionären, dass die Insolvenz ohne staatliche Hilfe „nicht vermeidbar gewesen“ wäre. Dennoch betonte er, dass man die von der deutschen Bundesregierung bereitgestellten Finanzmittel so rasch wie möglich zurückzahlen will. Dieser Schritt soll wohl auch deswegen gesetzt werden, um die Beteiligung des WSF loswerden zu können. Im Vorjahr stemmte sich Lufthansa zunächst mit Händen und Füßen gegen eine Beteiligung des Staats, lenkte jedoch dann ein, um an die rund neun Milliarden Euro kommen zu können. Lufthansa habe bislang rund 2,8 Milliarden Euro an Hilfen gezogen und einen Teil der Mittel auf Kapitalmarktanleihen umgeschuldet. Konzernchef Carsten Spohr strebt nun eine Kapitalerhöhung an, kann jedoch noch keine näheren Angaben zum Zeitpunkt und zum Ausmaß machen. Ziel dürfte jedoch sein, dass man damit mittelfristig den Staat „auslösen“ kann. Für die Aufnahme weiterer Kredite holten sich Vorstand und Aufsichtsrat den Segen der Aktionäre. Weiters besteht auch die Möglichkeit weitere Finanzmittel aus der Staatshilfe abrufen zu können. Carsten Spohr rechnet derzeit damit, dass im Sommer 2021 rund 40 Prozent der Vorkrisenkapazität in der Luft sein wird. Für das kommende Jahr prognostiziert wer wieder Wachstum.

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Air Cairo nimmt Bremen-Hurghada auf

Die Ferienfluggesellschaft Air Cairo wird ab 21. Juli 2021 auch den Flughafen Bremen anfliegen. Zum Einsatz kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320, teilte der Airport mit. Die Egyptair-Tochter wird zunächst einmal pro Woche die Hansestadt mit Hurghada verbinden. Je nach Erfolg der neuen Route ist eine Aufstockung möglich. Air Cairo kooperiert seit wenigen Wochen mit der türkischen Ferienfluggesellschaft SunExpress. Diese ist im Ägypten-Verkehr aufgrund der Schließung des Deutschland-Ablegers auf einen Partner angewiesen.

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Sundair stellt wieder neue Flugbegleiter ein

Die Ferienfluggesellschaft Sundair stockt angesichts der erwarteten höheren Nachfrage das Kabinenpersonal auf. Am 17. Mai 2021 starten zwei Kurse für neue Flugbegleiter, die künftig an Bord der Airbus-Flotte ihren Dienst versehen werden. Geschäftsführer Marcos Rossello bestätigte im Gespräch mit Aviation Direct, dass im Bereich der Kabine wieder Neueinstellungen vorgenommen und am 17. Mai 2021 die ersten beiden Flugbegleiterkurse starten. Sundair konnte vor einigen Tagen das Schutzschirmverfahren erfolgreich verlassen und sieht sich für die Sommersaison bestens gerüstet.

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Corona: Memmingen baut Testangebot aus

Im Coronatestzentrum am Flughafen Memmingen können sich Passagiere nun sowohl mittels PCR als auch Antigen kostenfrei auf Covid-19 testen lassen. Ohne Bezahlung steht das Angebot Bewohnern Deutschlands offen. Internationale Gäste, die keine deutsche Krankenversicherung haben, müssen weiterhin selbst bezahlen. Für das Schnelltestcenter ist ebenso eine Voranmeldung notwendig wie für das bereits seit längerer Zeit täglich von 6 bis 24 Uhr geöffnete PCR-Testcenter, das sich in einer ehemaligen Lärmschutzhalle neben dem Parkplatz P1 befindet. Dort ist als besonderer Service des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für alle Bürger und Passagiere unabhängig vom Wohnort eine kostenlose PCR-Testung möglich. Die Befundübermittlung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Deutschsprachige Corona-Befunde des PCR-Testcenters können am Flughafen Memmingen gegen Gebühr ins Englische übersetzen werden – entweder als Express-Übersetzung innerhalb von 60 Minuten oder innerhalb von 24 Stunden. Die Firma EcoCare bietet am Flughafen Memmingen zusätzlich gegen Gebühr PCR-Tests sowie Antigen- und Antikörper-Schnelltests an. Diese Tests werden ebenfalls im Antigen-Schnelltestcenter durchgeführt. Es werden auch Abstriche bei Kindern ab drei Jahren vorgenommen. Für alle dieses Tests ist eine Anmeldung unter https://flughafen-memmingen.ecocare.center/ erforderlich. Für die kostenlosen PCR-Tests gilt wie bisher für die Anmeldung die Adresse https://form.ecolog-international.com/. Während des Tests steht der Flughafenparkplatz P1 zur Verfügung (zehn Minuten kostenlos).

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Berlin: Tegel-Betriebspflicht endet am Mittwoch

Am 5. Mai 2021 endet in Tegel die Flughafengeschichte endgültig. Der Airport musste nach der Einstellung des Flugbetriebs noch rund sechs Monate in Bereitschaft gehalten werden. Diese Frist läuft am Mittwoch ab. Rechtlich gesehen ist Berlin-Tegel dann kein Flughafen mehr. Bereits am Dienstag übergibt die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH das erste Gebäude an das Land Berlin. Im ehemaligen Terminal C ist derzeit ein Impfzentrum eingerichtet. In der Vergangenheit wurde dieses zunächst überwiegend von Air Berlin genutzt. Nach der Pleite des Homebase-Carriers zog Easyjet in diesen Erweiterungsbau ein. Aviation Direct hat anlässlich der Eröffnung des BER und der Schließung von Berlin-Tegel Fotoreportagen produziert: Fotoreportage Berlin-Tegel Fotoreportage Berlin-Tempelhof Fotoreportage Berlin-Brandenburg

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