Deutschland

Weitere Artikel aus der Rubrik

Deutschland

Lufthansa Group bleibt Beirut und dem Iran vorläufig fern

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group werden bis voraussichtlich 30. April 2024 nicht nach Beirut fliegen. Auch den Luftraum des Irans wird man umfliegen. Austrian Airlines und Lufthansa werden bis mindestens Ende April 2024 ihre Teheran-Flüge aussetzen. Auch nach Beirut wird man vorläufig nicht fliegen. Swiss, Lufthansa und Austrian Airlines haben zudem beschlossen, dass aus Sicherheitsgründen der Luftraum des Irans weiterhin umflogen wird.

weiterlesen »

März 2024: Deutsche Reisebüros verkaufen weniger Kreuzfahrten

Im März 2024 konnten die deutschen Reisebüros weniger Umsatz an Land ziehen als im Vorjahresmonat. Laut einer Statistik des Anbieters Tats liegen die Agenturen um 1,5 Prozent unter dem Aufkommen von März 2023. Zwar konnte der touristische Umsatz um 14 Prozent zulegen, jedoch schwächeln sowohl die Städtereisen als auch die Kreuzfahrten. Im Bereich von Flugtickets verzeichnet man gar ein Minus von acht Prozent. Der Kreuzfahrten-Umsatz ist um elf Prozent zurückgegangen. Dennoch steht im Bereich Touristik unter dem Strich ein Gesamtauftragsbestand, der um elf Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats liegt.

weiterlesen »

ICE-Züge: Deutsche Bahn prüft Abteile mit mehr Privatsphäre

Die Deutsche Bahn AG denkt darüber nach, dass man die Abteile ihrer ICE-Flotte anpassen könnte. Damit will man auf die Kritik von Fahrgästen, dass in den Intercity-Express-Zügen zu wenig Privatsphäre geboten wird, reagieren. Während der Messe „Mobilität erleben“, die in Berlin abgehalten wurde, hat die DB AG ein Mockup eines ICE-Abteils, das über eine Milchglasscheibe verfügt, vorgestellt. Eine weitere Besonderheit: Dieses verfügt über nur zwei Sitzplätze, die gegenüber voneinander angeordnet sind. Angesichts der Ausstattung ist zu vermuten, dass es für die Erste Klasse entwickelt wurde und für die Nutzung ein Aufpreis verlangt werden könnte. Allerdings ist noch gar nicht fix, ob die Abteile mit mehr Privatsphäre tatsächlich eingeführt werden.

weiterlesen »

Riyadh Air will auch nach Deutschland fliegen

Noch hat die geplante Fluggesellschaft Riyadh Air keinen einzigen Flug durchgeführt. Im kommenden Jahr 2025 soll es soweit sein. Die Hauptstadt von Saudi-Arabien soll sich nach und nach in ein großes, internationales Drehkreuz, das für 120 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt ist, verwandeln. Derzeit geht es am Airport von Riad – im Vergleich mit anderen Hauptstadtflughäfen in dieser geografischen Region – eher ruhig und gemächlich zu. Das soll sich ändern, denn der Airport soll zu einem der größten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt ausgebaut werden. Mit Riyadh Air baut man – zusätzlich zu den bestehenden Airlines des Landes – einen neuen Netzwerkcarrier auf. Es ist anzunehmen, dass dieser anderen Golfcarriern, beispielsweise Etihad Airways, Qatar Airways und Emirates Airline, ordentlich Konkurrenz machen soll. Allerdings betonen die Verantwortlichen immer wieder, dass man etwas komplett Neues auf die Beine stellt und keinesfalls die Geschäftsmodelle der bestehenden Mitbewerber kopiere. In der Tourismusstrategie von Saudi-Arabien spielt jedenfalls die neugegründete Airline eine tragende Rolle. Diese soll Besucher aus aller Welt in den Wüstenstaat bringen. Nur sekundär zielt man auch auf Umsteiger ab. Das dürfte auch seinen guten Grund haben, denn nur Touristen, die tatsächlich einen Aufenthalt in Saudi-Arabien absolvieren bringen auch Geld ins Land. Im Gespräch mit der Wirtschaftswoche betont Riyadh-Air-Manager Vincent Coste explizit, dass man primär die Welt mit Saudi-Arabien verbinden will. Flüge von/nach Deutschland hätten dabei eine hohe Priorität, denn man vermutet ein großes Potential im Bereich von Privat- und Geschäftsreisen. Allerdings nennt der Stellvertreter von Geschäftsführer Tony Douglas noch keine konkreten Destinationen, die man in

weiterlesen »

