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München: Richtfestfeier für neues Flughafenhotel

Der Flughafen München errichtet derzeit auf dem Areal ein neues Hotelgebäude, das künftig von einem Pächter als „Ibis Styles München Airport“ betrieben werden soll. Zwischenzeitlich wurde das so genannte Richtfest gefeiert. Die Eröffnung des ibis Styles Hotel ist für den Sommer 2025 geplant. Zur Hochphase sind etwa 120 Bauarbeiter zeitgleich auf der Baustelle tätig. Im Rohbau wurden knapp 600 Tonnen Baustahl verbaut. Die Verwendung von Steinwolle statt Hartschaum beim Wärmedämmverbundsystem, eine Dachbegrünung, Geothermie zur Kältebereitstellung und der Anschluss an Fernwärme über regenerative Energieträger tragen wesentlich zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes des Gebäudes bei. Das Hotel wird deshalb eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten. Damit fügt sich das Gebäude besonders gut in die Nachhaltigkeitsstrategie der FMG ein. Dreh- und Angelpunkt des 350-Zimmer-Hotels wird die offene Lobby sein. Diese bietet ein Restaurant, eine Bar und einen separaten Frühstücksbereich, sowie Platz zum Co-Working. Zudem sind ein Kinderbereich und ein Food-Market zur Selbstbedienung geplant. Die Marke ibis Styles steht für kreative, individuelle und zugleich preisgünstige Hotels, wobei jedes der rund 670 Hotels weltweit seine eigene Design-Geschichte erzählt. Neben den hoteleigenen Parkplätzen ist das Hotel am Münchner Airport künftig auch an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, der zum Beispiel eine Busverbindung im Zehn-Minuten-Takt zu den Terminals bietet.

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Flughafen Köln/Bonn: Runways bekommen neue Designators

Der Flughafen Köln/Bonn verpasst zwei von drei Runways nach über 60 Jahren neue Bezeichnungen. Der Name der Querwindbahn 06/24 bleibt gleich. Ab Donnerstag, 18. April 2024, heißt die große Bahn 13L/31R und die kleine Bahn 13R/31L. Die große Interkontinentalbahn trägt ihren Namen seit 1961, die kleine Parallelbahn ihren sogar noch länger. „Die Bezeichnungen der Start- und Landebahnen im internationalen Luftverkehr richten sich nach der Kompassrose. Die Zahl gibt den Winkel der Bahn im Verhältnis zum geomagnetischen Nordpol an“, erklärt der Abteilungsleiter für den Flugbetrieb am Köln Bonn Airport, Markus Moi, der die Umbenennung koordiniert. Da das Erdmagnetfeld in Bewegung ist, verschiebt sich der Nordpol jährlich um mehrere Kilometer. „Dies führt zu minimalen Abweichungen im Nachkommabereich, die toleriert werden. Wird die Abweichung jedoch zu groß, legt die Deutsche Flugsicherung eine Namensänderung fest“, erläutert Moi. Auch die Querwindbahn, die bei ihrer Eröffnung 1954 07/25 hieß, wurde deshalb im Jahr 2006 in 06/24 umbenannt. Veränderungen der An- und Abflugrouten ergeben sich durch die Umbenennung nicht. Diese bleiben identisch. Der Austausch von Schildern und Markierungen ist rechtzeitig gestartet. Beide Bahnen werden bis zum Stichtag unter ihren jetzigen Namen 14L/32R und 14R/32L angeflogen. An dem komplexen Projekt der Umbenennung im laufenden Betrieb sind die Bereiche Tiefbau, Flugbetrieb, Airport Trainingscenter sowie Geodaten/Dokumentation, Safety & Compliance und Elektrotechnik beteiligt. Wichtiger Partner ist die Deutsche Flugsicherung (DFS). Am Airport werden im Zuge der Umbenennung viele Prozesse angepasst. Die Technik des Instrumentenlandesystems muss neu kalibriert werden. IT-Systeme und meteorologische Anlagen benötigen Updates. Das Luftfahrthandbuch AIP, das „Aerodrome Manual“ und

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Langstrecke: Lufthansa überarbeitet Catering-Konzept