Businessjets: Travelcoup will Empty Legs vermitteln

Der Reiseanbieter Travelcoup startet ein neues Standbein im Bereich von Businessjets: Man will künftig so genannte „Empty Legs“ vermitteln. In der Bedarfsluftfahrt kommen Leerflüge, die zur Positionierung erforderlich sind, häufig vor. Viele Anbieter verkaufen Sitzplätze zu vergleichsweise günstigen Preisen, da die Maschine andernfalls leer wäre und überhaupt kein Geld verdienen würde. Travelcoup will nun diese Möglichkeit des Reisens im großen Stil vermitteln. Dazu hat man eine Buchungsplattform ins Leben gerufen und wirbt mit Oneway-Preisen ab 149 Euro im Businessjet.

weiterlesen »

Quartalszahlen: Dortmund mit 635.107 Fluggästen

Im ersten Quartal des Jahres 2024 hatte der Flughafen Dortmund insgesamt 635.107 Reisende. Damit konnte man im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent zulegen. Im Vergleich wurden um 6,6 Prozent mehr Flugbewegungen durchgeführt. Der Airport strebt an in diesem Jahr zumindest drei Millionen Passagiere zu haben. Im ersten Quartal waren Reisen nach Kattowitz (99.112 Fluggäste) und Bukarest (41.834 Fluggäste) besonders gefragt. Zudem verzeichneten Verbindungen nach beispielsweise Danzig (+90 Prozent), Pristina (+60 Prozent), Tirana (+46 Prozent) und Palma de Mallorca (+39 Prozent) nennenswerte Passagierzuwächse verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Wochen der Weihnachts- und Osterferien, die beide anteilig in das erste Quartal fielen, zählten zu den passagierstärksten Perioden des Betrachtungszeitraumes.  „Der Airport und seine Partner haben abermals ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielt. Bereits jetzt ist absehbar, dass die Airline Wizz Air im laufenden Jahr aufgrund der außerordentlichen Instandsetzung der Pratt & Whitney-Triebwerke für einige Baureihen des A321neo ihre Kapazität um 10 Prozent reduzieren muss. Dies wird auch Einfluss auf das Angebot der Wizz Air am Dortmund Airport haben“, so Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber.

weiterlesen »

Flughafen München gewinnt zwei Skytrax-Awards

Der Flughafen München hat bei den World Airport Awards die Auszeichnungen „Best Airport Staff in Europe“ und Best Airport in Central Europe“ überreicht bekommen. Diese stammen von der Organisation Skytrax und wurden diese Woche im Rahmen der Terminal-Expo, die in Frankfurt am Main stattfindet, übergeben. „Wir sind besonders stolz darauf, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Beste in Europa abgeschnitten haben. Das zeigt, dass der Münchner Flughafen auch international als besonders gastfreundlich wahrgenommen wird. Die Auszeichnungen sind eine Anerkennung für das Engagement und die harte Arbeit unseres gesamten Airport-Teams“, so Geschäftsführer Jost Lammers. Derzeit sind rund 33.000 Mitarbeiter am bayerischen Airport beschäftigt. Diese arbeiten entweder direkt bei der Flughafengesellschaft oder aber bei Dienstleistern, Flughafengesellschaften, in Geschäften oder bei Mietwagenfirmen. Hinsichtlich dem Personalmangel, den man nach der Corona-Pandemie hatte, betont die Betreibergesellschaft, dass man seither rund 1.500 zusätzliche Beschäftigte eingestellt habe. Im Oktober 2023 wurde seitens Skytrax ein Audit durchgeführt, das zur Folge hatte, dass der so genannte Fünf-Sterne-Status des Münchner Flughafens erneuert wurde. Über die nunmehrige Auszeichnung als „Best Airport in Central Europe“ zeigt sich der Flughafen München besonders erfreut. In Europa tragen derzeit neben München nur Rom-Fiumicino und Istanbul-New das Fünf-Sterne-Rating. „Wir gratulieren dem Flughafen München zum Gewinn dieser Kundenauszeichnungen für das Jahr 2024. Dies ist eine große Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Airports. Der Flughafen München kann stolz darauf sein, von seinen Passagieren als führender Flughafen anerkannt zu werden“, so Edward Plaisted, CEO von Skytrax. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass die Skytrax-Awards vor einiger

weiterlesen »