In der Business-Class will Lufthansa ihren Passagieren auf Langstreckenflügen ein überarbeitetes Catering-Konzept anbieten. Dieses soll nun auch zusätzliche Snacks beinhalten. Unter anderem können Passagiere während der Flüge nun auch Brot, das von Axel Schmitt für Lufthansa kreiert wurde, erhalten. Dieses soll gemeinsam mit Butter und Olivenöl als Vorspeise gereicht werden. Quartalsweise soll jeweils eine andere Brotsorte serviert werden. Noch vor dem Start sollen Passagiere künftig einen Avionic Apéritif als Alternative zu Wasser und/oder Sekt erhalten. Dazu werden Nüsse serviert. Erstmalig wird Business Class Gästen als Auftakt zum ersten Service an Bord ein vegetarischer Gruß aus der Küche serviert, von Antipasti bis Sushi. Außerdem wird das Dessertangebot um frisches Obst ergänzt. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es ein neues, modulares Snack-Angebot, das je nach Streckenlänge und Tageszeit variiert. Dazu gehören Snacks, frisches Obst und auf längeren Flügen frische salzige und süße Leckereien, wie beispielsweise Tomate-Mozzarella-Spießchen oder Wraps mit Pastrami. Zum Abschied wird ab Juni jedem Fluggast eine kleine Lindt Pralinenbox im exklusiven Lufthansa Design überreicht. Damit möchte Lufthansa Business Class Gästen einen rundum gelungen Service, vom Willkommens-Moment bis hin zur Abschiedsgeste, anbieten.

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München: Erster Lufthansa-A350 mit Allegris-Kabine ist da

Vor wenigen Tagen ist am Flughafen München mit der D-AIXT der erste Airbus A350-900, der mit der Lufthansa-Allegris-Kabine ausrüstet ist, eingetroffen. Das Langstreckenflugzeug wurde am 13. April 2024 von Toulouse an den Stationierungsort München überstellt. Unter der Bezeichnung „Allegris“ versteht Lufthansa das neue Langstrecken-Kabinenprodukt. Eigenen Angaben nach investiert man etwa 2,5 Milliarden Euro in die Umgestaltung der Beförderungsklassen First, Business, Premium-Economy und Economy. Die D-AIXT ist der erste Airbus A350-900, der ab Werk mit der Allegris-Kabine ausgerüstet ist. Eigenen Angaben nach wurde der Überstellungsflug unter Beimischung von so genanntem SAF durchgeführt. Vollständig mit dem Kerosin-Ersatzstoff kann noch nicht geflogen werden, da derzeit nur die Beimischung, nicht jedoch die vollständige Umstellung zugelassen ist. Diesbezüglich wird von vielen Fluggesellschaften durchaus irreführend geworben, da diverse Werbesprüche durchaus die Interpretation zulassen, dass sich ausschließlich SAF im Tank befinden würde. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben schon zahlreiche Anbieter juristische Niederlagen erlitten. Die Lufthansa Group hat insgesamt 27.000 neue Sitze, die im Rahmen des Allegris-Programms in den Maschinentypen Boeing 747-8, 787-9, 777-9 und A350-900 zum Einsatz kommen sollen, bestellt. Der Konzern erwartet sich durch den Umstand, dass es in den einzelnen Reiseklassen unterschiedliche Komfortmöglichkeiten gibt, dass durch zusätzliche Individualisierung höhere Einnahmen generiert werden können. Beispielsweise werden in der First Class so genannte „Suite Plus“ angeboten, die mehr Privatsphäre bieten sollen. In der Economy-Class kommt der Recaro-Sitz CL3810 zum Einsatz. Es handelt sich dabei um das Nachfolgeprodukt des CL3710, der momentan unter anderem in den Dreamlinern von Lufthansa zu finden ist. Derzeit steht fest, dass Lufthansa

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Gleisbauarbeiten: Flughafen Düsseldorf erneut nur eingeschränkt erreichbar

Der Flughafen Düsseldorf ist seit 12. April bis voraussichtlich 10. Mai 2024 nur eingeschränkt auf dem Schienenweg erreichbar. Hintergrund sind Gleisbauarbeiten. Dies hat zur Folge, dass es auf den Linien S 1, RE 2, RE 3, RE 6, RE 11 und RE 19 zu Ausfällen kommen kann. Passagiere sollten sich daher im Vorfeld informieren, ob ihre geplante Bahnverbindung überhaupt durchgeführt werden kann. Gegebenenfalls sollten alternative An- bzw. Abreisemöglichkeiten in Betracht gezogen werden.