Erstes Quartal: Flughafen Dresden mit 145.606 Reisenden

Den Flughafen Dresden nutzten von Januar bis März 145.606 Fluggäste. Trotz der mehr als 160 streikbedingten Flugausfälle entspricht dies dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im März erhöhte sich das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund zwei Prozent auf 60.385.Die Anzahl der Flugzeugbewegungen stieg in den ersten drei Monaten um 2,2 Prozent auf 3.985. In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 477.399 Fluggäste; 15,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Die Zahl der Flugzeugbewegungen lag mit 21.556 Starts und Landungen fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

weiterlesen »

Flughafen Leipzig mit 331.793 Passagieren im ersten Quartal 2024

Der Flughafen Leipzig/Halle hatte im ersten Quartal des laufenden Jahres 2024 insgesamt 331.793 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich um 23,6 Prozent steigern. Etwa zwei Drittel davon sind auf den touristischen Flugverkehr entfallen. Im März zählt der ostdeutsche Airport 146.160 Passagiere. Das sind 30,5 Prozent mehr als im Monat des Vorjahres. Das Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle lag von Januar bis März bei rund 351.272 Tonnen und damit ein Prozent über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Flugzeugbewegungen sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von um 6,5 Prozent auf 17.571.  In Summe zählten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 477.399 Fluggäste; 15,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2023. Die Zahl der Flugzeugbewegungen lag mit 21.556 Starts und Landungen fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

weiterlesen »

Ita-Einstieg: EU-Kommission will noch mehr Zugeständnisse von Lufthansa

Kürzlich wurde bekannt, dass Lufthansa in Sachen des geplanten Einstiegs bei Ita Airways der EU-Kommission weitere Zugeständnisse angeboten haben soll. Diese dürften den Wettbewerbshütern aber nicht weit genug gehen. Die EU-Kommission ist derzeit mit zwei Phase-II-Verfahren in der Luftfahrtbranche beschäftigt: Einerseits will die International Airlines Group die spanische Fluggesellschaft Air Europa übernehmen und andererseits beabsichtigt Lufthansa zunächst mit einer Minderheitsbeteiligung bei Ita Airways einzusteigen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die vollständige Übernahme des italienischen Carriers geplant. In der Vergangenheit machte die EU-Kommission bei Übernahmen von Fluggesellschaften eher lasche Auflagen, die sich im weiteren Verlauf der Geschehnisse als untauglich und unwirksam erwiesen haben. Ein Paradebeispiel hierfür ist der Kauf von Austrian Airlines – samt staatlicher Mitgift der damaligen österreichischen Regierung – durch Lufthansa. Auf einigen Routen, besonders im Österreich-Deutschland-Verkehr, sollten Start- und Landerechte an Mitbewerber abgegeben werden. In den meisten Fällen haben diese sich nach kurzer Zeit wieder zurückgezogen, so dass die Lufthansa Group eine regelrecht marktbeherrschende Stellung hat. Die Folge daraus: Die Ticketpreise sind im Vergleich mit Routen, auf denen es einen funktionierenden Wettbewerb gibt, hoch. Weil eben Auflagen und Zugeständnisse, die in der Vergangenheit bei Airline-Übernahmen gemacht wurden, keine dauerhafte Wirkung hatten und für Konsumenten Nachteile in Form höherer Ticketpreise und mitunter auch geringerer Frequenzen eingetreten sind, prüft die EU-Kommission die Fälle IAG/Air Europa und Lufthansa/Ita Airways besonders genau. Momentan sieht es ganz danach aus als wäre die International Airlines Group dazu bereit weit mehr Zugeständnisse zu machen als die Lufthansa Group. Dies ist aber nur eine Momentaufnahme, da

weiterlesen »