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Osterferien: Flughafen Dortmund meldet über 100.000 Passagiere

Der Flughafen Dortmund konnte in den Osterferien 130.954 Passagiere abfertigen, in dieser Zahl sind die ankommenden und abfliegenden Fluggäste enthalten. Der Flughafen Dortmund konnte in den Osterferien 130.954 Passagiere abfertigen, in dieser Zahl sind die ankommenden und abfliegenden Fluggäste enthalten. Besonders gefragt waren Ziele in Osteuropa, aber auch klassische Sommerziele wie Mallorca und Antalya. Die meisten Passagiere flogen nach Krattowitz und Palma de Mallorca mit jeweils 17.751 Passagieren sowie nach Palma de Mallorca mit 10.664 Passagieren.

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LH-Bodenpersonal: Verdi-Mitglieder nehmen neuen Tarifvertrag an

Die Mitglieder der Gewerkschaft Verdi haben den Tarifabschluss für das Bodenpersonal der Lufthansa angenommen. Betroffen sind etwa 25.000 Beschäftigte, die künftig unter anderem mehr Lohn bekommen sollen. Laut Mitteilung von Verdi sollen sich 94,5 Prozent der Mitglieder für den neuen Tarifvertrag ausgesprochen haben. Das Verhandlungsergebnis wurde im Rahmen einer dreitägigen Schlichtung ausgearbeitet und von beiden Seiten angenommen. Zuvor hat Verdi wiederholt zu Streiks aufgerufen gehabt.

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Deutsche Fluglärmgegner verlieren Obmann

Die deutsche Bundesvereinigung gegen Fluglärm muss sich einen neuen Präsidenten suchen, denn der bisherige Amtsinhaber, Carl Ahlgrimm, ist zurückgetreten. Die Organisation sieht sich auch als Dachverein der Fluglärmgegner. In wenigen Tagen findet die reguläre Hauptversammlung statt. Somit hat der Rücktritt nur geringfügige Auswirkungen, da die Mitglieder einen Nachfolger wählen werden. Noch ist nicht klar wer für die Position zur Verfügung steht.

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Frankfurt-Hahn feiert 25-jährige Ryanair-Präsenz

Kaum ein deutscher Airport wird so stark mit der Präsenz des Billigfliegers Ryanair verbunden wie Frankfurt-Hahn. Das ist kein Zufall, denn es handelte sich um die erste Basis, die in Deutschland errichtet wurde. Mittlerweile ist die irische Firmengruppe seit 25 Jahren auf diesem Flughafen aktiv. Einst war „der Hahn“ ein militärisch genutzter Flughafen. Nach der Umwandlung in einen zivilen Airport war die Nachfrage zunächst äußerst gering. Im Jahr 1999 führte Ryanair den ersten Flug von London-Stansted nach Hahn durch. Man verpasste diesem Flughafen aus Marketinggründen den Namen „Frankfurt-Hahn“, obwohl sich der Airport nicht unbedingt in der Nähe von Frankfurt am Main befindet. Dagegen zogen einige Anbieter vor Gericht, jedoch konnte sich der Name „Frankfurt-Hahn“ durchsetzen. Der neue Betreiber hat das „Frankfurt“ übrigens aus dem Firmenlogo gestrichen und bezeichnet den Flughafen als „Hahn Airport“. „25 Jahre Ryanair am Hahn, das bedeutet 25 Jahre lang attraktive Ryanair-Flugangebote ab Hahn und dass zahlreiche Menschen sowohl aus der Region als auch überregional günstig zu beliebten Urlaubszielen und Städtemetropolen reisen können. Ryanair ist für uns ein treuer und verlässlicher Partner, die Airline ist und bleibt ein starker Kunde am Triwo Hahn Airport. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte mit Ryanair“, so Rüdiger Franke, Geschäftsführer des Flughafens Hahn. Derzeit sind am Hahn drei Boeing 737, die von der Ryanair-Tochter Malta Air betrieben werden, stationiert. Im Sommerflugplan 2024 bietet man etwa 200 Flüge pro Woche an und rechnet mit etwa einer Million Passagiere. Seit dem Jahr 1999 hat die Ryanair Group eigenen Angaben

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Köln/Bonn: Eurowings sagt Santiago de Compostela ab

Die ab 4. Mai 2024 geplante Nonstopverbindung zwischen Köln/Bonn und Santiago de Compostela wurde seitens Eurowings abgesagt. Ursprünglich plante die Lufthansa-Tochter ab diesem Datum zweimal wöchentlich auf der Route zu fliegen. Allerdings hat sich der Carrier dazu entschlossen, dass die Aufnahme abgesagt wird und somit wird man im Sommer 2024 nicht zwischen Köln/Bonn und Santiago de Compostela fliegen. Betroffene Fluggäste wären bereits seitens des Carriers informiert worden.

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